Smarter Hardwaresafe für GamerInnen: das GMC H-80

Man hat es als Autor nicht leicht, wirklich außergewöhnliche Angebote in der Menge der aktuellen Gehäuse in Midi-Tower-Bereich zu finden. Während sich unsere letzten Gehäusetests eher in Richtung neue Sachlichkeit bewegten, greifen wir diesmal mit Freude die Idee einer unserer Frauen auf. Die stellte nämlich die sicher nicht unberechtigte Frage: Und wo bleiben wir?

Tolle Idee – was aber zeichnet nun eigentlich ein Gaming-Gehäuse aus, das Frauen gleichermaßen anzieht, ohne sofort durch primäre Geschmacksmerkmale wie eine pinke Lackierung die üblichen Vorurteile zu bedienen? Wir haben uns dieser wirklich interessanten Frage gestellt und zunächst all unsere Bekannt(inn)en über die Seiten einschlägiger Anbieter und Importeure gejagt. Einzige Grundvoraussetzungen aus Sicht der Wählerinnen: es muss leuchten, abgerundete Kanten besitzen, etwas futuristisch rüberkommen, nicht allzu laut sein, stabil anmuten und trotzdem nicht mehr als 80 Euro kosten. Aus dieser Vorauswahl haben wir dann basisdemokratisch abstimmen lassen und uns in Folge dessen ein Produkt näher angesehen, dass wir als Tester sicher so nicht ausgewählt hätten.

Abendliches Schreibtischidyll: Das Display und die Leuchtsymbole gaben letztendlich den AusschlagAbendliches Schreibtischidyll: Das Display und die Leuchtsymbole gaben letztendlich den Ausschlag

Plastikbomber, Schminkspiegel oder doch alles nur Vorurteile technikgeprägter Machos? Wir geben an dieser Stelle kleinlaut zu, unsere Vorurteile waren am Ende völlig unberechtigt, auch wenn wir dieses Mal mit den Augen unserer Mittesterinnen genauer und anders hingesehen haben als sonst.

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