Monat: März 2012

Schmal wie ein Buch: Sapphires Edge-HD3Schmal wie ein Buch: Sapphires Edge-HD3

Einer der Vorteile von PCs ist, dass man sie auch noch über Jahre hinweg durch Aufrüsten aufpäppeln kann. Fehlt Power, tauscht man die Grafikkarte, die CPU, steckt mehr RAM ins Mainboard oder spendiert dem System eine schnelle SSD. Höchste Leistung ist aber gar nicht immer gefragt. Manchmal muss sie einfach nur eins: ausreichen. Diesen Ansatz verfolgen Nettops, die als einfache Preiswertrechner den Internetzugang herstellen sollen. Ob man später aufrüsten kann, liegt am Hersteller.

Bei Sapphire heißen die Nettops Edge-HD, und die verschiedenen Modelle werden konsequent durchnummeriert. In der Ausgabe ohne nachgestellte Ziffer kommt ein Atom D510 mit 1,67 GHz zum Einsatz, beim HD2 der etwas schnellere Atom D525 mit 1,8 GHz. Beide werden von Nvidias Ion-Grafiklösung unterstützt. Mit dem Edge-HD3 wagt sich Sapphire nun auch in AMD-Territorium und verbaut Brazos-APU, deren Grafikeinheit Intels integrierte GPUs locker abhängt und mit Nvidias Ion – immerhin eine dedizierte GPU mit eigenem Speicher – gut mithalten kann.

Unabhängig von der Technik ist aber das Styling: Das schwarze Gehäuse, in das die Sapphire-Ingenieure die Technik gepfercht haben, ist nicht einmal 20cm hoch, keine 15cm tief und nur 2,2cm breit. Die Maße erinnern eher an ein Buch als einen Computer. Wer jetzt aber an einen langweiligen viereckigen Kasten denkt, der irrt. Zum einen rundet Sapphire die Ecken ab, und auch die Ober- und Unterseite sind geschwungen. Zum anderen steht der Edge auf einem ovalen Fuß mit konzentrischem Wellenmuster, treu seinem Namen eben auf der schmalen Kante. Beides zusammen verleiht dem Mini-Rechner ein dynamisches Aussehen und erinnert schon fast eine Skulptur.

Der Fuß mit konzentrischem WellenmusterDer Fuß mit konzentrischem Wellenmuster

Auch haptisch gefällt das Äußere, denn die matten Oberflächen fühlen sich wie leicht gummiert an. Ansonsten gibt es wenig zu beschreiben – bis auf den Sapphire-Schriftzug, der an beiden Seiten direkt über dem Sockel aufgedruckt ist, gibt es wenig zu sehen. An der Linken Seite sind noch der Power-Taster und die HDD-LED eingelassen, an der Front verbergen sich hinter einer Klappe zwei USB-3.0-Ports.

Drei smarte im Dreck: Motorola Defy+, Sony Xperia active und Samsung Galaxy XcoverDrei smarte im Dreck: Motorola Defy+, Sony Xperia active und Samsung Galaxy Xcover

Das teure Smartphone zum Sport mitnehmen? Niemals! So oder so ähnlich werden viele Smartphone-User auf die Frage nach der Outdoor-Tauglichkeit ihres Telefons antworten. Verständlich, wenn man bedenkt wie empfindlich manche dieser Design-Highlights mit ihren großen Displays sind. Manche Modelle überleben nicht einmal Stürze vom Sofa, wenn man Berichten in einschlägigen Foren glauben darf. Doch auch wenn bei so geringer Fallhöhe schon viel Pech oder vielleicht Spannungen im Gehäuse im Spiel sein müssen: Vorsicht ist nicht nur die Mutter der Porzellankiste, sondern in jedem Fall auch die Grundlage für ein langes Smartphone-Leben.

Im klassischen Handy-Design – also als Bartype- oder Klappmodell – gibt es ein recht großes Angebot an Modellen, die auch gröbere Anforderungen klaglos mitmachen sollen. Somit könnte solch ein Gerät eine willkommene Ergänzung zum Smartphone darstellen, zumal sie zum Teil recht preiswert sind. Nun hat aber nicht jeder Handybesitzer Lust, beim Sport oder sonstigen Outdoor-Aktivitäten auf sein Smartphone zu verzichten. Hinzu kommt, dass es mittlerweile eine ganze Fülle an Apps gibt, die das Outdoor-Vergnügen zusätzlich vergrößern – etwa GPS-basierte Sport-Logger oder Schrittzähler und digitale Pfadfinder. Bisher war die Devise: Smartphone für draußen ja, aber nur mit geeigneten Schutzmaßnahmen wie Bumper oder Hülle. Wer das nicht möchte, kann mittlerweile auch auf speziell auf den Outdoor-Einsatz getrimmte Smartphones zurückgreifen. Diese unterscheiden sich von ihren „Indoor“-Kollegen in erster Linie dadurch, dass sie mehr oder weniger gut gegen eindringenden Staub und Feuchtigkeit geschützt sind und auch resistenter gegenüber mechanischen Einflüssen wie Stürzen oder Schlägen.

Für unseren Vergleichstest haben wir die Hersteller gebeten, ein Smartphone-Modell einzusenden, das speziell für den Outdoor-Einsatz vorbereitet ist. Unserem Aufruf sind mit Motorola, Samsung und Sony Ericsson – mittlerweile ja Sony Mobile, daher werden wir im weiteren Verlauf bei dieser Bezeichnung bleiben – drei Branchen-Riesen gefolgt. An der „Schlammschlacht“ nehmen also teil: Das Defy+ von Motorola, das Samsung Galaxy Xcover S5690 und das Xperia active von Sony Mobile. Preislich liegen die drei Modelle relativ eng beieinander. In den einschlägigen Onlineshops sind sie allesamt für Preise zwischen knapp 200 und 230 Euro zu haben – das allein klingt schon mal vielversprechend. Angesichts des Zusatznutzens Outdoor-Tauglichkeit muss man bei dem günstigen Preis allerdings auch einen übertriebenen Einsatz des Rotstiftes befürchten.

Einigkeit herrscht bei der Zugehörigkeit zur Schutzklasse IP67. Die IP-Codes beschreiben, welchen Belastungen ein Gerät standhalten muss. Dabei setzt sich die Schutzart aus der Kombination von zwei Ziffern zusammen. In diesem Fall also 6 und 7. IP selbst steht für International Protection. Laut der IP67-Zertifizierung sollen die Handys in diesem Testfeld also staubdicht sein und selbst ein zeitweiliges Untertauchen in Wasser schadlos überstehen – von Spritz-, Tropf- und Strahlwasser ganz abgesehen. Ob die Smartphones dieses Versprechen halten, wird sich im Laufe des Tests herausstellen. Also ab in die Natur!

Die vergangene Woche wurde bei uns, leider nicht nur intern, komplett von Nvidias neuer Kepler-Architektur und der ersten darauf basierenden Grafikkarte GeForce GTX 680 beherrscht. Im Launch-Artikel GeForce GTX 680 2GB im Test: Kepler schickt Tahiti auf die Insel beeindruckte uns die neue GK104-GPU mit einer Performance, die sie regelmäßig vor einer Radeon HD 7970 zeigte und oft genug auch den Dual-GPU-Flaggschiffen HD 6990 und GTX 590 das Leben schwer machte.

Dennoch konnten wir in einem Artikel nicht alles behandeln, was wir uns eigentlich vorgenommen hatten. Beispielsweise fehlte uns eine zweite Karte für SLI-Tests. Glücklicherweise schickte uns EVGA eine zweite Karte, und so können wir heute Dual-SLI mit Kepler und Dual-CrossFire auf Tahiti-Basis vergleichen. Eins gleich vorweg: Um sicherzustellen, dass es sich bei den Radeons nicht um handverlesene Wunder-Samples handelt, haben wir sie selbst im Handel erworben – sie sollten also repräsentativ für die Karten sein, die unsere Leser im Handel erstehen können.

Apropos Handel: Wir haben AMD bei den letzten Produktvorstellungen wiederholt dafür kritisiert, dass man die neuen Modelle ohne wirkliche Marktverfügbarkeit vorstellte. Nvidia versprach zumindest begrenzte Verfügbarkeit zum Start. Doch schaut man heute bei Preissuchmaschinen nach, sieht die Lage nicht besser aus als bei einem AMD-Launch. Laut Nvidia soll die nächste Welle an Karten die Händler zwar Anfang April erreichen, doch was genau das bedeutet ist nicht klar.

In unserem Test der GeForce GTX 680 argumentierten viele Leser außerdem (zu Recht), dass der Vergleich zwischen der GeForce GTX 680 und der Radeon HD 7970 erst dann fair sei, wenn beide Karten übertaktet seien. Dafür fehlte uns nur leider in der Hektik vor dem Launch die Zeit. Gleiches galt leider für Multi-Monitor-Tests, die wir heute mit 5760×1080 nachholen. Heute wollen wir all‘ das nachholen. Zudem hatte Nvidia versprochen, dass NVEnc mit einem neuen Treiber reibungslos und in vollem Umfang funktionieren sollte, und auch das wollten wir prüfen. Aber genug der einleitenden Worte – die technischen Daten und Neuerungen haben wir schon im Launch-Artikel zur GeForce GTX 680 geklärt, kommen wir zum neuen Teil!

Private Wolke: Seagate GoFlex Home

Von überall auf seine Daten zugreifen zu können ist sicherlich kein neuer Gedanke. Noch bevor dem Begriff “Cloud Computing” die Popularität zuteil wurde die er heute besitzt, haben abertausende von Internetnutzern Daten wie E-Mails, Fotos und Dokumente auf Rechnernetzwerken diverser Anbieter gelagert. Exemplarisch sei hier das GMX Mediacenter genannt, das vor etwa 9 Jahren seinen Dienst aufnahm und bereits damals als “Online-Festplatte” angepriesen wurde. Cloud Computing war zwar kurz nach der Jahrtausendwende ein durchaus gängiger Begriff, es dauerte jedoch noch einige Jahre bis er auch bei mittelständischen Unternehmen und zuletzt auch beim Verbraucher ankam.

Datenschutz oder Daten futsch?

Nun ist es soweit und fast jeder, der einen Computer nutzt habe schon einmal den Begriff Cloud Computing gehört und hat eine gewisse Vorstellung, was darunter zu verstehen ist. Man wird jedoch den Eindruck nicht los, dass die Vorbehalte gegenüber Cloud Computing proportional mit dessen Bekanntheitsgrad gestiegen sind, vielleicht sogar zurecht. Meldungen über Sicherheitslücken bei populären Cloud-Speicheranbietern wie z.B. Dropbox oder die Tatsache, dass der Share-Hoster Megaupload, bei dem sicherlich auch viele Anwender private Daten gespeichert hatten, von den Behörden geschlossen wurde und die Löschung mehrerer Petabyte an Daten ansteht, tragen sicherlich nicht dazu bei, seine Daten beruhigt und guten Gewissens auf den Festplatten eines Internet-Dienstleisters zu speichern.

Meins bleibt meins: Die private Cloud

In eben diese Kerbe schlagen vermehrt verschiedene Anbieter und warten mit Lösungen auf, die es Nutzern erlaubt, ihre Daten ganz klassisch auf Geräten zu speichern, die in ihren eigenen vier Wänden stehen, dabei aber zusätzlich die Möglichkeit haben, von jedem Ort der Welt aus über das Internet auf diese Daten zuzugreifen. Wer sich schon etwas länger mit dieser Materie beschäftigt, dem wird sicherlich noch das NSLU2 von Linksys in Erinnerung sein, das über einen Samba-Server verfügt, über den angeschlossene USB-Geräte als Speichergeräte im Netzwerk bereitgestellt werden. Basierend auf diesem Prinzip folgten weitere Geräte wie z.B. der PogoplugPC, der den Zugriff auf ein angeschlossenes USB-Speichermedium auch über das Internet erlaubt. Der Clou hierbei: Der Konfigurationsaufwand ist minimal, und der Zugriff auf die Dateien über das Internet erfolgt über eine Web-Oberfläche. Die Nutzung ist für Anwender damit alles andere als kompliziert.

Die einfache Einrichtung und Bedienung ist sicherlich mit ein Grund dafür, weshalb namhafte Hersteller wie LaCie, Buffalo und Seagate, letztere z.B. mit dem Seagate Free Agent Dockstar oder dem Seagate Free Agent GoFlex Net, das Pogoplug-System einsetzen. Neben Pogoplug gibt es allerdings noch einen zweiten populären Anbieter, der das Home-Cloud-System als Dienst anbietet: Axentra. Axentra nennt seinen Dienst HipServ, der wiederum bei dem uns vorliegenden Seagate GoFlex Home zum Einsatz kommt.

Toshiba World 2012: Produkt-Präsentation unterm BundesadlerToshiba World 2012: Produkt-Präsentation unterm BundesadlerFast hätte man die Wahl des Veranstaltungsorts der diesjährigen Toshiba World für einen symbolischen Schritt in die Vergangenheit halten können: Einen Ort der Geschichte, die altehrwürdigen Gemäuer des früheren Deutschen Bundestag, sollte dem Hersteller als Rahmen für die Vorstellung seiner neuen Produkte  und einen Einblick in die zukünftige Entwicklung seiner Produkte dienen.

RTL-Moderatorin Nazan Eckes begrüßt das PublikumRTL-Moderatorin Nazan Eckes begrüßt das PublikumUm diesen den richtigen Esprit zu verleihen, hat man keinen Aufwand gescheut und die RTL-Moderation Nazan Eckes dafür gewonnen, auch durch die Toshiba-Vorstellung zu führen.

Dann war allerdings schnell Schluss mit lustig. Alan Thompson, Präsident von Toshiba Europe, erklärte das 2011 aufgrund des Erdbebens in Japan und der Flutkatastrophe in Thailand nicht nur für die gesamte Branche ein schwieriges war. Auch bei Toshiba selbst standen im vergangenen Jahr einige umfassende Veränderungen ins Haus: weil sich die technischen Parameter von Fernseher und PC immer stärker annähern – auch in aktuellen Fernsehgeräten der höheren Leistungsklassen finden sich in zunehmenden Maße Multicore-Prozessor-Architekturen – und darüber hinaus die Anwendungen immer öfter auf beiden Geräten genutzt werden wollen. Und die Auswirkungen dieser Zusammenlegung wird auch der Nutzer mittelfristig spüren, denn nicht nur die Hardware-Komponenten werden sich immer ähnlicher. Ein wesentliches Ziel der Verschmelzung der beiden Sparten ist in der Hoffnung auf Synergieeffekte zu sehen.

Dazu arbeitet der Hersteller schon seit einer Weile an der Plattform Toshiba Places, die die verschiedenen Mediengeräte – vom Fernseher bis zum Tablet – miteinander verknüpfen soll. In dieser sind schon jetzt diverse Unterhaltungsangebote vom Gaming bis Video untergebracht. Nun wird Places um den MediaGuide von ROVI erweitert, der eine leistungsstarke Suchfunktion mitbringt, die das Aufstöbern neuer medialer Inhalte wie Fernsehsendungen oder Filmen und dazugehörigen Informationen erleichtern soll.

Dementsprechend ist es nicht weiter verwunderlich, dass das Fernsehen eines der wesentlichen Themen der Veranstaltung war. Auf der Hardwareseite wucherte Toshiba dazu mit der zweiten ZL-Generation. Der ZL2G glänzt, wie auch der Vorgänger, mit einer 55“-Diagonale mit einer Auflösung von 3840 x 2160 Pixel, das 3D-Darstellungen ins Wohnzimmer bringt, ohne dass der Nutzer auf eine Polarisations- oder Shutterbrille zurückgreifen muss. Nun erhält dieser auch einen viel größeren Bewegungsspielraum vor dem Gerät, ohne das die Qualität des 3D-Bildes schwindet. Dazu wird nicht nur ein Bild für jeweils das linke und rechte Auge auf einer Breite von 52 cm ausgestrahlt, sondern gleich neun, sodass das Bild auch noch dann konstant bleibt, wenn der Nutzer sich vor diesem bewegt. Zudem wird dieser Effekt in fünf Korridoren nebeneinander ausgestrahlt, um auch einer größeren Gruppe ein gemeinsames 3D-Fernsehvergnügen zu ermöglichen. Außerdem besitzen die Displays eine Face-Tracking-Funktion, die anhand einer Gesichtserkennung des Nutzers das Bild optimal für diesen platzieren soll.

Ein derartiges technisches Aufgebot hat aber auch einen stolzen Preis: 7999 € werden dafür sorgen, dass der Fernseher ab dem 31. März eher selten in deutschen Wohnzimmern anzutreffen sein wird.   

Das Problem ist zunächst erst einmal ein rein physikalisches: Je flacher die TV-Geräte ausfallen, umso flacher endet meist auch der Ton, denn ohne Volumen kaum Klang. Zumindest gilt diese Weisheit bei Geräten der untersten Preisklassen in immer stärkerem Maße, denn nur mit immensem Verstärkeraufwand und diversen Kunstgriffen lässt sich auch aus einem Flachmann noch so etwas wie ein erträglicher Sound heraus quetschen. Das schlägt sich dann allerdings wiederum im Preis nieder – ein Teufelskreis also.

Idylle: Endlich Feierabend im Arbeitszimmer mit TV und KlanguntersetzerIdylle: Endlich Feierabend im Arbeitszimmer mit TV und Klanguntersetzer

Mit dem i.onik TS-220 versucht CnMemory nun, diesen akustischen Hungerleidern eine preiswerte Soundbar unterzuschieben, die das Manko wieder wettmachen soll. Einfach TV-Gerät oder PC-Monitor anschließen, drauf stellen und glücklich werden. Klingt einfach, aber ob das auch so gut klingt, wie es sich in der Theorie anhört? Die recht flache Lösung besitzt immerhin einen kleinen Subwoofer im Boden, wirbt mit 30 Watt RMS und soll Lasten bis 50 kg spielend tragen können.

Diese netten Aussichten machen schnell neugierig, zumal im Arbeitszimmer genau die Kategorie Flachbild-TV ihr Dasein fristet, dessen Gehäuse den Begriff Klangkörper noch nicht einmal ansatzweise verdient. Schieben wir dieser akustischen 32″-Katastrophe also einmal die neue Soundbar unter und testen das Ganze.

Was ist so besonders am Trigger? 

Trigger bietet den Spielern die Möglichkeit bis zu sechs Tasten gleichzeitig zu drücken ohne die einzelnen Befehle dadurch zu verlieren. Das gleichzeitige Tastendrücken passiert oftmals während sehr schnellen Spielen und auch sehr oft bei Profi-Gamern. (Anti-Ghosting) Diese Funktion sowie die fünf programmierbaren Makro-Keys sind durch den eingebauten 64k Speicher möglich. Leichte Kontrolle über den Gamingsounds erlauben die Audio-Steuerelemente.

Die abnehmbare Handballenauflage ist rutschfest gummibeschichtet und bietet neben ergonomischer Unterstützung auch maximalen Komfort. Dazu verstärkt die Auflage den sicheren Stand der Tastatur und verhindert das weggleiten bei hektischen Spielen.

Die 18k vergoldet Ultra Low Latency USB-Anschlüsse des integrierten Zwei-Port-USB 2.0-Hub  bieten die Möglichkeit, anderen Peripheriegeräten direkt auf dem Tisch zu verbinden. Ein extra hochwertig ummanteltes USB-Kabel sorgt für eine solide Verbindung zum PC oder Notebook.

Da zumeist in abgedunkelten Räumen gespielt wird, stellt die Trigger-Tastatur eine individuelle Beleuchtung der Tasten bereit. Zur Auswahl stehen die volle Beleuchtung aller Tasten, oder eben nur die Gaming-Keys. Zusätzlich lassen sich die Leuchtstärken der rot leuchtenden LED´s einstellen. Effektvoll scheint hierbei das Ein-und Ausblenden der Beleuchtung (breathing) mit dem Eindruck als ob Leben in der Tastatur steckt.

Egal ob man die Waffe wählt oder die Waffe einen wählt – mit der CM Storm Trigger hat man immer ein zuverlässiges Arsenal.

Die mechanische Tastatur garantiert bestes Spielvergnügen und lange Haltbarkeit durch die Verwendung von der Cherry MX Black Switches.

Das Gaming Keyboard CM Storm Trigger ist ab Ende März für € 129,95 verfügbar.

Käuflich zu erben ist die Tastatur unter Anderem bei Alternate, Caseking, Snogard und Brack

Nvidia zieht gerne Parallelen. Bei der letzten Grafikkartengeneration teilte die Firma jedem Modell eine andere Rolle auf einem virtuellen Schlachtfeld zu. Die GeForce GTX 480 war der Panzer (tank), der sich durch mächtige Performance aber auch durch eine ebenso groß dimensionierte Leistungsaufnahme und Abwärme sowie einen selbstbewussten Preis auszeichnete. Die GeForce GTX 460 übernahm die Rolle des Jägers (hunter) und bot eine bessere Kombination aus Geschwindigkeit, Effizienz und Anschaffungskosten, die eher mit der Gamer-Zielgruppe kompatibel waren. Als Scharfschütze (sniper) sah Nvidia die GeForce GTS 450, deren Aufgabe es laut Nvidia sein sollte, bei 1680×1050 spielbare Bildraten zu ermöglichen.

Diese Kategorisierung mag im Rückblick vielleicht albern anmuten. Gleichzeitig hilft sie uns aber auch, die GeForce GTX 680 besser einzuordnen. Obwohl ihr Name (und ihre Preisempfehlung) nahe legen, es handle sich um den Nachfolger des derzeitigen Single-GPU-Flaggschiffs, ist diese Karte in Wirklichkeit ein Jäger: eine auf Gamer zugeschnittene Karte, bei der die Rechenleistungen in allgemeinen Aufgaben entgegen dem Trend deutlich heruntergeschraubt wurde. Andererseits erfüllt sie die Rolle der perfekt zugeschnittenen Gamer-Karte hervorragend – so wie ihre eigentliche Vorgängerin, die GeForce GTX 460.

GK104: Erdacht als Jäger, befördert zum Panzer.GK104: Erdacht als Jäger, befördert zum Panzer.

Die Konkurrenz als Maßstab nehmen

Doch egal, welche Rolle ihr eigentlich zugedacht war, am Ende hat die Konkurrenz wohl den größten Einfluss auf die endgültige Positionierung. Gut möglich, dass AMD noch einige High-End-Karten auf seiner Roadmap hat, von denen bislang noch nichts zu sehen oder zu hören war. Im Kontext der sechs HD-7000-Modelle, die AMD bislang an den Start gebracht hat, weiß Nvidia allerdings sehr genau, wie die Gegenseite aufgestellt ist.

Wäre die Radeon HD 7970 30 oder gar 40 Prozent schneller, dann darf man davon ausgehen, dass die heute vorgestellte Karte nicht GeForce GTX 680 hieße. Möglicherweise hätte Nvidia sie stattdessen GTX 660 oder 670 genannt. Doch aufgrund der Performance von AMDs Spitzenkarte krönt Nvidia die eigentlich als Jäger konzipierte Karte kurzerhand zum Nachfolger des aktuellen Panzers – und lässt gleichzeitig keinen Zweifel daran, dass man an einem noch schwereren Geschütz arbeitet.

Was wir heute also in den Händen halten, ist eine 500-Dollar-Karte, die auf Nvidias GK104-GPU aufbaut, die speziell auf Gamer zugeschnitten ist (und nein, wir verraten an dieser Stelle noch nichts zum Thema Rechenleistung – alles zu seiner Zeit). Mit der GeForce GTX 680 behebt Nvidia einige der größten Nachteile der letzten Generation und gibt ihr gleichzeitig eine Handvoll spannender neuer Features mit.

Gestatten: Die GeForce GTX 680

Mit einer Länge von guten 25 cm ist die GTX 680 als Referenzkarte etwa einen guten Zentimeter länger als AMDs Radeon HD 7800 und ebensoviel kürzer als die HD 7900. Bei der Draufsicht erkennt man den Radiallüfter, der die warme Kühlluft am Kartenende aus dem Gehäuse befördert. Zur Entlüftung steht allerdings nur die Hälfte einer Slotblende zur Verfügung, doch keine Sorge – wie unsere Temperatur- und Lautstärkemessungen zeigen werden, gibt sich die GTX 680 in diesen Disziplinen keine Blöße.

Der Rest der beiden Slotblenden hält vier Display-Anschlüsse bereit, und zwar zwei Dual-Link DVI-Ausgänge, einen HDMI-Port in voller Größe sowie eine DisplayPort-Buchse. Alle vier lassen sich parallel nutzen, womit Nvidia endlich einen unserer größten (funktionalen) Kritikpunkte bei der Fermi-Generation aus dem Weg räumt und zu AMD aufschließt. Für uns bedeutet das, dass wir endlich auch Multi-Monitor-Tests nutzen können, um die unter unseren Lesern sicherlich weit weniger verbreitete Auflösung 2560×1600 in Einzelkartentests zu ergänzen oder sogar auf absehbare Zeit abzulösen. Wie AMD verspricht auch Nvidia, dass die Karte HDMI 1.4a beherrscht, Monitore mit einer horizontalen Auflösung von 4K ansteuern kann und sich auf Multi-Stream-Audio versteht.

Auch bei den internen Anschlüssen gibt es keinen Grund zur Klage: Die GTX 680 verfügt über zwei SLI-Anschlüsse, was SLI-Konstellationen mit zwei, drei oder vier Karten ermöglicht. Ähnlich gut kombinierbar sind AMDs Radeon HD 7970 und 7950 dank ihrer beiden CrossFire-Konnektoren. Bei der 7800-Serie ist hingegen bei zwei Karten Schluss.

Außerdem zeigt sich hier ein Hinweis darauf, dass Nvidias GK104-GPU eigentlich für den Einsatz in Mainstream-Systemen gedacht ist, denn die GeForce GTX 680 besitzt zwei 6-Pin PCIe-Stromanschlüsse. Zusammen mit dem Strom, den der PEG-Slot liefert, stehen der GTX 680 damit bis zu 225 Watt an elektrischer Leistung zur Verfügung. Nvidia gibt die maximale Leistungsaufnahme dieser Karte mit bis zu 195 Watt an. Der typische Stromverbrauch solle aber eher bei 170 Watt liegen. Behalten wir diese Zahlen einen Moment im Hinterkopf, denn wir wollen gleich noch einmal auf das Delta zwischen den „typischen“ 170 Watt und den maximal verfügbaren 225 Watt zu sprechen kommen.

Der Kühler der GeForce GTX 680

Laut Nvidia hat man bei dieser Karte viel Entwicklungsaufwand in den Dual-Slot-Kühler gesteckt, der seinen Teil zu einer selbst unter Volllast beeindruckend niedrigen Geräuschkulisse beiträgt. Werfen wir einen Blick unter die Plastikhaube, um uns die Zutaten des neuen Kühlers genauer anzuschauen…

Drei hufeisenförmige Heatpipes sind direkt in den GPU-Kühler eingesetzt und leiten die Abwärme schnell von der GK104-GPU weg. Die Heatpipes geben die thermische Energie  anschließend an einen großen Aluminiumkühlkörper in doppelter Bauhöhe ab.

Nvidia spricht zudem von Optimierungen beim Kühlkörper selbst. Beispielsweise sind die Kühlfinnen dort abgewinkelt, wo die Luft aus dem Gehäuse austritt, was intern für mehr Platz zwischen dem Kühler und dem rückwärtigen Entlüftungsgitter sorgt. Diese neue Konstruktion soll die Temperaturen gegenüber der alten Konstruktion senken.

Außerdem hat Nvidia den Lüftermotor akustisch zusätzlich gedämmt – so hatte man es schon bei der GeForce GTX 580 gemacht, um sie leiser als ihre viel gescholtene Vorgängerin zu bekommen.

Noch einmal der Reihe nach. Gesetzt den Fall, man besitzt ein kleines Netbook mit VGA-Ausgang und will dieses am heimischen FullHD-TV oder an einem größeren Monitor digital über HDMI oder DVI anschließen, oder am Laptop mit nur einem einzigen Grafikausgang einen weiteren Monitor zur Erweiterung der Arbeitsfläche nutzen – diese kleine Box von HIS löst solche Probleme im Handumdrehen.

Atom mit Analog-Ausgang trifft auf FullHD-MonitorAtom mit Analog-Ausgang trifft auf FullHD-Monitor

Damit wir uns nicht falsch verstehen – Multi-View beinhaltet keine kleine Grafikkarte, alle Bildausgaben werden generell über den Primäradapter im Laptop oder PC gerendert. Dieses clevere Tool, das in der aktuellen Version auf den Speed von USB 3.0 setzt, ist letztendlich nichts anderes, als ein zusätzlicher Grafikausgang für all die Geräte, die darüber nicht verfügen. Natürlich sind die Ausgabe und der Betrieb auch über Anschlüsse mit USB 2.0 möglich, aber die Ausgabeperformance leidet dann doch schon etwas. Wie viel genau, das wollen wir noch herausfinden, denn gerade die Zielgruppe mit den aussterbenden Analogausgängen hat fast nie USB 3.0 an Bord.

Bevor wir uns an die Installation und den Test machen, beäugen wir als nächstes noch schnell den Lieferinhalt und die technischen Daten. Immerhin ist Multi-View + Sound die Weiterentwicklung von Multi-View II – schauen wir also, was es Neues gibt.

Wenn man sich aktuelle Nachrüstlüfter für Prozessoren oder die zum Teil monströs wirkenden Grafikkartenlüfter ansieht, könnte man meinen, auf eine Lärmquelle mehr oder weniger kommt es da auch nicht mehr an. Und in den meisten PCs ist das auch der Fall: Der Lüfter des Netzteils wird von anderen Komponenten deutlich übertönt. Das kann eine laute Festplatte ebenso sein wie die bereits angesprochenen Grafikkarten- und CPU-Lüfter.

Legt ein Anwender aber nun Wert auf ein besonders leises System – etwa für die Nutzung in Wohn- oder Schlafzimmer – verbaut er vielleicht eine passiv gekühlte Grafikkarte. Und auch für den Prozessor lassen sich besonders leise Kühlmethoden finden – Wasser wäre etwa eine moderne und praktikable Lösung. Kommt nun noch eine SSD statt einer klassischen Festplatte zum Einsatz, verursacht das System nahezu keine störenden Geräusche mehr. Wäre da nicht der dauerhaft vor sich hindrehende Netzteillüfter.

Moderne Schaltnetzteile mit hohen Wirkungsgraden produzieren im Vergleich zu ihren „Vorfahren“ erheblich weniger Abwärme. Dennoch ist eine Kühlung der empfindlichen Bauteile erforderlich. Am einfachsten lässt sich das Problem mit einem aktiven Lüfter lösen. Für Anwender, die besonders leise Systeme aufbauen wollen, hält der Markt jedoch auch Netzteile bereit, die gänzlich ohne Lüfter auskommen. Auf unsere Anfrage hin haben Seasonic mit dem X-460 und Silverstone mit dem SST-ST50NF je ein lüfterloses Modell zum Test eingesendet. Zum Vergleich haben wir ein als besonders leise geltendes Netzteil hinzugenommen, das STRAIGHT POWER E9 480W CM von be quiet!. Eines zeigt sich schon vor Beginn des Tests: Wer ein lüfterloses Netzteil will, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen als bei einem „normalen“ Modell derselben Leistungsklasse. Während für die beiden Fanless-Testgeräte mindestens 130 Euro fällig werden, gibt es das be quiet! schon ab rund 80 Euro.

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