Großer Vergleichstest: 16 SSDs im Benchmarkparcours

OCZ stuft die SSDs seiner Vertex-4-Reihe ausdrücklich als Performance-Laufwerke ein und stellt hohe Leistung in den Vordergrund. Im Gegensatz zum Vorgänger Vertex 3 besitzt die neue OCZ-SSD keinen SandForce-Controller mehr und hebt sich bereits damit deutlich vom Gros der vielen SSD-Anbieter ab, in deren Produkten eine sehr überschaubare Anzahl von SSD-Controllern werkelt – eben meistens ein SandForce-Chip. Nachdem OCZ den südkoreanischen SSD-Controllerpionier Indilinx aufgekauft hatte, geht das Unternehmen nun seinen eigenen Weg und setzt bei der Vertex 4 auf den Indilinx Everest 2-Controller.

Viele Details zur Indilinx-Architektur gibt OCZ nicht preis, doch bekannt ist immerhin, dass es sich dabei um einen Achtkanal-Controller mit einem internen Dual-Core ARM-Prozessor handelt, der wohl nicht nur ein wenig mit einem Marvell-Controller verwandt ist. Die Vertex 4 greift auf 64 Gb große ONFi 2.2 NAND-Chips in 2X nm-Technologie zurück, reserviert allerdings keinen Speicher für das Overprovisioning, so dass Anwendern der komplette Speicher zur Verfügung steht.

Die OCZ Vertex 4 steht in den vier Kapazitäten 64 GB, 128 GB, 256 GB und 512 GB zur Auswahl und verfügt über eine SATA-Bandbreite von 6 Gb/s. Laut Hersteller sind beim 512-GB-Flaggschiff maximal 560 MB/s beim sequenziellen Lesen sowie 510 MB/s beim sequenziellen Schreiben möglich. Die Maximalwerte bei der I/O-Leistung beziffert OCZ mit 95.000 IOPS bei 4 KB Random Reads und 85.000 IOPS für Schreibvorgänge.

Aufgrund der teilweise deutlich unterschiedlichen Maximalwerte haben wir zwei Versionen der OCZ Vertex 4 getestet: die VTX4-25SAT3-128G mit 128 GB Speicher und die VTX4-25SAT3-256G mit 256 GB Kapazität. Während die nominellen Angaben für I/O-Tempo und sequenzielle Leserate identisch mit denen des 512 GB großen Spitzenmodells sind, gibt der Hersteller beim 128-GB-Modell eine etwas niedrigere sequenzielle Schreibrate an: Statt 510 MB/s soll die VTX4-25SAT3-128G maximal 430 MB/s erreichen.

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