GCN geht Arbeiten: AMD FirePro W9000 und W8000 im Workstation-Test

Was lange währt, wird (hoffentlich) gut. Ob sich dieses Sprichwort auch auf den Sektor der Workstation-Grafikkarten so einfach übertragen lässt, wollen wir mit unserem heutigen Test pünktlich zum Launch der neuen Karten natürlich herausfinden. Diese Zeitspanne lässt sich durchaus erklären, schließlich gelten für den professionellen Sektor andere Gesetze, und die Messlatte für die Treiber und die Standhaftigkeit der Hardware liegt ungleich höher, als bei normalen Consumer-Karten.

Heute veröffentlicht AMD gleich mehrere Karten, die man recht interessant klassifiziert: Man benennt dabei die W9000 als Ultra-HighEnd, die W8000 als HighEnd (hi) und die W7000 als HighEnd (lo), sowie noch die W5000 als Mid-Range-Karte. Das lässt uns folgern, dass wohl auch noch weitere, kleinere Karten zu einem späteren Zeitpunkt folgen können, oder man die noch auf Lager liegenden älteren Modelle einfach unterhalb platziert und weiter abverkauft. Lassen wir uns also überraschen, was wann und wie noch nachfolgen wird, oder vielleicht auch nicht.

Doch wenden wir uns dem heutigen Test zu. Dafür haben wir die zwei Spitzenmodelle FirePro W9000 und W8000 zusammen mit älteren FirePro-Modellen und der aktuellen Quadro-Reihe in Form der Quadro 6000, 5000, 4000 und 2000 getestet. Und da wir einmal so schön am Testen waren, haben wir neben den obligatorischen Workstation-Benchmarks auf gleich noch einen oft geäußerten Wunsch unserer Leser erfüllt und diese Karten einen Teil der normalen VGA Charts 2012 durchlaufen lassen. Es klingt sicher etwas dekadent, Karten solcher Preisregionen auf triviale Shooter loszulassen, aber auch unsere Pixelschubser aus der Edelklasse müssen sich ja wahrlich nicht verstecken. Dazu haben wir natürlich noch jede Menge 2D-, 3D- und GPGPU-Benchmarks am Start und nutzen dazu unser neues Dual-Opteron-System mit zwei Opteron 4282, welches wir für die Tests aus unserer Eigenbau-Workstation auf eine schöne Lian Li Benchtable verfrachtet haben; ganz in Rot versteht sich (zur Feier des Tages). Beginnen wir also und hinterfragen nun auf den folgenden Seiten, ob es am Ende der ganzen Tests wirklich einen Grund zum Feiern gibt.

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