Ein Spiegel, der eigentlich keiner ist: Die Sony Alpha 57 im persönlichen Kurztest

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Sony Alpha 57: Mit SLT-Technik noch eine dSLR?Sony Alpha 57: Mit SLT-Technik noch eine dSLR?

Im täglichen Job als Redakteur gehört eine anständige Kamera zur Grundausstattung wie ein PC samt Office-Suite und Internetanschluss. Testgeräte wollen aus den verschiedensten Perspektiven abgelichtet werden. Vergleichsaufnahmen zu den meist mäßigen Fotos von Smartphone- und Tablet-Cams werden gebraucht. Und natürlich fotografiere ich auch privat – erst recht seit der Geburt meiner beiden Kinder. Da sich gerade erst wieder Nachwuchs eingestellt hat, kam der Wunsch nach einer neuen Kamera auf. Dabei bin ich bereits im Besitz einer – für meine Ansprüche – völlig ausreichenden Kamera. Die Nikon D40, ihres Zeichens eine Einsteiger-DSLR mit etwa sieben Jahren Nutzungszeit auf dem Buckel, zeigte noch keine ernsthaften Verschleißerscheinungen – trotz des aktuellen Auslösezählerstandes von 53.443 Bildern. Dennoch sagte ich mir: „Sechs Megapixel sind nicht mehr wirklich up-to-date, und filmen kann ich mit der D40 auch nicht. Vielleicht gibt es ja für kleines Geld was Besseres?“. Dabei war die Nikon D40 seinerzeit ein echtes Schnäppchen. Zusammen mit dem Kit-Objektiv mit 18–55 Millimeter Brennweite kostete die Kamera 2006 nur rund 550 Euro.

Das Kit-Objektiv.Das Kit-Objektiv.Ich durchstöberte also das Netz, las in einschlägigen Foren und war nach zahlreichen durchwachten Nächten so schlau als wie zuvor. Was ich wusste: Gute Kameras bauen, das können die renommierten Hersteller allesamt. Ich liebäugelte erst mit einer der derzeit wohl beliebtesten DSLRs der unteren Mittelklasse, der Canon EOS 650D. Doch dann las ich von Sonys SLT-Technik. SLT steht für „Single Lens Translucent“ oder einfacher bzw. auf Deutsch: teildurchlässiger Spiegel. Damit sollen die SLT-Kameras von Sony einen Vorteil beim Live-View-Bild haben, was die Geschwindigkeit der Fokussierung betrifft. Und auch bei Videos soll sich diese Technik positiv auswirken. Auf der anderen Seite gibt es keinen optischen, sondern einen elektronischen Sucher. Zudem geht ein Teil des einfallenden Lichts verloren, da dieses für den Sucher und das Live-View-Bild genutzt wird. Im Vergleich zu traditionellen DSLRs mit wegklappendem Spiegel – die teildurchlässigen Spiegel bei Sony sind feststehend – bedeutet das einen Lichtverlust von etwa einer Drittel Blendenstufe.

Langer Rede kurzer Sinn: Ich habe mich letztendlich für die Sony Alpha 57 (SLT-A57M) mit dem Sony-eigenen Kit-Objektiv SAL18135 DT 18-135 mm F3,5-5,6 SAM entschieden. Dieses klassische Reisezoom deckt damit meine Anforderungen an Brennweiten komplett ab, ist aber sicher nicht so lichtstark wie kleinere Zooms oder gar eine Festbrennweite. Der Preis im Internet: rund 950 Euro. Und noch eines vorweg: Ich bin sicher kein Foto-Profi. Dieser Artikel soll mehr das subjektive Empfinden eines Nutzers wiederspiegeln, denn einen professionellen Test darstellen. Das können andere viel besser.

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