Cooltek Coolcube Mini – schicker ITX-Alu-Zwerg mit sinnvoller Raumaufteilung

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Testsystem Cooltek Coolcube Mini
Prozessor Intel Celeron G1610
Intel Core i5-2500K
Prozessorkühler Thermalright AXP-100
Mainboard ASRock B75-M ITX
Speicher 4 GB G.Skill DDR3-1333 (F3-1333C9S-4GNS) 
Grafikkarte (integrierte Intel HD3000)
Laufwerke SSD: 60 GB Kingston SSDNow V+ 200
Netzteil 250W Xilence SPS-XP250-SFX
Betriebssystem Windows 7 Home Premium

Um zu schauen, was mit dem Cooltek Coolcube Mini insgesamt möglich ist, lassen wir es zwei verschiedene Testparcours absolvieren: Einmal wird ein Intel Celeron G1610 verbaut – also eine vergleichsweise stromsparende CPU mit integrierter Grafikeinheit aus der 55-Watt-TDP-Klasse, die sich in der Praxis allerdings deutlich genügsamer zeigt. In einem zweiten Durchlauf setzen wir auf einen leicht überdimensionierten Intel Core i5-2500K mit 95 W TDP und ebenfalls integrierter Grafikeinheit. In diesem sehr fordernden Szenario schauen wir, ob es irgendwie möglich ist, der Abwärme Herr zu werden.

Das 250-W-SFX-Netzteil aus dem Hause Xilence ist in jedem Fall überdimensioniert, gehört aber zu den leiseren Vertretern seiner Art. Aufgrund der Verwendung eines Sockel-1155-Mainboards mit B75-Chipsatz ist die Leistung allerdings etwas begrenzt: Arbeitsspeicher wird nur maximal als DDR3-1333 angesprochen, und eine Übertaktung ist mit dieser Plattform nicht möglich. Das ist verschmerzbar, wenn man die engen Platzverhältnisse bedenkt.

Alternativ ist das Cooltek Gehäuse jedoch auch denkbar geeignet für den Einsatz stromsparenderer und leiser zu kühlender Komponenten, die je nach geplantem Einsatzzweck die bessere Wahl sein könnten, zumal mit den aktuellen Thin-Mini-ITX-Mainboards die attraktive Option für Intels Sockel 1155 zur Verfügung steht, das System ohne eigene Basteleien mit einer externen Stromversorgung betreiben zu können.

Eine dritte Möglichkeit besteht im Einsatz einer ITX-Platine mit integriertem Prozessor, um sich einen möglichst stromsparenden Rechenknecht zusammenzustellen. Hier steht eine große Auswahl an AMD-, Intel- oder VIA-basierten Mainboards zur Auswahl, die zu einem großen Teil sogar mit passivem Prozessorkühler ausgeliefert werden. Als Beispiele seien das Biostar NM70I-847 und das Asus C60M1-I genannt. Den Abtransport der entstehenden Abwärme kann dann der optional montierbare Zusatzlüfter des Gehäuses oder ein SFX-Netzteil übernehmen.

Doch wir wollen sehen, was insgesamt möglich ist, und lasten daher sowohl den Prozessor als auch seinen Grafikteil voll aus (Prime 95, Small FTTs; MSI Kombustor, „Wavy Plane“ GPU-Test) und notieren die Betriebstemperatur der Komponenten nach knapp über 30 Minuten.

Da sowohl der “kleine” Intel Celeron G1610, also auch vor allem der Intel Core i5-2500K eine Herausforderung für ein Mini-Gehäuse ohne umfangreiche Zusatzbelüftunsoptionen darstellt, haben wir verschiedene Szenarien durchgespielt und versucht, ein sinnvolles Optimum herauszufinden.

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