mSATA-SSDs im Vergleichstest: 10 flinke Winzlinge von Adata, Crucial, Mushkin und OCZ

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Der Gedanke, eine kleine mSATA-SSD direkte aufs Mainboard stecken zu können ist schon bestechend, aber nur, wenn das Stecklaufwerk auch in etwa so schnell ist wie seine Geschwister im 2,5“-Format. Außerdem sollte es sich auch preislich in ähnlichen Dimensionen pro Gigabyte bewegen, denn wer will schon mehr Geld für ein langsameres Laufwerk ausgeben, auch wenn es sich nur um ein kleines Modell fürs SSD-Caching handelt? Da aber immer mehr SSDs im Standardformat inzwischen unter die Schwelle von 1 Euro pro Gigabyte gefallen sind, wird es immer einfacher, Desktop-Rechner mit mindestens 128 GB großem SSDs auszustatten.

Doch in Umgebungen, in denen es ein wenig enger zugeht, kann mSATA möglicherweise die einzige Möglichkeit darstellen, überhaupt eine SSD ins System zu bekommen. Ultrabooks sind dafür ein Paradebeispiel. Da sie per Definition zu den besonders schlanken Geräten gehören, fassen sie meist entweder ein 2,5“-Laufwerk, ein mSATA-Stecklaufwerk oder eine Kombination aus beidem. Da kann es sich unter Umständen schon lohnen, ein wenig mehr Geld auszugeben, um in einem solch kompakten System ein schnelles Systemlaufwerk und eine langsamere aber größere Festplatte für große Datenmengen unterzubringen.

Vor zwei Jahren stellten wir mSATA in unserem Artikel Intel SSD 310 80 GB: Große Speicherflexibilität für kleine Notebooks vor. Doch auch wenn dieses Interface mit seiner kleinen Kontaktleiste stark an mini-PCIe erinnert, nutzt mSATA allen äußeren Ähnlichkeiten zum Trotz die gleichen Übertragungsprotokolle wie SATA. Glücklicherweise besitzen einige der heute verfügbaren Boards Multiplexer, die es erlauben, im Steckplatz entweder eine mini-PCIe-Karte oder ein mSATA-Laufwerk zu nutzen. Bleibt noch ein letzter potentieller Stolperstein, denn einige Mainboards wie Intels DH61AG erlauben am mSATA-Steckplatz nur eine Datenübertragungsrate von 3 Gb/s, was schnellere SSDs der 6-Gb/s-Generation ausbremsen kann.

Was wir damit sagen wollen: Es ist nicht immer einfach, die passende Kombination aus Chipsatz, Mainboard, Steckplatz und SSD zu finden. Doch wenn es gelingt, kann sich das mehrfach auszahlen. Natürlich kann man so SSD-Caching ermöglichen, was aber wie erwähnt aufgrund stetig sinkender Preise immer weniger attraktiv erscheint. Aus unserer Sicht viel spannender ist die Möglichkeit, ein 128 GB großes Flash-Laufwerk im mSATA-Format fürs Betriebssystem und die wichtigsten Programme zu nutzen und für alle weiteren Daten wie Filme, Dokumente, Bilder usw eine mindestens 500 GB große Festplatte dazu zu stecken.

Die Auswahl an mSATA-SSDs ist jedoch immer noch eher dünn gesät, und so haben wir für diesen Vergleich so viele Modelle zusammengetragen, wie wir finden konnten. Vier Firmen sind vertreten: Adata, Crucial, Mushkin und OCZ.

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