Cooltek Coolcube Mini – schicker ITX-Alu-Zwerg mit sinnvoller Raumaufteilung

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Wenn nicht auf ein externes Netzteil gesetzt wird, sondern wie in unserem Falle auf ein internes Modell im SFX-Format, sollte im nächsten Schritt eben jenes Bauteil angebracht werden. Das Coolcube Mini verfügt über einen kleinen ins Gehäuse hineinragenden Steg, auf dem der anzubringende Stromspender zur bequemeren Verschraubung positioniert werden kann. Auch hier erfreut das kleine Cooltek Gehäuse durch passgenaue Bohrungen an der Gehäuserückseite für die Verschraubung. Für den Einsatz externer Netzteile liegt alternativ eine Blende zum Verschließen der SFX-Netzteilöffnung bei.

Kabelmanagement im eigentlichen Sinne ist in so einem Winzling natürlich nicht möglich. Andererseits bieten SFX-Netzteile ohnehin eine begrenzte Anzahl an Anschlüssen, und nicht benötigte Kabel lassen sich bei Bedarf problemlos mittels eines Kabelbinders im rechten, oberen Bereich des Gehäuses zusammenzurren, wo sie je nach gewähltem Kühlkonzept die Frischluftzufuhr oder Wärmeabfuhr anschließend nicht mehr negativ beeinflussen können.

Da das Netzteil unmittelbar hinter der gelochten Seitenwand platziert wird, kann man es in beide Richtungen – kalte Luft von außen ansaugend oder warme Luft von innen ansaugend und herausblasend – montieren. Beides kann sinnvoll sein, daher ist die gewählte Einbaurichtung vom Einsatzzweck abhängig zu machen.

Kommen Prozessoren zum Einsatz, wie wir sie ansonsten in Desktop-PCs verwenden, dann ist dazu anzuraten, den Netzteillüfter über dem Mainboard zu platzieren und den Lüfter des Prozessorkühlers umzudrehen, so dass warme Luft vom CPU-Sockel direkt durch das Netzteil herausgeleitet wird. Das führt im Falle des Coolcube Mini zu erheblich besseren Temperaturwerten. Das hat aber auch Nachteile: Einerseits muss der Netzteillüfter schneller und damit lauter drehen, andererseits sorgen die höheren Temperaturen für eine schnellere Alterung der Netzteilkomponenten.

Setzt man hingegen auf Stromspar-Prozessoren oder ITX-Mainboards mit fest verbauten Prozessoren beispielsweise aus dem Notebook-Bereich, dann kann es durchaus sinnvoll und ausreichend sein, ein paar Grad mehr auf Seiten des Prozessors in Kauf zu nehmen und stattdessen das Netzteil kalte Luft durch die Seitenwand ansaugen zu lassen, um in den Genuss eines leiseren Betriebs zu kommen.

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