Ein erster Blick auf Windows 8: Videos und Beschreibungen zu den größten Neuerungen

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Offiziell wurde Windows 8 zwar auf der Computex 2011 das erste mal der Presse (und der Weltöffentlichkeit) vorgestellt, doch erst vergangene Woche hat Microsoft eine erste Vorabversion veröffentlicht, die für jedermann zugänglich ist.

Mancher mag geneigt sein, darin wenig mehr als die Ankündigung des obligatorischen turnusmäßigen neuen Betriebssystems zu sehen – aber Windows 8 verspricht deutlich mehr. Microsoft hofft, mit dem Nachfolger von Windows 7 mehr Entwickler für die bislang eher spärlich besetzten Bereiche Tablet und Smartphone gewinnen zu können. Das zeigt sich zuallererst in der neuen Benutzeroberfläche, die deutlich besser an die Touch-Eingabe angepasst ist, als es bei Windows 7 der Fall war.

Doch selbst wer kein Touch-fähiges Gerät besitzt, sollte sich auf die neue Benutzeroberfläche einstellen, denn Microsoft versucht nun alle Gerätetypen mit einer Variante zu bedienen. Wem also der neuen Hauptbildschirm bekannt vorkommt, der irrt sich keineswegs – es handelt sich im Prinzip um eine leicht überarbeitete Variante des Startbildschirms von Windows Phone 7.

Obwohl die WP7-Smartphones es gegen die Android- und iOS-Konkurrenz alles andere als leicht hatten, versucht Microsoft aber mitnichten, eine Zweitverwertung für sein mobiles Betriebssystem zu finden. Eher ist das Gegenteil der Fall, denn die Firma versucht vielmehr, Synergieeffekte zu nutzen.

Microsoft schwebt eine Welt vor, in der Desktop, Smartphone und Tablet immer mit einander synchronisiert und dadurch auf demselben Stand sind. Schaut man sich auf dem Desktop eine Webseite an, landet die Adresse auch gleich im Verlauf des Smartphone-Browsers. Will man ein Office-Dokument auf dem Tablet bearbeiten, soll auch das künftig kein Problem mehr darstellen, denn Office soll dann ARM unterstützen. Aber das ist alles nur der Anfang. Gleichzeitig soll auch die Benutzeroberfläche aller drei Gerätetypen angeglichen werden.

An vielen Stellen zeigt sich allerdings, dass Windows 8 kein von Grund auf neues Betriebssystem ist. Vieles ist verglichen mit Windows 7 gleich geblieben. Mancher mag das als Anlass nehmen, es Windows 7 Plus zu nennen, doch das greift deutlich zu kurz. Bei der nächsten Ausgabe seines Betriebssystems wird Microsoft nämlich so viel an der Optik verändern, wie es zuletzt beim Wechsel von Windows 3.1 auf Windows 95 der Fall war. Aus Microsofts Sicht ist das jedenfalls Grund genug, die neue Version Windows 8 zu nennen.

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