Asus Maximus V Extreme im Test: High-End-Overclocker aus der Gamer-Republik

Schneller, tiefer, breiter… Für ASUS` Mainboard-Label Republic of Gamers lassen sich schnell und vor allem viele Definitionen finden, die zutreffend sein könnten. Eins sind die Platinen ganz gewiss: zielgerichtet und im absoluten High-End Bereich angesiedelt. ASUS` Top Produkt in diesem Bereich, das Maximus V Extreme, haben wir einmal unter die Lupe genommen und den Beisatz „Extreme“ genauer auf die Probe gestellt.

Wie so oft zehrt ein Produkt in der IT-Welt vom ihm zugesprochenen Marketing. Zugegeben, diese Disziplin meistert ASUS seit Jahren mit Bravur. Anders wäre vermutlich auch nicht der Erfolg des eigenen R.O.G. Labels zu erklären. Doch nun aber zurück zum designierten Testobjekt. Aktuell stellt es bei ASUS noch das Prestige-Mainboard im Sockel-1155-Segment dar. Dies spiegelt sich nicht nur in der Ausstattung sondern auch im Auftreten wieder. und das spiegelt sich auch in der Ausstattung wieder. Doch wer sich als Zielgruppe die Overclocker und High-End-Anwender aussucht, muss  auch den besonderen Bedürfnissen und Erwartungen gerecht werden.

Asus Maximus V ExtremeAsus Maximus V Extreme

Lieferumfang / Unpacking

Bekanntermaßen präsentiert sich die R.O.G-Serie im schwarz-roten Design. Diese Form von Brand Identity wird angefangen vom Karton über das Mainboard bis hin zu den SATA-Kabeln konsequent durchgezogen. Der Lieferumfang der Platine fällt wie erwartet ebenso üppig wie ihre Ausmaße aus. Hat man die überbreite Verpackung des XL-ATX-Boards erst einmal überwunden, gilt es anschließend auch einen Durchblick im Beigaben-Dschungel zu erlangen. Ja es gibt ihn noch – den außergewöhnlichen Lieferumfang! Es wäre vermessen alles aufzuzählen, so beschränken wir uns an dieser Stelle auf die elementaren Dinge dieser High-End Platine.

Selbstverständlich findet auch in der fünften Revision der Maximus-Reihe der ASUS OC Key wieder seine Anwendung. Kurz zur Erklärung: Dieser Stick wird zwischen DVI-Kabel und Grafikkarte gesteckt. Von ihm führt dann ein separates Kabel zum Mainboard. Das tolle an diesem Feature ist seine Funktionalität. Nach dem Starten erscheint im eigentlichen Windows ein OSD, welches dem Anwender alle Funktionen des BIOS bereitstellt. Der Clou daran: Die Änderungen greifen unmittelbar und diverse Einstellungen können somit „live“ in Benchmarks angepasst werden. Gerade bei Overclockern, die sich mit ihren Systemen in den oberen Ergebnisregionen bewegen, findet dieses Feature begeisterte Anerkennung und Bestätigung, lassen sich doch so die letzten paar Punkte aus dem Test herauskitzeln. Neben dem OC Key liegen die obligatorischen Anschlusskabel und Beipackzettel im Karton. Herausstechen können jedoch auch die hochwertig erscheinenden SLI-Brücken – immerhin je eine für Triple- und Quad-SLI – und die Diagnosefühler, welche separat mit dem Board verbunden werden können.

Technische Daten:

Ausstattungstabelle:  Asus Maximus V Extreme
Mainboard XL-ATX Form Factor
12.0 ” x 10.7 ” ( 30.5 cm x 27.2 cm )
Chipset Intel  Z77
Speicher 4 x DIMM, Max. 32GB bis DDR3-1600 bzw. bis DDR3-2800(O.C.)
Non-ECC, Un-buffered Memory 
Grafik iGPU (HDMI/DisplayPort/Thunderbolt)

Auflösung HDMI: max. 1920 x 1200 @ 60 Hz
DisplayPort: max. 2560 x 1600 @ 60 Hz
Thunderbolt : max. 2560 x 1600 @ 60 Hz
Slots 5 x PCIe 3.0/2.0 x16
1 x PCIe 2.0 x16 (x8 mode)
(x16 or dual x8 or x8/x16/x8 or x8/x16/x8/x8)
Multi-GPU Supports NVIDIA® 4-Way SLI™ Technology
Supports AMD CrossFireX™ Technology
Supports LucidLogix® Virtu™ MVP Technology
Wireless Lan Wi-Fi 802.11 a/b/g/n
Unterstützt dual band Frequenz 2.4/5 GHz
Bluetooth Bluetooth V4.0
Bluetooth V3.0+HS
Ethernet Supports dual band frequency 2.4/5 GHz
Audio Realtek® ALC898 7.1-Channel HD
Anschlüsse Rückseite 1 x PS/2 Tastatur/Maus Combo-Schnittstelle
1 x Thunderbolt port(s)
1 x DisplayPort
1 x HDMI
1 x LAN (RJ45) Schnittstelle
4 x USB 3.0
4 x USB 2.0 (one port can be switched to ROG Connect)
1 x S/PDIF-Ausgang (optisch)
5 x Audio-Anschlüsse
1 x Optical S/PDIF in
1 x Clear CMOS button(s)
1 x ROG Connect On/ Off switch(es)
USB Ports 4 x USB 3.0 (Intel)
8 x USB 2.0 (Intel)
4 x USB 3.0 (ASMedia)
Interne I/O Ports 6 x SATA 6Gb/s-Schnittstellen
3 x SATA 3Gb/s-Schnittstellen
2 x Prozessorlüfteranschluss (4 -pin)
3 x Gehäuselüfteranschlüsse (4 -pin)
3 x Optional Fan connector(s) (4 -pin)
1 x S/PDIF-Ausgang
Besondere Features mPCIe Combo™ (mPCIe/mSATA combo card)
ROG OC Key:
– OSD TweakIt
– OSD Monitor
ROG Connect:
– RC Diagram
– RC Remote
– RC Poster
– GPU TweakIt
Extreme Engine Digi+ II :
– 8-phase CPU power design + 4-phase iGPU power design
– 2-phase Memory power design
ROG Extreme OC kit:
– Subzero Sense
– VGA Hotwire
– Slow Mode
– LN2 Mode
– PCIe x16 Lane Switch
– EZ Plug
Zubehör Benutzerhandbuch
I/O Blende
2 x SATA 3Gb/s-Kabel
6 x SATA 6Gb/s-Kabel
1 x 3-Way SLI bridge
1 x 4-Way SLI bridge
1 x SLI bridge
1 x CrossFire Brücke
1 x Q-connector(s) (2 in 1)
1 x 2-port USB 2.0 and eSATA module(s)
1 x ROG Connect Kabel
1 x ProbeIt Kabelset
1 x 12 in 1 ROG Kabel Label(s)
1 x mPCIe Combo Karte (WiFi+Bluetooth)
1 x 2-in-1 RF Kabel
2 x Wi-Fi Ringantenne
1 x OC Key
1 x OC Key Anschlusskabel
Straßenpreis ca. 320 Euro (Geizhals-Link)

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