Backup-Software Rebit 5 im Test

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Für Anwender kann es es ziemlich lästig sein, eine Datensicherung anzulegen. Zuerst will die richtige Software ausgewählt sein, der man im nächsten Schritt erst einmal mitteilen möchte, welche Daten sie wann und wohin speichern soll. Das führt zu einem weiteren Schritt, der Auswahl des passenden Backup-Mediums. Alles in allem ein Aufwand, der sich auf den ersten Blick scheinbar nicht lohnt, denn beim Anlegen der Datensicherung läuft das System schließlich fehlerfrei. Doch spätestens dann, wenn die Festplatte plötzlich komische Geräusche von sich gibt und kurz darauf den Dienst einstellt, wird das Thema Backup brisant. Wer dann nicht weiß, wo er sein letztes Backup abgelegt hat, ob es womöglich auf der defekten Festplatte lag und und wie aktuell die Datensicherung eigentlich noch ist, hat denkbar schlechte Karten bei der Wiederherstellung und darf als zusätzliche Strafarbeit auch sein Betriebssystem neu installieren.

Damit es erst gar nicht soweit kommt, bieten sich zahlreiche Lösungen an, die nicht nur einzelne Dateien oder Ordner, sondern auch das komplette OS sichern und das Ganze sogar automatisiert nach Zeitplan erledigen. Bekannte Vertreter sind zum Beispiel Acronis True Image sowie die in Windows 7 integrierte Backup-Funktion. In diesem Test konzentrieren wir uns auf ein drittes Programm, die neue Version 5 von Rebit, die gegenüber der bereits von uns getesteten Vorgängerversion Rebit 4 deutlich in Sachen Funktionsumfang zugelegt hat.

Auswahl des Backup-Mediums

Das anfangs angesprochene Backup-Medium spielt bei der Datensicherung eine entscheidende Rolle. Während Unternehmen dafür auf komplexe Lösungen wie eine Installation von Bandlaufwerken zurückgreifen oder die Daten beispielsweise in einer Private Cloud sichern, kommen für den Privatgebrauch normalerweise optische Laufwerke, Festplatten oder Netzwerklaufwerke in Frage. Hier kann man bei keiner Kategorie etwas falsch machen, allerdings haben sie alle ihre Vor- und Nachteile: CD-, DVD- und Blu-Ray-Medien lassen sich einfach handhaben, sind zumindest auf CD- und DVD-Seite sehr preiswert und kommen bei einmal beschreibbaren Datenträgern gleich mit einer eingebauten Versionierung. Nur bei großen Backups wie etwa der kompletten Systempartition muss diese Backup-Lösung Federn lassen, weil die Sicherung dann entweder auf mehrere DVDs verteilt werden oder gleich auf Blu-Ray-Disk landen muss.

Die Wahl der meisten Anwender wird indes auf Festplatten fallen, weil sie die beste Kombination aus Preis, Speicherkapazität und Bedienung bieten. Noch etwas vielseitiger sind die externen Festplatten, die fast immer mit USB-2.0- und inzwischen auch schon immer öfter mit USB-3.0-Anschluss ausgestattet sind und betriebssystemübergreifend an Windows-, Linux- und Mac-Rechnern laufen, die ebensolche Geräte unterstützen. Besonders der ungeschlagen niedrige Preis pro Gigabyte macht die Festplatte zur ersten Wahl, wenn ein günstiges und gleichzeitig möglichst großes Backup-Medium gewünscht wird.

Redundant gespeichert hält länger

Sichere Daten sind redundant gespeicherte Daten: Haben Anwender ihre Daten auf einen zusätzlichen Datenträger gesichert, kann es ihne auch nichts anhaben, wenn die Blu-Ray-Disk mit dem Abbild der Betriebssystem-Partition verloren geht oder die Backup-Festplatte nach einem Sturz auf den Boden zum Reparaturfall wird. Einige Netzwerkspeicher kommen bereits mit einer eingebauten Redundanz, sofern sie mindestens zwei Festplatten einsetzen und sie als RAID 1 fahren können. Verglichen mit optischen Medien und Festplatten sind mit Redundanz ausgestattete Netzwerkspeicher daher zwar sicherer, jedoch auch teurer, weil neben dem eigentlichen Netzwerkspeicher auch die Kosten für die Festplatten zu Buche schlagen. Den Test des Datensicherungstools Rebit 5 haben wir mit allen drei der „klassischen“ Backupmedien für Anwender durchgeführt.

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