Sandforce und JMicron: 5 SSDs im Härtetest

Solid State Disks finden immer öfter den Weg in Desktop-PCs und Notebooks. Im Gegensatz zu den klassischen Festplatten sind sie deutlich unempfindlicher gegen Stöße und punkten durch niedrigere Leistungsaufnahme, lautlosen Betrieb, geringere Wärmeentwicklung und nicht zuletzt mit einer deutlich höheren Geschwindigkeit. Fasst man ihre Vorteile zusammen, eignen sich die SSDs ideal für mobile Geräte, bei denen es besonders auf einen Energie sparenden und leisen Betrieb ankommt. Auch bei Desktop-PCs sind die schnellen Flash-Massenspeicher beliebt und können ihren Tempovorteil zum Beispiel als Bootlaufwerk oder beim schnelleren Laden von Anwendungen ausspielen.

Bedenkenlos zugreifen und Festplatten links liegen lassen kann man aber nicht in jedem Fall. So hinken SSDs beim Preis pro GB immer noch ein Stück hinterher und reißen spätestens ab Kapazitäten von 256 GB ein großes Loch in den Geldbeutel. Die beste Kombination bieten derzeit Solid State Disks mit 120 beziehungsweise 128 GB, die je nach Anbieter und Ausstattung rund 160 Euro aufwärts kosten.

Ihren Tempovorteil können SSDs nur ausspielen, wenn Betriebssystem und die Solid State Disk selbst eine Reihe von Voraussetzungen erfüllen. Während sich die Performance einer Festplatte anhand ihrer Eckdaten leicht einschätzen lässt, haben bei SSDs deutlich mehr Parameter Einfluß. Für optimale Leistung braucht es neben einer gut aufeinander abgestimmten Einheit aus Cache und Controller eine möglichst aktuelle SSD-Firmware und eine TRIM-Funktion. Letztere  sollte idealerweise auch das Betriebssystem unterstüzten. Mit einem Mainboard neueren Datums, einem OS wie Windows 7 sowie den neuesten SATA-Treibern ist man jedoch meist auf der sicheren Seite und kann die Performance-Stolperstellen umgehen.

Um zu ermitteln, wie stark sich der integrierte Controller auf die Performance auswirkt, haben wir uns in diesem Vergleichstest auf aktuelle 2,5-Zoll-SSDs mit zwei Typen von Chipsätzen auf SATA 3 Gb/s-Basis konzentriert: den SandForce SF-1200 und den JMicron JMF616. Mit dabei sind die folgenden fünf Testkandidaten: Mach Xtreme MX-Jet-Pro MXSSD2MJTP-128G, Memoright FTM-25 MRV052A240GTM25C, PQI S535 6535-256GR, Silicon Power E20 SP128GBSSDE20S25 und Zalman N-series SSD128N1. Die Testkandidaten von Mach Xtreme und Silicon Power arbeiten mit dem JMF616, die SSDs von Memoright, PQI und Zalman setzen auf den SandForce-Controller SF-1200.

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