Cooltek Coolcube Mini – schicker ITX-Alu-Zwerg mit sinnvoller Raumaufteilung

Aufgrund des hinsichtlich der Platzersparnis optimierten Aufbaus des Cooltek Coolcube Mini ist beim Zusammenbau ein etwas anderes Vorgehen anzuraten, als im Falle eines handelsüblichen und im direkten Vergleich nahezu verschwenderisch großen Midi-Towers.

Wir beginnen daher mit dem im Folgenden am schwersten zu erreichenden Bauteil: Dem Mainboard. Sämtliche auf diesem Bauteil anzuschließenden Stecker sollten bereits vor der Montage des Prozessorkühlers und dem Verschrauben des Mainboards im Gehäuse aufgesteckt werden, da sie nach der Verschraubung zumindest teilweise überhaupt nicht mehr erreichbar sind. Folglich haben wir zunächst alle Stecker des Gehäuses (HDD LED, Power LED, Power Switch, USB 3.0, HD Audio) sowie des Netzteils (ATX- und P4-Stecker) am Mainboard angeschlossen. Erst im Anschluss wurde der Prozessorkühler montiert und die Hauptplatine im Coolcube Mini untergebracht. Je nach Positionierung der entsprechenden Steckplätze kann es sinnvoll sein, auch die SATA-Kabel vorab aufzustecken. Abstandshalter müssen nicht eingeschraubt werden, sie sind im Inneren des Coolcube Mini bereits fest installiert.

Wie unsere Temperaturmessungen zeigen, empfiehlt es sich beim Einsatz von vergleichsweise leistungsstarken Prozessoren, den Lüfter des Prozessorkühlers umzudrehen und die Luft vom Prozessorsockel in das darüberliegende Netzteil pusten zu lassen, da nur so eine effektive Abfuhr der Abwärme gewährleistet werden kann. Dazu führen wir im entsprechenden Abschnitt weitere und genauere Angaben auf.

Die Aussparung für die ATX-Blende zeigt sich passgenau und hält die Blende am gewünschten Ort, ohne sie dabei durchzubiegen oder gar schräg sitzen zu lassen.

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