Monat: Februar 2013

Im Blickpunkt: USB 3.0-Nachbrenner UAS

USB 3.0 schickt den 2001 angetretenen und damit schon reichlich altmodischen USB-2.0-Standard in Rente. Statt der nominellen „Hi-Speed“-Bandbreite von 480 Mb/s bei USB 2.0, von denen aber selten mehr als 25 MB/s übrig bleiben, sind mit „SuperSpeed“ USB 3.0 bis zu 5 Gb/s möglich, was theoretisch ein 10-fach höheres Tempo bedeutet. Die zahlreichen USB-3.0-Sticks und -Festplatten, denen wir im Testlabor schon auf den Geschwindigkeitszahn gefühlt haben, waren dann auch tatsächlich um einiges flotter unterwegs als die USB-2.0-Speicher.

Eine 10-mal höhere Performance haben wir bei herkömmlicher USB-3.0-Peripherie zwar noch nicht gesehen, doch die Testgeräte sind nur ganz knapp an dieser Marke vorbeigeschrammt.  Wenn man eine schnelle SSD wie die Samsung PM830 in ein USB-3.0-Gehäuse packt (siehe unser Vergleichstest mit 9 Laufwerken), sind in dieser Kombination beim sequenziellen Lesen rund 230 MB/s möglich. USB-3.0-Sticks wie der Kingston HyperX Max 3.0 oder der Super Talent SuperCrypt erreichen in der gleichen Disziplin knapp unter 200 MB/s, während besonders flotte externe Festplatten wie die Toshiba STOR.E CANVIO DESKTOP oder die Seagate FreeAgent GoFlex Desktop 3,5” auf etwas weniger als 160 MB/s kommen.

Ok, wir haben ein bisschen geschummelt, denn uns ist in der Tat schon ein Gerät über den Weg gelaufen, das eine mehr als 10-mal höhere USB-3.0-Performance erreicht. Die Rede ist von der Angelbird SSD2go, ein mit einer SSD ausgestattetes USB-3.0-Laufwerk. Das hört sich recht gewöhnlich an, aber die SSD2go erreicht Lesewerte jenseits der 400 MB/s und kommt auf Schreibwerte von über 200 MB/s. Der Trick liegt darin, dass die SSD2go das leistungsfähigere USB 3.0-Protokoll USB Attached SCSI (UAS) unterstützt. UAS bringt es gegenüber dem standardmäßig bei USB-Massenspeichern verwendeten USB Mass Storage Protocol (BOT, Bulk Only Transport) auf einen höheren Datendurchsatz. Im Folgenden beleuchten wir, was UAS anders macht als das Standard-USB 3.0, welche Produkte es abgesehen von der SSD2go unterstützen und welche Betriebssysteme dazu kompatibel sind.

WLAN-Hotspot, USB-Laufwerk, SD-Kartenlesegerät und Akkuladestation – normalerweise verteilen sich diese Funktionen auf vier separate Geräte, doch das Adata DashDrive Air AE400 packt sie allesamt in sein 8 x 5,9 x 2,1 Zentimeter kleines und 128 Gramm leichtes Gehäuse.

Der Hersteller preist das das DashDrive als extrem vielseitigen und multifunktionalen Begleiter an, der in allerlei Situationen Gutes tun soll: So ermöglicht der schwarze und mit einem auffälligen Bienenwabendesign verzierte Winzling zum Beispiel einen drahtlosen Zugriff auf SD- und USB-Speichermedien, erlaubt im Bridge-Modus bis zu 10 Geräten die gemeinsame Nutzung einer Internetverbindung und kann als mobile Stromquelle zum Aufladen von Smartphones und Tablet-PCs dienen. Stimmt die vom Hersteller angegebene Akku-Leistung von 5.000 mAh, ließe sich ein herkömmliches Smartphone mit dem Adata gleich zweimal komplett aufladen.

Zum Testzeitpunkt kostet das DashDrive Air AE400 im Online-Handel rund 70 Euro und dürfte damit nicht teurer sein als Einzelgeräte, die jeweils nur eine der eingangs genannten vier Funktionen beherrschen. Wie sich das Adata DashDrive Air AE400 im Praxiseinsatz schlägt, zeigen wir auf den folgenden Seiten.

Technische Daten Adata DashDrive Air AE400

Hersteller Adata
Modell DashDrive Air AE400
Schnittstellen Micro-B USB, USB 2.0 Host, SD-Cardreader (SD, SDHC, SDXC)
WLAN-Standard IEEE 802.11 b/g/n
Integrierte Batterie / elektrische Ladung Lithium-Polymer / 5.000 mAh
Abmessungen 80 x 21  x 59 Millimeter (B x H x T)
Gewicht 128 Gramm
Garantie 12 Monate

So, da hätten wir heute also einmal Design pur auf der akustischen Speisekarte. Nun kann man ja die Physik nicht vergewaltigen, aber es ist durchaus auch nichts Ehrenrühriges, sie ein klein wenig zu hintergehen. Immerhin, für 350 Euro bekommt man ja außerhalb des kleinen und in sich geschlossenen Apfel-Universums, schon ein recht brauchbares Paar Nahfeldmonitore und man müsste in Anbetracht der Summe fürs Billet klanglich die Messlatte irgendwo im Bereich des Audioengine 5+ anlegen. Nun ist das ja mit dem Design, dem Apfel und den Preisen, die die Gläubigen gern zu zahlen bereit sind, auch immer so eine Sache für sich. Wer schön sein will, muss leiden (und zahlen). Doch welchen akustischen Gegenwert bekommt man zusätzlich zur zugegeben doch recht attraktiven Hülle?Betrachten wir zunächst die Herstellerangaben und technischen Daten, bevor wir uns wieder in den gewohnten Testablauf stürzen.

Technische Daten im Überblick
Typ 2.0 System
Abschirmung Magnetische Abschirmung der Chassis
Ausgangsleistung 45 Watt RMS pro Kanal bei 10% Klirrfaktor (Herstellerangaben)
Verstärkertyp 6-Kanal-Digitalverstärker mit aktiver 3-Wege Frequenzweiche (DSP)
Frequenzbereich 68Hz – 20kHz +/-3dB (Herstellerangabe)
50Hz – 23kHz -10dB  (Herstellerangabe)
Abmessungen 413 mm (Höhe)  x 140 mm (Breite) x 189 mm (Tiefe)
Material Kunststoff, Gaze-Bespannung
Treiber 19 mm Seidenkalotte
70 mm Mitteltöner
116 mm Tieftöner
Eingänge 1x 3,2 mm Klinke
1x Optisch (SPDIF)
Bluetooth
Ausgänge 1x 3,2 Klinke für einen optionalen Subwoofer
Fernbedienung Drahtlos, mit aufladbarem Akku (über mini-USB)
Zubehör 1x 3,2 mm Klinken-Anschlusskabel
1x optisches TOSLINK.Kabel
Mini-USB-Kabel, Drahtlosfernbedienung
Verbindungskabel, externes Netzteil, Handbuch
Leistungsaufnahme Stand-By: 0,5 Watt
Leerlauf: 9,2 Watt
Durchschnitt: 18,4 Watt
Maximum: 42,7 Watt
Schutzschaltungen Keine Angaben
Netzspannung Fullrange-Netzteil
Preis 350 Euro UVP
ab ca. 325 Euro Straßenpreis (Geizhals-Link)

  

Noch ein Wort vorab zur Angabe der RMS-Leistung. Dass wir hier nicht die wirkliche erreichbare Nennleistung lesen, liegt in der Natur dieser Bewertung, die sich leider über Jahre hin eingebürgert hat und auch deutlich über der elektrischen Leistungsaufnahme liegen kann. Jedoch wage ich zu bezweifeln, dass es möglich ist, mit den tatsächlich aufgenommenen 43 Watt in der Spitze eine doppelt so hohe RMS-Leistung zu erreichen, selbst wenn man 10% nichtlineare Verzerrungen tolerieren kann und will. Doch ich möchte dem Testergebnis nicht vorgreifen. Deshalb kommen wir als Nächstes zu den Features und Besonderheiten dieses Systems.

Wer aus finanziellen Erwägungen ältere High-End-Hardware aufträgt oder schnell noch einmal preiswerten Ersatz benötigt, weil er nicht noch einmal Unsummen investieren möchte, wird mit dem Thermaltake Berlin auch abseits der PSU-Pyrotechnik fündig. Immerhin noch 80+ zertifiert, alle wichtigen Schutzschaltungen an Bord und ein guter Mindeststandard bei der Verarbeitungsqualität, machen so ein Netzteil durchaus zu einer überdenkenswerten Alternative. Beim Thermatake Berlin handelt es sich, entgegen anderslautender Vermutungen, wohl doch um ein Produkt von vom OEM-Fertiger Sirtec, dessen Platine seit geraumer Zeit mit kleineren Abwandlungen in eigen Produkten verschiedenster Anbieter im unteren Mittelklassesegment zu finden ist. Das Berlin ist, trotz aller einleitenden Einschränkungen, mit aktuell 45 Euro Straßenpreis nämlich eine echte Kampfansage, was mich dann doch neugierig macht.

Bevor ich das Netzteil jedoch genauer betrachte und zerlege, schon einmal vorab die wichtigsten Daten:

Spezifikationen
Formfaktor und PFC ATX-Netzteil mit aktiver PFC
Abmessungen B x H x T 150 mm x 86 mm x 140 mm
Lüfter 1x 120 mm, temperaturgeregelt
(umgelabelter Globefan S1202512L)
ErP/EuP-fähig ErP Lot6
Eingangsspannungsbereich Multirange, 100-240 Volt, 50 / 60 Hz
Anschlusskabel
20+4pin 1 x 20+4pin Main connector (550 mm)   
ATX 12V 4+4pin 1 x ATX 12V 4+4pin connector (550 mm)
PCI-E 6+2pin 1 x PCI-E 6+2pin & 6+2pin PCI-E connectors (450 mm + 150 mm)
Molex 4 x Peripheral connectors (450 mm + 150 mm + 150 mm +150 mm)
SATA 3 x S-ATA connectors (450 mm + 150 mm + 150 mm)
3 x S-ATA connectors (450 mm + 150 mm + 150 mm)
Gesamtleistung

Spannungen

+5V +3.3V +12V -12V +5VSB

Max. Ausgangsspannung

15A 24A 45A 0.3A 3.0A
Max. Stromstärke 130W 540W 3.6W 15W

Dauerleistung

630W
Garantie/Gewährleistung 3 Jahre
Straßenpreis ab ca. 45 Euro (Geizhals-Link)

 

Nokia Lumia 620: Einsteiger-Smartphone mit Windows Phone 8Nokia Lumia 620: Einsteiger-Smartphone mit Windows Phone 8

Die Auswahl an Smartphones mit dem noch recht jungen Windows Phone 8 Betriebssystem ist auch vier Monate nach Markteinführung noch sehr überschaubar. Samsung hat gerade sein Top-Modell ATIV S rausgebracht, HTC hat schon zwei Modelle auf dem Markt, und Nokia baut seine Palette Schritt für Schritt aus. Mit dem Lumia 620 bringen die Finnen dieser Tage ihr Einstiegsmodell auf den Markt, nachdem sie mit dem 820 die Mittelklasse und dem Topmodell 920 die Oberklasse bereits abdecken. Für einen empfohlenen Verkaufspreis von 269 Euro gibt es beim Lumia 620 ein 3,8 Zoll großes „ClearBlack“-LCD-Display mit einer Auflösung von 800 x 480 Pixel, einen aktuellen Qualcomm Snapdragon S4 Dual-Core-Prozessor, 512 MB RAM und 8 GB internen Speicher.

Mit den bisherigen Modellen der Lumia-Familie hat Nokia Farbe in den eher tristen Smartphone-Markt gebracht. Und auch das 620er gibt es mit verschiedenfarbigen, meist knallbunten Backcovers. Unser Testgerät kam im kolibrigelben Gewand, eine blaue Unterschale hat Nokia ebenfalls mitgeliefert. Soll es etwas seriöser sein – etwa für den Business-Alltag –, ist das Phone auch in Schwarz oder Weiß erhältlich. In der Marketing-Kampagne hebt Nokia besonders die Fotofunktionen hervor.

Cooler Master eröffnet Büro in Berlin

Berlin – 22. Februar 2013 – Cooler Master, einer der führenden Hersteller von Gehäusen, Kühllösungen, Gaming-Produkten, Mobil- und Computerzubehör, hat zum 1. Februar 2013 ein Büro in Berlin eröffnet. Mit der Positionierung eines deutschen Teams in Berlin will Cooler Master die Region Deutschland, Österreich und Schweiz erheblich verstärken und den Standort weiter ausbauen.

Cooler Master hat bereits im Jahr 2000 die europäische Zentrale in den Niederlanden in Venlo etabliert. Seither erhielt der Vertrieb der klassischen Produkte von Cooler Master, wie Gehäuse und Kühllösungen, einen enormen Auftrieb und das Unternehmen konnte seine Marktposition in Europa souverän festigen und weiter ausbauen. Mittlerweile gibt es zwei weitere große Produktlinien im Portfolio, die Gaming-Produkte der CM Storm-Serie (www.cmstorm.com) und die Produkte der Cooler Master Mobile-Reihe (www.coolermaster-mobile.com). Während sich unter CM Storm Gaming-Peripherie wie Mäuse, Tastaturen, Headsets, Gehäuse und weiteres Gaming-Zubehör findet, konzentriert sich Cooler Master Mobile auf exklusives Zubehör für Smartphones, Tablets und Notebooks.

Aktuelle Produkt-Highlights sind die eigens entwickelte, kompakte und leicht zu installierende Wasserkühlung Seidon in drei Varianten und die Wake Up Folios in stylisher Carbon-Optik für das iPad sowie iPad mini. Im aktuellen Medienfokus befinden sich auch die beiden Gehäuse HAF-XB, ein Desktop-Gehäuse für Enthusiasten und Bastler, und das schlicht schwarze CM Force 500 der brandneuen CM Force-Einsteigergehäuseserie, welches für Wasserkühlungs-Radiatoren bis 240 Millimeter Länge ausgelegt ist.

Adresse des neuen Büros:

Cooler Master
Budapester Straße 39
10787 Berlin

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte unsere Webseite:

www.coolermaster.de

Über Cooler Master

Cooler Master wurde 1992 mit dem Ziel die branchenweit besten Kühllösungen anzubieten gegründet. Seither entwickelt das Unternehmen ununterbrochen innovative Produkte von höchster Qualität. Die Produktlinien von Cooler Master umfassen Kühler, Lüfter, Gehäuse, Netzteile, Gaming-Produkte, Mobil- und Computerzubehör. Cooler Master bietet ausgehend von der Firmenzentrale in Taiwan und in regionalen Niederlassungen in Europa, Amerika und Asien einen unübertroffenen Service für seine Kunden. Für weitere Informationen besuchen Sie uns bitte unter www.coolermaster.de.

Man muss fairerweise trennen in Firmen, die selbständig produzieren und ggf. auch Teile der Produktion auslagern und andererseits den ambitionierten Unternehmen, die sich bewusst im Baukastensystem asiatischer OEMs bedienen und trotzdem bestrebt sind, dem Ganzen durch gezielte Eingriffe in einzelne Baugruppen eine individuelle Note zu verpassen. Von denen, die nur ein Label auf Massenware kleben, wollen wir in diesem Test jedenfalls nichts schreiben. Kommen wir zurück zu HMC. Mit dem Wavemaster Two hat man sich neben dem Moody recht selbstbewusst in eine wesentlich höhere Preiskategorie vorgewagt und für fast 250 Euro Listenpreis ein 2.0-System gestaltet, das es heute zu testen gilt. Übrigens ist auch ein Vergleich des Wavemaster Two betreffs Aussehen und Features mit dem älteren Audioengine 5 (nicht 5+) gar nicht mal so abwegig, was sicherlich auch einiges über die Herkunft mutmaßen lassen könnte.

Trotzdem besitzt der Wavemaster Two eine eigenständige und aus meiner Sicht auch sehr bemerkenswerte Klangcharakteristik, die das gute Stück zwar im Nahfeld fürs Monitoring ein wenig disqualifiziert, mit denen es dafür in kleineren Wohnräumen gediegen punkten kann. Doch dazu später mehr in den Messungen und dem subjektiven Hörtest. Zunächst wie immer die nackten Fakten.

Technische Daten im Überblick
Typ 2.0 System
Abschirmung Keine Angaben
Ausgangsleistung 60 Watt RMS (2x 30 Watt RMS, Herstellerangabe)
Verstärkertyp Digitalverstärker
Frequenzbereich 45 Hz bis 22 kHz (Herstellerangabe)
Abmessungen 256 mm (Höhe)  x 180 mm (Breite) x 205 mm (Tiefe)
Material MDF, Klavierlack (Schwarz oder Weiß)
Treiber 20 mm Seidenkalotte (Ferrit-Magnet)
130 mm Tieftöner (Kevlar-Membran, Ferrit-Magnet)
Eingänge 1x RCA L/R (Chinch)
1x 3,5 mm Klinke (keine Umschaltung)
Ausgänge USB-Charger für Player etc.
Zubehör 3,5 mm Klinken-Anschlusskabel
Leistungsaufnahme Stand-By: 0,2 Watt
Leerlauf: 7.9 Watt
Durchschnitt: 31,7 Watt
Maximum: 48,1 Watt
Schutzschaltungen Schmelzsicherung mit Schraubeinsatz
Netzspannung Umschaltbar 110/230V, 50/60Hz
Preis ab ca. 236 Euro (Geizhals-Link)

  

Noch ein Wort vorab zur Angabe des Frequenzgangs durch den Anbieter. Wirklich linear ist die ganze Chose nämlich nicht. Setzt man die Messlatte etwas höher auf ca. +/- 5dB, dann kommt man im schalltoten Raum mit der üblichen Anordnung auf ca. 50 bis 20 KHz, was einerseits nämlich schon recht ordentlich ist und andererseits wohl auch etwas ehrlicher wäre. Die angegebene RMS-Leistung scheint hingegen plausiblel.

Positives kann man über die Leistungsaufnahme schreiben, denn die Abschaltung im signalfreien Zustand funktioniert blendend. Damit sinkt die Leistungsaufnahme ohne Signal faktisch auf Null (0,2 Watt) und die Zuschaltung bei anliegendem Signal erfolgt ohne wahrnehmbare Verzögerung. Nicht wirklich bahnbrechend neu, aber es ist ein gern genommenes Feature und liegt zudem voll im Trend. Da wir nun so schön dabei sind, geht es auf der nächsten Seite jetzt gleich weiter mit den Äußerlichkeiten.

Vor zwei Tagen veröffentlichten mit dem Artikel Nvidia GeForce GTX Titan 6 GB: GK110 auf einer Gamer-Karte unseren ersten Blick auf eine Grafikkarte, die von einer wirklich mächtigen GPU angetrieben wird. Allerdings hatte sich Nvidia entschieden, uns zunächst nur zu erlauben, über die technischen Daten und die Karte selbst  zu sprechen, die Benchmark- und Performanceanalyse dann heute, zwei Tage später, folgen zu lassen. Wir sind nicht gerade Fans von dieser Vorgehensweise und hätten es sicherlich anders gemacht – aber uns hat man ja auch nicht gefragt. Aber alles halb so wild, denn schon am Dienstag gaben wir bereits unsere Einschätzung ab – auch wenn wir keine Zahlen nennen durften, hatten wir uns ja nach gut einer Woche ein gutes Bild von der Karte und ihrer Performance machen können.

Allen Lesern, die den ersten Teil verpasst oder schlicht noch nicht gelesen haben, legen wir dessen Lektüre nahe, denn er legt das Fundament für den die Benchmarkauswertung im heutigen Teil. Wir wollen uns heute auch nicht wiederholen sondern gleich in die Materie eintauchen. Kurz gefasst hatten wir das große Glück, gleich drei Exemplare der GeForce GTX Titan mit GK110-GPU von Nvidia zu bekommen. Zunächst einmal musste sich eine dieser Karten im Einzelduell mit je einer GeForce GTX 690, GTX 680 und Radeon HD 7970 GHz Edition messen lassen. Anschließend stellten wir ihr erst eine und dann zwei ihrer Geschwister zur Seite um zu sehen, wie sie sich gegen eine Quad-SLI-Konstellation aus zwei GeForce GTX 690 schlagen würden. Natürlich war uns auch die Rechenleistung in allgemeinen Berechnungen, vulgo GPGPU, wichtig, weshalb wir unser Augenmerk auch auf diesen Bereich richteten, bevor wir Leistungsaufnahme, Lautstärke und Wärmeentwicklung genauer betrachteten.

Kommen wir also gleich zum Testsystem, unseren Benchmarks und der Art und Weise, wie wir unsere Ergebnisse heute präsentieren – und gerade im letzten Punkt gibt es einige nicht unerhebliche Veränderungen gegenüber unseren früheren Tests.

Testhardware
Prozessor Intel Core i7-3970X (Sandy Bridge-E) 3,5 GHz @ 4,5 GHz (45 * 100 MHz)
LGA 2011, 15 MB L3-Cache, Hyper-Threading und Stromsparfunktionen aktiviert
Motherboard Intel DX79SR (LGA 2011) X79 Express Chipset, BIOS 0553
Arbeitsspeicher G.Skill 16 GB (4 x 4 GB) DDR3-1600, F3-12800CL9Q2-32GBZL @ 9-9-9-24 und 1,5 V
Systemlaufwerk Crucial m4 SSD 256 GB SATA 6Gb/s
Grafikkarten Nvidia GeForce GTX Titan 6 GB
Nvidia GeForce GTX 690 4 GB
Nvidia GeForce GTX 680 2 GB
AMD Radeon HD 7970 GHz Edition 3 GB
Netzteil Cooler Master UCP-1000 W
Systemsoftware und Treiber
Betriebssystem Windows 8 Professional 64-bit
DirectX DirectX 11
Grafiktreiber Nvidia GeForce Release 314.09 (Beta) für GTX Titan
Nvidia GeForce Release 314.07 für GTX 680 und 690
AMD Catalyst 13.2 (Beta 5) für Radeon HD 7970 GHz Edition

Gleich zu Beginn stolperten wir über ein ärgerliches Problem, denn unser Gigabyte-Mainboard X79S-UP5-WiFi erwies sich schnell als inkompatibel mit der Titan. Weder Nvidia noch Gigabyte konnten uns eine Erklärung dafür liefern, warum die Grafikkarte partout kein Signal ausgeben wollte, während das System ansonsten völlig normal zu booten schien.

Jedenfalls ersetzen wir das Gigabyte-Board durch Intels DX79SR, und damit war das Problem behoben. Anschießend übertakteten wir unseren Core i7-3970X auf 4,5 GHz, rüsteten unser System mit 32 GB DDR3-1600-Speicher von G.Skill aus und installierten alle Anwendungen auf einer 256 GB großen m4-SSD von Crucial, um so viele Flaschenhälse wie möglich zu vermeiden.

Eines muss man allerdings bei GPU Boost 2.0 im Hinterkopf behalten: Weil dieses Feature sich nun an der Temperatur orientiert, reagiert sie sehr empfindlich auf äußere Einflüsse. Wir beobachteten, wie sich GPU Boost 2.0 in verschiedenen Spielen verhielt und stellten fest, dass die Taktrate meist bei 993 MHz blieb. Erlaubten wir mehr thermischen Spielraum, erreichte die Karte sogar mühelos 1,1 GHz. Es liegt also auf der Hand, dass die Unterschiede zwischen einem Benchmark mit einer “kalten” GPU, die auf bis zu 1,1 GHz hochtaktet, und einem heißen Chip in einem warmen Raum signifikant ausfallen. Deshalb achteten wir penibel darauf, dass die Umgebungstemperatur im Testlabor konstant 23° Celsius betrug und nahmen unsere Messungen stets erst nach durch, nachdem die Karte den Benchmark zunächst einmal “zum Aufwärmen” absolviert hatte.

Benchmarks und Einstellungen
Battlefield 3 Ultra Quality Preset, V-Sync off, 1920×1080 / 2560×1600 / 5760×1200, DirectX 11, Going Hunting, 90-Second playback, Fraps
Far Cry 3 Ultra Quality Preset, DirectX 11, V-Sync off, 1920×1080 / 2560×1600 / 5760×1200, Custom Run-Through, 50-Second playback, Fraps
Borderlands 2 Highest-Quality Settings, PhysX Low, 16x Anisotropic Filtering, 1920×1080 / 2560×1600 / 5760×1200, Custom Run-Through, Fraps
Hitman: Absolution Ultra Quality Preset, 2x MSAA, 1920×1080 / 2560×1600 / 5760×1200, Built-In Benchmark Sequence
The Elder Scrolls V: Skyrim Ultra Quality Preset, FXAA Enabled, 1920×1080 / 2560×1600 / 5760×1200, Custom Run-Through, 25-Second playback, Fraps
3DMark Fire Strike Benchmark
World of Warcraft: Mists of Pandaria Ultra Quality Settings, 8x MSAA, Mists of Pandaria Flight Points, 1920×1200 / 2560×1600 / 5760×1200, Fraps, DirectX 11 Rendering, x64 Client
SiSoftware Sandra 2013 Professional Sandra Tech Support (Engineer) 2013.SP1, GP Processing, Cryptography, Video Shader, and Video Bandwidth Modules
Corel WinZip 17 2.1 GB Folder, OpenCL Vs. CPU Compression
LuxMark 2.0 64-bit Binary, Version 2.0, Room Scene
Adobe Photoshop CS6 Scripted Filter Test, OpenCL Enabled, 16 MB TIF

Mit insgesamt vier Dell-Monitoren, einem 3007WFP und drei U2410, war es uns möglich, unseren Benchmarkparcours in den Auflösungen 1920×1080, 2560×1600 und 5760×1200 auszuführen. Bislang hätten wir dann einfach die durchschnittlichen Bildraten bei verschiedenen Auflösungen mit und ohne Kantenglättung präsentiert. Die durchschnittlichen FPS sind auch nach wie vor ein guter Anhaltspunkt, wenn man die Performance darstellen will, zumal man damit ziemlich einfache Vergleiche anstellen kann. Deshalb bleiben uns diese Charts auch weiterhin erhalten. Allerdings bleibt dabei auch eine Menge wichtiger Informationen auf der Strecke. Deshalb kommen Verlaufsdiagramme dazu, an denen wir ablesen können, wie sich die Framerate während des Benchmarks entwickelt und wie lange eine Karte sich im flüssigen oder unspielbaren Bereich befindet. Abgerundet wird die Betrachtung dadurch, dass wir die Verzögerung zwischen zwei aufeinanderfolgenden Frames messen. Ist dieser Wert zu hoch, dann kann sich das Spiel auch dann noch “ruckelig” anfühlen, wenn die Framerate eigentlich in an sich spielbaren Bereichen liegt. Deshalb errechnen wir zwei Größen, nämlich das 75. und das 95. Perzentil. Diese geben wieder, wie hoch die Verzögerung zwischen zwei aufeinanderfolgenden Frames 75 bzw. 95 Prozent der Zeit ausfällt.

Die drei Diagramme ergänzen sich gegenseitig, sodass wir am Ende nicht nur erkennen können, wie viele Bilder eine bestimmte Karte pro Sekunde an den Bildschirm liefern kann, sondern auch, wie gleichmäßig dies geschieht. Die gute Nachricht ist, dass wir überzeugt sind, mit dieser Kombination eine ziemlich aussagekräftige Analyse zu liefern. Einen Nebeneffekt hat diese Gründlichkeit aber, denn wo wir bislang in jedem Spiel mit nur einem Chart pro Auflösung auskamen, sind es nun in jedem Spiel drei Charts pro Auflösung – die Auswertung fällt entsprechend umfangreich aus. Wir werden uns größte Mühe geben, im Laufe des Artikels genauer zu erklären, was  die jeweiligen Informationen bedeuten.

Analyse: Die Bedeutung von RAM für SSDs

Will man einen langsamen Rechner mittels Hardware-Tuning beschleunigen, drängen sich zwei Möglichkeiten geradezu auf, denn sie sind einerseits mit relativ wenig Aufwand und Kosten zu bewerkstelligen und bringen andererseits eine spürbare Verbesserung: die Boot-Festplatte durch eine SSD ersetzen und dem bestehenden RAM noch mehr RAM zur Seite stellen. Vor allem der Laufwerkstausch kann müden PCs Beine machen. Allerdings hat auch der RAM-Ausbau viel Muntermach-Potenzial, denn je mehr Hauptspeicher dem OS zur Verfügung steht, desto mehr I/Os kann das Betriebssystem dort durchführen und muss weniger häufig auf die Festplatte oder die SSD zurückgreifen.

Wie sieht es aber aus, wenn bereits eine SSD im Rechner steckt – braucht es dann noch zusätzliches RAM, oder kann man nicht einfach darauf verzichten, weil das Laufwerk ohnehin schon schnell genug ist? Und wie verhält es sich generell mit den Schreibmengen in Abhängigkeit vom Speicherausbau?  Diesen Fragen sind wir im Detail nachgegangen und haben dazu ein SSD-Testsystem mit unterschiedlichen RAM-Bestückungen ausgesetzt und anschließend diverse Anwendungs-Benchmarks darauf durchgeführt.

Das Ergebnis ist sehr interessant, denn es zeigt, dass man eigentlich gar nicht genug RAM in seinem PC haben kann, sofern eine SSD darin werkelt: Das Flashlaufwerk lebt länger und arbeitet schneller.

Cooler Master Seidon 120XL und 240M

Berlin – 20. Februar 2013 – Cooler Master, einer der führenden Hersteller von Gehäusen, Kühllösungen, Gaming-Produkten, Mobil- und Computerzubehör, kündigt heute zwei neue Modelle der kompakten, komplett in Eigenentwicklung entstandenen, Seidon-All-In-One-Wasserkühlungsserie an. Die Seidon 120XL und 240M haben leistungsstärkere Radiatoren, um CPUs mit einer sehr hohen Wärmeentwicklung effizient zu kühlen. Beide Versionen sind ab sofort verfügbar, die Seidon 120XL für 79,90 € und die Seidon 240M für 89,90 €.


Einfach zu installierende Wasserkühlung mit hoher Kühlleistung

Die Seidon 120XL und 240M sind extrem kompakte Wasserkühlungen für Jedermann, so einfach zu installieren wie eine Luftkühlung. In eigenen Werken hergestellt, befüllt und getestet, wird ein Höchstmaß an Qualität sichergestellt und das Kühlsystem bleibt jahrelang wartungsfrei. Unterstütz werden alle aktuellen CPU-Sockel von Intel und AMD. Die Kühlplatte besteht aus einem einzigen reinen Kupferblock. Mikrokanäle auf der Innenseite maximieren die Kontaktfläche zwischen Kühlplatte und Kühlflüssigkeit, um eine höchstmögliche Wärmeabfuhr zu erreichen. Der kompakte Kühler lässt viel Freiraum um den CPU-Sockel herum und liefert zugleich eine Leistung und Zuverlässigkeit, die Luftkühlern gleichkommt. Dank des 120-mm-PWM-Lüfters, der von 600 bis 2.400 Umdrehungen pro Minute regelbar ist, können Benutzer jede individuelle Einstellung zwischen maximaler Kühlleistung und minimalen Betriebsgeräuschen wählen.

Weitere Informationen zur Cooler Master Seidon-Serie finden Sie unter:

http://www.coolermaster.de/category.php?category_id=3650

Verfügbarkeit: sofort

 

Preise

Seidon 120XL: 79,90 €

Seidon 240M: 89,90 €

Bildmaterial der Cooler Master Seidon 120XL und 240M:

JPG:https://www.box.com/s/r8g5cukepb6klwozp3hc

PNG: https://www.box.com/s/jls18lq9aaf6ywho60sl

Eigenschaften

  • Geschlossener Kühlkreislauf für viele Jahre wartungsfrei
  • Präzise hergestellte Mikrokanäle der Kupferkühlplatte maximieren die Kontaktfläche zur Kühlflüssigkeit für eine bessere Wärmeabfuhr.
  • Langlebige und leistungsstarke Wasserpumpe für einen effizienten Wärmeabtransport durch eine stabile Wasserzirkulation
  • Seidon 120XL: 38 mm dicker Radiator entwickelt zur schnellen Wärmeabfuhr von übertakteten CPUs mit einer hohen Wärmeentwicklung
  • Seidon 240M: 240-mm-Radiator entwickelt zur schnellen Wärmeabfuhr von übertakteten CPUs mit einer hohen Wärmeentwicklung
  • Zwei 120-mm-PWM-Lüfter mit weitem Regelbereich zur Balanceeinstellung zwischen maximaler Kühlleistung und leisem Betriebsgeräusch

Spezifikationen

  Seidon 120XL Seidon 240M
CPU-Sockel Intel LGA 2011 / 1366 / 1156 / 1155 / 1150 / 775   Intel LGA 2011 / 1366 / 1156 / 1155 / 1150 / 775  
AMD Socket FM2 / FM1 / AM3+ / AM3 /  AM2+ / AM2 AMD Socket FM2 / FM1 / AM3+ / AM3 /  AM2+ / AM2
Kühlermaße Ø 70 x 27 mm Ø 70 x 27 mm
Radiatormaße 150 x 120 x 38 mm 273 x 120 x 27 mm
Radiatormaterial Aluminium Aluminium
Lüftermaße 120 x 120 x 25 mm 120 x 120 x 25 mm
Lüftergeschwindigkeit 600-2.400 U/min (PWM) ± 10% 600-2.400 U/min (PWM) ± 10%
Luftstrom 32,57 – 146,36 m³/h ± 10% 32,57 – 146,36 m³/h ± 10%
Luftdruck des Lüfters 0,31 – 4,16 mm H2O ± 10% 0,31 – 4,16 mm H2O ± 10%
Lebensdauer des Lüfters 40.000 h 40.000 h
Lüftergeräuschpegel 19 – 40 dBA 19 – 40 dBA
Lüfterlager Rifle Bearing (Von Cooler Master entwickeltes, verbessertes Gleitlager) Rifle Bearing (Von Cooler Master entwickeltes, verbessertes Gleitlager)
Lüfterstromanschluss 4-Pin 4-Pin
Lüfternennspannung 12 VDC 12 VDC
Lüfternennstrom 0,2 A 0,2 A
Lüfterleistungsaufnahme 3,6 W 3,6 W
Lebensdauer der Pumpe 70.000 h 70.000 h
Pumpengeräuschpegel <25 dBA <25 dBA
Pumpenstromanschluss 3-Pin 3-Pin
Pumpennennspannung 12 VDC 12 VDC
Pumpenlaststrom 0,15 A 0,15 A
Pumpenleistungsaufnahme 1,8 W 1,8 W

  

Über Cooler Master

Cooler Master wurde 1992 mit dem Ziel die branchenweit besten Kühllösungen anzubieten gegründet. Seither entwickelt das Unternehmen ununterbrochen innovative Produkte von höchster Qualität. Die Produktlinien von Cooler Master umfassen Kühler, Lüfter, Gehäuse, Netzteile, Gaming-Produkte, Mobil- und Computerzubehör. Cooler Master bietet ausgehend von der Firmenzentrale in Taiwan und in regionalen Niederlassungen in Europa, Amerika und Asien einen unübertroffenen Service für seine Kunden. Für weitere Informationen besuchen Sie uns bitte unter www.coolermaster.de.

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