Monat: Dezember 2011

Dell Latitude E6420 ATGDell Latitude E6420 ATGHeute präsentieren wir einen Nachzügler zu unserem Artikel Zwei Semi-Ruggedized Notebooks, zwei Ansätze: Wortmann Terra Mobile Industry 1280 und Panasonic Toughbook CF-53. Zur Erinnerung: Damals teilte uns Dell mit, nicht mit einem Testgerät teilnehmen zu können, weil es die einzig gerade verfügbare Konfiguration nicht in Deutschland zu kaufen gebe. Zwischen den Zeilen war allerdings herauszulesen, dass man nicht mit einem Core-i3-Notebook gegen zwei Vertreter der Core-i5-Riege antreten wollte.

Inzwischen hat man uns ein Testmodell zur Verfügung gestellt. Und auch dieses gibt es zumindest in dieser Konfiguration nicht in Deutschland – da hier aber ein Core i7 im Innern steckt, hatte Dell offenbar weniger Berührungsängste. Wie dem auch sei: Während die Leistung natürlich auch eine gewisse Rolle spielt, geht es gerade bei der Beurteilung eines Notebooks mit dem Zusatz semi-ruggedized vor allem auch um Tugenden wie Verarbeitung, Laufzeit und Einsatztauglichkeit in weniger freundlichen Umgebungen. Steigen wir also ein und schauen uns Dells Latitude E6420 ATG an.

Das Design des Latitude E6420 ATG lässt nicht auf den ersten Blick auf ein Ruggedized-Modell schließen. Die abfallenden Seiten des Notebookdeckels lassen das Gerät flach und dynamisch wirken. Der Deckel ist in einem metallisch silber-grauen Stil gehalten, und vor allem der Rahmen sieht aus wie ein Druckguss-Werkstück. Spätestens beim ersten Anheben wird jedoch klar, dass es sich hier nicht um ein Standardgerät handeln kann, denn das Dell ist mit seinen knapp 2,8 kg schwer und nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

Das Display ist schwarz umrahmt und matt. Der ruggedized Charakter spiegelt sich auch im Design der Anschlüsse wieder. Diese sind mit extra Gummiklappen versehen, die sich unauffällig ins restliche Design eingliedern und vor Nässe und Schmutz schützen sollen. Im Tastatur- und Trackpadbereich sieht man dem Dell auf den ersten Blick ebenfalls nicht unbedingt sein designiertes Einsatzgebiet an. Eine klassische Tastatur sitzt umgeben von einem schmalem silbernen und orangenen Rahmen in der oberen Hälfte der Arbeitsfläche. 


Neben dem Trackpad gibt es übrigens auch noch einen Trackpoint zwischen den Buchstaben G, H und B sowie die dazugehörigen drei Maustasten unter der Tastatur. Das konventionelle Trackpad sitzt unter der Tastaturumrahmung, genau unterhalb der oberen Maustasten.  Die Einrahmung der Tastatur, die Handballenauflagen und der Bereich oberhalb der Tastatur sind schwarz. Neben der Eingabetaste befinden sich auf der rechten Seite noch drei separate Knöpfe – zur Lautstärkeregulation: lauter, leiser und lautlos. Oberhalb der Deletetaste sitzt der silberne An/Aus-Knopf.

Trotz seines bereits erwähnten eher schlanken Äußeren, wird schon beim Anheben des Notebooks schnell klar, dass es sich um ein besonders robustes, solide verarbeitetes Gerät handelt. Das Latitude E6420 ATG gibt kein Knacken und Knarzen von sich und ist auch im Tastaturbereich gut abgestützt und isoliert, so dass dieser Bereich auf Druck nicht nachgibt. Der Deckel trägt an seiner Stirn einen Schieber zur Verriegelung; der erledigt seine Aufgabe schon fast zu gut, denn der Widerstand ist hoch. Der Bildschirm ist gut justierbar, und der harte Deckel verhindert, dass ein Durchdrücken auf die Rückseite sich als Spannungsmuster im Display zeigt. Die Gummikappen für die Anschlüsse sind passgenau und lassen sich unproblematisch öffnen. Wenngleich der Boden deutlich besser als bei normalen Notebooks abgedichtet ist, ist das noch kein Freibrief für den sorglosen Umgang. Beispiel: Die Anschlüsse für die Dockingstation sind nicht verkleidet, versteckt oder versiegelt.

Dell hat eine klassische, beleuchtete Tastatur mit engen Zwischenräumen und ergonomisch sich zur Mitte hin vertiefenden Tasten im Latitude E6420 ATG verbaut. Die Tastatur selbst ist schwarz. Es gibt zwar keinen Ziffernblock, doch auf der Tastatur sind noch einmal die Zahlen als Zweitbelegung aufgedruckt. Der Hub ist notebooktypisch kurz, der Anschlag mäßig und der Widerstand weich. Es entsteht ein angenehmes Tippgefühl mit sehr geringem Geräusch.

Tastatur, Trackpad und zusätzlicher Trackpoint.Tastatur, Trackpad und zusätzlicher Trackpoint.

Dells Hartschalenmodell besitzt neben dem klassischen Trackpad noch einen Trackpoint, wie man ihn von IBM/Lenovo Thinkpads kennt.Er sitzt mittig in der Tastatur und bringt drei eigene Maustasten mit. Der Trackpoint reagiert sehr zügig und schnell. Im Vergleich zum Pad ließ sich die Maus mit dem Trackpad zielgenauer koordinieren. Dies kann aber auch subjektives Empfinden aufgrund persönlicher Vorliebe sein. Der Druckpunkt aller Maustasten ist gut.

Star Wars: The Old Republic basiert auf dem wohl meistverehrten und die Populärkultur beeinflussenden Science-Fiction-Franchise aller Zeiten, und Bioware ist zur Zeit das angesehenste Entwicklerstudio im Bereich der Rollenspiele. Die Vermutung, dass Star Wars: The Old Republic (LucasArts neuestes und Biowares erstes MMO) direkt nach seiner Veröffentlichung am 20.12.2011 ein Hit wird, hat sich auch prompt bestätigt.

Wirft man jedoch einen Blick zurück ins Jahr 2003, als Star Wars: Galaxies veröffentlicht wurde, schien auch die Allianz aus LucasArts/Sony Interactive noch unschlagbar. Star Wars: Galaxies wurde nun jedoch fünf Tage vor der Veröffentlichung von The Old Republic eingestellt. Ein Beispiel dafür, dass ein großartiges Konzept und ein erfahrenes Entwicklerstudio noch keinen Langzeiterfolg garantieren.

Mit diesen Begebenheiten im Hinterkopf haben wir uns Star Wars: The Old Republic etwas näher angeschaut, denn wir wollten natürlich sehen, ob es den enormen Erwartungen auch gerecht wird. Wird dies das MMO sein, dass das Genre neu erfindet? Ist es gut genug um das bis dato unschlagbare World of Warcraft in Bedrängnis zu bringen? Die Antwort hierauf ist ein „Vielleicht“, aber mit einem hohen Maß an Vorbehalten.

Fangen wir beim Universum des Spiels an. Bioware hat auch Star Wars: Knights Of The Old Republic im Jahr 2003 entwickelt, was noch ein Single-Player Rollenspiel war und etwa 4000 Jahre vor den Ereignissen der Filmreihe angesiedelt ist, die wir alle kennen und lieben. Dieser brillant konstruierte Schauplatz gibt Entwicklern die Möglichkeit ihre Jedi/Sith-Sage zu entwerfen, die auch unabhängig von den Ereignissen der George-Lucas-Filme funktionieren kann. Zu Zeiten der Old Republic nun, die etwa 300 Jahre nach Star Wars: Knights Of The Old Republic spielt, gab es noch viel „Macht“, weshalb es auch nicht verwundert, dass es eine hohe Anzahl sowohl an Jedi als auch Sith gibt. Selbstverständlich dürfen auch Schmuggler, imperiale Agenten, Trooper und Kopfgeldjäger nicht fehlen, weshalb man in diesem Spiel aus acht verschiedenen Ständen wählen kann.

Obwohl es in der Vergangenheit angesiedelt ist, so ist doch unverkennbar, dass Star Wars als Vorbild für die künstlerische Gestaltung dient. Ein antiker R2 oder TIE Fighter z.B. sind als solche problemlos identifizierbar. Der Stil der visuellen Umsetzung ist eher Cartoon-artig und wenig realistisch, ähnlich wie es schon bei Knights Of The Old Republic der Fall war.

Schauen wir uns an, was das Spiel richtig macht. Die Missionen und der Spielverlauf sind ohne Zweifel im erwarteten Bioware-Stil umgesetzt. Die Dialoge werden gesprochen und die Antworten wirken sich nicht nur auf die Eigenschaften der Spielfigur aus, sondern auch, wie sich die Gefolgschaft der vom Computer gesteuerten Charactere (NPCs) dem Spieler gegenüber verhält. Die Fähigkeiten der Figuren sind fantastisch, und man wird in das Spielgeschehen regelrecht hineingezogen. Man hat das Gefühl inwichtige Dinge involviert zu sein, die das Schicksal des Universums beeinflussen. Wir können ruhigen Gewissens sagen, dass Star Wars: The Old Republic die besten Single-Player-Erlebnisse in einem MMO vermittelt. Sie haben richtig gelesen, denn wir haben bewusst den Plural gewählt. Es stehen acht Stände (vier pro Fraktion) zur Verfügung, die jeweils ihren eigenen, einzigartigen Handlungsstrang haben.

Dies bedeutet nun allerdings nicht, dass jeder Handlungsstrang aus einer anderen Perspektive erzählt wird. Vielmehr unterscheiden sich die Dialoge, die Orte und der Fortschritt in Abhängigkeit von der Wahl der Charakterklasse. Ein beeindruckendes Unterfangen, das den Spieler vor einen Berg an Inhalten stellt und Bioware sollte für seine Anstrengungen gelobt werden, die die Spielzeit um einiges verlängern.

Die Spielumgebung vermittelt dem Spieler den Eindruck, dass einige Orte geradezu Kolossal sind, wenngleich auch vieles nur Illusion sein mag. Auf Coruscant zum Beispiel befördern fliegende Taxis den Spieler von einem Ort zum anderen, wodurch der Eindruck eines ausladenden Stadtbildes vermittelt wird. Die Zonen in denen jedoch wirklich gespielt wird sind allerdings um einiges kleiner als der vorgespielte Gesamteindruck. Wichtiger ist jedoch, dass sich das Spielfeld riesig anfühlt, so wie es sich für ein umfassendes Erlebnis im Star-Wars-Universum auch gehört.

Aber was stimmt nun nicht mit dem Spiel? Das größte Ärgernis sind die kolossalen Level mit den schier unendlichen Weiten zwischen den Missionszielen. Einen Großteil der Zeit verbringt man damit von Punkt A nach Punkt B zu gehen. Zwar sieht die Spielewelt großartig aus, aber nicht so großartig, dass sie die vielfachen ausgedehnten Reisen rechtfertigen würde. Nun könnte man sagen, wenn dies der größte Kritikpunkt ist, dann müsste das Spiel ja nahezu perfekt sein. Dennoch sind wir der Meinung, dass das Spiel den Erwartungen, die im Vorfeld aufgebaut wurden, gerecht wird. Wir können die Behauptungen, dass das Spiel die MMO-Welt auf den Kopf stellen wird, nicht bestätigen und wir denken auch nicht, dass Star Wars: The Old Republik einen signifikanten Anteil der World of Warcraft Spieler auf seine Seite ziehen kann.

Wir wissen aber auch, dass das Interesse an diesem Spiel große ist und so mancher Spieler noch vor dem Kauf wissen will, ob seine Hardware auch ausreichend ist – letztendlich der Grund für unseren Artikel.

Zwerge gehören in die Märchenwelt und diese wiederum harmoniert prächtig mit der Weihnachts- und Winterzeit. Auf den ersten Blick erinnert der Giada Mini D2303 zwar eher an ein Stück recht alltägliche Technik, aber im direkten Vergleich merkt man schnell, wie klein dieser PC eigentlich ist. Natürlich gibt es Mini-PCs und Thin-Clients (z.B. von Acer und Zotac) wie Sand am mehr, die zum Teil sogar noch ein wenig dünner und schmaler sind – jedoch tritt hier ein mit einem Intel Core i5 2467M (samt 2 Kernen und 4 Threads), sowie einer GT 520 bestücktes Kraftpaket an, um den Mini-PC-Markt nach oben hin abzurunden. Tom’s Hardware hat sich nicht nur auf die Erwähnung als News beschränkt, sondern sich die Ende November 2011 auf vielen Seiten angekündigte Lösung einfach einmal selbst besorgt und exklusiv getestet.

Zauberhafte Leistung oder fauler Zauber? Wir wollen herausfinden, ob dieser Frosch zum Prinzen wach zu küssen ist oder ob er wohl eher als Aschenputtel endet. Wir werden deshalb auch diesmal unseren Benchmark-Knüppel aus dem Sack lassen und einfach beginnen.

Noch Anfang Dezember gab es für uns keinen Grund zu glauben, dass in den letzten 31 Tagen des Jahres noch eine neue Grafikkarte der nächsten Generation an den Start gehen würde. Selbst zur Monatsmitte, nach AMDs offiziellem Pressebriefing, gingen wir davon aus, dass die nächste Kartengeneration Anfang Januar zu erwarten sei. Auch Windows 8 und die damit einhergehende nächste DirectX-Version 11.1 werden noch einige Monate auf sich warten lassen, und für aktuelle Spiele reichen die jetzt verfügbaren Grafikkarten eigentlich schon aus. Auch wenn AMD Berichten zufolge angeblich schon vor Monaten die Produktion der Radeon HD 6990 eingestellt haben soll, hatten wir vielmehr Sorge, die Gerüchte um die schlechte Ausbeute bei TSMCs 28-nm-Herstellung könnten die Einführung neuer AMD-GPUs auf absehbare Zeit verhindern.

Umso überraschter waren wir also, als AMD den Termin für die Produktvorstellung auf heute vorverlegte. Die offizielle Begründung seitens AMD lautet “…basierend auf Feedback von Ihnen glaubt AMD, dass dieses neue Datum, was vor der Weihnachtsurlaubszeit und der CES liegt, der richtige Zeitpunkt ist, um die weltweit erste 28nm Desktop-Grafikkarte vorzustellen.” Ganz ehrlich? Wir bezweifeln stark, dass man sich damit einen Gefallen tut, in der Vorweihnachtswoche, gerade einmal 36 Stunden vor Heiligabend, das neue Flaggschiffprodukt vorzustellen. Das gilt umso mehr, da wir nun die offizielle Bestätigung haben, dass Karten erst am 9. Januar in den Handel kommen sollen. Darüber zu spekulieren, ob es seitens AMD möglicherweise noch weitere Motivationen für diese kurzfristige Entscheidung gab, bringt uns aber auch nicht weiter.

Das eigentliche Problem ist, dass nicht nur wir von dem vorgezogenen Termin überrascht wurden. Auch AMDs Software-Partner konnten uns noch nicht mit angepassten Versionen ihrer Anwendungen versorgen, die die Fähigkeiten der neuen Grafikkarten herausstellen sollen. Man kann also sagen, dass es sich beim heutigen Artikel mehr um ein Preview als einen wirklichen Launch-Artikel handelt. Sobald die passende Software verfügbar ist, werden wir aber selbstverständlich noch einen genaueren Blick auf die weiteren Funktionen der neuen GPUs werfen.

Warum AMD meint, ein neues Produkt unbedingt noch 2011 vorstellen zu müssen, ist uns wie gesagt nicht klar. Offiziell werden die Karten erst im Januar bei den Händlern stehen. Doch was hat AMD von einem Papierlaunch wie diesem? Druck von außen gibt es jedenfalls nicht wirklich, denn Nvidias erste Karten mit der neuen Kepler-Architektur wird es erst in einigen Monaten geben. Es scheint, als wolle AMD beim nächsten Financial Analyst Day, wenn es um Bilanzen und Erfolge geht, einfach sagen können, dass man schon 2011 mit der Auslieferung des ersten High-End-Modell der 28-nm-Generation begonnen hat, und als erster eine DX11.1-Karte ausgeliefert hat. Wollte man böswillig sein, könnte man es so formulieren: Hat man sonst keine guten Neuigkeiten, sorgt man eben selbst für welche.

Radeon HD 7970: Die technischen Daten

Wie dem auch sei, ein Exemplar der neuen Radeon HD 7970 hat den Weg in unser Testlabor gefunden und dreht dort seit etwa einer Woche ihre Runden. Im Gegensatz zu ihrer Vorgängerin ist die Southern-Islands-Architektur eine komplette Neuentwicklung und umfasst eine ganze Reihe an neuen Fähigkeiten. Dazu zählt auch die Kompatibilität mit DirectX 11.1.

Der Chip selbst besteht aus stolzen 4,31 Milliarden Transistoren, also 160 Prozent der Schaltkreise, die in der Cayman-GPU steckten. Da er aber im 28-nm-Verfahren hergestellt wird, kann AMD das deutlich komplexere Design in einem nur 365 mm² großen Die unterbringen. Zum Vergleich: Cayman brachte es noch auf eine Chipfläche von 389 mm².

Bevor wir uns aber den Details der neuen Architektur widmen, sollten wir am besten einen Blick auf die Eckdaten des neuen Chips sowie seiner Konkurrenten werfen. 

Radeon HD 7970 Radeon HD 6970 Radeon HD 6990 GeForce GTX 580
Stream Processors 2048 1536 3072
512
Textureinheiten 128
96 192 64
Full Color ROPs 32
32 64
48
Grafiktakt 925 MHz 880 MHz 830 MHz 772 (1544) MHz
Texturfüllrate 118,4 Gtex/s
84,5 Gtex/s 159,4 Gtex/s 49,4 Gtex/s
Speichertakt 1375 MHz 1375 MHz 1250 MHz
1002 MHz
Speicherbus 384-bit 256-bit 2x 256-bit 384-bit
Speicherdurchsatz 264 GB/s
160 GB/s 160 GB/s 192,4 GB/s
Grafikspeicher 3 GB GDDR5
2 GB GDDR5 2 GB GDDR5 1,5-3 GB GDDR5
Die-Fläche 365 mm2
389 mm2 2 x 389 mm2 520 mm2
Transistoren (Milliarden) 4,31
2,64 5,28 3
Strukturgröße 28 nm 40 nm 40 nm 40 nm
Stromanschlüsse 1 x 8-pin, 1 x 6-pin 1 x 8-pin, 1 x 6-pin 2 x 8-pin 1 x 8-pin, 1 x 6-pin
max. Leistungsaufhnahme (TDP) 250 W
250 W 375 W 244 W
Preise 499€ (UVP)
260€ bis 360€ Euro* 540€ bis 720€* 370€ – 470€* (1.5 GB)
450€ – 764€* (3.0 GB)

*Tagespreise vom 22.12.2011,  ermittelt auf www.gh.de

Gegenüber der Radeon HD 6970 gibt es also deutliche Verbesserungen. Beispielsweise verfügt die neue GPU über 33 Prozent mehr Stream Processors und Textureinheiten, und der Speicherdurchsatz ist dank 384-Bit-Speicheranbindung um ganze 65 Prozent gestiegen.

Gemeinsamkeiten gibt es nur noch bei der Anzahl der ROPs (bei beiden 32) und der TDP von 250 W. Allein schon aufgrund dieser Zahlen (und der offiziellen Preisempfehlung von 499 Euro bzw. 550 US-Dollar) dürfen wir also erwarten, dass die Radeon HD 7970 die HD 6970 auf die Ränge verweist, sich an der GeForce GTX 580 vorbeischiebt und knapp hinter der Radeon HD 6990 landet. Allerdings soll es heute nicht nur um Gaming-Performance gehen, und wir werden uns gleich noch genauer mit AMDs neuer Architektur mit Namen Graphics Core Next (GCN) befassen.

Vorher wollen wir aber noch über die Radeon-HD-7000-Familie sprechen. Trotz gegenteiliger Gerüchte werden alle in 28 nm gefertigten HD-7000-GPUs, bislang unter dem namen Southern Islands bekannt, die neue GCN-Architektur einsetzen und nicht mehr die VLIW4- bzw. VLIW5-Architektur, die die Basis für die Radeon HD 6900 bzw. Radeon HD 6800 bildeten. Das trifft also auf jeden Fall auf die Radeon-Serien HD 7700 (Cape Verde), HD 7800 (Pitcairn) und HD 7900 (Tahiti) zu. Es sieht so aus, als werde AMD auch einige Modelle der 40-nm-Generation ins 7000er-Portfolio aufnehmen. Allerdings wird es sich dabei nur um VLIW4/5-GPUs mit neuem Namen handeln. Ein Die-Shrink steht nicht an.

Alle Karten auf Southern-Islands-Basis werden übrigens über die gleichen Features und Fähigkeiten verfügen. Die folgende Folie zeigt, wie AMD die neuen Karten gegenüber der HD-6000-Serie einordnet:

Wie unsere Benchmarks zeigen werden, passt diese Einordnung gut, und die Radeon HD 7970 scheint sich in etwa so zu schlagen, wie die Folie verspricht. Interessant ist, dass für das erste Quartal 2012 auch noch eine bislang unbenannte Doppel-GPU-Karte angesetzt ist, die das Spitzenmodell in AMDs Grafikkartenportfolio darstellen wird.

Da wir nun wissen, wie wir die neuen Karten der HD-7000-Familie einordnen können, sollten wir uns als nächstes den neuen Fähigkeiten dieser Chips zuwenden. Kommen wir also zur Southern-Islands-Architektur.


Anspruchsvolle Spiele benötigen vor allem eines: Aktuelle und leistungsfähige Hardware. Doch wer will schon seinen Power-Tower jedes Mal abbauen und zur Location des Tages schleppen? Für Gamer, die auch mobil sein und ihrem Spieltrieb keine Grenzen setzen wollen, gibt es inzwischen auch eine beachtliche Auswahl an Modellen, um die besonderen Bedürfnisse eben dieser Gruppe abzudecken: die Gaming Notebooks.

In unserem Test stellen sich heute das Dell Alienware M17x und das Schenker XMG P701 dem Test und müssen auch abseits der reinen Benchmarkwerte zeigen, was sie für Sekundärtugenden mitbringen. Taugt das Display? Gibt es genügend Anschlüsse? Wie sieht es bei der Lautstärkeentwicklung aus?

Beide Hersteller erlauben es, die Geräte im Onlineshop nach dem Baukastenprinzip zusammen zu stellen. Bei Testgeräten funktioniert das immer nur zu einem gewissen Grad, denn meist können wir nur unsere gewünschten Eckdaten angeben. So kommt es, dass sich unsere beiden heutigen Testgeräte in vielerlei Hinsicht ähneln, im Detail aber Unterschiede aufweisen. Doch bevor wir zu den Benchmarks kommen und die nüchternen Zahlen sprechen lassen, schauen wir uns die Geräte erst einmal genauer an.

Normalerweise versuchen wir bei unseren Netzteil-Roundups eine Handvoll Geräte zu finden, die sich in ihren Eigenschaften und der angepeilten Zielgruppe ähneln. Für diesen Artikel haben wir uns allerdings überlegt, einfach mal zwei Netzteile unter die Lupe zu nehmen, die man sich nicht einfach so kauft. Vielmehr handelt es sich beim Enermax Platimax und dem Cooler Master Silent Pro Hybrid um zwei echte Sahnestückchen. Um sich eines der beiden Geräte zu gönnen, kann aber eine kleine Anschubfinanzierung rund um Weihnachten nicht schaden. Denn günstig sind sie beide nicht.

Mit dem Enermax Platimax erreicht das erste Netzteil, das die extrem strengen Grenzwerte der 80 PLUS Platinum Norm einhalten soll, das Testlabor von Tom’s Hardware. Wir haben uns für die 750-Watt-Variante entschieden. Denn aus unserer Sicht darf ein derart effizientes Netzteil auch ordentlich Power haben.

Mit 850 Watt ist unser Testgerät das „leistungsschwächste“ aus der brandneuen Highend-Serie Silent Pro Hybrid von Cooler Master, die bis hin zu 1300 Watt reicht. Das Netzteil trägt zwar „nur“ das 80 PLUS Gold Logo. Aufgrund seiner speziellen Eigenschaften ist es dennoch etwa ganz besonderes.

Moderne Speicherlösungen müssen nicht nur hinsichtlich Performance und Kapazität überzeugen, sondern auch zu einem vertretbaren Preis erhältlich sein. Für den Einsatz im Profi-Bereich sind darüber hinaus Kriterien wie Konfigurationsmöglichkeiten, Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit mindestens ebenso entscheidend. Nichtsdestotrotz ist die Performance mit am wichtigsten, wenn es darum geht, eine Storage-Komponente gegenüber potenziellen Konkurrenzlösungen einzuordnen.

Auf SSDs umgemünzt dürfte man in erster Linie auf die gebotene SATA-Geschwindigkeit schauen. Schnelle Flash-Laufwerke setzen auf eine SATA-Bandbreite von 6 Gb/s, während die Vorgänger noch auf 3 Gb/s limitiert sind. Für manche Anwendungen im High-End-Bereich reicht aber selbst dieses verdoppelte Tempo nicht aus, auch wenn sich damit Transferraten von 500 MB/s und mehr erreichen lassen. Einige SSD-Hersteller wie LSI und OCZ bieten ihre Produkte deshalb auch mit PCI-Express-Interface an, der derzeit schnellsten System-Schnittstelle.

PCI-Express-Steckkarte mit bis zu 4 SSDs

Mit Themen wie SSD und PCI-Express hat auch die Speicherlösung namens Wings der Firma Angelbird zu tun, fügt sie jedoch zu einer deutlich interessanteren, da ungewöhnlichen Systemarchitektur zusammen. Genauso wie die oben angesprochenen SSD-Lösungen von LSI und OCZ wird die Wings-Steckkarte über PCI Express mit dem Rechner verbunden (PCIe 4x), kann jedoch statt nur einer einzigen SSD gleich vier 2,5-Zoll-Laufwerke aufnehmen. Mit Laufwerken sind dabei sowohl SSDs als auch Festplatten gemeint, von denen jeweils zwei auf der Vorderseite und zwei auf der Rückseite der Karte Platz finden. Die Ansteuerung der Speichermedien übernimmt der Marvell-Controller 88SX7042.

Die vier SATA-Slots der Karte kann man einerseits mit den von Angelbird angebotenen Flash-Karten bestücken, die es wahlweise in Cartridge-Form oder in einem 2,5-Zoll-Gehäuse kommen (vom Hersteller Crest genannt). Die SSDs bieten 60, 120 oder 240 GB Kapazität und arbeiten mit dem SandForce-Controller SF-1222. Andererseits akzeptiert die Karte auch beliebige andere 2,5-Zoll-Laufwerke wie etwa die von uns exemplarisch verwendete Samsung SSD 830. Die dafür benötigten Montageschrauben gehören zum Lieferumfang.

Angelbird bietet die Wings-Karte in drei Varianten an. Während jede davon über vier SATA-Ports verfügt, kommt das Modell Lite ohne internen Speicher, Variante zwei zusätzlich mit einer 16 GB großen SSD und Variante drei mit einer 32-GB-SSD. Die Flash-Laufwerke der beiden größeren Ausgaben sind in Chipform integriert, nehmen also keine freien Steckplätze in Beschlag. Die Lite-Karte kostet rund 200 Euro und für das von uns getestete Spitzenmodell sind etwa 300 Euro fällig. Ihren Strom bezieht die Steckkarte übrigens nicht über die PCI-Express-Schnittstelle, sondern separat über ein eingebautes Netzteil.

Über die mitgelieferten Treiber lässt sich Angelbird Wings sowohl auf PCs als auch auf Mac-Rechnern in Betrieb nehmen und konfigurieren. Unterstützt werden die RAID-Modi 0, 1 und 5, allerdings nur in einer Software-RAID-Variante. Verfügt der Rechner über mehrere freie PCI-Express-Slots, kann man mehrere Wings-Karten zusammenschalten und von ihrer gebündelten Leistung profitieren.

Mehrere Betriebssysteme auf einer Karte

Die hohe PCI-Express-Leistung ist nicht der einzige Pluspunkt der Steckkarte. Natürlich kann man die einzelnen Festplatten oder SSDs als Storage-Array einsetzen, doch die Karte ist auch speziell für diejenigen Nutzer interessant, die auf Mac oder PC mit mehreren Betriebssystemen jonglieren. So könnte man auf jedem angeschlossen Laufwerk ein eigenes OS installieren und den Rechner je nach Bedarf und Anwendung damit booten. Hier bieten die beiden Wings-Modelle mit integrierter 16 GB oder 32 GB großer SSD einen besonderen Vorteil, denn dort lässt sich ein Betriebssystem installieren, ohne dafür ein extra Laufwerk reservieren zu müssen.

Unser mit 32 GB interner SSD und vier Cartridges á 60 GB bestücktes Testexemplar lud förmlich dazu ein, sich genau mit dieser Funktion intensiv auseinanderzusetzen und so haben wir den Performance-Aspekt der PCI-Express-Karte zumindest hier außen vorgelassen. Denkbar sind alle möglichen OS-Konfigurationen – eine davon wollen wir im Folgenden exemplarisch vorstellen und zeigen, wie flexibel man die Karte mit verschiedensten Betriebssystem ausstatten kann.

Berlin – 15. Dezember 2011 – Antec, Inc. freut sich, das neueste Mitglied der preisgekrönten Gaming-Serie, das Eleven Hundred, anzukündigen.

Mit dem neuen attraktivem Design und den überarbeiteten Funktionen, läutet das Eleven Hundred ein neues Kapitel in der Antec Gaming Serie ein.

Gamer, die ein Höchstmaß an Leistung suchen, werden von der Variabilität des Eleven Hundred  begeistert sein. Das Eleven Hundred unterstützt neben XL-ATX Motherboards auch eine 4-Wege Grafikkarten Konfiguration und bietet damit in der Antec Gaming Serie den höchsten Grad an Ausbaufähigkeit.

Das Eleven Hundred wird mit einem 200 mm Lüfter im Deckel und einem 120 mm Lüfter in der Rückseite ausgeliefert und verfügt über sieben weitere Lüfterhalterungen für hervorragende Grafikkarten- und Festplattenkühlung. Eine Lüfterhalterung befindet sich hinter der Motherboardauflage um den Prozessor noch effizienter kühlen zu können. Nutzer können zudem den vorinstallierten Stromverteiler zum Anschluss von bis zu vier Lüftern an einem einzelnen Molex-Stecker für verbessertes Kabelmanagement verwenden.

Mit der Betonung auf Bedienkomfort bei einem Gaming-Gehäuse führt Antec werkzeuglose 5,25“ und 3,5“ Laufwerksschächte zur mühelosen Installation ein. Der bis zu 36mm breite Raum zur komfortablen Kabelführung und die großzügig dimensionierten und gummierten Durchführungsöffnungen, helfen dem Nutzer selbst bei zukünftigen Erweiterungen stets den Überblick zu bewahren. Einfache Wartung bieten die beiden Luftfilter für das Netzteil und der frontseitigen Lüfter. Die Luftfilter können ohne die Seitenteile zu entfernen oder das Gehäuse zu kippen entfernt und gereinigt werden.

Mafalda Cogliani, Global Marketing Director bei Antec: “Das Eleven Hundred  bietet eine Funktionsvielfalt, die sowohl Gamer als auch Mainstream User gleichermaßen ansprechen soll und das alles zu einem hervorragenden Preis-Leistungsverhältnis“. “Die Gaming Serie hat schon immer unseren Fortschritt in der Industrie wiedergespiegelt und mit diesem Gehäuse wollen wir diese Dynamik weiter vorantreiben.”

Das  Eleven Hundred ist ab Mitte Dezember in der Schweiz und Österreich, sowie exklusiv bei Alternate in Deutschland erhältlich. Ab dem 01.01.2012 ist das Eleven Hundred überall in Deutschland verfügbar.

Der empfohlene Verkaufspreis beträgt € 129. 

Für weitere Informationen zum Eleven Hundred, besuchen Sie bitte unsere Webseite oder schauen Sie sich unser Produktvideo an. 

Weitere Informationen stehen auf der offiziellen Facebook Seite von Antec Deutschland sowie auf Antec Twitter und dem Antec YouTube Kanal unter watchAntecTV zur Verfügung.

Über Antec, Inc.

Seit der Gründung im Jahr 1986 hat Antec sich zu dem weltweit führenden Hersteller von Computer-Hardware und -Zubehör für den Upgrade- und DIY-Markt etabliert.

Antec hat bei Gehäusen verschiedene Serien im Programm: zum Beispiel die hochperformante  Performance One-Serie, die kosteneffektive  New Solution Serie, die innovativen Gaming-Gehäuse der Hundred Serie, leistungsfähige MiniITX Gehäuse der ISK-Serie und natürlich elegante HTPC Gehäuse der Veris-Serie. Ebenfalls zur Antec Produktpalette gehören die sehr innovativen Netzteilserien, die leistungsfähig, hocheffizient und natürlich entsprechend leise sind.

Abgerundet wird das Antec-Portfolio mit Antec advance, den patentierten LED-Lüftern, den hocheffektiven Notebook Cooling-Lösungen und einer Kollektion mit hochwertigen CPU-Kühlern.

Soundscience ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Antec. Sie produziert Audio- und Video-fähige Lifestyle-Produkte sowie Zubehör für PCs und für das Home Entertainment.

Vor acht Jahren führte Antec seine Produkte auf dem europäischen Markt ein und ist in Deutschland bei allen wichtigen Distributoren, sowie im Einzel- und Fachhandel erhältlich.

Der Hauptsitz von Antec befindet sich in Fremont, Kalifornien, die europäische Hauptniederlassung in Rotterdam. In Deutschland ist Antec mit dem Marketing-Headquarter in Berlin, sowie einem Vertriebsbüro in München vertreten. Die Produkte von Antec werden in mehr als 40 Ländern weltweit verkauft.

Im ersten Teil unseres Weihnachts-Guides haben wir einige Geschenkideen vorgestellt, mit denen man Freunde und Familie beglücken kann. Dieses Mal soll es darum gehen, was der Geek sich selbst schenkt. Dementsprechend ist das Preislimit heute gelockert. Genau genommen gibt es keins. Dass dabei auch Produkte vorgestellt werden, die auch der Redaktion gefallen, ist wohl kaum Zufall.

Geht es nach den Tom’s-Redakteuren, liegen also Prozessoren, Media-Hubs, Spieler- und Langläufer-Notebooks und/oder Super-Smartphones unterm Gabentisch. Und der eine oder andere liebäugelt wohl mit dem Gedanken, auch mal jemanden auf den Mond schießen zu lassen. Doch dazu mehr auf der letzten Seite.

Das iPad von Apple, das bereits im Januar 2010 erschien, öffnete einer Geräteklasse die Tür, in der nur mit Verzögerung mit Android ausgestattete Alternativ-Geräte folgten: Die Media-Tablets. Die Flachrechner können zwar auch im Arbeitsalltag genutzt werden, die eigentliche Stärke liegt jedoch darin, dass sie zu jeder Zeit den Zugang zur Online-Medienwelt bereitstellen. Hinsichtlich des Medienkonsums dürften einige Anwender jedoch eine brauchbare Fernsehfunktion schmerzlich vermissen. Gerade wenn im kommenden Jahr einmal mehr zur Fußball-Europameisterschaft gerufen wird und ein Großteil der Deutschen darauf hofft, dass die Nationalmannschaft mit einem weiteren Titel im Land Volksfeststimmung auslöst, dürften sich zahlreiche Nutzer für Fernsehen auf dem Tablet interessieren. Genau dafür will Elgato mit dem EyeTV Mobile eine Lösung für das derzeit erfolgreichste Tablet, das iPad 2, bieten.

Fernsehen auf dem Tablet

Fernsehen auf dem Tablet ist keine Funktion, die den Geräten von vornherein zugesprochen wurde. Schon das Geräteformat setzt dem Vergnügen einer Samstagabend-Show mit den vergleichsweise kleinen Displays enge Grenzen.

Und so schön man mit dem Flach-Rechner auf der Couch oder im Bett durch die Weiten des WWWs surfen kann, so mühselig ist die Suche nach einem geeigneten Standort, an dem man den Bildschirm aufgerichtet platzieren kann – gerade bei der Verwendung eines iPad 2, das die Basis für den folgenden Test stellt. Denn das Gerät ist rundum glatt und kommt – aufgestellt – leicht ins Rutschen, vor allem, wenn es ebenso glatten Oberflächen wie beispielsweise einem Tisch zum Stehen gebracht werden soll. Standfüße oder diesen entsprechende Lösungen wiederum haben auf weichem Grund ihre Schwierigkeiten.

Darüber hinaus sind die Lautsprecher des iPad 2 schnell überfordert. Sie bieten zwar an sich nicht den schlechtesten Klang, wenn man bedenkt, dass Mobilgeräte bei dieser Disziplin insgesamt selten mehr als befriedigende Ergebnisse produzieren. Doch fehlt es nicht nur an Bass, sondern in lauteren Umgebungen dürfte sich so mancher Nutzer mehr Lautstärke wünschen. Gerade wer Spiele der EM2012 auf dem Tablet im Park verfolgen will, wird von den Stadion-Kommentatoren nur wenig mitbekommen. Zudem neigen die glänzenden Tablet-Displays dazu ihre Umgebung zu reflektieren. 

Eines der größten Mankos stellen die Netzeigenschaften der Tablet-PCs dar, die sich bedingt fürs Fernsehen eignen. Zwar können von einzelnen Fernsehsendern online Streams abgerufen werden, dies setzt jedoch schon fast ein WLAN-Netzwerk voraus. In UMTS-Netzen dürften längere Streams hingegen derart viel Traffic erzeugen, dass auch üppige Daten-Flatrates schon nach kurzer Zeit in die Knie gezwungen bzw. gedrosselt werden.

Trotz aufgedrehter Helligkeit, bei Sonne ist das iPad 2 dunkel und reflektiert starkTrotz aufgedrehter Helligkeit, bei Sonne ist das iPad 2 dunkel und reflektiert stark

Elgato EyeTV Mobile – DVB-T-Tuner für das iPad 2

Soll das Media-Tablet in Ausnahmefällen dennoch zu einem Fernseher umfunktioniert werden, empfiehlt sich also eine Lösung, die von den klassischen Mobilnetzen unabhängig macht, jedoch die mit dem Gerät mögliche Mobilität nicht einschränkt.

Für Apples iPad 2 hat Elgato eine dazu passende Möglichkeit entwickelt. Der Spezialist für DVB-T-Systeme steckt die entsprechende Empfangstechnik in ein etwa Streichholzschachtel-großes Modul, das in die Schnittstelle des iPads gesteckt wird und mit Hilfe einer kleinen, im ausgefahren Zustand 15,5 cm großen Antenne DVB-T-Fernsehsignale angelt. Zudem legt der Hersteller eine weitere Antenne bei, die mit einem Standfuß, der sowohl einen Saugnapf als auch einen Magneten besitzt, bis zu 2 m vom Tablet entfernt befestigt werden kann und die Fernsehdaten mit Hilfe eines Kabels übermittelt.

Das Apple-Tablet erweist sich dabei als ein gut geeignetes Partnergerät. Zwar besitzt das Display nur eine Diagonale von 9,7″, und auch die Auflösung ist mit 1024 x 768 Pixeln nicht unbedingt der Stand der Technik. Da in Deutschland Fernsehen größtenteils in einer PAL-Auflösung von 720 x 576 Pixeln übertragen wird, spielt die Auflösung des Gerätes aber hier nur eine untergeordnete Rolle. Dafür ist das Display leuchtstark und die Qualität von Farben und Kontrasten stimmt.

Und der Apple A5-SoC, der mit 1 GHz getaktet und 512 MB RAM Arbeitsspeicher ausgestattet ist, stellt darüber hinaus nicht nur ausreichend Leistung für das Fernsehen als solches bereit. Auch weitere Dienste – wie etwa das Aufzeichnen von Fernsehsendungen – können ohne qualitative Einschränkungen im Hintergrund ausgeführt werden.

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