Acer Aspire 3750: Günstiges Sandy-Bridge-Subnotebook mit verschenktem Potenzial

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Acer Aspire 3750; 13,3'' mit Core i3 zum günstigen Preis.Acer Aspire 3750; 13,3” mit Core i3 zum günstigen Preis.

Design und Verarbeitung

Das Acer Aspire 3750 wirkt mit seinem in Schwarz und Grautönen gehaltenem Gehäuse modern und solide. Trotz des moderaten Gewichts von 2086 Gramm ist auch bei festerem Zupacken kein Knacken und Knarzen beim Chassis zu bemängeln. Acer setzt bei diesem Modell nicht nur auf glatte und glänzende Flächen (Bildschirmrahmen) sondern vor allem auf Struktur. Der Notebookdeckel im matten Schwarz sowie der graue Tastaturrahmen und die Handauflageflächen setzen sich durch ihre Strukturierung besonders ab. Diese Reliefmaserung ist gerade gegen die ewigen Probleme mit Fingerabdrücken von Vorteil. Ganz auf hochglänzende Flächen hat Acer dann aber doch nicht verzichtet, und so ist der Displayrahmen, wie auch die dünne Leiste oberhalb des Lautsprechers, glänzend. Das Trackpad und die Mauswippe entziehen sich dem Struktur-Trend der Handauflagefläche und sind komplett glatt. Zusätzlich ist das Trackpad etwas vertieft eingesetzt und erleichtert so die Bedienung.

Tastatur und Trackpad

Die Tastatur ist in mattem Schwarz gehalten. Acer hat auch im Aspire 3750 ein Floating-Keyboard verbaut. Bei dieser Tastatur stehen die Tasten auf Säulen und scheinen zu „schweben“. Im Gegensatz zu anderen Tastaturen verjüngen sich hier die Tippflächen nach oben hin nicht, und es entsteht so der Eindruck, als ob die Tastatur eher eine ebene, fast durchgängige Fläche ist. Wenngleich der Druckpunkt gut ist, sofern man die Buchstaben mittig trifft, ist das Tippgefühl zuweilen durch die fehlende Verjüngung eher schwammig. Unter Umständen bleibt man sogar an der zuletzt betätigten Taste hängen, da die Flächen nur dünne, aufgesetzte Blättchen sind.

Negativ fällt auch das Tastenlayout auf: Pos1/Ende und Bild Auf/Ab hat Acer an den rechten äußeren Rand verlegt. Damit liegen sie noch hinter der Return-Taste. Wer blind die Zeile beenden will und sich dabei am rechten Tastaturrand orientiert, wird sich hier Frust abholen, da er entweder zum Seitenanfang oder Seitenende springt. Das Eingabegerät hinterlässt damit einen durchwachsenen Eindruck, schürt den Wunsch nach Verbesserung und kann wenig Lob einheimsen.

Ganz anders das Trackpad: Es reagiert gut und flüssig. Auch der Scrollbereich funktionierte bei unserem Testgerät ohne Probleme. Auch die Mauswippe reagiert gut und hat einen ordentlichen Druckpunkt.

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