Cooler Master HAF XB – zweistöckige Hardwarebehausung mit Pfiff

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Aus Gründen der Übersichtlichkeit und Vergleichbarkeit wollen wir zunächst die verbauten Lüfter sowie die gemessenen Drehzahlen aufführen, bevor wir zu den ermittelten Temperaturergebnissen übergehen. Im ersten Testdurchlauf bei voller Drehzahl aller verbauten Luftschaufler (gemessen mit Aqua Computer Aquaero 5 LT) sehen die Ausgangswerte wie folgt aus:

Lüfterdrehzahlen Testdurchlauf 1
Frontlüfter 2x 120mm Cooler Master A12025-18CB-3EN-F1 1857 U/min
Hecklüfter 1x 120 mm Cooler Master 1831 U/min
CPU-Lüfter 2x 150 mm Noctua NF-A15 PWM 1508 U/min

Einhergehend mit der mutmaßlich hohen Kühlleistung ist in diesem Durchlauf natürlich auch eine vergleichsweise hohe Geräuschkulisse – von nichts kommt schließlich bekanntermaßen nichts. Richten wir den Blick also auf die konkreten Werte:

Cooler Master HAF XB – volle Drehzahl aller Lüfter
Raumtemperatur: 22 °C
AMD FX-8350 (Kerntemperatur) 47-48 °C
GPU (GeForce GTX 470) 69 °C
2136 U/min (45%)
PhysX (GeForce GTX 650 TI) 49°C
1200 U/min (37%)
SSD 32°C
HDD 29°C
Geräuschmessung frontal, 50 cm 50,2 db(A)
Geräuschmessung diagonal von links oben, 50 cm  47,8 db(A)
Geräuschmessung diagonal von rechts oben, 50cm 48,0 db(A)

Wie angesichts des inneren Aufbaus des Gehäuses schon beinahe zu erwarten war, hält das HAF XB die verbauten Komponenten mühelos bei sehr guten Temperaturwerten und quittiert unsere Bemühungen allenfalls mit einem müden Lächeln. Der FX-8350, der ansonsten nicht gerade bekannt dafür ist, einen kühlen Kopf zu bewahren, erwärmt sich gerade einmal auf eine Kerntemperatur von lediglich 47,5°C (Anzeige schwankte beständig zwischen 47 und 48°C) und verblieb somit noch meilenweit entfernt von der kritischen Grenze von 70°C – hier ist noch genügend Spielraum für weitere Übertaktungsversuche.

Ähnlich gut sieht es bei den beiden verbauten Grafikkarten aus – zwei Slots liegen auf dem Gigabyte 990FXA-UD7 zwischen GeForce GTX 470 und GTX 650 TI, so dass die unmittelbar über die Gehäusefront des HAF XB in Richtung Grafikkarten gepustete Frischluft voll und ganz ihre Wirkung entfalten kann: Temperaturwerte von 69°C (GTX 470) und 49°C (GTX 650 TI als zu 50% ausgelastete PhysX Karte) sorgen dafür, dass die Grafikkartenlüfter akustisch komplett untergehen, denn bei 1800 U/min gehen die Lüfter des HAF XB natürlich alles andere als flüsterleise ans Werk. Aber hier geht es schließlich um brutale Leistung, nicht um die Minimierung des Geräuschpegels. Und die so erzielten Ergebnisse sind sehr gut, vor allem, wenn man bedenkt, dass die Option eines zusätzlichen 200 mm Lüfters im Gehäusedeckel von uns noch nicht einmal genutzt wurde. Zu diesem Zweck wäre auch auf einen etwas kleineren CPU-Kühler als das verwendete Exemplar von Noctua zurückzugreifen gewesen.

Ob sich Leistung und Lautstärke auf einen gemeinsamen Nenner bringen lassen, testen wir im nächsten Abschnitt mit reduzierten Lüfterdrehzahlen.

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