Großer Vergleichstest: 16 SSDs im Benchmarkparcours

Plextor hat mit der M5S eine neue SSD-Serie im Angebot und komplettiert damit die Serien M3 und M3 Pro. Ausgestattet mit dem Marvell-Controller 88SS9174 sollen die SATA 6 Gb/s-Laufwerke gemäß Eigenwerbung nichts Geringeres als die weltbeste Leistung bei der Random-Lese- und Schreibgeschwindigkeiten abliefern, deren Maximalwerte Plextor auf 73.000 beziehungsweise 70.000 IOPS beziffert. Die sequenziellen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten liegen laut Hersteller bei bis zu 520 MB/s respektive 390 MB/s liegen. Zusätzlich soll eine “True-Speed” getaufte Technologie nach langem Gebrauch der SSD für eine dauerhaft hohe Performance sorgen.

Bei Tageslicht betrachtet greift der selbstgesteckte Anspruch, die weltbesten IOPS-Raten hervorzuzaubern, allerdings etwas kurz, denn wie sich im Test zeigt, verfehlt die M5S zum einen den IOPS-Weltrekord. Zum anderen ist es eine Webseite weiter schon mit der Bestmarke vorbei, weil Plextor dem M5S-Schwestermodell M5 Pro noch höhere nominelle IOPS-Raten attestiert. Wie auch immer, die Testergebnisse sprechen jedenfalls eine deutliche Sprache – die M5S ist ohne Zweifel eine schnelle SSD.

Anwender können bei der M5S-Serie zwischen Speicherkapazitäten von 64 GB, 128 GB und 256 GB wählen. Plextor hat uns für den Vergleichstest mit der 128-GB-Version PX-128M5S versorgt, die bei Online-Händlern schon für etwa 115 Euro zu haben ist, und gibt die bei SSDs mittlerweile fast schon üblichen 3 Jahre Garantie.

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