Die glorreichen Sieben: 7x Nvidia Geforce GTX 670 im Vergleichstest

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Gute Nachricht: es gibt keine Verlierer, nur zweite Sieger

Bei der GeForce GTX 670 kann man notfalls sogar mit dem Referenzdesign glücklich werden, was zeigt, dass sich Nvidia hier zwar optisch nicht gerade übernommen hat, aber für eine Referenzkarte eine wirklich solide Kühlung liefert, die auch die Ohren einigermaßen schont. Alle getesteten Karten hatten Vor- und Nachteile, waren aber in der Summe stets einigermaßen ausgeglichen.

Wir vergeben deshalb für alle vier Karten, die nicht nachfolgend noch mit einem Kauftipp gesondert herausgestellt werden, guten Gewissens den “Geprüft”-Award, denn sie konnten den Erwartungen ohne Ausfall sehr gut gerecht werden.

Testsieger Lautstärke: Asus GTX 670 DirectCUII

Die Asus-Karte gefällt uns in diesem Bereich am besten, denn sie ist nicht nur mit dem zweithöchsten Takt versehen, sondern sie ist auch ein brillanter Leisetreter. Der verwendete neue DirectCUII-Top-Kühler ist zwar geschrumpft, der Leistung tut dies jedoch keinen Abbruch. Die ebenfalls sehr leise KFA² GTX 670 EX OC verliert knapp wegen der zu hohen Temperaturen unter Last und des Spulenfiepens, welches wir aber an unserem ganz speziellen Exemplar festmachen und mit einer zweiten Karte noch überprüfen werden. Bemerkenswert ist auch, dass diesmal eine Dual-Slot-Karte den Lautstärkewettbewerb gewonnen hat.

Testsieger Performance: Zotac GTX 670 Amp!

Dick, cool und brachial – drei Attribute, welche die Zotac-Karte zweifelsfrei in sich vereint. Die Kühlleistung der sehr schweren und auch sperrigen Karte ist überragend, leider akustisch aber auch nicht ganz unaufdringlich. Ein etwas moderater gestaltetes Drehzahlprofil wäre sicher eine große Abhilfe, denn Reserven sind mehr als genug vorhanden. Die Vibrationen und Resonanzen der Lüfter können dadurch ein wenig gemildert werden. Diese Karte kommt leistungsmäßig bereits einer GeForce GTX 680 sehr nahe, ist jedoch günstiger und wohl auch besser verfügbar. Der hohe Speichertakt sorgt für deutlich mehr Durchsatz, jedoch ist der Stromanschluss mit den zwei 6-Pin-Anschlüssen etwas optimistisch gewählt, da beim Torture-Test bereits 215 Watt fällig werden. Viel Spielraum für weitere Takt- und Spannungserhöhungen bleibt da nicht mehr.

Testsieger Allrounder: Gigabyte GTX 670 Windforce 3X

Die Gigabyte-Karte ist leise im Idle und zurückhaltend unter Last. Sie kühlt ähnlich gut wie die Asus-Karte und ist im Idle, beim normalen Desktop-Betrieb, sowie beim normalen Gaming sogar noch kühler. Im Idle werden trotz niedriger 20% Lüfterdrehzahl zusammen mit der Zotac-Karte die niedrigsten Temperaturen erreicht. Auch die Lautstärkewerte beim Herunterkühlen auf fixe 70°C können überzeugen. Die Karte ist das flachste Modell im Testfeld, gewinnt durch ihr niedriges Gewicht und eignet sich im Gegensatz zur Asus-Karte (die durch die dicke Backplate gehandicapt ist) sogar für ein SLI auf Boards mit nur einem Slot Abstand zwischen den PCIe-x16-Steckplätzen, was vom Layout her leider noch immer die Regel zu sein scheint. Außerdem überzeugen Preis und Verfügbarkeit. Der etwas niedrigere Takt fällt kaum ins Gewicht und ist ohne Probleme manuell auch bis an den Basistakt der Zotac GTX 670 Amp! führbar. Kühlung und Spannungswandler geben dies her.

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