Monat: Mai 2011

Im allgemeinen testen wir immer dann neue Plattformen, wenn es auch eine neue Generation von Prozessoren zu testen gibt. AMDs 990FX-Chipsatz bildet aber eine Ausnahme, und es gibt gute wie schlechte Nachrichten:

Die gute Nachricht ist, dass AMD nach wie vor das Pro-Argument hervorragender Kompatibilität auf seiner Seite hat, denn der neue 990FX-Chipsatz unterstützt sowohl die aktuellen Sockel-AM3-Prozessoren als auch die kommenden AM3+-Modelle, die auf der neuen Bulldozer-Architektur basieren. Die schlechte Nachricht ist, dass eben diese Bulldozer-Prozessoren immer noch nicht startklar sind. Zwar befinden sich die ersten Bulldozer-Samples mit B0-Stepping derzeit bei den Mainboard-Herstellern, doch hören wir unisono die Aussage, dass die Performance noch bei weitem nicht den Erwartungen entspricht. Man erwartet, dass das nächste Stepping hier Besserung bringen soll.

Aus technischer Sicht spricht natürlich nichts dagegen, sich jetzt ein 990FX-Mainboard zu kaufen und einen der aktuellen Phenom-II-Prozessoren darauf zu setzen. Doch wer eigentlich mit einen Zambezi-Sechskerner liebäugelt, sollte besser einfach noch die paar Monate abwarten. Es sei denn, es gäbe einen anderen Grund für ein Board-Upgrade…

990FX: Wie der 890FX, aber garantiert kompatibel

Der 990FX-Chipsatz ist nicht nur funktional mit dem 890FX identisch – es handelt sich eigentlich sogar um denselben Chip. Laut AMD hat man den Namen geändert und mit einer höheren Zahl versehen, um damit die Kompatibilität mit den Bulldozer-CPUs zu signalisieren. Kurzum: Wer ein 990FX-Board im Handel sieht, soll sofort wissen, dass es fit für AM3+-CPUs ist. (Umgekehrt kann man wie erwähnt auch aktuelle AM3-CPUs nutzen.)

Um die verbesserten Stromspar- und Turbo-Funktionen der Zambezi-CPUs nutzen zu können, muss man allerdings den Sockel-AM3+ (alias AM3b) mit seinen 942 Pins einsetzen.

Umgekehrt gilt übrigens auch, dass AM3+-CPUs nach einem BIOS-Update in einem aktuellen AM3-Mainboard laufen werden. Es liegt natürlich am Mainboard-Hersteller, ein solches auch bereit zu stellen, und wie die Vergangenheit gezeigt hat, lassen sich da einige Kandidaten ein wenig mehr Zeit. Umso verständlicher ist, dass AMD von vornherein eine klare Aussage zum Thema Kompatibilität machen und eine garantiert passende Lösung vorstellen wollte: eben den 990FX.

Doch selbst mit einem neuen BIOS kommt man auf einem AM3-Board nicht iun den Genuss der erwähnten verbesserten Stromspar- und Turbo-Funktionen. Übrigens unterstützen 890FX wie 990FX HyperTransport 3.0 mit einer Datenrate von bis zu 5,2 GT/s. Laut MSI bringt der 990FX allerdings auch gleich HyperTransport 3.1 mit, das bis zu 6,4 GT/s erreichen soll. Dies hält offenbar mit den Achtkern-Zambezis Einzug.

Normalerweise stehen wir schlichten Umbenennungen ziemlich kritisch gegenüber, aber in diesem Fall betrachten wir es als notwendiges Übel. Auf jeden Fall gefällt uns dieser Ansatz besser, als bei jeder neuen CPU-Architektur mit dem Vorschlaghammer einen neuen Sockel einzuführen und den alten einfach abzuschreiben. Schöne Grüße an Intel, übrigens. Wie dem auch sei, im Endeffekt werden die meisten Enthusiasten vermutlich ohnehin Mainboard und Prozessor gleichzeitig aufrüsten und so Zambezi und 990FX kombinieren. Trotzdem ist es schön zu wissen, dass AMD nach wie vor auf die Kompatibilität achtet, und zwar in beide Richtungen.

SLI: Eine angenehme Überraschung

Relevanter als die Diskussion um AM3+ und Kompatibilität ist heute aber, dass die neuen 990FX-Boards auch wieder SLI behrrschen werden. Wenn sie wollten, könnten die Mainboard-Firmen SLI genauso für 890FX lizenzieren, wenn sie wollten. Keine der Firmen, mit denen wir in Kontakt stehen, scheint daran allerdings größeres Interesse geschweige denn konkrete Pläne zu haben. Stattdessen sieht es so aus, als werde man SLI einsetzen, um die beiden „Generationen“ von einander abzusetzen um so Gamer dazu anzuheizen, eben gleich Prozessor und Mainboard aufzurüsten, wenn AMD seine FX-Prozessoren (alias Zambezi) auf den Markt bringt.

Wie bei Intels Z68-Chipsatz sind SLI und CrossFire mit zwei Karten auch beim 990FX problemlos machbar. AMDs Chipsatz verfügt insgesamt über 42 PCI-Express-Lanes, und so steht jeder der Karten ein vollwertiger und voll beschalteter x16-Slot der zweiten generation zur Verfügung. Bei Intel muss sich jeder der Karten im Doppelpack hingegen mit x8 begnügen. Allerdings sollte man diesen „Vorteil“ nicht überbewerten, denn auch mit nur acht Lanes pro Steckplatz liefert die Intel-Plattform hervorragende Performance, wie unsere Artikelserie zum Thema Skalierung mit mehreren Grafikkarten deutlich zeigte.

Da der 990FX aber eine solche Menge an PCIe-Lanes mitbringt, braucht er im Gegensatz zu Intels Mainstream-Lösungen keine Unterstützung von Nvidias NF200-Chip um auch drei Karten gleichzeitig bedienen zu können. Die beiden 990FX-Boards, die ihren Weg in unser Testlabor fanden, kamen sowohl mit Zwei- als auch Drei-Karten-Konfigurationen (x16/x8/x8) zurecht. Ebenso natürlich mit Quad-GPU-Kombinationen mit zwei GeForce GTX 590 oder zwei Radeon HD 6990.

Da es noch keine AM3+-Prozessoren zu testen gibt, müssen wir uns beim heutigen Launch also auf den anderen Aspekt konzentrieren: Wir vergleichen die SLI-Performance mit einem Phenom II X4 980 gegen die eines Intel-Systems mit Core i5-2400, die jeweils auf zwei GeForce GTX 570 zurückgreifen können. Fairer kann man den Vergleich nicht gestalten: Das Asus Sabertooth 990FX soll mit 210 US-Dollar im Handel so viel kosten wie das P8Z68-V Pro, das die Basis unseres Intel-Systems darstellt, während der Core i5-2400 nur 5 Dollar mehr kostet als AMDs Phenom II X4 980. Da alle anderen Systemkomponenten gleich bleiben, haben wir es mit möglichst gleichen Startbedingungen zu tun.

Lohnt sich also ein Motherboard-Upgrade, um auch ein aktuelles AMD-System mit SLI ausstatten zu können? Genau das wollen wir auf den nächsen Seiten herausfinden.

Vor längerer Zeit haben sich Intels Desktop-Modelle deutlich von den Server-orientierten CPUs unterschieden. Erinnern Sie sich noch an Intels Pentium Pro mit seiner P6-Architektur, die unter anderem das Konzept der „Out-of-order execution“ einführte? Dieser Prozessor kam zu einer Zeit auf den Markt, als die Desktop-Chips des Unternehmens alle noch auf einem Pentium P5-Design basierten. Es folgte ein Pentium II Xeon mit schnellem On-Module L2 Cache, der physisch gesehen so groß war, dass man dafür ein spezielles Slot 2-Interface benötigte.

Danach wurden sich die Desktop- und 1P Server- und Workstation-Prozessoren immer ähnlicher. Zudem hat sich Intel glücklicherweise größtenteils zurückgehalten und hörte auf, extreme Aufpreise für die Xeon-Prozessoren zu verlangen. Für Single-Socket Xeons ist heutzutage ein Aufpreis im Bereich zwischen $10 und $20 fällig.

Wenn Desktop-Komponenten nicht in ihrem Element sind

Es überrascht daher auch kaum, dass jemand der es eigentlich besser wissen müsste, den Vorschlag macht, einen Entry-Level-Server für kleine Unternehmen mit einem Desktop-Prozessor auszustatten um etwas Geld zu sparen. Gern genommenes Argument hierbei ist, dass das doch nur  reine Markenpolitik seitens Intel sei. Selbst große Anbieter haben Server auf Celeron-Basis in ihrem Portfolio. Es mag zwar Menschen geben, die das anders sehen, aber am falschen Ende zu sparen ist  unserem Erachten nach selten im Interesse des Kunden.

Es spielt eigentlich keine Rolle, ob man bislang mit AMD oder Intel die besseren Erfahrungen gemacht hat. Wir bleiben dabei, dass Unternehmen in kritischen Systemen keine Desktop-Komponenten verwenden sollten.

In Bezug auf Dual-Socket-Konfigurationen lässt sich diese Aussage leicht nachvollziehen und wir möchten an dieser Stelle auf unseren Artikel Intel Xeon 5600: 24 Threads melden sich zum Dienstverweisen. Egal welche Anstrengungen man auch vornimmt – zwei auf LGA1366 basierende Core i7-CPUs werden niemals auf einem Motherboard mit Intels 5520 I/O-Hub funktionieren. Die wirklich einzige Möglichkeit heißt hier Xeon. Zwischenzeitlich bietet Intel aber auch Single-Socket-Versionen seiner Xeon-Chips an.

Insbesondere wenn sich die 1P-Desktop- und Server-Chips um dieselbe Architektur drehen, kommen System-Builder in die Versuchung den preiswerteren Desktop-Weg einzuschlagen unter der Annahme, dass die Performance sowieso die gleiche ist. Betrachtet man den gleich großen Cache, die Kern-Anzahl und Taktrate, dürfte die Performance ähnlich ausfallen (vorausgesetzt die Xeon-Maschine ist nicht wegen des ECC-Speichers etwas langsamer). Intel kämpft also auch weiterhin einen harten Kampf, wenn es darum geht, die Kundschaft davon zu überzeugen, dass selbst für Single-Socket-Konfigurationen Xeon der richtige Weg ist.

Die einzelnen Segmente des 1P Markts

Wer für sein Unternehmen Systeme mit einem einzelnen Prozessor einsetzen will, hat zwei Interessengebiete: Entry-Level Server und Workstations.

Am Server-Segment sind die Personen interessiert die entweder auf der Suche nach einem Arbeitstier für geringe Lasten in einer SMB-Umgebung sind oder zusätzliche Nodes in einem Rack benötigen. Hier spielen vor allem Leistungsaufnahme und Wärme eine Rolle. Selbst die Auslegung der PCI Express-Steckplätze ist wichtig, denn Server benötigen (meist) keine Anschlüsse mit 16 Lanes. Wenn man an Lynnfield, Clarkdale oder Sandy Bridge denkt, jeder mit 16 PCI Express 2.0 Lanes, dann müssten hier die Lanes entsprechend durchdacht aufgeteilt werden um überhaupt umfangreiche Erweiterungsmöglichkeiten zuzulassen.

Workstations bestehen meist aus einem Standgehäuse, das eine entsprechende Belüftung bietet.  Wärme und Leistungsaufnahme sind hier generell keine Thema. Es geht also lediglich darum, soviel Performance wie möglich aus der Plattform herauszuholen. Die Verwaltung einer Workstation ist etwas weniger kritisch. Dedizierte Grafikkarten treten in Workstations deutlich häufiger auf, die Verfügbarkeit von mindestens einem x16-Steckplatz ist zu bevorzugen.

Noch vor kurzem bestand das Single-Socket CPU-Portfolio von Intel aus den Workstation-Prozessoren der Xeon W3500- und W3600-Serie und den Chips der Xeon 3400-Serie. Diese Produkte klingen vielleicht etwas fremd, allerdings lehnen sich alle drei Produktlinien an  Architekturen aus der Desktop-Welt an. Der Xeon W3500 basiert auf dem 130 W Bloomfield für Sockel LGA 1366. Der Xeon W3600 verwendet das Sechs-Kern Gulftown-Design, was bedeutet, dass die gleichen thermischen Grenzen bestehen und auch der gleiche Sockel verwendet wird. Die meisten Modelle der Xeon 3400-Serie basieren auf 45 nm Lynnfield-Dies, wobei es innerhalb der Serie auch ein paar 32 nm-Modelle auf Clarkdale-Basis gibt.

Die Xeon E3-1200-Serie verändert diese Landschaft deutlich. Die Intel-Modelle der 3400- und W3500-Serie werden durch Modelle auf Sandy-Bridge-Basis verdrängt. Die Xeon W3600-Modelle bleiben an gewohnter Position und liefern auch weiterhin eine threaded Performance, an die die E3s mit vier Kernen einfach nicht herankommen. Gehen wir etwas mehr ins Detail.

Acer Aspire One: Mögen Sie es fröhlich?

Der Sommer steht vor der Tür, mit all seiner Wärme, Energie und Myriaden leuchtender Farben, die das Auge erfreuen. Um diesem Erwachen des Lebens und der Freude gerecht zu werden, hat das Acer Aspire One Happy neue Gewänder in erfrischenden, fruchtigen Farben bekommen, die den Geschmack des Sommers in Ihr Leben tragen.

Blueberry Shake, Papaya Milk, Strawberry Yogurt und Banana Cream sind die vier neuen Farbvarianten des Aspire One Happy, die ein Gefühl von Sommerzeit, Urlaub und exotischen Drinks wachrufen. Ob Sie eine romantische Ader haben oder beeindrucken möchten, die bunten Farben verleihen Ihrem Charakter Ausdruck.

Papaya Milk und Banana Cream strahlen vor Optimismus, Energie und Freude und lassen selbst an Regentagen die Sonne scheinen. Sanft und wohltuend wecken Blueberry Shake und Strawberry Yogurt Erinnerungen an Sonnenuntergänge und exotische Ferien.

Möchten Sie noch mehr Farbe? Kombinieren sie das Aspire One Happy mit einer drahtlosen Maus in der gleichen Farbe, für einen durchgängigen Look. Oder kombinieren Sie unterschiedliche Farbvarianten für noch mehr Abwechslung und Würze.

Das neue Aspire One Happy fällt ins Auge. Das Gehäuse hat ein glänzendes Finish, das mit einer an Wassertropfen erinnernden Struktur verziert ist. Während sie perfekt zu dem sommerlichen Feeling passt, unterstreicht die Struktur gleichzeitig Ihren Wunsch nach Kommunikation, wie kleine Wellen auf der Wasseroberfläche.

Ob zu Hause oder unterwegs, das Aspire One Happy bietet Ihnen bis zu 8 Stunden* Unabhängigkeit vom Stromnetz. So bleiben Sie in Ihren sozialen Netzwerken stets auf dem neuesten Stand, können beispielsweise im Bus an einem Projekt arbeiten, E-Mails abrufen oder surfen, so viel Sie möchten. Und wenn der Akku aufgeladen werden muss, bietet das im Vergleich zu den vorherigen 30 W Netzteilen 40% leichtere Ladegerät Acer MiniGo mit austauschbaren AC-Adaptern auch auf Reisen unkomplizierten Komfort.

Mit Wi-Fi CERTIFIEDund Fast Ethernet stehen Ihnen leistungsstarke drahtlose wie kabelgebundene Netzwerkverbindungen zu Verfügung, um jederzeit den Kontakt zu Ihrer digitalen Welt herzustellen. Darüber hinaus können Sie mit Bluetooth® 3.0+HS (optional) Fotos und Musik innerhalb von Sekunden mit Ihren Freunden teilen. Und wenn Sie sich von Angesicht zu Angesicht unterhalten möchten, steht Ihnen die Webcam Acer Crystal Eye in Verbindung mit dem Acer Conference Manager zur Verfügung, für eine verbesserte Bildqualität und unkomplizierten Austausch von Fotos und Dokumenten sowie Bildschirmfreigabe.

Die Tastatur Acer FineTip mit größeren Tasten ermöglicht eine komfortable Eingabe, und das Multi-Gesture Touchpad eignet sich perfekt zum Scrollen durch Dokumente, Drehen von Bildern sowie zum Zoomen und Surfen, alles mit den Fingerspitzen. Das Aspire One Happy ist einfach perfekt für komfortables Web-Surfing und Multimedia-Genuss.

Mit seinen gewohnt schlanken Abmessungen und seinem geringen Gewicht ist das Aspire One Happy ein unauffälliger Begleiter. Verstauen Sie es in Ihrem Rucksack oder sogar in Ihrer Handtasche, und Sie werden kaum bemerken, dass Sie es dabei haben — Dennoch bietet es ein exzellentes High-Brightness WSVGA-Display (10,1 Zoll) mit einem Seitenverhältnis von 16:9, ideal zum Chatten, Surfen und Streamen von Videos. Und für noch mehr Leistung und Energieeffizienz ist das Display LED-beleuchtet.

Neben dem leistungsstarken und energiesparenden Prozessor Intel® Atom N570, bietet das Aspire One Happy bis zu 1 GB DDR3 Arbeitsspeicher sowie eine reiche Auswahl an Anwendungen zum Surfen, Sharen von Fotos und Videos oder zum Musik hören. Und wenn es wirklich notwendig ist, wird auch die schwierige Hausaufgabe erledigt, alles gleichzeitig. Der Intel® Graphics Media Accelerator 3150 unterstützt den Prozessor und sorgt für eine exzellente Grafik. Die bis zu 320 GB große Festplatte und der integrierte Multi-in-One Card Reader garantieren noch mehr Speicheroptionen und komfortablen Datenaustausch.

Was immer wir auch tun, Umweltbewusstsein darf heutzutage nicht mehr vernachlässigt werden. Daher wurde auch das Aspire One Happy mit einem extra Augenmerk auf Nachhaltigkeit entwickelt. Die energieeffiziente Technologie in Verbindung umweltfreundlicher Produktion sorgt für ein rundum „grünes“ Produkt. Die Zertifizierungen RoHS und WEEE belegen, dass bei der Produktion weniger schädliche Substanzen verwendet wurden. Die ganztägige Autonomie mit einem vollständigen Ladevorgang, der Netz-Adapter Acer MiniGo, das Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung und der Niederspannungsprozessor ermöglichen die Erfüllung der Vorgaben gemäß Energy Star®.

[*] Mit Lithium-Ionen-Akku mit 6 Zellen.

Über Acer

Seit seiner Gründung im Jahr 1976 hat Acer stets das Ziel verfolgt, die Barrieren zwischen Mensch und Technologie abzubauen. Acer ist weltweit der zweitgrößte Anbieter von Personal-Computern und Notebooks. Das nachhaltige Channel-Vertriebsmodell gewährleistet konstantes Wachstum und die Unternehmen Acer, Gateway, Packard Bell und eMachines vereinen sich in der Mehrmarkenstrategie auf dem Weltmarkt. Acer strebt stets danach, umweltfreundliche Produkte herzustellen und durch entsprechende Kooperation mit seinen Zulieferern eine ökologisch nachhaltige Lieferkette aufzubauen. Acer ist Worldwide Partner der Olympischen Bewegung, der Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver und der Olympischen Spiele 2012 in London. Die Acer Gruppe beschäftigt 8.000 Mitarbeiter weltweit. Im Jahr 2010 realisierter Umsatz 19,9 Mrd. US$. Für weitere Informationen besuchen Sie unsere Webseite www.acer-group.com.

Aspire One Happy – Technische Daten
Betriebssystem1 Original Windows® 7 Home Basic 32-Bit (nur China)
Original Windows® 7 Starter 32-Bit (Service Pack 1)
Abmessungen und Gewicht1 Abmessungen
256,5 (B) x 184 (T) x 24 (H) mm (10,17 x 7,28 x 1,8 Inch)
Gewicht
1,25 kg2 mit 6 Zellen-Akku
1,20 kg2 mit 3 Zellen-Akku
Farbvarianten: Banana Cream, Blueberry Shake, Papaya Milk, Strawberry Yogurt
CPU und Chipsatz1 Intel® Atom Prozessor N570 (1 MB L2 cache, 1.66 GHz, DDR3 667 MHz, 8.5 W)
Intel® Atom N455/N475 (512 KB L2 cache, 1,66/1,83 GHz, DDR3 667 MHz, 6,5 W)
Chipsatz Mobile Intel® NM10 Express
Arbeitsspeicher1, 3 Unterstützung für Single-Channel DDR3 SDRAM auf einem soDIMM-Modul:
·              Bis 1 GB DDR3-Arbeitsspeicher (Windows® 7 Starter für kleine Notebooks)
·              Bis 2 GB DDR3-Arbeitsspeicher (andere Betriebssysteme)
Display1 10.1″ SD 1024 x 600 (WSVGA) Auflösung, High-Brightness (200-nit), TFT LCD Acer CineCrystal mit LED Hintergrundbeleuchtung
Grafikkarten1 Intel® Graphics Media Accelerator 3150 (Intel® GMA 3150) mit 64 MB dediziertem Systemspeicher und Unterstützung für Microsoft® DirectX® 9
Unterstützung für unabhängige Nutzung zweier Bildschirme
16,7 Mio. Farben
Externe Auflösung / Bildwiederholfrequenz 4:
·              VGA-Port bis 1600 x 900: 60 Hz
MPEG-2/DVD Decoding
Speicher Festplatte
·              250/320 GB oder mehr1, 5
Multi-in-1 Card Reader mit Unterstützung für:
·              Secure Digital Card (SD), MultiMediaCard (MMC), Memory Stick (MS), Memory Stick PRO (MS PRO) und xD-Picture Card (xD)
·              Mit Adapter lesbare Speicherkarten: miniSD, microSD, Memory Stick Duo, Memory Stick PRO Duo, Reduced-Size Multimedia Card (RS-MMC)
Audio Unterstützung für High Definition-Audio
Zwei eingebaute Stereolautsprecher
MS-Sound kompatibel
Eingebautes Digital-Mikrofon
Webcam Acer Video Conference1 mit:
·              Webcam Acer Crystal Eye
Wireless und Netzwerk WLAN:1, 6, 7
·              Acer InviLink Nplify802.11b/g/n Wi-Fi CERTIFIED
·              Acer InviLink 802.11b/g Wi-Fi CERTIFIED (nur Russland, Pakistan, Ukraine)
·              Unterstützung für Wireless-Technologie SignalUp™ von Acer
WPAN1: Bluetooth® 3.0+HS
LAN: Fast Ethernet
Netzteil und Batterie1 Akku mit Zertifizierung Product Safety Electric Appliance and Materials (PSE)
Netzteil
40 W AC-Adapter Acer MiniGo (2-polig)
·              93,2 (B) x 32,2 (T) x 42,5 (H) mm (3,66 x 1,26 x 1,8 Inch)
·              180 g 2 mit 250 cm langem DC-Kabel
Batterie
·              48 W 4400 mAh Lithium-Ionen-Akku mit 6 Zellen:
Batterieautonomie: 8 Stunden8
·              24,4 W 2200 mAh Lithium-Ionen-Akku mit 3 Zellen:
Batterieautonomie: 4 Stunden8
Eingabe und Steuerung1 Tastatur
Standard-Tastatur Acer FineTip mit 84/85/88 Tasten und internationaler Sprachunterstützung
Touchpad
Multi-Gesture Touchpad mit Scroll- Druck-, Dreh- und Blätter-Funktion
Ein- und Ausgänge Multi-in-1 Card Reader
Drei USB 2.0 Ports
Port für externen Bildschirm (VGA)
Kopfhörer-/Lautsprecherausgang
Mikrofoneingang
Ethernetport (RJ-45)
DC-Eingang für AC-Adapter
Datenschutz1 BIOS Nutzer-, Supervisor- und Festplattenpasswörter
Kensington Lock
Software9 Anwendungen zur Produktivitätssteigerung: Acer ePower Management; Acer eRecovery Management; Adobe® Flash® Player 10.1; Adobe® Reader® 9.1; AUPEO! (nur USA); Bing Bar; eSobi; Microsoft® Office 2010 vorinstalliert (zur Aktivierung muss ein product Key erworben werden)10; Microsoft® Office Starter 201011; New York Times Reader (nur USA); NOOK for PC (nur USA); Norton Online Backup
Sicherheit; McAfee® Internet Security Suite Trial12; MyWinLocker® (außer China, Hong Kong)
InstantOn: Android InstantOn
Spiele: Oberon GameZone1 (außer USA, Kanada, China, Hongkong und Korea); WildTangent®1 (nur USA und Kanada)
Kommunikations- / ISP-Anwendungen: Acer Crystal Eye; Acer Video Conference Manager1; Microsoft® Silverlight; Skype; Windows Live Essentials 20111
Weblinks und Utilities: Acer Accessory Store1 (nur Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, Niederlande, Spanien, Schweden und Vereinigtes Königreich); Acer Identity Card; Acer Registration; Acer Updater; angepasster Internet Explorer® 8; eBay® Shortcut 2009 (nur Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Mexiko, Spanien, Vereinigtes Königreich und USA); Netflix Shortcut (nur USA)
Ökokompatibilität ENERGY STAR®
WEEE
RoHS
Quecksilberfrei
Optionen und Zubehör Lieferumfang:
Schutzhülle1
Lithium-Ionen-Akku mit 6 Zellen
Zubehör:
soDIMM Speichermodule 1 GB / 2 GB Arbeitsspeicher DDR3 1066 MHz 
Lithium-Ionen-Akku mit 6 Zellen
40 W AC-Adapter Acer MiniGo (2-polig)
Externe USB-Festplatte
Externes optisches USB-Laufwerk
Garantie 1 Jahr International Traveller’s-Garantie (ITW)
1. Die technischen Spezifikationen variieren je nach Modellkonfiguration.
2. Das Gewicht variiert je nach Produktkonfiguration, Komponenten, Fabrikationstoleranzen und dem gewählten Zubehör.
3. Je nach Umfang und anderen Faktoren kann der gemeinsam genutzte Arbeitsspeicher zur Unterstützung der Grafikkarte verwendet werden. Der für das Betriebssystem effektiv verfügbare Arbeitsspeicher wird um alle Speicheranteile reduziert, die für die Grafik und von den Ressourcen der Betriebsumgebung benötigt werden.
4. Die Auflösungen und Bildwiederholfrequenzen sind von den Displayeigenschaften und den Farb- und Farbtiefen-Einstellungen abhängig.
5. 1 GB entspricht 1 Milliarde Bytes. Die effektive Kapazität ist geringer und kann in Abhängigkeit von der Ausstattung und Betriebsumgebung variieren. Acer eRecovery Management benötigt bis zu 10 GB Festplattenspeicher als Backup-Ressource.
6. Der effektive Datendurchsatz ist von der jeweiligen Netzwerkumgebung und den Bedingungen des Umfelds wie Nutzungsintensität des Netzwerks, Konstruktionseigenschaften des Gebäudes oder AP-Einstellungen abhängig.
7. Acer Nplify ist eine Wireless-Lösung mit hohem Datendurchsatz, die erweiterte Funkfunktionen bereitstellt, hohe Leistung und zuverlässige Verbindungen garantiert sowie neue Sprach-, Video- und Datenanwendungen unterstützt. Wi-Fi CERTIFIED unterstützt Acer SignalUp Wireless-Technologie und ist kompatibel mit den Standards 802.11b/g/n und 802.11b/g.
8. Die angegebene Batterieautonomie basiert auf einem MobileMark 2007® Test im Produktivitätsmodus mit aktiver WLAN. Details zu MobileMark2007® Tests erfahren Sie unter www.bapco.com. Die Angabe der Batterieautonomie dient lediglich Vergleichszwecken. Die effektive Batterieautonomie variiert je nach Modell, Konfiguration, Anwendungen, Einstellungen für die Energieverwaltung, Betriebsumgebung und aktivierten Funktionen. Die Höchstkapazität der Batterien verringert sich mit der Nutzung im Verlauf der Zeit.
9. Die im Lieferumfang enthaltene Software kann je nach Hardwarekonfiguration, Betriebssystem und regionaler Verfügbarkeit variieren.
10. Erwerb eines Product Keys für Office 2010 zur Aktivierung einer der folgenden, vorinstallierten Versionen von Office 2010: Office Home and Student 2010, Office Home and Business 2010, Office Professional 2010.
11. Beinhaltet vorinstallierte Versionen von Microsoft® Word und Excel mit eingeschränktem Funktionsumfang und Werbung. PowerPoint oder Outlook sind nicht enthalten. Um den vollen Funktionsumfang nutzen zu können, muss eine entsprechende Vollversion von Office 2010 erworben werden.
12. Die Probezeiten können je nach Spezifikation und geografischer Region variieren. 365 Tage für China, Taiwan, Hongkong und Singapur (Modelle mit Betriebssystem in vereinfachtem oder traditionellem Chinesisch). Alle anderen Regionen 60 Tage.
 

Die Prognosen für das Jahr 2011 sind sehr aussichtsreich: Nach Aussagen des Branchenverbands BITKOM werden in diesem Jahr etwa doppelt so viele Tablets verkauft wie noch im Jahr zuvor. BITKOM schätzt die Zahl auf etwa 1,5 Millionen Geräte. Damit würden die Tablets einen Marktanteil von rund 10 Prozent erreichen und erstmals die Gerätegattung der Netbooks überholen. Ein Großteil der Verkäufe wird wohl auf Mittelklasse-Tablets mit einem Straßenpreis bis 400 Euro entfallen. Und genau so lautete auch unsere Vorgabe an die Hersteller für den aktuellen Test.

Mit von der Partie sind diesmal Archos und Point of View, die bereits am Einsteigertest teilgenommen haben, HANNSpree, Viewsonic und das bereits ein Jahr alte iPad der ersten Generation. Offiziell zwar nicht mehr von Apple angeboten, findet sich das iPad 1 WiFi mit 16 GB Speicher noch bei zahlreichen Online-Shops ab etwa 370 Euro. Als Vorreiter im Tablet-Markt wollen wir dem iPad die Gelegenheit geben, sich gegen die Mittelklasse-Konkurrenz aus dem Android-Lager zu behaupten. Vielleicht ist der „Oldie“ ja eine jung gebliebene Alternative. Dem neuen iPad und anderen brandaktuellen Oberklasse-Tablets widmen wir uns im nächsten Teil unserer Tablet-Reihe.

Bis auf Archos und Apple statten alle Hersteller die Testgeräte mit dem neuen Dualcore-Prozessor Tegra 2 von nVidia aus. Ob die Single-Core-Geräte deshalb schon zum alten Eisen gehören, wird sich zeigen. Fast allen gemeinsam ist jedenfalls eine Bildschirmdiagonale von rund 10 Zoll. Lediglich Apple setzt dabei auf das 4:3-Format, alle anderen hingegen auf Breitbild-Displays.

Dies ist der zweite Teil unserer Tablet-Reihe. Die anderen Teile sind hier zu finden:

Teil 1 – Der Einstieg in die Tablet-Welt: Was taugen günstige Pads?

Teil 2 – Tablets bis 400 Euro: Die umkämpfte Mittelklasse

Teil 3 – Die Königsklasse: High-End-Tablets mit Spaßfaktor von Acer, Apple, HTC und Motorola

Das Thema Virtualisierung trifft aus gutem Grund bei immer mehr Unternehmen auf reges Interesse, weil die Technologie großes Potenzial für Kosteneinsparungen bietet. Anstatt ihren Rechnerpark alle paar Jahre zu modernisieren, können Unternehmen ihre Ressourcen alternativ auch virtualisieren, von zentraler Stelle aus administrieren und damit effizienter nutzen. Die Server-Virtualisierung wird bereits seit 2003 eingesetzt und hat sich mittlerweile bei vielen Unternehmen zur gängigen Praxismethode entwickelt. Nach der Virtualisierung ihrer Server gehen nun auch immer mehr Unternehmen dazu über, die Rechner-Umgebung (Betriebssystem, Anwendungen und Daten) ihrer Mitarbeiter zu virtualisieren. Dabei kann die Verwaltung der virtuellen Desktops auf dem Rechner selbst ablaufen oder zentral in einem Rechenzentrum stattfinden. Diese Variante läuft unter Virtual Desktop Infrastructure (VDI) und stellt die Desktops über ein Netzwerk bereit. Egal, welche Methode letztlich verwendet wird, für die Mitarbeiter ändert sich nichts bei ihrer Arbeit. Der virtuelle Desktop verhält sich genauso wie ein „echter“ und räumt ihnen die gleichen Rechte und Möglichkeiten ein.

Desktop-Virtualisierung mit Thin Clients

Bei Unternehmen scheint das Thema Desktop-Virtualisierung inzwischen auf breiter Basis angekommen zu sein. So sollen laut den Marktforschern von Gartner bis 2014 weltweit 74 Millionen virtuelle Desktops im Einsatz sein, was 15 Prozent aller geschäftlichen Desktops entspricht. Bleibt nur die Frage, mit welcher Hardware man am besten auf den virtuellen Desktop zugreift, etwa mit einem herkömmlichen PC, einem Smartphone oder einem Thin Client. Vergleicht man PC und Thin Client hinsichtlich Leistungsaufnahme sowie Kosten für Betrieb und Verwaltung, neigt sich die Waagschale zu Gunsten der Thin Clients. In deutschen Firmen ist der klassische Desktop-PC samt Notebook-Ablegern allerdings immer noch stärker vertreten. Einer IDC-Studie zufolge sind bei den befragten Unternehmen Desktop-PCs und Notebooks, also „Fat Clients“, die am häufigsten eingesetzten Endgeräte für die Virtualisierung. Immerhin nimmt das Interesse an Thin Clients stark zu, weil laut IDC bereits 45 Prozent der Unternehmen Thin Clients einsetzen und weitere 27 Prozent den Einsatz planen.

1 Betriebssystem, 1 virtuelle Maschine, 30 Anwender gleichzeitig

Für Unternehmen mit wenigen Arbeitsplätzen lohnen sich die Thin Clients nicht unbedingt, weil sie teurer sein können als ein PC-Arbeitsknecht von der Stange. Kein Wunder also, dass die Begeisterung für Desktop-Virtualisierung erst mit zunehmender Unternehmensgröße zunimmt. Doch der Anbieter nComputing will genau in diese Bresche springen und hat eine speziell für Unternehmen mit wenigen Arbeitsplätzen konzipierte Thin-Client-Lösung am Start. Diese nutzt einen herkömmlichen PC mit Windows-Server-Betriebssystem, der seine Ressourcen virtuell und für bis zu 30 Teilnehmern gleichzeitig über das Netzwerk zur Verfügung stellt.

Als Schnittstelle zwischen Server und Anwender fungiert eine L300 genannte Box mit Ethernet-Interface, die nicht viel größer als eine Geldbörse ist und nur wenige Gramm wiegt. Neben Vorteilen wie einer zentralen Software-Installation, -Verwaltung und geringem Stromverbrauch schickt sich der Testkandidat außerdem an, mit mehreren für Thin Clients typischen Nachteilen aufzuräumen: Anders als gewöhnliche Vertreter seiner Klasse soll sich das Gerät ohne großen Aufwand in Netzwerke integrieren sowie verwalten lassen und obendrein mit allen gängigen VDI-Infrastrukturen zusammenarbeiten. Der nComputing L300 will zudem eine flotte Datenübertragung im Netzwerk garantieren und durch eine Videobeschleunigung auf Host-Seite sogar Filme in voller Bildschirmgröße ruckelfrei wiedergeben. Wir haben uns den interessanten Thin Client näher angeschaut und zeigen Ihnen auf den nächsten Seiten, wie sich der Testkandidat in der Praxis schlägt.

Gestatten: Flachmann, alias Samsung 900X3AGestatten: Flachmann, alias Samsung 900X3A

Design

Das stylische Samsung 900X3A gibt es nur in schwarz. Edel, modern und gut verarbeitet präsentiert es sich in einem Duraluminium-Gehäuse, welches, laut Samsung, gleichzeitig besonders leicht und robust sein soll. Der silberfarbene wellenförmige Streifen, welcher Ober- und Unterkante umläuft, ist ein schickes Designfeature und unterstreicht den edlen Anspruch nur noch mehr.

Auf den ersten Blick ist klar, an wen die Designer wohl gedacht haben, als sie dieses ultraflache und extrem stylische 13,3 Zoll Notebook kreierten: Apples MacBook Air. Immer wieder werden Designelemente zitiert, die an das flache und schicke Alu-Notebook mit Apfel-Logo erinnern, wenngleich die Farbgebung eine andere ist.

Der Notebookdeckel und die Handballenablageflächen bestehen aus gebürstetem Aluminium, Display- und Tastaturrahmen sind glänzend schwarz. Unterhalb der beleuchteten Tastatur befindet sich mittig links das Klick Touchpad, ebenfalls in einem Schwarzton gehalten. Seitlich oberhalb der Tastatur ist der An-/Aus-Knopf in den Tastaturrahmen eingelassen. Links und rechts seitlich befinden sich, hinter Verschlussklappen versteckt, diverse Anschlüsse für Anschlüsse für USB, Micro-HDMI, etc.

Der Boden besteht aus einem Stück ...Der Boden besteht aus einem Stück … ...doch wer viele Schrauben löst, kann auch aufrüsten.…doch wer viele Schrauben löst, kann auch aufrüsten.

Der Notebookboden ist aus einem Stück. Der Akku lässt sich dementsprechend nicht entfernen sondern ist fest verbaut. Die Bodenplatte lässt sich zwar abnehmen, allerdings muss man dafür zahlreiche kleine Schräubchen herausdrehen, die zum Teil unter den aufgeklebten Gummifüßen sitzen. Somit wollen Erweiterungen oder Wartungsarbeiten wohlüberlegt sein.

Verarbeitung

Wie bereits erwähnt, ist das Samsung aus Aluminium gefertigt. Das wertige Metall macht nicht nur beim ersten Anblick ein guten und stabilen Eindruck. Knacken und Knarzen ist nicht zu vernehmen. Das Display sitzt fest in seinem Rahmen. Durch das verarbeitete Metall bleiben auch die Handballenauflagen bei längerem Schreiben kühl und hinterlassen keine klebrig-schwitzigen Flächen. Gegen Fettfinger ist natürlich auch dieses Gerät nicht gefeit.

Tastatur und Trackpad

Die Parallelen zum MacBook Air setzen sich auch bei den Eingabegeräten fort, denn Samsung setzt bei diesem Modell der 9er-Serie auf ein Isolation Keyboard (Chiclet-Tastatur). Im Gegensatz zum Apple-Rivalen ist die Tastatur hier allerdings beleuchtet – Pluspunkt für Korea. Die normal große Tastatur hat einen ordentlich festen Anschlag. Wer Chiclet-Tastaturen mag, wird an dieser nichts auszusetzen haben, denn die Tasten lassen sich gut und einfach angenehm tippen. Es entstehen keine störenden Tastaturgeräusche. Verkleinert sind nur die Pfeil- und F-Tasten, was nach kurzer Eingewöhnung aber nicht mehr auffällt.

Angemerkt sei noch, dass die Tastaturbeleuchtung den Stromverbrauch um etwa 2 Watt erhöht. Für leuchtende Tasten ist das recht happig, denn ohne kommt das gesamte System bei voller Helligkeit auf knapp 13 Watt. Bei guten Lichtverhältnissen sollte man also daran denken, die Beleuchtung auszuschalten um so die Akkulaufzeit zu verlängern.

Das Trackpad lässt erneut ein Schielen zum Vorbild mit Obstlogo vermuten, denn auch beim 900X3A findet sich ein Klickpad mit Multi-Touch Funktionen. Das sehr große Trackpad besteht zwar aus einem Stück und lässt sich über die gesamte Fläche als Auslöser bedienen, hat bei Samsung jedoch zwei aufgezeichnete Tastenbereiche für Rechts- und Linksklick. Bedienen lässt es sich anstandslos und flüssig.

Eines ist Fakt – noch nie gab es so viel Leistung fürs Geld. Gut, diese Aussage ist mittlerweile bereits so platt wie das norddeutsche Tiefland, aber man kann es trotz allem nicht oft genug betonen. Wo aber steckt wirklich das beste Verhältnis zwischen Preis und Leistung? Referenzkarte oder speziell gestaltete Boardpartnerkarten, die mit Mehrleistung und /oder geringerer Lautstärke punkten wollen und damit auch tiefer ins Kontor schlagen? Kleinere Karte mit Extra-Turbo oder die Klasse höher, dafür aber nur in der Basis-Version? Es ist fast schon wie beim Autokauf. Airbag? Hatta. Und sonst? Leise soll sie sein, schnell, kühl und möglichst wenig kosten. Eins vornweg: diesen absoluten Idealfall gibt es nicht. Deshalb küren wir auch getrennt die Preis-/Leistungssieger, die Performance-Gewinner, die Effizienz-Meister und auch die sympathischsten Leistreter, gewissermaßen als Trostpreis für den Gewinner der Ohren.

Wichtig

Wir nutzen in diesem Test auch die Referenzkarten der Hersteller für jedes der getesteten Modelle (Radeon HD 6790, 6850, 6870, 6950 / Geforce GTX 550 Ti, 560, 560 Ti). Diese Hersteller-Muster werden natürlich in der abschließenden Bewertung nicht aufgenommen, sondern dienen lediglich als Messlatte und Vergleich für die Bewertung der Individuallösungen.

Extravagantes RAID: 16 SSDs im RAID 0

Unser letztes Extrem-RAID mit 16 SSDs kam spielend auf einen Gesamtdurchsatz von mehr 3 GB/s. Seitdem sind mehr als eineinhalb Jahre vergangen, doch wir haben unser ambitioniertes Projekt nicht eingestellt. Besonders durch den großen Zeitabstand wird das Thema wieder interessant, denn seitdem hat sich auf dem SSD-Markt einiges getan. Aus diesem Grund haben wir nun wieder ein Extrem-RAID aufgesetzt. Dabei geht es vor allem um eins: Wir wollen anhand hochwertiger Hardware veranschaulichen, welches Potential SSDs besitzen und wie sich diese zukünftig entfalten könnte.

Für die Testdurchläufe haben wir wiederum 16 SSDs rekrutiert, genauer gesagt 16 Exemplare der Samsung 470-Reihe, die sich in unseren Tests durch eine

beeindruckend konstante Leistung hervorgetan haben. Damit bestückt müsste das Extrem-RAID wiederum die Marke von 3 GB/s knacken können und sogar noch ein gutes Stück darüber liegen. Das lassen zumindest sie Benchmarkergebnisse hoffen, in denen die Samsung-Testkandiaten auf eine sequenzielle Leserate von rund 261 MB/s und eine sequenziellen Schreibrate von 224 MB/s kommen. In unserem letzten RAID-Systems haben wir 16 Intel X25-E-Laufwerke eingesetzt, die im Mittel einen Durchsatz von 220 MB/s erreichen – mehr Leistung sollte also durchaus drin sein.

Auf der Suche nach Performance-Flaschenhälsen

Abgesehen von den SSDs mussten wir an unserem bewährten Testsystem nur wenig ändern. Unsere Plattform, ein Supermicro X8SAX X58-Motherboard und ein 2,66 GHz Core i7-920 Quad-Core-Prozessor mit 3 GB DDR3-1333-Speicher ist schnell genug, um höheren Durchsatz zu unterstützen, da wir lediglich die zwei x16 PCI Express 2.0-Steckplätze für die RAID-Controller in Anspruch nehmen. Auf der X58-Plattform mit PCIe 2.0 liegt der maximale Datendurchsatz bei 8 GB/s und stellt damit sicherlich keinen Flaschenhalt für das Extrem-RAID dar.

Auch in punkto RAID-Controller setzen wir auf bekanntes und erprobtes Equipment: LSI stellte uns die beiden PCI Express 2.0-Karten MegaRAID 9260-8i zur Verfügung, an die sich jeweils acht der Samsung-SSDs anschließen lassen. Darüber hinaus haben wir mit dem MegaRAID 9280-24i4e eine weitere LSI-Karte am Start, die bis zu 24 SATA/SAS-Laufwerke ansteuern und damit unser komplettes RAID verwalten kann.

Alle Flaschenhälse erfolgreich beseitigt? Jein! Die von uns verwendete Kombination aus RAID-Controllern und SSDs reicht auch in der Neuauflage locker für einen Datendurchsatz von über 3 GB/s aus. Allerdings haben wir die RAID-Controller bis an ihre Grenzen ausgereizt, es wäre sogar noch mehr Leistung dringewesen.

Soll ein RAID-System bestmögliche Leistungen abliefern, klappt das nur mit entsprechend performanten Hardware-Zutaten. Mit dabei sollte ein möglichst schneller Controller sein, idealerweise mit PCI Express-Interface nach 2.0-Standard und reichlich Anschlüssen für SATA/SAS-Laufwerke bestückt, damit sowohl bei Bandbreite als auch RAID-Level keine Flaschenhälse aufkommen. Genauso wichtig sind die verwendeten RAID-Laufwerke, wobei für maximale Leistung eigentlich nur Enterprise-Festplatten oder SSDs in Frage kommen. Sollen IOPS die erste Geige spielen, führt ohnehin kein Weg an den Flash-Laufwerken vorbei. Mit den Arbeitsschritten Controller installieren, SSDs anschließen, RAID-Verbund erstellen und loslegen ist es aber nicht unbedingt getan. Schickt das vermeintliche Super-RAID dann Daten trotzdem nur in gemütlichem Tempo über den Bus, liegt das wahrscheinlich an ungünstig gewählten Controller-Einstellungen.

Leistungsunterschiede von mehr als 80.000 IOPS

Wie genau wirken sich die Einstellungen des RAID-Controllers auf dessen Leistung aus? Um handfeste Werte dafür zu ermitteln, haben wir ein RAID-System auf fünf SSDs aufgesetzt und mit verschiedenen Einstellungen herumexperimentiert. Einen geeigneten Controller-Kandidaten haben wir im LSI MegaRAID 9280-24i4e gefunden, dessen Software zahlreiche Parameter für Lesen und Schreiben bereitstellt. Während der RAID-Level mit 0 stets gleich blieb, haben wir alle möglichen Konfigurationen der Controller-Software durchgewechselt.

Die Ergebnisse waren teils unscheinbar, teils spektakulär. In einigen Benchmark-Disziplinen wie den 4K Random Writes fiel die I/O-Leistung je nach Controller-Einstellungen extrem unterschiedlich aus. Sie schwankte bei einer Queue-Tiefe von QD=16 zwischen weniger als 30.000 IOPS und knapp unter 120.000 IOPS und lag damit um fast das Vierfache auseinander. Je nach Controller-Einstellung unterscheiden sich die RAID-Leistungen sogar um den Faktor 8.

Damit man sich besser ein Bild davon machen kann, wie stark Controller-Einstellungen die RAID-Leistung beeinflussen, haben wir den Artikel in zwei Teile gegliedert. In folgenden ersten Teil probieren wir alle Controller-Einstellungen an immer dem gleichen RAID-System aus, einem RAID 0 aus fünf Samsung-SSDs von Typ SS-1605. Im zweiten Teil drehen wir dann den Spieß um: Dann beschränken wir uns auf die beiden Sets von Controller-Einstellungen, die laut Hersteller LSI die höchste beziehungsweise niedrigste RAID-Performance bringen. Dafür verabschieden wir uns vom statischen RAID 0 und probieren alle mit den fünf SSDs verfügbaren RAID-Modi 0, 1+0, 5 und 6 durch.

Media Player bilden die Schnittstelle zwischen PC-Hardware und Unterhaltungsgeräten: Sie spielen so gut wie alle relevanten Video- und Musikformate ab, schicken Fotos an den Fernseher und bringen sogar Internet-Dienste wie YouTube und Flickr auf die Mattscheibe.

Auf dem PC-Monitor sieht der HD-Film schon sehr gut aus, würde auf dem 40-Zoll-Flachbildfernseher im Wohnzimmer aber erst so richtig zur Geltung kommen. Leider gibt es ein Problem, denn die Mattscheibe besitzt zwar einen HDMI-Anschluß und könnte hochauflösende Videos darstellen, kann mit dem MKV-Format des Films aber rein gar nichts anfangen. Damit es mit dem Filmgenuß trotzdem klappt, bieten sich genau für diesen Einsatzzweck Media Player an, weil sie eine Brücke zwischen dem PC auf der einen und Home Entertainment-Geräten auf der anderen Seite schlagen.

Dazu sind die kleinen Kisten mit gängigen Audio- und Video-Anschlüsse ausgestattet und können deshalb problemlos mit Fernseher und Stereoanlage kommunizieren. HDMI- und Komponenten-Ausgänge, ein S/PDIF Audio-Ausgang sowie 1080p-Unterstützung sind dabei mittlerweile selbst bei Einsteigergeräten gang und gäbe.

Zur Kommunikation mit PCs stellen die Media Player USB-Anschlüsse oder Speicherkarten-Leser bereit und verfügen in den meisten Fällen über eine interne Festplatte, auf der sie die Multimediadaten speichern können. Media Player mit Netzwerkanschluss können sich darüber hinaus leicht ins Heimnetzwerk integrieren und dort als Speicher- und Abspielstation fungieren. Einige Geräte unterstützen zudem WLAN und Streaming-Dienste wie YouTube oder Shoutcast.

Media Player ähneln zumindest teilweise einem NAS, da sie Musik, Videos und Bilder zentral und unabhängig vom PC speichern. Doch es würde viel zu kurz greifen, sie als Datengrab abzutun, zumal sie mit umfangreichen Netzwerkeinstellungen ohnehin nicht viel am Hut haben und sich auch nicht als sicherer RAID-Datenspeicher eignen, wenn sie mit einer einzigen Festplatte ausgestattet sind. Ihr Name macht aber ohnehin schon deutlich, dass Medien-Wiedergabe statt Datenablage im Vordergrund steht.

Dabei muss man auf Komfort nicht verzichten, denn so wie bei einem DVD-Player oder Festplatten-Videorekorder gehört eine Fernbedienung samt ansprechendem Bildschirm-Menü zur Standardausstattung. Zudem haben sie klassischen Abspielgeräten einiges voraus, weil sie mit allen möglichen Audio-, Video-, Bild- und Containerformaten zurechtkommen. Folglich lesen sich die Datenblätter der meisten Media Player wie das „Who’s who“ der Medienformate – von MPEG-2 über DivX/XviD, VOB und WMV bis hin zu H.264, MPEG-4 AVC und VC1 ist so ziemlich alles wichtige mit dabei.

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