Alienware M17x R3: Gaming-Bolide mit Sandy Bridge

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Temperaturen – Fast schon ein Eisblock

Wo die zwei Lüfter unter Last noch mächtigen Lärm generieren, da bleibt das Gehäuse jederzeit kühl. Im Idle liegt der Durchschnitt bei 22 Grad (Oberseite, Raumtemperatur 17 Grad). Im Stresstest (CPU+GPU maximale Last) erhitzt sich die Bodenplatte punktuell auf 49 Grad. Dies passiert aber nur direkt über der Heatpipe der GPU. Der Durchschnitt auf der Unterseite liegt nur bei 30 Grad. Die CPU meldet im Stresstest höchstens 90 Grad, die GTX 460M liegt bei maximal 79 Grad.

Akkulaufzeiten – 3:30 Stunden mobil

Na wer wird den von einem Alien Laufzeit erwarten? Mobilität ist typischerweise nicht die Stärke von Desktop Replacements (DTR). Zuerst sind wir von der Leerlauf-Laufzeit überrascht: Erst nach sechs Stunden gehen mit dem 90 Wh Lithium-Ionen Akku (8.100 mAh) die Lichter aus. Hier entfaltet Nvidia Optimus durch Abschaltung der GTX 460M seine volle Wirkung.

Beim WLAN-Surfen ist nach 3:34 Stunden der Akku leer, während das LED-Panel auf zirka 100 cd/m² eingestellt war. Während dieses Tests war die GTX 460M automatisch inaktiv. Wer unterwegs Zocken will, der muss sich aber mit 80 Minuten begnügen. Solange hielt das M17x R3 bei voller Helligkeit, Modus Höchstleistung und Battery Eater Classic Mode aus. Die reale Spiele-Laufzeit wird aber geringer sein, da der Battery Eater Classic vor allem die CPU auslastet.

Beim Schauen einer DVD vergehen 4:26 Stunden. Das kann sogar für drei Filme ausreichen. Bis die 8.100 mAh danach wieder gefüllt sind vergehen lediglich 145 Minuten. Das ist eine geringe Zeit für eine derart hohe Kapazität.

Stromverbrauch – Sparsamer Bolide

Spiele-Laptop = Stromfresser? Mitnichten! Das Sandy Bridge Quadcore System benötigt im Idle (minimal) 17.5 Watt. Dafür sorgt die abschaltbare GTX-460M-Grafik (Optimus) und die geringste Helligkeit. Die maximale Leerlauf-Leistungsaufnahme liegt bei 26.7 Watt (Modus Höchstleitung, HD 3000, max. Luminanz). Die Clarksfield-Generation (i7-720QM, 740QM, etc.) verlangte im Leerlauf 19.3 bis 29.5 Watt (min.-max.) z. B. beim Asus N73JQ-TZ087V (740QM). Aber auch verschwenderische 29 bis 51.3 Watt (MSI GX660R, 740QM) waren in der Praxis möglich. Die Optimierung der Idle-States (Taktung 400 bis 800 MHz im Leerlauf) und die Abschaltung einzelner Cores haben sich gegenüber den Clarksfield-Vorgängern deutlich verbessert.

Der Energiehunger unter maximaler Last zeichnet wie anzunehmen ein komplett anderes Bild. Der Stresstest (Prime95, Furmark) lässt das Multimeter 163 Watt anzeigen. Wenn nur die GTX 460M mit Furmark belastet wird, dann sind 129 Watt nötig. Das 240 Watt Netzteil bewältigt diese Leistungsaufnahme spielend und bleibt dabei ausgesprochen flach und mit 814 Gramm leicht.

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