Im Test: Streacom FC5 – Exklusives HTPC-Gehäuse mit leistungsstarker Passivkühlung (Special Q1/2012)

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Es ist flach. Es ist massiv. Es ist formschön und vor allem eines: wirklich leise, denn man hört das arbeitende Innenleben überhaupt nicht. Streacom bietet neben dem hier vorgestellten FC5 0D mittlerweile so Einiges, was sich in kein gängiges Schema pressen lässt. Noch sind diese Produkte eher ein Geheimtipp, aber wir sind sicher, dass sich dies in absehbarer Zeit ändern wird. Grund genug also für uns, eines dieser Gehäuse einmal etwas näher unter die Lupe zu nehmen.

Aus der illustren Palette, die sich von Gehäusen und Peripherie bis hin zu ausgefallenen Röhrenverstärkern erstreckt, haben wir uns mit dem FC5 0D ein Gehäuse herausgesucht, mit dem sich auch höhere Verlustleistungen völlig lüfterlos passiv kühlen lassen sollen. Der Trick liegt dabei in der Verwendung von Heatpipes als Wärmeableiter ans Gehäuse, welches dadurch komplett zum Kühlkörper mutiert. Klingt interessant, ist nicht ganz neu, sieht aber edel aus und soll zudem auch ganz hervorragend funktionieren. Wer sich so selbstbewusst selbst beurteilt und zudem beim Preis nicht kleinlich ist, den wollen wir natürlich beim Wort nehmen und das Geschriebene selbst nachprüfen. Aber kann das FC5 0D wirklich das halten, was es verspricht? Wir testen verschiedene CPU-TDP-Klassen mit einem interessanten Ergebnis.

Natürlich darf auch die Grafik nicht zu kurz kommen, schließlich wäre dieses Gehäuse als reiner Blu-ray-Player und Musik-Box glatt überdimensioniert. Separate VGA-Karten bekommt man jedoch auf Grund der sehr geringen Bauhöhe nicht hinein, denn selbst eine mittelstarke Low-Profile-Karte würde diese Gehäuseflunder noch wie ein Leuchtturm überragen oder im Riser-Slot den Hitzetod sterben. Kleine Karten machen wiederum keinen Sinn, so dass man dann auch getrost zur APU greifen kann, weil dort die Kühlung über das Gehäuse bereits gelöst ist. Womit wir auch die Prozessorfrage geklärt hätten, denn erste Versuche mit einem eigentlich recht flotten und sehr günstigen Sandy-Bridge Pentium endeten beim Gaming auf Grund der schlappen IGP in einem mittleren Fiasko.

Das Gehäuse ist von Streacom (noch) nicht für den Sockel FM1 zertifiziert, was uns jedoch nicht abhielt, dies selbst auszutesten. Mit 3 APUs von AMD testen wir, was kühltechnisch machbar ist und wo die Grenzen dieses Gehäuses liegen. Auch wenn die APUs von AMD im gestrigen Test in der Verwendung als reine CPU nicht voll überzeugen konnten, so wollen wir heute das Gesamtpaket testen. Grafikwunder sind sicher nicht zu erwarten, aber ganz so ohne sind die integrierten Grafiklösungen der APUs dann auch wieder nicht.

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