Monat: April 2010

Vor allem auf dem Gaming-Sektor wird dem Netzteil besonders viel Aufmerksamkeit geschenkt. Kein Wunder – verlangen High-End-PCs mit modernen Prozessoren und mehreren 3D-Grafikkarten dem Netzteil Höchstleistungen ab. 800 Watt und mehr saugen solche Maschinen aus dem Netzteil – kurzzeitig sogar noch deutlich mehr. Im Office- und Multimedia-Bereich gerät das Netzteil oft in Vergessenheit. Ganz zu Unrecht: Kompakt- und Mittelklasse-PCs erfordern zwar längst nicht die Leistung eines Highend-Netzteils. Dennoch lohnt sich die Investition in eine elektrisch hochwertige Stromversorgung in mehrerlei Hinsicht.

Zum einen garantiert ein gutes Netzteil eine zuverlässige und gleichmäßige Versorgung aller Komponenten. Zum anderen trägt ein Netzteil mit hohem Wirkungsgrad zur Senkung des Energiebedarfs eines Hauhalts oder Unternehmens bei. Hinzu kommen ergonomische Aspekte wie Länge und Modularität der Anschlusskabel, die – je nach Ausprägung – den Aufbau eines PC-Systems stark vereinfachen oder aber unnötig verkomplizieren. Einwandfrei verarbeitete Geräte schützen außerdem vor Verletzungen und vermeiden Passungenauigkeiten beim Einbau.

Zum Test haben wir aktuelle Mittelklasse-Modelle eingeladen. Einzige Voraussetzung: Der Straßenpreis liegt bei maximal 100 Euro. Mit Coolermaster, Enermaxx, FSP und Silverstone haben vier Hersteller je ein Netzteil mit 500 Watt Leistung für den Test zur Verfügung gestellt. Außer beim Silverstone prangt auf jeder Box das begehrte 80 PLUS Logo.

Wie man es dreht und wendet, das Wort „Schnäppchen“ passt nicht zu einem wie Prozessor dem Core i7-980X, der 1.000 Dollar kosten soll. Natürlich ist es (für die entsprechende Klientel) sehr interessant, dass Intel im Premium-Bereich nun auch einen Prozessor mit sechs Kernen im Angebot hat, und das zum gleichen Preis wie den Premium-Vierkerner i7-975X. Gleichzeitig wissen wir es auch zu schätzen, dass sich damit die Lebenserwartung des LGA-1366-Interface erhöht.

Trotzdem ist die Auswahl an Sechskern-Prozessoren momentan reichlich beschränkt. Konkret gibt es eigentlich nur den erwähnten Core i7-980X und die CPUs der Xeon-5600-Reihe – und die kosten allesamt 1.000 Dollar und mehr. Einen so teuren Prozessor kann und will sich nur leisten, wer regelmäßig Anwendungen mit vielen Threads nutzt und für den gesparte Zeit bares Geld bedeutet.

AMDs Opteron-2400-Serie verfügt ebenfalls über sechs Kerne, kostet aber weit weniger. So ist der Opteron 2427 mit 2,2 GHz schon ab 455 Dollar zu bekommen. Allerdings muss man sich bei ihnen auf einen gewissen Kompromiss einlassen, denn sie sind niedriger getaktet. Hier zahlt man den Aufpreis für die Fähigkeit, ein Zwei-Sockel-System mit insgesamt 12 Kernen zusammen stellen zu können. Doch wie Intels Hexa-Cores sind auch AMDs Sechskerner für den normalen Desktop ziemlich überdimensioniert.

Auftritt: Phenom II X6

Heute stellt AMD den Phenom II X6 vor, und der könnte unserer Meinung nach der erste Prozessor sein, der auch für Power-Desktop-User sinnvoll ist. Intels Core i7-980X konnte im direkten Vergleich mit dem Core i7-975X zeigen, was erhöhte Parallelisierung dank zusätzlicher Prozessorkerne bringen kann. Da beide CPUs mit einem identischen Takt von 3,33 GHz laufen, war es besonders einfach zu analysieren, wo zusätzliche Ausführungseinheiten auch wirklich zusätzliche Leistung bringen.

AMDs neues Flaggschiff, der Phenom II X6, wird uns stattdessen zeigen, ob es sich lohnt, mehr Geld für zwei zusätzliche Kerne auszugeben. Im Gegensatz zu Intels beiden Extreme Editions kosten die beiden Spitzenmodelle der X4- und der X6-Familie nämlich nicht gleich viel. Stattdessen kostet der Phenom II X4 965 Black Edition offiziell 185 Dollar, während der Phenom II X6 1090T zu seiner Einführung einen Herstellerpreis von 285 Dollar trägt. Da stellt sich die Frage: Rechtfertigt die Erhöhung der Kernzahl um 50% auch einen Aufpreis von mehr als 50%?

Um ehrlich zu sein ist unsere erste Reaktion, dass diese Rechnung so nicht aufgeht: Zwei zusätzliche Kerne (mit dem dazugehörigen L1/L2-Cache) ergeben nicht automatisch einen so viel höheren Preis. Allerdings will AMD den neuen Prozessor durch die Einführung einer neuen Technik namens Turbo Core schmackhafter machen. Kurz gesagt versucht Turbo Core, den Spielraum bei der TDP, der entsteht wenn mindestens drei Kerne untätig sind, bestmöglich auszuschöpfen, indem die verbleibenden drei Kerne dynamisch übertaktet werden. Im Falle unseres Phenom II X6 1090T beschleunigt Turbo Core bis zu drei Kerne der 3,2 GHz schnellen CPU auf bis zu 3,6 GHz.

Im Ergebnis sollte der Phenom II X6 also eigentlich in praktisch allen Szenarien schneller sein als ein (nominell) höher getakteter Phenom II X4. Die einzige Ausnahme träte dann ein, wenn eine Anwendung genau vier Threads belegt. Dadurch wäre die CPU gezwungen, mit maximal 3,2 GHz zu laufen und könnte nicht einmal ihre zusätzlichen beiden Kerne ausspielen. Dann sollte ein 3,4 GHz schneller Phenom II X4 965 die Nase vorn haben.

Chipsatzupdate: AMD 890FX

Der Phenom II X6 ist aber nicht die einzige Neuvorstellung am heutigen Tag. Gleichzeitig enthüllt AMD auch noch einen überarbeiteten Desktop-Chipsatz, der für den Einsatz mit dedizierten Grafikkarten gedacht ist. Der Name 890FX lässt zwar eine neue Northbridge erwarten, doch ist der neue Baustein der bisherigen Northbridge 790FX sehr ähnlich. Der größte Unterschied zwischen den beiden Plattform-Generationen ist vielmehr die Southbridge SB850, auf die wir in Kürze genauer eingehen werden. Vorerst reicht es, sie als zweiten Teil der dreiteiligen Leo-Plattform zu betrachten, die AMD als Nachfolgerin der bisherigen Dragon-Plattform ins Rennen schickt. Die dritte Komponente stellen die Grafikkarten der Radeon-HD-5800-Familie dar.

Zuerst schauen wir uns aber noch an, was es bedeutet, der Phenom-II-Familie zwei zusätzliche Prozessorkerne einzupflanzen.

Durch den aktuellen Hype rund um Solid State Drives (SSD) könnte man den Eindruck gewinnen, dass die etablierte Festplattentechnologie bereits der Vergangenheit angehört. Speicherlösungen auf Flash-Basis werden High-End-Festplatten in den kommenden Monaten und Jahren mit Sicherheit ersetzen. Von dieser Umstellung dürfte zuerst der 3,5-Zoll-Formfaktor in Enterprise-Umgebungen  betroffen sein. Etwas genauer gesagt: SAS-Laufwerke mit 10.000 oder 15.000 U/Min werden werden zuerst durch herkömmliche Festplatten im 2,5-Zoll-Format ersetzt. Wir haben beide Formfaktoren, die auf eine Geschwindigkeit von 15.000 U/Min setzen, miteinander verglichen.

Während 3,5-Zoll-Desktop- und 2,5-Zoll-Notebook-Festplatten mit Ausnahme der Datendichte zwei völlig verschiedene Dinge sind, gibt es bei Enterprise-Festplatten im 2,5-Zoll- und 3,5-Zoll-Formfaktor deutliche Ähnlichkeiten. Beide Arten von  Festplatten basieren auf den gleichen Rotationsgeschwindigkeiten sowie Kapazitäten, denn sowohl die 2,5-Zoll- wie auch die 3,5-Zoll-Enterprise-Festplatten basieren intern auf demselben Platter-Durchmesser. Die tatsächliche Beschaffenheit der  Platter unterscheiden sich allerdings auch weiterhin, da für eine höhere Umdrehungsgeschwindigkeit solidere Platter erforderlich sind.

Der Hauptunterschied zwischen beiden Formfaktoren lässt sich in der  Gesamtkapazität ausmachen. Bei Verwendung des 3,5-Zoll-Formfaktors mit einer Bauhöhe von etwa 26 mm lassen sich mehr Platter unterbringen. Eine 3,5-Zoll-SAS-Festplatte mit 600GB und 15.000 U/Min kann aus vier Plattern bestehen während ein vergleichbares 2,5-Zoll-Modell über lediglich zwei Platter verfügt. 2,5-Zoll-Enterprise-Modelle mit lediglich 10.000 U/Min basieren auf bis zu drei Platter.

Ein kleineres Laufwerk nimmt in Betrieb weniger Leistung auf, da weniger Masse bewegt werden muss. Bleibt noch die Frage: Wie schneiden 2,5-Zoll High-Performance-Laufwerke im Vergleich zu Modellen im 3,5-Zoll-Format ab? Wir haben uns ein paar Enterprise-Laufwerke von Hitachi besorg und ein paar Tests durchgeführt.

Vielfach unbeachtet spielt das Netzteil eines PCs eine entscheidende Rolle, wenn es um die zuverlässige Bereitstellung der erforderlichen Leistung geht. Nicht jedes Power-Netzteil hat den Namen verdient. Tom’s Hardware testet ab sofort regelmäßig Netzteile hinsichtlich ihrer Leistung, Effizienz und Ausstattung.

Bei der Beurteilung von Netzteilen spielt das Test-Equipment die entscheidende Rolle. Nur mit Hilfe von Präzisions-Messgeräten lassen sich die Unterschiede zwischen vergleichbaren Modellen konkret und vor allem reproduzierbar herausarbeiten. Tom’s Hardware führt daher alle Tests in einem hochprofessionellen Testlabor durch wie es auch in den Fabriken der Netzteilhersteller zu finden ist. Getestet werden folgende Kriterien:

  • Leistungsaufnahme im Standby bei 230 Volt
  • Einschaltstrom bei 115 und 230 Volt
  • Power Efficiency (Wirkungsgrad) bei 20, 50 und 100% der angegeben dauerhaften Maximalleistung bei 115 und 230 Volt
    (Laut Zertifizierung des 80 PLUS Konsortiums)
  • Power Efficiency (Wirkungsgrad) bei 25, 50, 85, 300 und 500 Watt Leistung bei 115 und 230 Volt
  • Hold Up Time (Überbrückungszeit) bei Unterbrechung der Stromzufuhr bei 115 und 230 Volt
  • Überlasttest bei 110 % der angegeben dauerhaften Maximalleistung der 12-Volt-Leitungen
  • Kurzschluss-Test bei 115 und 230 Volt
  • Messung des Temperaturunterschieds zwischen ein- und ausströmender Luft (Maximal-Delta) bei 115 und 230 Volt

Neben den reinen Messwerten bewertet Tom’s Hardware auch die Ausstattung und Ergonomie der Netzteile. Hierzu zählen Merkmale wie Länge und Ausführung der Kabel, Modularität der Kabel und nützliches Zubehör. Alle wichtigen technischen Daten werden außerdem tabellarisch aufbereitet. Eine genauere Beschreibung der Messgeräte und weitere Angaben zu den Testverfahren finden Sie auf den folgenden Seiten.

Die letzte Märzwoche stand ganz im Zeichen der neuen Nvidia GeForce GTX 480 und 470, die schon sehnsüchtig erwartet worden war. Kurz darauf stellte auch ATI eine neue Grafikkarte vor oder, besser gesagt, eine neue Variante einer bekannten Karte: die Radeon HD 5870 Eyefinity 6 Edition. Diese Karte und ihre Vorstellung stellen das genaue Gegenteil der neuen Nvidia-Karten dar. Wo Nvidia immer wieder den Seiltanz zwischen strikter Geheimhaltung und gezielter Informationsstreuung probte, ist die Eyefinity 6 Edition von vornherein so etwas wie ein offenes Geheimnis gewesen. Tatsächlich zeigte ATI ein frühes Sample dieser Karte bereits im September zur Vorstellung der HD 5870. Letzten Monat eilten dann Vertreter von ATI zu den verschiedensten Publikationen und verteilten fröhlich Sechs-Monitor-Konfigurationen mit einer Gesamtauflösung von 5760 x 2160 an die Tech-Journaille. Schnell fanden die ersten Bilder dieser riesigen leinwandartigen Monitorwände ihren Weg ins Netz, und die Gamer-Gemeinschaft blickte das erste Mal auf einen Multi-Monitor-Aufbau mit sechs Displays in zwei Reihen. Den Anblick beeindruckend zu nennen, wäre wohl gepflegtes Understatement.

Das Einzige, was ATI nicht von vornherein durchblicken ließ, war die zu erwartende Performance. In den vergangenen sechs Monaten hat AMDs Treiber-Team an der Software gearbeitet, die Eyefinity 6 ermöglicht. Noch sind zwar nicht alle Probleme vollständig ausgebügelt, aber es ist jetzt sehr viel einfacher, eine komplexe Multi-Monitor-Konfiguration einzurichten und zu nutzen als noch vor einem Monat mit der ersten Version des passenden Catalyst-Treibers, der uns zur Verfügung stand.

Endlich im Test-Labor: Eyefinity 6

Offenbar waren uns die Pixel-Götter wohlgesonnen, denn ATIs PR-Team stellte uns großzügigerweise nicht nur eine sondern gleich zwei Radeon HD 5870 Eyefinity 6 Edition Boards mit je 2 GByte Videospeicher zur Verfügung.

Die Eyefinity-6-Variante ist mit knapp 28 cm exakt so lang wie ATIs Referenz-Version der HD 5870 1 GB. Da sie aber ein zweites Gigabyte GDDR5-Speicher mitbringt, trägt sie je einen 6-poligen und einen 8-poligen Stromanschluss. Zur Erinnerung: Bei der normalen HD 5870 sind es zwei 6-polige Anschlüsse. AMDs offizielle Angabe zur Leistungsaufnahme liegt mit 34 Watt auch leicht über den 27 Watt der 1-GB-Karte, während der Stromverbrauch unter Last von 188 Watt auf 228 Watt überraschend stark um 40 Watt ansteigt.

Wie kommt es zu dem größeren Videospeicher? Die Eyefinity-6-Karte kann über seine sechs Mini-DisplayPort-Anschlüsse ebenso viele Monitore ansteuern. Jeder der Ausgänge schafft dabei eine maximale Auflösung von 2560 x 1600 Bildpunkten. Schließt man tatsächlich alle sechs möglichen Displays an, kommt man so auf eine Fläche, die 7680 x 3200 misst. Das zwingt eine 1 GB-Karte locker in die Knie und dürfte selbst bei einem 2-GB-Modell die Bildwiederholraten in den Keller drücke.

Radeon HD 5870 Eyefinity 6 Edition 2GB Radeon HD 5870 1GB
GPU; Fertigung Cypress; 40nm Cypress; 40nm
GPU-Takt 850 MHz 850 MHz
Stream Prozessoren 1.600 1.600
Speichertyp GDDR5 GDDR5
Speichertakt / Datenrate 1.200 MHz / 4.800 Mb/s 1.200 MHz / 4.800 Mb/s
Speichermenge 2GB 1GB
Speicherdurchsatz 153.6 GB/s 153.6 GB/s
Leistungsaufnahme (max.) 228W
188W
Leistungsaufnahme (idle) 34W
27W

Ganz so hart traf es unsere Testkarte dann aber doch nicht, denn unser Testaufbau bestand aus sechs Dell-TFTs vom Typ P2210H, die auf 22 Zoll jeweils 1920 x 1080 Pixel anzeigen. Insgesamt kamen wir so auf 5760 x 2160 Einzelne Bildpunkte oder 12,5 Megapixel. Auf dem Plan stehen nun verschiedene Tests, die die Unterschiede zwischen der Radeon HD 5870 1 GB und der Eyefinity 6 mit 2 GB aufzeigen sollen. Außerdem wollen wir wissen, ob eine 2-GB-Karte ausreicht, um auf sechs 22-Zoll-Monitoren zu spielen, und wie groß das Performance-Plus ausfällt, wenn man zwei Eyefinity-6-Karten im CrossFire-Modus zusammen steckt.

Man verzeihe es uns, wenn wir uns an dieser Stelle, mit zwei solcher Karten vor unseren 2 x 3 Monitoren stehend, nicht nur metaphorisch die Hände reiben. Bevor wir zu den Benchmarks kommen, gehen wir aber noch auf den besagten Testaufbau ein. Bei einer Sechs-Monitor-Konfiguration gibt es nämlich einige Stolpersteine zu beachten.

“Die Siedler 7” steht einerseits in der Tradition der erfolgreichen Vorgänger, stellt gleichzeitig aber auch nach Aussagen den Entwickler eine erfrischende, moderne und innovative Strategie-Erfahrung dar. Die Erwartungen unsererseits waren natürlich hoch, genauso hoch wie die Messlatte, die man sich selbst nach den erfolgreichen Vorgängerversionen gelegt hatte.


Das neue Spiel basiert auf einem vielschichtigen Spielerlebnis und bewährt starken Spielmechaniken, die seit jeher den Erfolg der von Kritikern und Spielern hochgelobten Reihe ausmachen. Der Spieler taucht in eine aufregende Kampagne ein, siedelt im Freien-Spiel-Modus oder versucht sich an Mehrspieler-Herausforderungen. All diese Spielmodi sind in einer detaillierten Welt angesiedelt, die den Spieler mit ihren dichten Wäldern, weiten Auen, reißenden Strömen und hohen Bergen in ihren Bann ziehen wird. Für die Entwicklung zeichnet das Ubisoft-Studio Blue Byte in Düsseldorf verantwortlich.


“…Die Geschichte besagt, dass die Krone der Gerechtigkeit eine wertvolle Ehre darstellt, die ausschließlich den Königinnen und Königen Tandriens zuteil wird, die ihr Königreich mit Güte und Edelmut regieren. Allerdings ist es Jahre her, seit die Krone einen würdigen Träger gefunden hat – Zu gierig und gewaltsam waren die letzten Monarchen. Prinzessin Zoé, Tochter von König Konradin, wird in dessen Schloss geladen. Dort erfährt sie, dass Tandriens König Balderus von Lord Wolvering und seinem dunklen Ritter Dracorian aus seinem eigenen Land vertrieben und verbannt wurde. Im Königreich herrscht Chaos, was es zu einem gefundenen Fressen für Konradin macht. Der König verspricht Zoé, ihre größte Sehnsucht – die Ernennung zur Königin – wahr werden zu lassen, wenn es ihr gelingt, Tandrien zu erobern. Überglücklich akzeptiert sie das Angebot und bricht auf nach  Tandrien, wo sie Bors aufsuchen soll, einen alten Freund von Konradin…”

Als kleinen Vorgeschmack lassen wir zunächst einmal ein bekanntes Schwerstgewicht zu Wort kommen:

Ob die Ankündigung hält, was sie verspricht und wie es um die technischen Voraussetzungen bestellt ist, das wollen wir auf den nächsten Seiten klären.  Da dieses Spiel selbst im Singleplayer-Modus wiederum eine permanente Online-Verbindung benötigt, werden wir auch auf diese Seite der Anwendererfahrung beleuchten – jedoch wie schon bei Assassin’s Creed II fairerweise die abschließende Bewertung zwischen reinem Spiel und den Begleitumständen trennen.

SSD-Vergleich Frühjahr 2010 – Teil 2

Auf dem SSD-Markt geht es zweifellos heiß her: Zum ersten Mal hat man uns ein Laufwerk zur Verfügung gestellt, das den schnelleren SATA 6GB/s-Standard unterstützt, aber dennoch zuweilen unzuverlässig bei der Performance ist.  Zudem hat sich einer der traditionellen Festplattenhersteller dazu entschieden, den SSD-Markt mit einem brandneuen Produkt zu betreten.

Im ersten Teil unseres SSD-Tests haben wir bereits Flash-Laufwerke von Crucial, Intel, OCZ, Solidata und Toshiba verglichen. Nun widmen wir uns weiteren Neulingen, die wir einem Test anhand unserer Benchmark-Suite unterziehen. Mit Windows 7 und einem SATA 6Gb/s-Controller von Highpoint (der auf einer Marvell-Lösung basiert) sind wir für alle neuen Laufwerke gewappnet, die für einen Durchsatz von 300 MB/s und mehr konzipiert sind. Eines dieser neuen Laufwerke, das Crucial RealSSD C300, erreicht diese beeindruckende Performance bereits. Das Interface und der hohe Lesedurchsatz machen dieses Produkt allerdings nicht automatisch zum Spitzenreiter unter den SSD-Produkten.

Wir freuen uns zudem, unseren Lesern zwei weitere Produkte vorstellen zu können: Das SSD-V von Kingston, ein Upgrade-Kit bei dem nicht nur das Laufwerk geliefert wird, und das funkelnagelneue Flash-Laufwerk von Westen Digital – das SiliconEdge Blue. Sofern man mit dem Festplatten-Portfolio von Western Digital vertraut ist, wird man sich eventuell ins Gedächtnis rufen, dass Blue-Edition Festplatten für den Mainstream bezeichnet. Gleiches gilt auch für die erste Flash-SSD-Generation von WD.

Werfen wir einen Blick auf die neuen Laufwerke und finden heraus, wer das Rennen für sich entscheiden kann.

ASUS Eee PC 1201T: Muschel ohne Perle

Glänzende Aussichten - das Gehäuse des Eee PC 1201T spiegelt mehr als das Display.Glänzende Aussichten – das Gehäuse des Eee PC 1201T spiegelt mehr als das Display.

Notebooks und Netbooks wachsen immer dichter zusammen. Wie schon Acer bei seinem Ferrari One 200 kombiniert ASUS beim Eee PC 1201T einen etwas größeren Formfaktor mit einem AMD-Innenleben, das oberhalb der Atom-Riege rangiert, zu einem Gerät zwischen Netbook und Subnotebook. Für die erste Kategorie ist es zu groß, für die zweite eigentlich zu billig und wiederum nicht ganz leistungsfähig genug.

Frontansicht: Der Eee PC 1201T ist kompakt.Frontansicht: Der Eee PC 1201T ist kompakt.Dieser EeePC wirkt in vielen Dingen gleichzeitig schick und billig. ASUS verpackt AMDs Congo-Plattform in einem Seashell-Gehäuse aus hochglänzendem schwarzen Kunststoff. Schick sieht das Paket dann zwar aus, ist aber auch überaus anfällig für Fingerabdrücke. Möglicherweise fällt das beim weißen Modell nicht so stark auf. Beim schwarzen Testgerät waren sie aber nicht zu übersehen. Gerade auf der Handballenauflage kommt es zu einer Ansammlung diverser Muster von Fingern und Händen. Der Nebeneffekt des Hochglanzgehäuses ist, dass es auch wirklich alles reflektiert. Selbst die Handballenauflage zeigt sehr klare Spiegelungen – wenn sie nicht gerade verschmiert ist, versteht sich. 

Das Plastik-Design ist auch in anderer Hinsicht ein großer Schwachpunkt, denn offenbar hat ASUS an verstärkendem Unterbau gespart. Auf der Haben-Seite steht, dass das Gehäuse nicht knarzt oder klappert und mit Batterie nur 1448 Gramm wiegt (1798 g mit Netzteil und Kabeln). Leider fällt das Hochglanzplastik so dünn aus, dass es sich an vielen Stellen durchdrücken oder biegen lässt. Der Deckel lässt sich willig in alle Richtungen winden und erzeugt dabei auf dem Display Spannungsmuster. Die Handballenauflage gibt ebenfalls nach, was gleichzeitig einen eher amüsanten Nebeneffekt mit sich bringt: Die eigene Spiegelung verzerrt sich wie im Haus der Spiegel auf dem Jahrmarkt. Das Trackpad braucht auch mehr Unterstützung. Selbst normales Tippen zieht die umliegenden Tasten mit sich nach unten. Nimmt man alles zusammen, wirkt das einfach nur: billig.

Die schwammige Tastatur biegt sich beim Tippen mit, die Handballenauflage spiegelt die Umgebung.Die schwammige Tastatur biegt sich beim Tippen mit, die Handballenauflage spiegelt die Umgebung.Zugegeben, Tastaturen sind ein sehr subjektives Sujet. Die Eee-PC-Tastatur dürfte aber wohl nur bei wenigen ungeteilte Zustimmung finden. Fangen wir mit dem Positiven an: Die Tasten sind angenehm groß und lassen sich dank der Zwischenräume gut treffen. Bis auf die rechte Kante folgt das Layout auch dem Desktop-Standard, doch selbst die rechte Leiste mit den Bildlauftasten provoziert nur selten ungewollte Aktionen beim Blind-Tippen.  Nur passabel  ist jedoch das Tippgefühl insgesamt: Wie erwähnt zieht der Tastendruck das umliegende Plastik mit nach unten. Die Tastatur hat zwar einen kurzen Hub, doch ist der Anschlag schwammig. Man bekommt man eher das Gefühl, an einem Taschenrechner zu schreiben. Das Keyboard tackert und klickert auch hörbar. Wie erwähnt ist der Gesamteindruck ein rein subjektiver, und all das mag den einen mehr stören als die andere. Wie oft gilt hier die Empfehlung: Wenn möglich, selbst ausprobieren!

Das Trackpad schneidet besser ab, ist aber auf seine eigene Art gewöhnungsbedürftig: Es hat eine genoppte Oberfläche. Gut ist das, weil man so genau weiß, wann man den Trackbereich verlässt. Schlecht ist es für die Haptik – erneut fühlt es sich wie eine eher billige Lösung an. Auch wird die Haptik nicht jedem gefallen. Eine weniger starke Noppung wäre besser gewesen. Die Trackpadwippe, die anstelle der einzelnen Tasten zum Einsatz kommt, funktioniert gut und besitzt einen sehr angenehmen Widerstand. Nur das akustische Feedback fällt beim Auslösen eher dumpf aus. Das Synaptics-Trackpad ist Multi-Touch fähig und beherrscht damit Drehen und Zoomen mit zwei Fingern. Unerwartet aber durchaus praktisch ist die Standardeinstellung fürs Scrollen: Das tut man nicht wie in vielen Fällen am Trackpadrand mit einem Finger, sondern mit zwei Fingern durch eine Wischbewegung in die gewünschte Richtung. Hat man das erst einmal herausgefunden, arbeitet es sich damit sehr gut.

Mit der Radeon 5000 Grafikkartenfamilie hat ATI eine erfolgreiche Serie produziert. Die Euphorie kühlt jedoch langsam ab, da immer mehr Praxistests die kleinen Schwächen aufzeigen, wie zum Beispiel eine 2D-Leistung, die in gewissen Konstellationen Anwendungen stark bremst. Auch der optische Vorteil der Tessellation, ist in Spielen wie Alien vs Predator kaum zu sehen und in Metro 2033 wiederum ist die DirectX-11-Performance so schlecht, dass viele Spieler auf DirectX 9 umschalten.

Mehr Bildschirme für Desktop und Spiele.Mehr Bildschirme für Desktop und Spiele.

Abgesehen von den genannten kleineren Schwächen bietet ATI im Gegenzug mit Eyefinity eine Funktion an, mit der sich drei Bildschirme gleichzeitig an einer Grafikkarte betreiben lassen. Hierfür ist allerdings eine bestimmte Monitorkonfiguration notwendig, da die 5000er-Serie zwar drei Display-Controller besitzt, diese sich aber nicht beliebig nutzen lassen.

Bei Nvidia hingegen läuft das Thema Multi-Displays erst langsam wieder an. Während im 2D-Desktop-Bereich alles wunderbar funktioniert, bekommt man seit Vista fast keinen Support mehr, um seine Spiele auf mehrere Bildschirme zu verteilen. Die Unterstützung soll jetzt wieder kommen. Für April ist ein dementsprechender neuer Treiber angekündigt, der auch gleichzeitig 3D Vision Surround vermarktet.

SSD-Vergleich Frühjahr 2010 – Teil 1

Im ersten Teil unserer Testreihe werfen wir mit Hilfe unseres aufgerüsteten Speicher-Testsystems einen Blick auf die SSD-Angebote von Crucial, Intel, OCZ, Solidata und Toshiba: Statt die On-Board SATA 3G-Controller von Intel zu verwenden haben wir uns für einen Highpoint Rocket 62X entschieden, einen Twin-Port SATA 6G-Adapter mit Marvell-Chipsatz. Dieser wird via x1 PCI Express 2.0 an das System angeschlossen und bietet für die kommende Generation an Flash-SSDs eine Bandbreite von bis zu 600 MB/s. Fangen wir aber mit ein paar Laufwerken an, die wir bislang noch nicht getestet hatten.

Unser Speicher-Testsystem wurde nur wenig modifiziert, da die Hardware noch immer modern ist: Wir haben unser Supermicro X8SAX-Motherboard beibehalten, das auf dem X58-Chipsatz und Socket LGA 1366 von Intel basiert. Das System ist mit drei 1-GB DDR3-1333 DIMMs von Corsair ausgestattet – mehr Speicher ist für den Speichertest nicht erforderlich. Angetrieben wird das ganze von einem Core i7-920 mit vier Kernen und einer Taktrate von 2,66 GHz.

Anpassungen am Speicher-Testsystem

Wir haben zwei Veränderungen vorgenommen: Windows Vista musste zwecks TRIM-Unterstützung (mehr zu TRIM auf der nächsten Seite) seinen Platz für Windows 7 Ultimate räumen. Zudem haben wir einen zusätzlichen SATA 6G-Controller von Highpoint installiert. Dieser basiert auf einem Marvell 88SE9128, der SATA 6G-kompatibel ist und im Gegensatz zu den 300 MB/s des On-Board-Controllers einen Brutto-Durchsatz von 600 MB/s bietet. Derzeit gibt es lediglich ein Flash-SSD-Laufwerk, das SATA 6G unterstützt – das Crucial RealSSD C300. Allerdings ist es lediglich eine Frage von Monaten, bis weitere Produkte mit SATA 6G-Unterstützung auf den Markt kommen. Die Testergebnisse zu dem SSD-Laufwerk von Crucial lesen Sie im zweiten Teil dieses Artikels.

Die Kandidaten

Zu Vergleichszwecken haben wir das X25-M G2 von Intel nochmals getestet und für den ersten Teil des Artikels folgende SSDs getestet: Das M225 von Crucial, das OCZ Vertex und das K5 von Solidata. Alle Testkandidaten basieren auf einem Barefoot-Controller von Indilinx. Zudem haben wir mit dem HG2 das neueste Produkt der Toshiba Storage Device Division mit einbezogen. Da Toshiba erst kürzlich Fujitsu übernommen hat, hat sich das Unternehmen zu einer Schlüsselfigur in den meisten Marktsegmenten für Speicherprodukte entwickelt.

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