Xilence Interceptor Pro – Innovativer Großraum-Jumbo im Exklusiv-Test

Aus Klein mach Groß?  Aufrüst-Kit oder Schnapsidee?

Es fiel uns auf, dass man neben dem Deckel auch das gesamte obere Teil (wir nennen es im Artikel einfach Oberteil) abnehmen kann. Ebenso das Modul mit dem I/O-Panel. Das macht bei unserem Case natürlich keinen Sinn, denn warum sollte man sich verkleinern wollen, nachdem man sich explizit für so einen großen Kasten entschieden hat? Da es aber mit Sicherheit auch einen Interceptor ohne Pro geben wird, lässt sich vermuten, dass man diesen kleineren Tower später mit einer Art Nachrüst-Kit aufwerten und vergrößern kann. Diese Idee würde uns sehr gefallen und wir hoffen einmal, dass wir mit der Vermutung richtig liegen. Immerhin könnten dann auch Anwender mit kleinerem Budget später weiter investieren oder den PC einfach “mitwachsen” lassen. Interessantes Gedankenspiel und garantiert keine schlechte Marketing-Idee. Falls.

Hier gibts was auf den Deckel

Betrachtet man das Gehäuse von oben, dann stellt man fest, dass sich die Segmente der Oberseite aufstellen oder schließen lassen. So wird recht intelligent mit einem kleinen Schieber zwischen Durchzug und geschlossener Veranstaltung umgeschaltet. Ventilation oder Staubschutz – man kann die Öffnung stufenlos regeln:

Der Deckel bietet 4 Stück 120mm-Lüftern Platz (oder 2 x 140mm bzw. 1 x 230mm). Die Montage erfolgt von innen. Wir haben uns den Spaß gemacht, und einmal eine Vollausstattung mit 4 Lüftern verbaut:

Verwandlungskünstler

Alternativ können Radiatoren bis 480mm problemlos horizontal verstaut werden, eine Meisterleistung. Auch dann wäre im Oberteil noch Platz für bis zu vier Lüfter und die Pumpe. Baut man nur einen 240- oder 360mm-Radiator ein, wäre zudem Platz für ein zweites Netzteil, das bei einem 240mm-Radiator sogar überlang ausfallen dürfte. Den jeweiligen Umbau unterstützt eine der 3 beiligenden Rückplatten, die mit wenigen Handgriffen zu tauschen sind.

Nach einigem Überlegen haben wir uns für die Herausforderung mit 2 PCs in einem Gehäuse entschieden, da dies die ungewöhnlichere Variante ist, als das Nutzen einer Wasserkühlung.

Schaltzentrale unseres werdenden Dual-PCs. Jeder der Rechner lässt sich getrennt steuern und besitzt ein komplettes, eigenes I/O-Panel.

Bilderstrecke: Lüftereinbau

Zunächst bestücken wir den Deckel mit den Lüftern, denn es wird wichtig sein, wie gut die im Inneren später in Wärme umgewandelten fast 800 Watt Leistung abgeführt werden. Hier muss auf alle Fälle auch nach oben ausgeblasen werden, denn die Rückseite allein wird kaum reichen.

Abnehmbares Deckel-Oberteil.Abnehmbares Deckel-Oberteil.

Noch ist der Deckel gähnend leer.Noch ist der Deckel gähnend leer.

Volle Dröhnung. Wir haben die Tauglichkeit später mit 2 Stück HD 6990 getestet.Volle Dröhnung. Wir haben die Tauglichkeit später mit 2 Stück HD 6990 getestet.

Sortenrein: wir haben natürlich Xilence-Lüfter aus einem anderen Test verwendet. Nicht mal schlecht und vor allem mit gutem Durchsatz.Sortenrein: wir haben natürlich Xilence-Lüfter aus einem anderen Test verwendet. Nicht mal schlecht und vor allem mit gutem Durchsatz.

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