Cooltek Coolcube Mini – schicker ITX-Alu-Zwerg mit sinnvoller Raumaufteilung

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Die Optik des Coolcube Mini wirkt ebenso wie bereits die des normalen Coolcube rundherum harmonisch, dezent und gelungen. Für die Vermutung, dass Cooltek mit seiner Interpretation der Schlichtheit im ITX-Format offensichtlich den Nerv der Zeit getroffen hat, spricht die Tatsache, dass das reguläre Coolcube offensichtlich in sehr viel geringeren Stückzahlen produziert wurde, als es der Markt verlangt – es ist derzeit (wieder) restlos ausverkauft.

Zumindest jene Nutzer, die auf den Einsatz einer dedizierten Grafikkarte verzichten können, erhalten nun eine platzsparendere und somit für ihre Zwecke wohl auch attraktivere Alternative, denn das Design ist ansonsten identisch. Das Gehäuse zeigt sich rundherum in einem fehlerfreien, gebürsteten Aluminiumgewand. Mehrere Designkniffe sorgen dafür, dass die angenehme Schlichtheit nicht gestört wird. Da beispielsweise die Frontanschlüsse beispielsweise seitlich und damit außerhalb des Sichtfeldes platziert sind, unterbricht allein der prominent über dem Herstellerschriftzug platzierte und kreisförmig beleuchtete Einschalttaster die ansonsten durchgängig glatte Stirnseite. Auch die linke zur Verbesserung der Frischluftzufuhr gelochte Seitenwand und die Standfüße mit silbernem Aluminium-Rand tragen zum zurückhaltenden Design bei. Letztere verfügen im Übrigen über eine sehr weiche Gummierung und eignen sich somit, um eine entkoppelnde Wirkung zu entfalten.

Das Finish ist gut – die einzeln verschraubten Gehäuseteile sitzen fest und passgenau, die Spaltmaße sind gleichmäßig, und ein kleiner Abrutscher mit dem Schraubenzieher wird auch anstandslos hingenommen, ohne optische Einbußen herbeizuführen. Ober- und Unterseite des Coolcube Mini stehen minimal über und schließen nicht vollkommen bündig ab, doch das ist allenfalls vage mit den Fingern ertast- und kaum sichtbar und ermöglicht ein leichteres Montieren der gelochten Seitenwand, da diese so ein wenig beklemmt wird und nicht einfach vor dem Verschrauben wegrutschen kann.

Wenn man unbedingt einen Makel finden möchte, so lassen sich die nicht vollkommen gleichmäßig entgrateten Bohrungen der Einlassungen für einige der wenigen Schrauben zur Befestigung der Seitenteile nennen. Hier wurde offensichtlich manuell mit einem Senkkopf entgratet. Doch muss man fairerweise anmerken, dass es sich hier um Klagen auf höchstem Niveau handelt: Sind die Schrauben erst einmal an Ort und Stelle befestigt, sieht man davon nichts mehr.

Zudem handelt es sich bei dem von uns begutachteten Exemplar um ein Vorserienmodell, und bei derartigen Bauteilen ist es nicht unüblich, dass unter Hochdruck vor Versand an die Presse noch einmal selbst Hand angelegt wird, wo Arbeitsschritte in der Serienproduktion von den Maschinen übernommen werden. Laut Cooltek sollte dies bei der endgültigen Verkaufsversion nicht auftreten – wirklich wahrnehmbar ist es aber ohnehin nur im demontierten Zustand.

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