Monat: Februar 2011

Fusion ist AMDs Strategie für die Zukunft. Wo man im Portfolio der Firma hinschaut, begegnet einem das Fusion Logo. Die Idee hat AMD auch schon lang genug ausgebrütet. Im Januar kam nun der erste Vertreter der neuen Garde auf den Markt, nämlich die Brazos Plattform mit den Fusion APUs C-30 bis E-350. Als Einsatzgebiet schwebt AMD alles vom stromsparenden und ausdauernden Netbook bis hin zum relativ leistungsfähigen Subnotebook oder Nettop vor. Und so schauen wir uns mit ASRocks E350M1 und MSIs E350IA-E45 heute zwei Desktop-Boards mit aufgelöteter E-350-APU an und machen uns ein erstes Bild von der Performance finaler Brazos-Hardware.

So viel vorneweg: Rein subjektiv fühlt sich AMDs Einstiegs-APU auf beiden Boards mit Windows 7 deutlich flüssiger an als jedes System mit Intels Atom-CPU, das wir bislang im Labor hatten. Aber das wirft die Frage auf, wo sich AMDs erste kleine Fusion-APU überhaupt einordnen lässt. Ist sie Ein Atom-Killer? Hat sie genug Rechenpower, um mit einer CPU für den Desktop mitzuhalten? Soll sie Intels Mobil-CPUs die Stirn bieten?

Möglicherweise gehört jeder dieser Punkte zum Aufgabenfeld der Brazos-Plattform. Daher wollen wir ein möglichst breites Spektrum an Vergleichswerten präsentieren um letztendlich eingrenzen zu können, wo die kompakte Plattform mit den etwas undefinierten Marktzielen am besten ins Bild passt.

Zweifelsohne hilft uns die TDP von 18 Watt, die AMD für die auf diesen beiden Boards verwendete E-350-APU (Accelerated Processing Unit) angibt, am ehesten bei der Einordnung, denn das fällt eindeutig in den Mobilbereich. Tatsächlich bestätigte AMD bei seinem Preview-Event vergangenes Jahr im Gespräch, dass die Modelle-APU E-350 und E-240 tatsächlich sowohl in Nettops als auch in besonders kleinen Notebooks zum Einsatz kommen sollen.

Die Mini-ITX-Boards von ASRock und MSI bieten sich tatsächlich für den Einsatz in Nettops ein – aber das gilt auch für diverse andere Plattformen. In diesem Segment findet man alles vom eher schwächlichen Dual-Core Atom-Prozessor mit einer TDP von 8 Watt bis hin zum Core i5 der gehobenen Mittelklasse – und entsprechend gehobenem Preis. Es liegt auf der Hand, dass die Brazos-Plattform irgendwo zwischen diesen beiden Extremen anzusiedeln ist.

Also muss man sich ein paar Fragen stellen, bevor man sich für eine der genannten Konfigurationen entscheiden kann. Zuerst gilt es zu klären, wie viel Performance man tatsächlich im Nettop-Format benötigt. Immerhin ist dieses Format ursprünglich dafür entworfen worden, um ein wenig im Internet zu surfen, Briefe und andere Texte zu schreiben und vielleicht das eine oder andere weniger anspruchsvolle Mainstream Spiel zu spielen. Wie viel möchte man ausgeben? Wie wichtig sind die Leistungsaufnahme und der damit verbundene Kühlaufwand?

AMDs Erstlings-Fusion

Das Herzstück der beiden Brazos-Boards ist AMDs E-350-APU. Sie misst 75 mm2 und beinhaltet zwei Kerne, die auf der neuen Bobcat-Architektur basieren, einen Single-Channel DDR3 Speichercontroller, zwei SIMD-Blöcke, eine UVD3 Video-Decoder-Einheit, zwei unabhängige Display-Ausgänge, vier PCI-Express-Lanes und das Unified Media Interface, das den E-350 mit dem restlichen Chipsatz verbindet.

Die APU wird von TSMC in einer Strukturgröße von 40 nm gefertigt und wird mit einer TDP von 18 Watt eingeordnet – so wie schon die Demo-Plattformen, die AMD letztes Jahr auf der IFA sowie dem IDF zeigte und schließlich auch im eigenen Hauptquartier vorführte.  

Jeder der beiden Bobcat-Kerne verfügt über je 32 KB Daten- und Instruktionscache sowie 512 KB L2-Cache. Sie laufen mit 1,6 GHz, sind 64-Bit-tauglich und bringen SSE, SSE2 und SSE3 mit. Wir wissen bereits, dass sie eine Out-of-Order-Architektur nutzen, wodurch sie bei gleichem Takt schneller als Intels Atom-CPUs sein sollten. Wie viel höher der Stromverbrauch aufgrund dieser architektonischen Entscheidung ausfallen wird, wissen wir allerdings noch nicht.

Wie steht es um die Grafik-Fähigkeiten der APU? Jede der beiden SIMD-Blöcke umfasst 40 Stream Prozessoren, also verfügt eine E-350-APU über insgesamt 80 SPs. Bei den SPs kommt noch AMDs VLIW5-Architektur zum Einsatz. Jeder SIMD-Block enthält also acht Thread Processors mit je fünf ALUs, und zusammen verfügen sie über acht Textureinheiten und vier ROPs. Damit ähnelt der Grafikkern der APU stark dem Cedar-Kern der Desktop-Familie.

Tatsächlich wäre so gesehen die Radeon HD 5450 die engste Verwandte der Zacate-GPU. Allerdings läuft die Desktop-Karte mit 650 MHz, während die Radeon HD 6310 genannte Grafikeinheit der APU mit 500 MHz getaktet ist. Die enge Verwandtschaft bedeutet natürlich auch, dass die Radeon HD 6310 DirectX 11 unterstützt. Bei einer so aufs Stromsparen ausgelegten Grafiklösung wie dieser sollte man aber nicht zu viel von der Performance erwarten.

Die eingebaute UVD3-Video-Decoder-Einheit dürfte sich in der Praxis als nützlicher erweisen, denn sie kann die Formate H.264, VC-1, MPEG-2 und nun auch DivX und Xvid als MPEG-4 Part 2 in Hardware dekodieren. Die einzige Funktion, die der HD 6310 im Vergleich zu anderen Radeons Der HD-6000-Familie fehlt, ist Hardware-Beschleunigung für Multi View Coding (MVC), also stereoskopische Inhalte wie beispielsweise 3D-Blu-rays. Für den Nettop ist das weniger wichtig, doch wer die E-350-APU als Basis für einen Heimkino-PC nutzen wollte, wird möglicherweise enttäuscht sein.

Die Zacate-APU ist nicht dafür ausgelegt, die schnellste Stromspar-CPU am Markt zu sein. Stattdessen musste sie nur schnell genug sein, um im Markt, den AMD ins Visier genommen hat, gut zu bestehen und dabei noch möglichst viel Batterielaufzeit zu ermöglichen. Bei einem stationären Gerät wie einem Nettop ist der Stromverbrauch hingegen bestenfalls sekundär. Stattdessen werden sich dort Kompromisse bei der Performance stärker zeigen. Ein gutes Beispiel dafür ist die Speicheranbindung der APU, denn der eingebaute Controller besitzt nur einen einzigen 64 Bit breiten Kanal. Intels Sandy Bridge steht mehr als ausreichend Bandbreite zur Verfügung, denn sie kann auf zwei Speicherkanäle zugreifen, die bis zu DDR3-1333 unterstützen. Das ist auch gut so, denn immerhin wollen bis zu vier Kerne und eine Grafikeinheit mit Daten versorgt werden. Dasselbe gilt auch für AMDs APU, doch deren zwei Kerne und ihre GPU müssen mit einem einzelnen DDR3-1066-Kanal auskommen.

AMDs A50M Chipsatz

Wie bei Intels Sandy Bridge Architektur wandert auch bei AMDs Fusion-Design ein Großteil der Funktionen, die früher in einer klassischen Southbridge untergebracht gewesen wären, direkt in die Zacate-APU. Das erklärt auch, warum der A50M Fusion Controller Hub, der AMDs E-350M-APU zur Seite steht und früher auch unter dem Codenamen Hudson bekannt war, so klein ausfällt.

Die APU und den FCH verbindet ein PCIe-Link mit vier Lanes der ersten Generation. Der Controller Hub selbst enthält bis zu sechs SATA-6Gb/s-Ports, vier PCIe-Lanes der zweiten Generation, HD-Audio und bis zu 14 USB-2.0-Ports. Natürlich ist es jedem Boardhersteller selbst überlassen, welche Anschlüsse und Funktionen er auch umsetzt. Schauen wir und also zunächst zwei Modelle von ASRock und MSI an.

Schnell und leise: Synology DS211+ NAS

In den vergangenen Jahren haben sich NAS-Geräte zu wahren Alleskönnern entwickelt. Neben dem Haupteinsatzgebiet, dem Speichern von Daten, bieten NAS-Geräte heute eine Vielzahl von Diensten an, von denen hauptsächlich Privatanwender profitieren. Aktuelle Netzwerkspeichergeräte liefern z. B. Multimediainhalte per DLNA UPnP aus, versorgen iTunes mit Musik und generieren vollautomatisch Bildergalerien, die sich mittels Internet-Browser auch außerhalb des heimischen Netzwerks abrufen lassen – vorausgesetzt die Konfiguration des Internet-Zugangs samt Router zuhause lässt dies auch zu.

Viel Leistung…

Um diesem hohen Funktionsumfang gerecht zu werden, müssen NAS-Geräte natürlich entsprechend leistungsfähig sein. Hier kommt es vor allem, wie auch bei Desktop-Computern, auf die CPU an. Wie im Netbook-Segment führt kaum ein Weg an Intels Dual-Core Atom-Prozessoren vorbei, denn sie bieten für diesen Einsatzzweck gute Performance bei niedrigem Stromverbrauch und niedrigen Preisen. Diese Prozessoren werden zur Zeit vor allem in Geräten verwendet, die für den Einsatz in kleinen bis mittleren Unternehmen sowie Zuhause gedacht sind und meist über vier oder mehr Laufwerke verfügen. Je nach Arbeitslast und RAID-Modus erreichen Geräte mit Intel Atom Dual-Core-Prozessor eine Datenübertragungsrate, die an das Limit eines Gigabit-Ethernet-Netzwerks geht. Stellvertretend für diese Kategorie an NAS-Geräten stehen z.B. das Thecus N4200, Qnap TS-559 Pro oder das Synology DS-1010+.

… bei hohem Stromverbrauch

Neben den hohen Datenübertragungsraten, die die genannte Kategorie an NAS-Geräten liefert, gibt es allerdings auch Nachteile, zumindest vom Standpunkt eines Heimanwenders. NAS-Geräte wie das DS1010+ von Synology oder das TS-559 Pro von Qnap haben eine relativ hohe Leistungsaufnahme, die sich im Leerlauf zwischen 50 und 60 Watt bewegt. Zwar besteht die Möglichkeit, dass die Geräte nach einer gewissen Zeit im Leerlauf die eingebauten Festplatten automatisch abschalten. Das bringt einen gewissen Stromspareffekt mit sich, aber dennoch bewegt sich die Leistungsaufnahme auch hier noch bei etwa 28 Watt. Für manchen anspruchsvollen Privatanwender ist das etwas zu viel für ein Gerät, dass rund um die Uhr läuft und dabei aber keinen direkten Nutzen bringt.

Es geht auch anders

Hier kommen die Prozessoren der Kirkwood bzw. Armada-Serie von Marvel ins Spiel. Verfügbar mit diversen Taktraten zwischen 600 MHz und 2 GHz sind diese Prozessoren durchaus in der Lage, hinsichtlich der Datenübertragungsraten mit den vermeintlich großen Brüdern der Intel Atom-Serie mithalten zu können. Dies hat uns z. B. das 4-Bay-NAS Synology DS410j eindrucksvoll gezeigt, das mit einem auf der ARM-Architektur basierenden Marvell Kirkwood 88F6281 Prozessor mit 1,06 GHz ausgestattet ist. Weiterhin ergibt sich daraus quasi als Nebeneffekt, dass die Leistungsaufnahme bei abgeschalteten Festplatten im Falle des Synology DS410j bei etwa 16 Watt liegt – und damit etwa 12 Watt unter dem, was Geräte auf Intel Atom-Basis in diesem Gerätezustand noch benötigen.

Hohe Erwartungen an das DS211+

Das Synology DS211+, das wir auf den folgenden Seiten näher betrachten, ist ebenfalls mit einem ARM-Prozessor der Marvell-Kirkwood-Serie ausgestattet. Die Erwartungen sind also entsprechend hoch. Bleibt zu klären, wie hoch die Datenübertragungsraten liegen, welche Leistungsaufnahme uns erwartet und ob der Geräuschpegel so gering ist, dass das DS211+ auch in einem ruhigen Wohnzimmer nicht störend auffällt.

Zuerst bemühten sich alle Hersteller fieberhaft, um Intels gloriose Sandy Bridge Generation in die Notebooks und auf den Markt zu bringen. Mitte Januar tauchten hier und da die ersten Testberichte auf und wenige Tage später war auch schon das ein oder andere Modell von Asus oder Acer in den Shops verfügbar. Die Anbieter wähnten sich sicher, denn die redaktionellen Tests lobten Intels neuen Chipsatz vollmundig. Alle frohlockten den hohen Abverkäufen entgegen.

Am Ende kam alles anders. Sandy Bridge geriet von einem Tag auf den nächsten in Verruf. Cougar Point, der eigentliche Name des Chipsatzes, habe eine fatale Alterungserscheinung am SATA-Taktgenerator. So hieß es und Intel bestätigte den Design-Fehler. Zumindest bei einer geringen Stückzahl der ausgelieferten Intel Chips (auch Desktop Mainboards), können nach mindestens mehreren Monaten die SATA-3GBit/s-Ports Leistung verlieren oder ganz aufgeben. Die Festplatte im Notebook, sofern an SATA 2 bis 5 angeschlossen, wäre dann plötzlich nicht mehr ansprechbar.

Auch Dells Alienware M17x R3 ist betroffen. Aber immerhin hat der Hersteller hierzulande noch keine Geräte an Kunden verschickt und muss daher auch keine Rückholung organisieren wie die Kollegen von Asus oder Acer. Bis auf weiteres hat Dell das M17x R3 aus seinem Online-Angebot herausgenommen. Aufgehoben ist aber nur aufgeschoben. Wenn man auf Intel hört, dann sollen die ersten Notebooks mit den dann korrekten SATA-3GBit/s-Ports im April im Handel sein. Solange müssten sich Alienware-Fans also mindestens gedulden, wenn sie völlig risikofrei einen M17x R3 erstehen möchten.

Das uns von Dell zur Verfügung gestellte Testgerät Alienware M17x R3 mit FullHD-Display, i7-2630QM, 4 GByte RAM, GTX 460M, 256GB SSD, DVD-Brenner und Windows 7 Home Premium wird zirka 2.500 Euro kosten.

Dell – Stellungnahme zur Intel Sandy Bridge Problematik:

Dell und Intel sind in direktem Kontakt bezüglich des Design-Fehlers im kürzlich vorgestellten Chipsatz der Intel-6-Serie mit dem Codenamen Cougar Point. Dies betrifft die Dell-Produkte XPS 8300, Vostro 460, Alienware M17x R3 und Alienware Aurora R3, ebenso einige angekündigte Produkte wie das XPS 17 mit 3D-Display.

Betroffenen Kunden bietet Dell mehrere Lösungen gemäß den Garantie- und Servicebedingungen an. Sobald ein neuer Intel-Chipsatz Anfang April verfügbar ist, werden wir einen Motherboard-Austausch vornehmen, mit dem die Design-Probleme kostenlos für unsere Kunden behoben werden. Der Austausch erfolgt beim Kunden vor Ort durch autorisierte Dell-Service-Provider. Betroffene Kunden können alternativ auch von ihrem Rückgaberecht Gebrauch machen. Weitere Informationen werden bekannt gegeben, sobald sie verfügbar sind.

Wer sich nicht die schnellste Hardware leisten kann, kann zur nächstbesten Lösung greifen und preiswertere Komponenten auf das Niveau teurer Modelle übertakten. Das gelingt natürlich nicht immer, doch manche Produkte haben in dieser Hinsicht schon einen legendären Ruf erreicht, wie wir uns kürzlich in der Fotostrecke Rückblick: 10 Overclocking-Legenden in Erinnerung riefen.

Auch die neue GeForce GTX 560 Ti hat offenbar ein gutes Stück Luft nach oben, wenn es um die Taktrate geht. Schon als Referenzmodell durchaus attraktiv, kommen jetzt ab Werk übertaktete Karten der Boardpartner auf den Markt und zeigen, was aus der GF114-GPU herauszuholen ist. Der Vorteil für den Käufer: Die Garantie gilt trotz (Werks-)Übertaktung in vollem Umfang für die Karte, die Taktraten sind garantiert und der Aufpreis für diese Modelle ist nur moderat.

Leider konnten uns nur fünf Firmen ihre Karten rechtzeitig für diesen Vergleichstest zur Verfügung stellen. Bevor wir uns jede Karte einzeln anschauen, wollen wir aber die technischen Daten und die Ausstattung aller Modelle in der folgenden Tabelle mit einander vergleichen.

Ausstattungsvergleich: GeForce GTX 560 Ti 1 GB
Modell ENGTX560 TI DCII
TOP/2DI/1GD5
GV-N560SO-1GI N560GTX-TI
Twin Frozr II/OC
Hersteller Asus  Gigabyte MSI 
GPU-Takt 900 MHz 1000 MHz 880 MHz
DRAM-Datenrate GDDR5-4200 GDDR5-4580 GDDR5-4200
DVI 2x Dual-Link 2x Dual-Link 2x Dual-Link
HDMI Mini-HDMI Mini-HDMI Mini-HDMI
DisplayPort n.v. n.v. n.v.
VGA per Adapter per Adapter per Adapter
Display-Adapters DVI auf VGA
Full HDMI
DVI auf VGA
HDMI-Kabel
DVI auf VGA
Full HDMI
Länge 24,6 cm 24,6 cm 24,1 cm
Höhe 11,4 cm 14,7 cm 11,2 cm
Breite (Gesamt) 3,8 cm 3,8 cm 3,8 cm
Breite (Kühler) 3,6 cm 3,6 cm 3,6 cm
Gewicht 680 g 624 g 680 g
PCB-Revision C1040P R1.00 eigenes Design eigenes Design
VRM Sieben Phasen Sieben Phasen Sechs Phasen
Ausstattungsvergleich: GeForce GTX 560 Ti 1 GB
Modell GTX560Ti Sonic Calibre X560 SX560T1024D5MH
Hersteller Palit Sparkle Sparkle
GPU-Takt 900 MHz 1000 MHz 820 MHz
DRAM-Datenrate GDDR5-4200 GDDR5-4800 GDDR5-4008
DVI 2x Dual-Link 2x Dual-Link 2x Dual-Link
HDMI HDMI Mini-HDMI HDMI
DisplayPort n.v. n.v. n.v.
VGA Onboard per Adapter per Adapter
Display-Adapters keine DVI auf VGA
HDMI-Kabel
DVI auf VGA
Full HDMI
Länge 20,6 cm 23,1 cm 23,1 cm
Höhe 11,2 cm 13,2 cm 11,2 cm
Breite (Gesamt) 4,1 cm 6,1 cm 3,8 cm
Breite (Kühler) 3,6 cm 5,6 cm 3,6 cm
Gewicht 539 g 680 g 624 g
PCB-Revision eigenes Design P1040 P1040
VRM Fünf Phasen Vier Phasen Vier Phasen

Ein Hersteller schickte uns neben dem OC-Modell noch eine zweite, nicht übertaktete Karte zu, die hier als Referenzwert dient, an dem sich alle anderen Kandidaten messen sollen. In erster Linie interessiert uns natürlich, wie schnell die verschiedenen Werks-Renner sind. Gleichzeitig wollen wir aber auch Faktoren wie Kühlung, Lautstärke und Leistungsaufnahme nicht aus den Augen verlieren. Der Preis spielt natürlich ebenfalls keine kleine Rolle, denn wer will schon für ein nur minimal besseres Ergebnis einen saftigen Aufpreis zahlen. Leider sind nicht alle Kandidaten hierzulande zu bekommen, weshalb wir auf eine umfassende Beurteilung des Preis-Leistungs-Verhältnisses verzichten müssen.

Cloud Computing im Überblick

Zwar hat jeder schon einmal von Cloud Computing gehört, doch spätestens wenn es darum geht, zu definieren, worum es sich dabei eigentlich handelt, kommen viele Vermutungen und oftmals auch Missverständnisse ins Spiel. Obwohl es keine eindeutige Definition gibt, lässt sich der Begriff relativ leicht einordnen. Setzen Unternehmen oder Privatanwender auf Cloud Computing, beziehen sie eine IT-Dienstleistung nicht mehr über lokale Computer, sondern in Echtzeit über das Internet. Dabei kann es sich zum Beispiel um eine Plattform für die Entwicklung von Maschinenteilen handeln, um Rechenzeit für ein besonders anspruchsvolles Projekt oder um eine bestimmte Software.

Vielseitig: Mit Cloud Computing lassen sich IT-Leistungen aller Art flexibel und bedarfsgerecht über das Internet bereitstellen. (Quelle: CORDIS)

Fast jeder nutzt die Wolken-Dienstleistungen schon ganz selbstverständlich, denn sie sind bereits flächendeckend im Einsatz. Da sich so gut wie alles in eine Cloud auslagern lässt, gibt es mehr als genug Beispiele: Bei den Herstellern von Antiviren-Produkten geht es ohne Cloud nicht mehr und so gut wie alle Branchen-Schwergewichte setzen auf eine Kombination aus lokalem Virenschutz und zusätzlicher Wolken-Sicherheit. Neue Bedrohungen lassen sich damit innerhalb von Minuten statt Stunden identifizieren und ein klassisches Deployment über Signatur-Updates kann größtenteils entfallen. Bei Google steckt man ebenfalls in der Wolke: Die Daten aller über die Google-Startseite laufenden Angebote wie die des Videoportal YouTubes, des Foto-Tools Picasa sowie der Kartendienste Google Maps und Google Earth lagert der Anbieter in seiner eigenen Cloud.

Direkt aus der Wolke: Google lagert die Daten zu seinen zahlreichen Webanwendungen in einer eigenen Cloud.

Kein Durchblick, zu wolkig, zu abstrakt?

Entgegen aller Euphorie um das Trend-Thema Cloud Computing decken sich Unternehmen bisher nur zögerlich mit den passenden Dienstleistungen ein. Weil sich die Wolken-Technologien auf so viele unterschiedlichere Geschäftsbereiche und Business-Modelle anwenden lässt, ist es mitunter schwierig, den Nutzen klar herauszustellen und Punkte zu finden, an denen man beim Übergang von lokaler Installation zu Cloud-Dienst ansetzen kann. Viele Firmen haben deshalb vor lauter Angeboten den Überblick verloren oder können mit dem Begriff schlichtweg nichts anfangen. Auf den folgenden Seiten geben wir deshalb einen Überblick über Cloud Computing und beschreiben die Vorteile und Einsatzmöglichkeiten.

Cooler Master´s weltweiter Casemod Contest ist zurück!

Ob Sie nun ein Modding-Experte oder -Amateur sind – wir haben wir ein großes Spektakel geplant. Bei uns können Sie Ihre Mods der ganzen Welt zeigen! Und das soll auch nicht umsonst sein – Cooler Master und seine Partner werden die Gewinner mit riesigen Preisen belohnen! Hierbei vielen Dank an unsere Partner, AMD, EVGA, Gigabyte, Kingston, PowerColor, THQ und ZOTAC. Die Höhe der kumulierten Gewinne von uns und unseren Partnern beträgt in etwa 15.000 US-Dollar!

Registrieren Sie sich bis zum 15. April unter

http://www.coolermaster.com/casemod2011

Daten zum Ablauf:

1. Registrierung: 15. Februar – 15. April

2. Worklog update: 15. Februar – 15. Mai

3. Voting: 16. Mai – 31. Mai

4. Bekanntgabe des Gewinners: 7. Juni 2011

Fünfmal Smartphone für unter 300 Euro.Fünfmal Smartphone für unter 300 Euro.

Bei der Suche nach eine passenden Smartphone hat der Kunde derzeit die Qual der Wahl – insbesondere was das Betriebssystem angeht. iOS, Android, Symbian, Blackberry, Windows oder doch einen Exoten wie etwa das Samsung-eigene bada. Hat es der User aber auf ein besonders günstiges Gerät abgesehen, sind seine Wahlmöglichkeiten schon erheblich eingeschränkt. Eine Suche in den üblichen Preisvergleichen fördert zwar zahlreiche Modelle für unter 300 Euro zutage. Das Betriebssystem heißt aber in nahezu allen Fällen Android. Dennoch haben wir versucht, ein ausgewogenes Testfeld zusammenzustellen. Unter den fünf Probanden befinden sich drei Geräte auf Android-Basis, eines mit Symbian-OS und ein bada-Vertreter. Geräte mit iOS und Windows 7 sind in der Preisklasse bis 300 Euro bisher nicht verfügbar. Folgende Smartphones haben sich dem Test gestellt: BASE Lutea, HTC Wildfire, LG P500 Optimus One, Nokia C6-00, Samsung Wave 723.

Großen Wert beim Test der günstigen Smartphones haben wir auf die Bedienung des Geräts und die Qualität des Displays gelegt. Dann genau hier bekommt der Käufer die Sparmaßnahmen des Herstellers am ehesten zu spüren. Ist ein Kunststoffgehäuse in dieser Preisklasse noch völlig in Ordnung, trüben eine geringe Auflösung und Verzögerungen bei der Eingabe das Smartphone-Vergnügen doch erheblich. Ebenso wichtig: Funktionieren Multi-Touch-Gesten? Klappt die Eingabe mit der Tastatur – physisch oder virtuell – flüssig? Ist die Konfiguration intuitiv zu erledigen? Und last but not least sehen wir uns natürlich die Multimedia-Fähigkeiten der kleinen Multitalente an: Foto, Audio, Video.

Die grundlegenden Aufgaben eines Smartphones wie E-Mail, Internet, Termin- und Aufgabenverwaltung beherrschen heute alle Geräte zufrieden stellend. Dennoch gibt es vor allem Unterschiede in der Handhabung der einzelnen Funktionen. Gerade das Surf-Vergnügen steht und fällt mit der Qualität des Browsers. Ergonomisch angeordnete und mit sinnvollen Funktionen belegte Tasten vereinfachen zudem den Umgang mit dem Gerät.

CeBIT 2011: Die Ticketpreise

Die Tageskarten sind im Vergleich zum Vorjahr um einen Euro teurer geworden, und auch die Dauerkarten kosten 2011 mehr. Letztere lohnen sich schon ab dem zweiten Tag – zumindest, wenn man sie im Vorverkauf erwirbt, denn an der Tageskasse liegen die Preise höher!

Die gute Nachricht: Alle Tickets sind während der Veranstaltung am Tage des Messebesuchs als Fahrausweise in den Stadtbahnen, Bussen und Nahverkehrszügen (nur 2. Klasse) im Großraum-Verkehr Hannover (GVH) gültig, wenn der Besuchstag auf dem Ticket angekreuzt ist (Hannover Region, Orte im GVH unter GVH). Außerdem wird es auch wieder ermäßigte Tickets für Schüler, Studenten, Auszubildende, Wehrpflichtige und Zivildienstleistende geben – die sind allerdings auf den 5.März beschränkt, also den letzten Messetag.

 

Ticketpreise CeBIT 2011

Ticketart

Preis in EURO

Tagesticket (Vorverkauf)

34,00

Tagesticket (Tageskasse)

39,00

Dauerticket (Vorverkauf)

77,00

Dauerticket (Tageskasse)

87,00

Tagesticket ermäßigt*

18,00

*Tagestickets ermäßigt gelten für Schüler, Studenten, Auszubildende, Wehrpflichtige und Zivildienstleistende. Sie können nur gegen Vorlage eines Ausweises an den Tageskassen gekauft werden. Nur am 05.03.2011 gültig. Menschen mit Behinderungen erhalten gegen Vorlage des Ausweises das ermäßigte Tagesticket an den Tageskassen. Bei eingetragener Begleitperson erhält diese freien Eintritt.

 

Mit dem nPerso kommt man gratis auf die CeBIT.Mit dem nPerso kommt man gratis auf die CeBIT.Der Ticket-Vorverkauf geschieht entweder über den Online-Ticketshop oder über eine telefonische Hotline. Deren Nummer lautet +49 (0)1805000689 (14 Cent/Min. aus dem deutschen Festnetz, abweichende Tarife aus Mobilfunknetzen sind möglich).

Wer zur CeBIT eingeladen wurde und ein Papierticket oder eine E‐Mail mit einem e‐Ticket Code erhalten hat, muss sich bzw. das Ticket vor dem Messebesuch registrieren. Hier geht es zur Ticketregistrierung solcher Fachbesucher‐Tickets.

Neu dieses Jahr ist die Möglichkeit, mit dem neuen Personalausweis einmalig kostenlos auf die CeBIT zu kommen. Dafür wird an jedem Messe-Eingang eine Kasse eingerichtet, die einen eID-Service anbietet. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der neue Personalausweis für Online-Funktionen freigeschaltet ist. Die Freischaltung kann man – sofern noch nicht vorgenommen – im jeweiligen Bürgeramt für eine geringe Gebühr vornehmen lassen.

Gewisse Notebooks rutschen immer wieder in den Fokus der Laptop interessierten Kundschaft.  Acers Aspire 5742G-458G64Mnkk gehört dazu, auch wenn es optisch nicht den leisten Hauch von Glanz und Glamour verbreitet. Wer die technische Konfiguration studiert, der wird aber (in der Preisklasse) technische Highlights entdecken.

Dieses wären ein potenter Core i5-450M neben 8GB DDR3 RAM und einer NVIDIA GeForce GT 540M. Letztere bringt Optimus mit, Nvidias Grafik-Umschalter für Systeme mit hauseigener GPU. Inklusive einer großen 640 GB Festplatte gibt es den 15,6-Zoller bereits ab 699 Euro in den virtuellen Regalen. Ein kleiner Preis für starke Spiele-Hardware? Kann es die GeForce GT 540M mit der neuen Radeon HD 6550M bzw. der älteren HD 5650 aufnehmen? Auch eine wichtige Frage: Wo hat der Hersteller gespart, um die teuren 2 x 4GB RAM Module in die Preisklasse zu bringen? Alle Antworten in unserem Testbericht.

Gehäuse – Schlichtes Chassis für starke Hardware

Das Gehäuse des Aspire 5742G ist bereits seit Anfang 2010 auf dem Markt. Der Vorgänger Aspire 5741G, ebenfalls mit Arrandale CPU auf gleicher Plattform, zeigte damals zum ersten Mal die angenehm matten und strukturierten Oberfläche auf der Arbeitsumgebung und dem Deckel. Die einzige glänzende und daher empfindliche Fläche ist das TFT-Panel und der Display-Rahmen.

Das Chassis ist ausreichend stabil und vermittelt einen langlebigen Eindruck. Mit beiden Händen können wir die Konstruktion allerdings ein Stück verwinden. Die Handballenauflage kann rechts ebenso ein Stückweit eingedrückt werden. Schlimmeres auf dem Tastenbett: Dieses gibt schon auf leichten Druck hin deutlich nach. Die Unterseite lässt sich punktuell mit dem Finger eindellen, speziell an den Luftgittern.

Durch seine steife und griffige Fläche macht der Deckel einen soliden Eindruck. Die Verwindungssteifheit lässt aber zu wünschen übrig. An den Ecken anfassend können wir den Deckel deutlich verbiegen. Die Scharniere halten den Deckel sicher in Position, es gibt kaum ein Nachwippen. Sie sind stramm festgezurrt. Die Gelenke selbst sitzen sehr fest in ihrer Arretierung am Chassis. Der maximale Klappwinkel beträgt weite 160 Grad.

Die große Öffnung an der Unterseite bietet die üblichen Aufrüst-Optionen: Es besteht Zugang zu Festplatte, Arbeitsspeicher und WLAN-Modul (mini PCIe).

Solid State Disks finden immer öfter den Weg in Desktop-PCs und Notebooks. Im Gegensatz zu den klassischen Festplatten sind sie deutlich unempfindlicher gegen Stöße und punkten durch niedrigere Leistungsaufnahme, lautlosen Betrieb, geringere Wärmeentwicklung und nicht zuletzt mit einer deutlich höheren Geschwindigkeit. Fasst man ihre Vorteile zusammen, eignen sich die SSDs ideal für mobile Geräte, bei denen es besonders auf einen Energie sparenden und leisen Betrieb ankommt. Auch bei Desktop-PCs sind die schnellen Flash-Massenspeicher beliebt und können ihren Tempovorteil zum Beispiel als Bootlaufwerk oder beim schnelleren Laden von Anwendungen ausspielen.

Bedenkenlos zugreifen und Festplatten links liegen lassen kann man aber nicht in jedem Fall. So hinken SSDs beim Preis pro GB immer noch ein Stück hinterher und reißen spätestens ab Kapazitäten von 256 GB ein großes Loch in den Geldbeutel. Die beste Kombination bieten derzeit Solid State Disks mit 120 beziehungsweise 128 GB, die je nach Anbieter und Ausstattung rund 160 Euro aufwärts kosten.

Ihren Tempovorteil können SSDs nur ausspielen, wenn Betriebssystem und die Solid State Disk selbst eine Reihe von Voraussetzungen erfüllen. Während sich die Performance einer Festplatte anhand ihrer Eckdaten leicht einschätzen lässt, haben bei SSDs deutlich mehr Parameter Einfluß. Für optimale Leistung braucht es neben einer gut aufeinander abgestimmten Einheit aus Cache und Controller eine möglichst aktuelle SSD-Firmware und eine TRIM-Funktion. Letztere  sollte idealerweise auch das Betriebssystem unterstüzten. Mit einem Mainboard neueren Datums, einem OS wie Windows 7 sowie den neuesten SATA-Treibern ist man jedoch meist auf der sicheren Seite und kann die Performance-Stolperstellen umgehen.

Um zu ermitteln, wie stark sich der integrierte Controller auf die Performance auswirkt, haben wir uns in diesem Vergleichstest auf aktuelle 2,5-Zoll-SSDs mit zwei Typen von Chipsätzen auf SATA 3 Gb/s-Basis konzentriert: den SandForce SF-1200 und den JMicron JMF616. Mit dabei sind die folgenden fünf Testkandidaten: Mach Xtreme MX-Jet-Pro MXSSD2MJTP-128G, Memoright FTM-25 MRV052A240GTM25C, PQI S535 6535-256GR, Silicon Power E20 SP128GBSSDE20S25 und Zalman N-series SSD128N1. Die Testkandidaten von Mach Xtreme und Silicon Power arbeiten mit dem JMF616, die SSDs von Memoright, PQI und Zalman setzen auf den SandForce-Controller SF-1200.

Privacy Policy Settings

Google Analytics Wir sammeln anonymisierte Daten darüber, welche Beiträge und News gelesen werden. Wir ermitteln dabei auch die Zeit - ebenfalls anonymisiert - wie lange ein Beitrag gelesen wurde. Dadurch können wir einfacher Themen anbieten, die Sie interessieren.
This website stores some user agent data. These data are used to provide a more personalized experience and to track your whereabouts around our website in compliance with the European General Data Protection Regulation. If you decide to opt-out of any future tracking, a cookie will be set up in your browser to remember this choice for one year. I Agree, Deny
528 Verbiete Google Analytics, mich zu verfolgen