Monat: April 2011

Acer Aspire 3750; 13,3'' mit Core i3 zum günstigen Preis.Acer Aspire 3750; 13,3” mit Core i3 zum günstigen Preis.

Design und Verarbeitung

Das Acer Aspire 3750 wirkt mit seinem in Schwarz und Grautönen gehaltenem Gehäuse modern und solide. Trotz des moderaten Gewichts von 2086 Gramm ist auch bei festerem Zupacken kein Knacken und Knarzen beim Chassis zu bemängeln. Acer setzt bei diesem Modell nicht nur auf glatte und glänzende Flächen (Bildschirmrahmen) sondern vor allem auf Struktur. Der Notebookdeckel im matten Schwarz sowie der graue Tastaturrahmen und die Handauflageflächen setzen sich durch ihre Strukturierung besonders ab. Diese Reliefmaserung ist gerade gegen die ewigen Probleme mit Fingerabdrücken von Vorteil. Ganz auf hochglänzende Flächen hat Acer dann aber doch nicht verzichtet, und so ist der Displayrahmen, wie auch die dünne Leiste oberhalb des Lautsprechers, glänzend. Das Trackpad und die Mauswippe entziehen sich dem Struktur-Trend der Handauflagefläche und sind komplett glatt. Zusätzlich ist das Trackpad etwas vertieft eingesetzt und erleichtert so die Bedienung.

Tastatur und Trackpad

Die Tastatur ist in mattem Schwarz gehalten. Acer hat auch im Aspire 3750 ein Floating-Keyboard verbaut. Bei dieser Tastatur stehen die Tasten auf Säulen und scheinen zu „schweben“. Im Gegensatz zu anderen Tastaturen verjüngen sich hier die Tippflächen nach oben hin nicht, und es entsteht so der Eindruck, als ob die Tastatur eher eine ebene, fast durchgängige Fläche ist. Wenngleich der Druckpunkt gut ist, sofern man die Buchstaben mittig trifft, ist das Tippgefühl zuweilen durch die fehlende Verjüngung eher schwammig. Unter Umständen bleibt man sogar an der zuletzt betätigten Taste hängen, da die Flächen nur dünne, aufgesetzte Blättchen sind.

Negativ fällt auch das Tastenlayout auf: Pos1/Ende und Bild Auf/Ab hat Acer an den rechten äußeren Rand verlegt. Damit liegen sie noch hinter der Return-Taste. Wer blind die Zeile beenden will und sich dabei am rechten Tastaturrand orientiert, wird sich hier Frust abholen, da er entweder zum Seitenanfang oder Seitenende springt. Das Eingabegerät hinterlässt damit einen durchwachsenen Eindruck, schürt den Wunsch nach Verbesserung und kann wenig Lob einheimsen.

Ganz anders das Trackpad: Es reagiert gut und flüssig. Auch der Scrollbereich funktionierte bei unserem Testgerät ohne Probleme. Auch die Mauswippe reagiert gut und hat einen ordentlichen Druckpunkt.

Auch wenn Microsoft seine Tablet-PC Edition von Windows schon seit vielen Jahren an den Mann zu bringen versucht – den Durchbruch dieser Geräteklasse hat einzig und allein das Apple iPad herbeigeführt. Innerhalb von nur 10 Monaten wurden mehr iPads verkauft als Tablet-PCs mit Windows jemals zuvor in Summe. Hielten sich im Jahr 2010 noch viele Hersteller vornehm zurück und überließen das Feld einigen wenigen Anbietern, nimmt mittlerweile die Zahl tatsächlich verfügbarer Pads sprunghaft zu. Grund genug also, dieser Geräteklasse künftig die Aufmerksamkeit zu schenken, die sie verdient hat. Wir beginnen unsere Tablet-Reihe mit günstigen Einsteigergeräten und arbeiten uns in den kommenden Wochen über die Mittelklasse hin zu den aktuellen Top-Modellen vor. Den gerade erst aus den Kinderschuhen erwachsenen Tablets mit Windows 7 widmen wir uns in einem gesonderten Artikel.

Das Einstiegssegment in die Welt der Tablets ist in erster Linie von zwei Aspekten geprägt: Als Betriebssystem steht ausschließlich Googles Android zur Verfügung – und zwar in der noch nicht für den Tablet-Einsatz optimierten Version 2.x. Die Displaygröße liegt zwischen 7 und 8 Zoll in der Diagonale. Die Unterscheidungsmerkmale der Einstiegsgeräte sind hingegen zahlreich. So gibt es Modelle mit Flash-Speicher, mit Festplatte, mit erweiterbarer oder fixer Speichergröße, mit resistiven oder kapazitiven Bildschirmen, mit HDMI- und USB-Anschlüssen oder eben ohne. Trotz der vordergründigen Ähnlichkeit der Geräte, gibt es also doch kaufentscheidende Unterschiede. Und natürlich spielt in diesem Segment auch der Preis eine wichtige Rolle. Als Filter für das Testfeld haben wir einen Straßenpreis von unter 300 Euro vorgegeben. Fünf Tablets haben daraufhin den Weg in unser Testlabor gefunden: Archos 70 Internet Tablet, Creative ZiiO 7, Pearl Touchlet X2 GPS und zwei Modelle des Point of View mobii 7 – eines mit und eines ohne 3G-Modul. Die Preisspanne reicht von 120 Euro für das Point of View mobii Tablet ohne 3G bis hin zu knapp 300 Euro für das Archos 70 Internet Tablet mit 250 GB Festplatte.

Obwohl alle getesteten Einsteiger-Tablets mit dem Android-Betriebssystem ausgestattet sind, erhält der User mit keinem der Geräte Zugriff auf sein Google-Konto beziehungsweise auf den Android-Market – zumindest nicht ohne mehr oder minder aufwändige Workarounds. Diverse Anleitungen für das Vorgehen gibt es für die einzelnen Tablets im Internet. Da die hier vorgestellten Tablets allesamt nicht die von Google vorgegebenen Anforderungen in vollem Umfang erfüllen, dürfen die Hersteller den Android Market nicht auf ihren Geräten installieren. Hierfür fehlen in den meisten Fällen unter ein SIM-Karten-Modul und – mit Ausnahme des Pearl Touchlet – ein GPS-Empfänger.

Anmerkung: Dies ist der erste Teil unserer Tablet-Reihe. Die weiteren Teile sind hier zu finden:

Teil 1 – Der Einstieg in die Tablet-Welt: Was taugen günstige Pads?

Teil 2 – Tablets bis 400 Euro: Die umkämpfte Mittelklasse

Teil 3 – Die Königsklasse: High-End-Tablets mit Spaßfaktor von Acer, Apple, HTC und Motorola

Der Fuchs wird geplättet

Was sich zunächst nach trauriger Landstraßen-Prosa anhört, entpuppt sich schnell als technische Speziallösung der etwas anderen Art. Man nehme eine normale Mittelklasse-Grafikkarte, presse alles auf eine Slotbreite zusammen und versuche dann, wie gewohnt zu spielen. Geht nicht? Doch, es geht durchaus. Sogar so gut, dass AFOX das Endprodukt nicht mehr im Giftschrank verstecken möchte, sondern als serienreife Lösung zur Marktbeglückung plant. Wir durften dieses sehr exklusive Stück Technik als erste Seite ausführlich testen, komplett auseinander schrauben und damit auch auch die Kenner nudistischer Hardwarefotos zufrieden stellen.

Unser Test geht somit nicht nur in die Breite, sondern auch in die Tiefe. Viel Spaß also beim Lesen, der Inhalt steht nämlich zwischen Einführung und Fazit und beginnt bereits auf der nächsten Seite.

Der erste Teil unseres Oster-Specials zu aktuellen Single-Slot-Karten wird sich mit der iGame Geforce GTS 450 Buri Slim von Colorful beschäftigen, einer extraflachen Karte mit Nvidia-Chip und dem Anspruch, neben der Sparkle GTS 450 die einzige ihrer Art zu sein. Solche Exemplare sind extrem rar und am Ende eigentlich auch zu schade zum Aufschrauben. Tom hat deshalb den Osterhasen abgefangen und sich eine dieser seltenen Pixelschleudern gesichert. Was wir damit angestellt haben? Das, was ein Arzt sicher auch bei der Untersuchung machen würde: Oberkörper frei machen und entspannt atmen lassen. Und dann zum Abschluss noch so einen richtig schön fiesen Belastungstest.

Colorful gehört zu der Sorte Boardpartner, deren Produkte man sich durchaus näher ansehen sollte, wenn man abseits des allgemeinen Mainstreams nach ausgefallenen Lösungen sucht. Wir haben dies getan – das Resultat lesen Sie auf den folgenden Seiten. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und betonen noch einmal, dass es sich nicht um einen flachen Witz, sondern um eine vollwertige Karte handelt.

Ab sofort ist die neue DiskStation DS411+II von Synology, dem Spezialist für energiesparende, hochleistungsfähige und zuverlässige NAS-Server, im Handel erhältlich. Als leistungsstarkes Nachfolgermodell der erfolgreichen DS411+ bietet die neue DS411+II vier Festplatteneinschübe für maximal 12 TB Speicherplatz. Mit einem schnellen Datentransfer und zahlreichen Business-Anwendungen ist die DS411+II bestens für den Einsatz in kleinen und mittleren Unternehmen geeignet. Verwaltet werden alle Funktionen über das anwenderfreundliche Web-Betriebssystem DiskStation Manager 3.1.

„Mit der DS411+II bietet Synology kleinen und mittleren Unternehmen eine leistungsfähige und zugleich kosteneffiziente Lösung für gemeinsamen Datenzugriff und Backup. Ausgestattet mit einem noch leistungsfähigeren 1,8 GHz Intel Atom Dual-Core Prozessor erfüllt die DS411+II alle Ansprüche des erfolgreichen Vorgängermodells DS411+, das für seine zahlreichen Einsatzmöglichkeiten, die anwenderfreundliche Benutzeroberfläche, Stabilität und Zuverlässigkeit mehrfach ausgezeichnet wurde“, so Wayne An, Produktmanager bei Synology Inc.

Stabiles und leistungsfähiges NAS

Die DS411+II unterstützt Festplatten mit einer Kapazität von bis zu 3 TB. Daraus ergibt sich bei Vollbestückung eine maximale Speicherkapazität von 12 TB. Im Inneren befinden sich ein 1,8 GHz Intel Atom Dual-Core Prozessor und ein 1GB DDR2 RAM Arbeitsspeicher. Außerdem verfügt die DS411+II über einen Gigabit LAN-Port, zwei USB 2.0 Anschlüsse und eine eSATA Schnittstelle. Synology gewährt zwei Jahre Herstellergarantie.

In Windows-Umgebung unter Nutzung von RAID 5 bietet die Synology DS411+II mit einer durchschnittlichen Lesegeschwindigkeit von 110,73 MB pro Sekunde und einer Schreibgeschwindigkeit von 105,48 MB pro Sekunde starke Performance für den professionellen Einsatz.

Geringer Energieverbrauch reduziert Kosten

Mit einem Verbrauch von 60 Watt im Betrieb und 19,8 Watt im Ruhemodus ist die DS411+II sehr energieeffizient. Features wie das programmierbare Ein- und Ausschalten, Wake on LAN/WAN und der Festplatten-Ruhemodus reduzieren die Stromkosten zusätzlich und verlängern die Lebenszeit der Festplatten.

Einfachstes Handling

Wie alle Synology DiskStations wird auch die DS411+II mit dem inhouse entwickelten Betriebssystem, dem Synology DiskStation Manager 3.1 (DSM 3.1) verwaltet. Der DSM vereinfacht komplizierte Konfigurationen erheblich und bietet vielseitige Features auf einer flotten, intuitiven, browserbasierten Multitasking Desktop-Oberfläche.

Weitere Informationen unter: http://www.synology.com/enu/products/DS411+II/index.php

Verfügbarkeit

Die Synology DS411+II ist ab sofort im Fachhandel und online zum Preis von 606,90 Euro (Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers) erhältlich.

Über Synology

Synology, gegründet im Jahr 2000, ist ein junges und dynamisches Unternehmen, das sich auf die Entwicklung und Herstellung hochleistungsfähiger, zuverlässiger und energiesparender NAS – (Network Attached Storage) Produkte für den internationalen Markt spezialisiert hat. Synology fokussiert mit einer äußerst vielseitigen und serviceorientierten Produktpalette sowohl die Bedürfnisse von Unternehmen als auch die von Privatanwendern – vom Power-User bis zum Server für die ganze Familie. Weitere Informationen finden Sie unter: www.synology.de

Unternehmenskontakt:

marketing@synology.com

Synology, der Spezialist für energiesparende, hochleistungsfähige und zuverlässige NAS-Server, stellt mit der Synology VisualStation VS80 einen leistungsstarken und mit nur 5,2 Watt äußerst sparsamen Partner für Videoüberwachung und Live-Ansicht vor. Als Zubehör zur Synology DiskStation oder RackStation ist die VS80 Videoüberwachung sehr einfach bedienbar und aufgrund ihrer kompakten Maße bestens für den Einsatz an Standorten mit begrenztem Platzangebot wie beispielsweise an der Rezeption oder Tankstelle geeignet.

Direkt an einen Bildschirm oder ein TV-Gerät angeschlossen, wird die Synology VS80 zur Steuerung und Live-Überwachung der Aufnahmen aller angeschlossenen Netzwerk-IP-Kameras eingesetzt.

“Die VS80 ist äußerst sparsam im Betrieb und eignet sich hervorragend für Umgebungen, an denen nur die Überwachung erforderlich ist. Als Live-View Zusatzgerät ergänzt sie die vielseitigen Überwachungsfunktionen der Synology DiskStation oder RackStation. Gerade für kleinere Organisationen bietet die Synology VS80 eine attraktive Alternative zu großen und teuren Videoüberwachungsanlagen”,so Peter Chen, Product Manager der Synology Inc.

Platzsparend und funktional

Die VS80 ist ein energieeffizientes und einfach zu bedienendesGerät mit VGA-Ausgang. Als Zubehör zur Synology Surveillance Station ermöglicht sie den Benutzern die Live-Ansicht des Überwachungsstreams und die Betrachtung aufgezeichneter Ereignissevon bis zuneun angeschlossenen IP-Kameras. VS80 unterstütztMJPEG,MPEG4und das H.264Komprimierungsformat, PTZ (Schwenken/Neigen/Zoomen) sowie Audio-Aufnahme und ermöglicht den Anwendern so verschiedene Funktionalitätenzu nutzen.

Energieeffizient und leistungsfähig

Die VS80 läuft mit einem aktualisierten digitalen Signalprozessor (DSP) und liefert eine konstant robuste Bilddekodierungsperformance, bei minimalem Stromverbrauch von 5,2 Watt im Betrieb. Direkt verbunden mit einem LCD-Monitor oder Fernsehgerät, bietet die VS80 die gleichzeitige Live-Ansicht von neun Kanälen in einem Multi-Screen-Format, das erhöht die Effizienz der Überwachung mit IP-Kameras bei großflächigem Einsatz.

Einfach in der Anwendung

Benutzer können archivierte Videos mithilfe der Zeitleiste anwählen und Schnappschüsse auf angeschlossene USB-Speichergeräte übertragen. All diese leistungsstarken Funktionen können einfach mit einer USB-Maus gesteuert werden, eine komplexe Schulung ist nicht erforderlich.

Verfügbarkeit

Die Synology VisualStation VS80 ist ab sofort im Fachhandel.

Über Synology

Synology, gegründet im Jahr 2000, ist ein junges und dynamisches Unternehmen, das sich auf die Entwicklung und Herstellung hochleistungsfähiger, zuverlässiger und energiesparender NAS – (Network Attached Storage) Produkte für den internationalen Markt spezialisiert hat. Synology fokussiert mit einer äußerst vielseitigen und serviceorientierten Produktpalette sowohl die Bedürfnisse von Unternehmen als auch die von Privatanwendern – vom Power-User bis zum Server für die ganze Familie. Weitere Informationen finden Sie unter: www.synology.de

Unternehmenskontakt:

marketing@synology.com

Lohnt sich für ambitionierte Anwender die Anschaffung einer Flüssigkeitskühlung oder lässt sich per Luftkühlung das gewünschte Ergebnis ebenso erreichen? Wie schneiden Prolimatechs Genesis und beQuiets Schwergewicht Dark Rock Pro C1 im Vergleich zu einer Flüssigkeitskühlung ab? Fragen, denen wir in diesem Test auf den Grund gehen.

Prolimatech Genesis

Der Hersteller Prolimatech hat sich im Bereich CPU-Kühler einen sehr guten Ruf erarbeitet. Lange Zeit galt das Modell “Megahalems” als DER CPU-Kühler überhaupt und fand unter Kennern reißenden Absatz. Prolimatech ruhte sich jedoch auf seinen Lorbeeren nicht aus und beglückte Freunde der Luftkühlung von CPUs mit einer Reihe weiterer Luftkühler wie z.B. dem MegaShadow, Armageddon oder SuperMega. Die neueste Schöpfung aus dem Hause Prolimatech könnte durch weitreichende Interpretation des Namens auch als so etwas wie die Geburt einer neuen Kühlerart verstanden werden. Was auch immer die Macher bei der Namensgebung wirklich im Hinterkopf hatten, die Produktbezeichnung Genesis weißt jedenfalls darauf hin, dass hier etwas außergewöhnliches erschaffen worden sein soll. Außerdem dürfte es nach “SuperMega” wohl kaum noch glaubwürdige Superlative geben… Nachdem der Genesis sich bereits im kurzen Einzeltest Brandheißer Hands-On-Test: Prolimatech Genesis im eiskalten Review bewiesen hat, soll er sich heute der Konkurrenz stellen.

Larkooler BA2-241

Als Vertreter aus den Reihen der Flüssigkeitskühlung haben wir ein Komplettset des hierzulande (noch) relativ unbekannten Herstellers Larkooler mit ins Testfeld aufgenommen. Der Name des Produkts ist weniger episch und fällt mit BA2-241 dann doch eher sachlich nüchtern aus. Im Gegensatz zur Flüssigkeitskühlung Corsair H70 ist das BA2-241 in die Ecke der herkömmlichen Flüssigkeitskühlungen einzuordnen. Hier dürfen Anwender die Schläuche noch selbst zuschneiden und einen passenden Platz für die Pumpe finden. Im Gegenzug erhalten Enthusiasten aber die Möglichkeit, die Liste der durch die Flüssigkeit gekühlten Komponenten auf Grafikkarte, Chipsatz und Spannungswandler auszuweiten.

beQuiet Dark Rock Pro C1

Ebenfalls im Testfeld vertreten ist der Dark Rock Pro C1 des Herstellers beQuiet. Die Netzteilspezialisten haben schon mit der Lüfterserie SilentWings gezeigt, dass sie anspruchsvolle Anwender nicht nur auf dem Gebiet der Stromversorgung mit hochwertigen Produkten versorgen können. beQuiets nächster Schritt ist nun, nicht nur die CPUs dieser Welt unter Spannung zu setzen sondern auch gleich für die Entsprechende Kühlung zu sorgen. Hierfür hat beQuiet die Kühlerserie Dark Rock C1 ins Leben gerufen. Wie sich der Dark Rock Pro C1 aus eben dieser Serie schlägt, lesen Sie ab Seite 4. Doch kommen wir erst einmal zurück zum Prolimatech Genesis und schauen uns diesen auf der folgenden Seite genauer an.

Nach der Radeon HD 6790 und der Einsteiger-Karte HD 6450 bringt AMD im dritten Launch diesen Monat zwei weitere Karten auf den Markt – die Radeon HD 6670 und HD 6570.

Diese neuen Produkte sind deutlich evolutionäre Überarbeitungen ihrer Vorgängerinnen, der Radeon HD 5570 und 5670, die beide im Grafikkartensegment unter 100 Euro eine sehr wichtige Rolle spielen. Für viele ist die Radeon HD 5570 mit ihrem budgetverträglichen Einstandspreis von um die 50 Euro die perfekte Einsteigerkarte, wenn man ab und an spielen möchte. Die HD 5670 ist derweil die leistungsfähigste Karte mit Referenzdesign, die ohne zusätzlichen PCIe-Stromanschluss auskommt.

Bislang war allen AMD-Karten der HD-6000-Familie gemein, dass sie leichte aber dennoch deutliche Anpassungen gegenüber ihren Vorgängern der HD-5000-Serie erfahren haben, und das ist auch bei den beiden Neuvorstellungen nicht anders. Schauen wir uns die Turks-GPU einmal genauer an:

Auch hier haben wir es mit einem Abkömmling des Barts-Grafikprozessors zu tun, der mit den Radeons der HD-6800-Reihe eingeführt wurde und seinerseits eine evolutionäre Entwicklung des Cypress-Chips (HD 5000 Serie) war. Turks besitzt allerdings nur 6 SIMD Engines, die aus jeweils 16 Thread Processors zu je fünf Stram Processors  (ALUs) bestehen. Außerdem hängen an jedem SIMD-Block vier Textureinheiten. Insgesamt kommt ein Turks-Chip damit auf 24 Textureinheiten und 480 ALUs. Zwei 64-Bit-Speicherinterfaces binden den Speicher mit insgesamt 128 Bit an. Die beiden Render-Back-Ends des Chips verfügen derweil über je vier Color-ROPs, also insgesamt acht.

Natürlich können die beiden Neueinsteiger auch mit denselben Features aufwarten, die der Rest der HD-6000-Familie zu bieten hat. Das wären also verbesserte Tessellation-Leistung, Eyefinity (bei diesen Modellen sogar mit bis zu vier Monitoren) sowie in Hardware beschleunigte Wiedergabe von 3D-Blu-rays. Vorerst wird diese GPU auf zwei Grafikkartentypen erscheinen, nämlich der Radeon HD 6570 und 6670. Die folgende Tabelle hilft, diese beiden Modelle einzuordnen:

Radeon HD 5570 Radeon HD 6570 Radeon HD 6670 Radeon HD 5670 GeForce GT 240 GeForce GTS 450
Shader Cores 400 480
480
400 96 192
Textureinheiten 20 24
24
20 32 32
ROPs 8 8
8
8 8 16
Herstellungsprozess 40 nm 40 nm 40 nm 40 nm 40 nm 40 nm
GPU-/Shader-Takt 650 MHz 650 MHz
800 MHz
775 MHz 550/1360 MHz 783/1566 MHz
Speichertakt 900 MHz DDR3
900-1000 MHz GDDR5
900 MHz DDR3
900-1000 MHz GDDR5
1000 MHz GDDR5
1000 MHz GDDR5 850 MHz GDDR5 902 MHz GDDR5
Speicherbus 128 Bit 128 Bit 128 Bit
128 Bit 128 Bit 128 Bit
Speicherdurchsatz 28.8 GB/s DDR3
64 GB/s GDDR5
28.8 GB/s DDR3
64 GB/s GDDR5
64 GB/s 64 GB/s 54,4 GB/s 57,7 GB/s
Leistungsaufnahme
Leerlauf/Maximum (W)
9,7/43 W 10/44 W
11/60 W 14/61 W 69 W Max. 106 W Max.
Preis ab ca. 50 €
(online)
$79/65€
(UVP/online)
$99/80€
(UVP/online)
ab ca. 60 € (online) ab ca. 50 €
(online)
ab ca. 80 €
(online)

Dieser Direktvergleich zeigt umso deutlicher, das die HD 6570 und HD 6670 nur einen evolutionären Schritt von der HD 5570 bzw. HD 5670 entfernt sind. Die SIMD-Einheiten beider Generationen ähneln sich von den technischen Daten stark, doch die neueren Modelle beinhalten sechs anstatt fünf dieser Einheiten, weshalb sie es auf 80 zusätzliche ALUs und vier weitere Textureinheiten bringen. Die Radeon HD 5570 und 6570 laufen sogar mit den gleichen Taktraten. Die HD 6670 rechnet hingegen 25 MHz schneller als ihre Vorgängerin. Man darf also erwarten, dass die beiden Karten mit Turks-GPU ihre Vorgängermodelle bei der Performance hinter sich lassen können. Allzu groß wird der Abstand indes nicht ausfallen, was am identischen 128-Bit-Speicherinterface und der unveränderten ROP-Zahl liegt.

Von der GeForce GT 240, die sich in ähnlichen preislichen Regionen wie die Radeon HD 5670 bewegt (aber deutlich schwächer ist), erwarten wir ehrlich gesagt nicht unbedingt viel. Anders sieht es bei der GeForce GTS 450 aus, die inzwischen schon ab 80 Euro zu finden ist und damit auf jeden Fall im selben Preissegment wie die HD 6670 wildert. Dabei hat die größere Nvidia-Karte doppelt so viele CUDA-Cores und ROPs wie die GT 240, was sie schon zu einem ernstzunehmenden Gegner macht. Doch bevor wir diese Einsteigerkarten auf einander loslassen, wollen wir uns AMDs Referenzkarten der neuen Radeon HD 6570 und HD 6670 noch einmal genauer anschauen.

Die Schlacht um die Vormacht im GPU-Segment hat viel mit Geduld zu tun. Die kürzlich vorgestellten Flaggschiffe AMD Radeon HD 6990 (AMD Radeon HD 6990 im Test: Viel Lärm um Antilles) und Nvidia GeForce GTX 590 (Nvidias GeForce GTX 590 im Test: Gegenangriff mit 3 GB und 1024 CUDA Cores) dienen als gutes Beispiel dafür.

Alle sechs Monate legen sich Unternehmen mit zwei ähnlichen Produkten auf die Lauer und warten ab, was der andere auf den Markt bringt. Die Konkurrenten hoffen ihre eigene Produktvorstellung dann ein paar Tage später durchziehen und in der Zwischenzeit Taktraten, Leistung und Konfiguration ihres eigenen Produkts noch bestmöglich optimieren zu können. Beide Unternehmen nutzen eine derartige Verzögerungstaktik natürlich auch, um die Vorfreude unter den Kunden zu schüren. Allerdings macht es kaum Sinn “Fan” eines der Unternehmen zu sein, wie man anhand der HD 6990 gesehen hat. Weshalb sollte man ein Unternehmen für eine fragwürdige Umsetzung eines Konzepts in Schutz nehmen und die Konkurrenz für genau das gleiche Problem an den Pranger stellen?

Trotz der ganzen Hysterie haben die neuen GPU-Dickschiffe kaum Auswirkungen auf die Performance gehabt. Für Anwender, die gerne mit hoher Auflösung spielen ohne dabei auf Glanz und Gloria moderner Spiele zu verzichten, sind Konfigurationen mit mehreren GPUs immer noch ohne Alternative, und das gilt genauso für die neuesten und wir auch für künftige Dual-GPU-Karte.

In den meisten Launch-Artikeln liest man nichts zum Thema Multi-GPU-Tests. Das liegt hauptsächlich daran, dass die meisten Tester nur eine Karte zur Hand haben. Hat man als Tester doch das große Glück, mit mehreren Karten SLI- und CrossFire-Konfigurationen über einen Benchmarkparcours jagen zu dürfen, stellt man oftmals Bugs fest, die erst nach zwei oder drei Treiber-Revisisonen behoben werden. Das führt wiederum zu hoffungsvollen Leserkommentaren wie „Aber wenn die Treiber erst richtig optimiert sind…!”

So kommt es, dass wir als Tester zu Multi-GPU-Skalierung befragt werden, es für uns aber alles andere als einfach ist, definitive Antworten zu geben. Echte Daten können erst gesammelt werden, wenn die Verfügbarkeit etwas stabiler ist und nachdem Probleme mit Treibern etwas ausführlicher angegangen wurden.

Es ist Zeit für Multi-Card-Scaling

Heute stellt sich nicht die Frage, welche Single-GPU-Karte die beste ist, sondern welche der Karten als Paar oder Trio am besten funktioniert. Käufer können derzeit mit den 1 GB-Versionen sogar noch mehr sparen, allerdings war die Radeon HD 6950 2 GB von AMD zum Zeitpunkt, als dieser Artikel geplant und in Angriff genommen wurde, die günstigste Variante drei Karten zu kombinieren.

Direkter Konkurrent ist die GeForce GTX 570 1280 MB von Nvidia. Dieses Modell stellt die preiswerteste Möglichkeit dar, eine SLI-Konfiguration mit drei Karten zusammenzustellen. Alle unterhalb angesiedelten Produkte bieten lediglich eine einzelne SLI-Kontaktleiste und sind damit auf den Tandem-Betrieb beschränkt.

Bei Drei-Karten-SLI-Systemen haben wir bereits hervorragende Skalierung beobachten können. Die Frage ist nun, ob AMD sich in dieser Disziplin wirklich so weit verbessert hat, dass es für den ersten Platz reicht. Die Ergebnisse, die wir bislang mit zwei Karten messen konnten, lassen eine positive Antwort auf diese Frage vermuten, denn die Radeons harmonieren inzwischen im Zweigespann besser als je zuvor.

Enterprise-Datenriesen im 2,5-Zoll-Format

SSDs wildern immer erfolgreicher in Domänen herkömmlicher Festplatten und schicken die guten alten Magnetscheiben-Laufwerke damit scheinbar langsam, aber sicher in Rente. Am ehesten trifft das sicherlich im Consumer-Bereich zu, denn dort kann es sich definitiv lohnen, die Windows-Bootfestplatte durch eine schnellere SSD zu ersetzen und damit das System zu beschleunigen.

SSDs bleiben außen vor

Ganz anders sieht es in professionellen Storage-Umgebungen aus. Obwohl sich SSDs auch dort mit ihrer deutlich höheren I/O-Leistung und einer höheren Robustheit bezahlt machen, werfen andere Kriterien wie Zuverlässigkeit und Validierung mindestens genauso viel Gewicht in die Waagschale. Anders als bei Festplatten mangelt es bei SSDs noch an Langzeit-Studien über deren Zuverlässigkeit und kaum eine verfügt über die passenden Schnittstellen, um sie problemlos in Enterprise-Systemumgebungen einzubinden. Das dort gängige Serial Attached SCSI (SAS) unterstützt mit wenigen Ausnahmen wie OCZ und Super Talent fast kein Hersteller.

Genau mit mit diesen Tugenden punkten indes die drei 2,5-Zoll-Testkandidaten Hitachi Ultrastar C10K600, Seagate Constellation.2 und Seagate Savvio 10K.5. Die im Serverbereich etablierten Schnittstellen- und Konfigurations-Pfade unterstützen die Laufwerke mit schnellen SAS 6 Gb/s-Interfaces und kommen teilweise auch als Modelle mit Fibre-Channel- oder SATA-Support. Seagate bietet seine Festplatten zudem in einer selbstverschlüsselnden Variante an, die mit einem 256 Bit starken AES-Chiffre arbeitet und auf Server-Umgebungen abzielt, bei denen es auf besonders sichere Datenspeicherung ankommt. Den Zuverlässigkeitsaspekt bedienen die Testkandidaten vorbildlich: Hitachi und Seagate beziffern die MTBF für ihre Laufwerke Ultrastar C10K600 und Savvio 10K.5 mit 2 Millionen Stunden und legen damit selbst für den Enterprise-Bereich die Meßlatte recht hoch.

Gute Gründe für die kleinere Größe

Befragt man die Hersteller von Enterprise-Laufwerken, lohnt es sich vor allem aus drei Gründen, 2,5-Zoll-Festplatten im Serverbereich einzusetzen. Der naheliegendste hat mit der Energiebilanz der IT-infrastruktur zu tun und leitet sich aus dem Formfaktor ab. Im Gegensatz zu 3,5-Zoll-Festplatten kommen die kleinen Laufwerke mit weniger Strom aus, erwärmen sich infolgedessen weniger stark im Betrieb und benötigen daher auch weniger Kühlung. Bedingt durch ihren Formfaktor benötigen die Enterprise-Festplatten zum anderen weniger Stellfläche im Serverschrank und tragen damit zu einer besseren Skalierbarkeit bei. Argument Nummer drei ist die Kapazität der 2,5-Zoll-Laufwerke, in der sie mittlerweile zu ihren 3,5-Zoll-Pendants aufgeschlossen haben. Das zeigt sich bei den Testkandidaten Seagate Savvio 10K.5 und Seagate Constellation.2, die 1000 GB beziehungsweise 900 GB Speicherplatz bieten. Wie der Test zeigt, stehen die 2,5-Zoll-Festplatten den 3,5-Zoll-Laufwerken auch bei der Leistung in nichts nach.

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