Großer Vergleichstest: 16 SSDs im Benchmarkparcours

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SSDs eignen sich aufgrund ihrer hohen I/O-Rate deutlich besser als Festplatten dafür, einzelne Partitionen oder sogar das komplette Laufwerk verschlüsselt laufen zu lassen. Das beste Beispiel dafür liefert das Open-Source-Programm TrueCrypt, dessen Chiffrierung sich gegenüber einem unverschlüsselten System zwar wie von uns getestet und erwartet auf die Systemleistung auswirkt, beim Arbeiten unter Windows und Konsorten aber weder stört noch den meisten Anwendern überhaupt auffällt. Was damals galt, sollte heute erst recht gelten, zumal aktuelle SSDs noch um einiges leistungsfähiger sind als unsere damaligen Testlaufwerke.

Integral dreht mit der Crypto SSD den Spieß um, denn statt die Daten per Software vor neugierigen Blicken zu verstecken, setzt der Testkandidat auf eine AES 256 Bit Hardware-Verschlüsselung. Ebenso wie bei der kompletten Laufwerksverschlüsselung mit TrueCrypt startet das auf der Crypto SSD installierte OS erst nach Eingabe eines Benutzernamens samt Kennworts. Aus Sicherheitsgründen wird auch der Standby-Modus deaktiviert. Um den Zugriff auf die SSD-Hardware zu verhindern, verpackt Integral das Laufwerk mit einem Kunststoff-Überzug.

Voraussetzungen für den Betrieb gibt es nur wenige, Mac- und Linux-Jünger bleiben allerdings ausgesperrt: Der Rechner muss über eine SATA-Schnittstelle verfügen und wahlweise mit Windows XP, Vista oder 7 laufen – auch Windows 8 dürfte sich kooperativ verhalten, wenngleich der Hersteller dieses OS nicht in seiner Kompatibilitätsliste erwähnt.

Erwähnt wird allerdings auch nicht, welcher Speichercontroller in der Integral Crypto SSD arbeitet und welcher Flash-Typ zum Einsatz kommt. Weil die Verschlüsselung und damit die Datensicherheit im Vordergrund steht, stellt der Hersteller die Performance in den Hintergrund. Daher setzt die Integral-SSD nur auf ein SATA 3 Gb/s-Interface und soll eine maximale sequenzielle Lese-/Schreibrate von 240 MB/s erreichen.

Integral bietet die Crypto SSD in den Kapazitäten 32 GB, 64 GB, 128 GB und 256 GB an und gibt jeweils 2 Jahre Garantie. Für das von uns getestete 256-GB-Spitzenmodell muss man recht tief in die Tasche greifen, denn 440 Euro sind im Durchschnitt für die INSSD256GS25MCRYPTO zu löhnen.

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