Monat: Februar 2010

Professionelle Geräte wie digitale SLR-Kameras benötigen professionelle Speicherprodukte. Während neue CompactFlash-Karten demnächst mit einer Kapazität von 128 GB erhältlich sein werden, müssen die schnellsten Modelle nicht unbedingt die größten Kapazitäten vorweisen. Wir haben für diesen Test um die Zusendung der schnellsten CF-Karten gebeten und zumeist Modelle mit 16 GB zur Verfügung gestellt bekommen.

Die Einstufung der Geschwindigkeit von Speicherkarten wird von den Geschwindigkeitsangaben von Audio-CDs abgeleitet: Das gute alte Format liefert bei nominaler Geschwindigkeit 150 KB/s. Das bezeichnet man auch als 1X-Geschwindigkeit. Speicherkarten verwenden ein Vielfaches zur Einstufung der Performance. Die jüngste Generation von High-Performance CompactFlash-Karten erreicht eine 600X-Performance, mit anderen Worten 90 MB/s. Der Markt bietet zudem vereinzelt 667X-Produkte mit 100 MB/s.

CompactFlash bietet zwei Standards, Typ I und Typ II. Typ II ermöglicht eine Kartendicke von bis zu 5 mm, wohingegen Typ I auf 3,3 mm beschränkt ist. Alle CF-Karten sind praktisch Typ I-Produkte, wobei der Typ an sich keinen Einfluß auf die Performance hat. Zukünftige Überarbeitungen des CF-Standards (> 4.1) dürften erwartungsgemäß auf einem seriellen Interface basieren. Allerdings sind alle bestehenden CF-Produkte mit einem integrierten UltraDMA-Interface ausgestattet. UltraDMA/133 wurde mit dem CF-Standard 4.0 eingeführt und hat den Weg für die heutige Performance geebnet.

Passend zum 10-jährigen Jubiläum hat EA Games die verlässlichste Gelddruckmaschine des Hauses erneut angeworfen und bieten der treuen Fangemeinde pünktlich zum Feiertag ein völlig neues Werkzeug: Sims 3: Erstelle einen Sim

Veröffentlicht  in 60 Ländern, übersetzt in 22 Sprachen und mittlerweile weit über 2,5 Milliarden  Dollar erwirtschaftet – das banal-trivale Simulationsspiel trifft noch heute den Nerv der Zeit.  Beide der jetzt veröffentlichten kostenpflichtigen Addons hätten eigentlich als Geburtstaggeschenk an die Fangemeinde ganz gut ausgesehen. EA Games hat die Chance verpasst, den menschlichen Freunden und Anhängern der netten virtuellen Plagegeister etwas vom Erfolg der letzten 10 Jahre zurück zu geben. Schade drum, aber es wäre sicher auch zu schön gewesen.

Die körperlichen Merkmale lassen sich jetzt noch ausgeprägter festlegen…Die körperlichen Merkmale lassen sich jetzt noch ausgeprägter festlegen…

Was bietet das neue Addon nun wirklich an Mehrwert? Der “Erstelle einen Sim”-Modus ist von jeher einer der interessantesten Bestandteile von “Die Sims 3”. Hier wird einem neuen Sim-Individuum oder gleich einer ganzen neuen Sim-Familie virtuelles Leben eingehaucht – eine ordentliche Portion eigener Wille und Individualität inklusive.

… allerdings ist den Machern dabei irgendwo das Maß abhanden gekommen.… allerdings ist den Machern dabei irgendwo das Maß abhanden gekommen.

Kein Sim gleicht dem anderen und bereits beim Erstellen wird ein Großteil des späteren Lebensweges vorgeben. Neben optischen Erscheinungsmerkmalen geht es auch um Charaktereigenschaften, Wünsche und Ziele – genau da setzt nun das neue Addon an.

Neue Wünsche, Ziele und Charaktereigenschaften runden den Erstellen-Modus gekonnt abNeue Wünsche, Ziele und Charaktereigenschaften runden den Erstellen-Modus gekonnt ab

Das Besondere an diesem Addon ist, dass man nun den “Erstelle einen Sim”-Modus direkt vom Desktop aus starten kann und dass die so kreierten Charaktere speicherbar und über die Plattform auch mit anderen Spielern austauschbar sind. Außerdem enthalten die mit dem Addon erstellten Spielfiguren, wie bereits erwähnt, weiterführende und interessante Charakterzüge. Wem der Leistungsumfang der Grundversion im Laufe des Spielens zu eintönig geworden ist, der darf sich nun gern bedienen und ausleben.

Herzlichen Glückwunsch nachträglich auch von uns und wenn wir uns auch über die Veröffentlichung als  kostenpflichtigen Zusatz ärgern, man muss neidlos zugestehen, dass dieses Addon in vielerlei Hinsicht doch bestens gelungen ist.

Ein funktionierendes System sollte man nicht verändern – dieser Leitspruch ist  womöglich einer der wichtigsten im Enterprise-Segment, in dem Produktions-Server und –Clients eine bestimmte Zeit ohne auszufallen laufen müssen. Jede Komponente wird normalerweise validiert und sogar durch identische Teile ersetzt, obwohl es eventuell deutlich leistungsfähigere Hardware gibt. Eine der wenigen Komponenten, die durch andere Produkte ersetzt werden können, ist die Festplatte: Viele neuen Festplatten eignen sich als sogenannter Drop-In-Ersatz. Wir haben uns die vier jüngsten Enterprise-Laufwerke von Hitachi mit 15.000 U/Min angesehen.

In diesem Artikel gehen wir nicht weiter auf die Unterschiede zwischen physischen Festplatten und SSD-Laufwerken ein. SSDs könnten zukünftig die mechanischen Laufwerke aus dem Performance-Segment verdrängen, da ihre I/O-Leistung sowie ihre Leistungseffizienz unschlagbar sind. Zur Zuverlässigkeit lässt sich derzeit allerdings noch nicht viel sagen, denn SSDs sind noch vergleichsweise jung und die Erfahrungen damit begrenzt – was mit der Zeit allerdings besser wird. Solange jedoch die Kapazität von SSDs nicht an die Kapazität physischer Festplatten heranreicht, werden uns die herkömmlichen Festplatten erhalten bleiben.

Derzeit liegt die maximale Speicherkapazität von SSDs für den Endkundenmarkt wie der X25-M von Intel bei 256 GB. In den kommenden Monaten dürfte diese auf 320 GB ansteigen. Im Enterprise-Segment sind SSDs auch weiterhin deutlich teurer und die Kapazitäten geringer, da lediglich SLC-Flash-Speicher den hohen Performance-Ansprüchen gerecht werden kann.

Jetzt aber genug über SSDs: In diesem Artikel geht es um Enterprise-Festplatten im 3,5-Zoll-Format. Obwohl der Trend eindeutig vom 3,5-Zoll-Formfaktor hin zum 2,5 Zoll-Format geht, stellen sie noch immer das Rückgrat schneller Speicherlösungen in Enterprise-Umgebungen dar. Wir haben die vier jüngsten Laufwerksgenerationen zwischen 147 GB und 600 GB getestet und die Performance sowie die Leistungseffizienz verglichen.

Intels P55 ist ein grundsolider Chipsatz: Er ist stabil, performant und bietet alle Features, die in der gehobene Mittelklasse derzeit zum guten Ton gehören. Für den Enthusiasten ergibt sich aber eine Schwäche: Prozessoren für das LGA-1156-Interface haben insgesamt 16 PCIe-2.0-Lanes mit einer Transferrate von je 5 GB/s an Bord, die im Regelfall auf zwei Grafikkartenslots aufgeteilt werden, wenn eine Multi-Card-Konfiguration wie SLI oder CrossFire verbaut ist. Doch was, wenn man drei Grafikboards zusammenstecken möchte? Das sieht der P55-Chipsatz nicht vor. Viele Boards, die Triple-SLI bzw. CrossFireX anbieten, verschalten die vier PCIe-Lanes des PCH zusammen und binden damit den dritten PEG-Slot an. Das Problem: Damit kommen nicht nur weniger PCIe-Lanes zum Einsatz, sie besitzen mit je 2,5 GB/s auch nur die halbe Bandbreite, was sich deutlich in der Performance niederschlägt.

Doch was wäre, wenn der dritte PEG-Slot nicht über den PCH angesprochen würde und so dem Flaschenhals entgehen könnte? Denkbar wäre, einen anderen Baustein einzusetzen, der die 16 PCIe-Lanes der CPU durch drei teilt und so jeder Grafikkarte theoretisch fünf Lanes à 5 GB/s zuteilt. Selbstverständlich können die Karten nicht wirklich im x5-Modus arbeiten, doch wäre der Baustein schlau genug ausgelegt, könnte er die pro Steckplatz verfügbare Bandbreite auf acht Lanes aufteilen. Da der PCIe-Controller der Lynnfield-basierten Core-i5/i7-Prozessoren nur maximal zwei Geräte anbinden kann, müsste sich ein solcher Baustein dem Prozessor gegenüber als eine einzige Komponente präsentieren und den Datenverkehr mit den gesteckten Grafikkarten dann selbst regeln.

Glücklicherweise gibt es solche fabelhaften Bausteine bereits – man kennt sie auch als PCIe-Brücken. Nvidia hat mit der nForce 200 schon länger eine solche im Programm und setzte sie damals ein, um den PCIe-1.1-kompatiblen Chipsatz nForce 680i in den nForce 780i mit PCIe-2.0-Support zu „verwandeln“. Viele Kritiker des 780i-Chipsatzes verwiesen darauf, dass in dieser Konstellation die Northbridge zum Flaschenhals wurde. Dennoch, die NF200-Bridge erwies sich als sehr gut geeignet, die unterschiedlichen Bandbreiten zu verwalten.

Aber halt: In der Vergangenheit konnten wir beobachten, dass man mit CrossFire beim Wechsel von PCIe 2.0 x16 auf x8 ungefähr 4% Performance einbüßt. Würde das nicht bedeuten, dass der Leistungseinbruch noch starker ausfällt, wenn man drei Karten im Prinzip mit fünf PCIe-Lanes anbindet? Um diese Frage zu beantworten, besorgten wir uns zwei Mainboards, die per PCIe-Bridge eine CrossFireX-Konfiguration erlauben.

Datenkomprimierung ist ein Thema, das für die meisten von uns schon selbstverständlich ist und mit dem wir täglich konfrontiert werden: Jedes Software-Installationspaket, zahlreiche Dateiformate wie zum Beispiel jpeg für Fotos und diverse Video- und Audioformate machen von einer starker Komprimierung gebrauch, um so Speicherkapazität oder Übertragungszeit und damit Kosten zu sparen. Anwender kommen mit der Komprimierung von Dateien in Berührung, wenn Sie bei der Handhabung von Dateien auf bestimmte Beschränkungen stoßen. Dabei ist es dann oftmals wichtig, anstatt mit mehreren Dateien nur mit einer Datei, die eine hohen Komprimierungsrate aufweist, zu arbeiten. Allerdings kann auch die für die Datenkomprimierung und -archivierung erforderliche Zeit eine entscheidende Rolle spielen. Wir haben 7zip, FreeArc, WinRAR und WinZip getestet und Komprimierungsverhältnisse und Verarbeitungszeiten gemessen. Wer gewinnt?

Zur Bearbeitung, Speicherung, Komprimierung und Archivierung von Daten auf verschiedene Art und Weise ist im Handel ausreichend Software vorhanden. Diese Archivierungs- und Komprimierungs-Werkzeuge verringern nicht einfach nur die Dateigröße und fügen die Ausgangs-Datei(en) dann in eine einzelne, einfach zu handhabende Datei zusammen, sondern bieten zudem weitere Funktionen für die Archivierung von Daten: Einige Tools unterstützen das automatische Verkleinern von Bildern, die Virenüberprüfung, die Überprüfung des Inhalts zur Vermeidung unnötiger Komprimierung von Dateien, die bereits komprimiert sind, Splitting, Verschlüsselung und mehr.

Abgesehen von den zusätzlichen Funktionen geht es im Grunde genommen um Performance – zumindest wenn man Enthusiasten fragt. Eine gute Komprimierungsrate, idealerweise für so viele Dateiformate wie möglich, ist am wichtigsten, wobei auch eine schnelle Bearbeitungszeit nicht schadet. Die meisten Programme kommen zumeist ohne weiteres mit dem bekannten zip-Format zurecht und unterstützen manchmal sogar die Formate rar und LZH. Andere Tools sind angeblich effizienter oder flexibler. Stellt sich die Frage: Welches Format bietet den besten Gesamtwert hinsichtlich der Komprimierung und Bearbeitungszeit? Bieten alle Tools eine ähnliche Performance bei herkömmlichen Containern wie zip?

Wir können unmöglich alle erhältlichen Komprimierungs-Tools testen. Deshalb haben wir uns auf einige der laut download.com bekanntesten Programme konzentriert. WinRAR und WinZIP führen dort die Statistik an. Weiterhin fiel unsere Wahl noch auf 7zip und FreeArc. Werfen wir einen Blick auf die Programme und deren Funktionsumfang.

Im Artikel “High-End und Exoten: Kühler für Core i5 und i7” haben wir die Kühler CNPS10X Extreme des koreanischen Herstellers Zalman und den Prolimatech MegaShadow getestet. Beide Kühler konnten sich mit sehr guten Werten an die Spitze des damaligen Testfeldes setzen.

Beim Zalman-Kühler musste man jedoch eine vergleichsweise hohe Geräuschkulisse in Kauf nehmen und der Grundpreis des Prolimatech MegaShadow liegt mit 60 Euro zuzüglich Lüfter relativ hoch. Grund genug für uns, Prolimatechs Standardmodell Megahalems zu untersuchen, der immerhin etwa 15 Euro weniger Kostet als die Luxusausgabe MegaShadow. Auch Zalman hat nachgelegt und präsentiert mit dem CNPS 10X Quiet ein Schwestermodell zum CNPS 10X Extreme, das, wie der Name schon verspricht, geräuschärmer zu Werke gehen soll. 

Zu den beiden oben genannten Kandidaten gesellt sich hinsichtlich der Kühltechnik auch die neueste Errungenschaft aus dem Hause Noctua. Der österreichische Hersteller bietet seit gewisser Zeit das Kühlermodell NH-D14 an, das den Namen Flaggschiff alleine schon wegen seines Erscheinungsbildes verdient hat. Ob der Kühler hält, was das Auftreten verspricht, lesen Sie auf Seite 4 dieses Artikels. 

TDP: Unter 130 Watt geht nichts

Auch bei diesem Test setzen wir wieder auf unser bewährtes Testsystem, dessen Herz eine Intel Pentium D840 Extreme Edition CPU mit Smithfield-Kern bildet. Dieses Modell wurde in 90 nm Technologie gefertigt; der werksseitige CPU-Takt beträgt 3,2 GHz. Der TDP-Wert (Thermal Design Power) liegt bei 130 Watt und entspricht damit einem aktuellen Core i7 950 Prozessor. 

Im Gegensatz zu einer Core i7 CPU ist der Pentium D840 jedoch erheblich ineffizienter und wird dadurch überdurchschnittlich warm. Um die Kühler noch etwas weiter auszureizen haben wir die Pentium D840 Extreme Edition CPU ohne Anhebung der Spannung auf 3,6 GHz übertaktet.  Weitere Angaben zu unserem Testsystem finden sie auf Seite 5 dieses Artikels (Testkonfiguration und Kühlleistung). 

Folgt man den Intel Spezifikationen dann sollte die D840 Extreme Edition CPU unterhalb einer Temperatur von 69,9° C betrieben werden. Ein Ziel, das unsere Testkandidaten problemlos erreichten. Ob dieses Ziel zu Lasten der Geräuschentwicklung erreicht wurde, welche Besonderheiten beim Einbau zu beachten sind und wie man ein Kilo Metall auf einem Motherboard befestigt erfahren Sie auf den folgenden Seiten.

Samsung hat ein paar Festplatten im Programm, die eine Sektorengröße von mehr als den üblichen 512 Bytes verwenden, so z.B. die Spinpoint M7E und die tragbare S1 Mini. Allerdings hat Western Digital mit der EARS-Serie eine neue Produktlinie auf den Markt gebracht, mithilfe derer eine Sektorengröße von 4 KB eine größere Verbreitung erfahren soll. Der Hauptgrund für diesen Schritt ist die Steigerung der Netto-Speicherkapazität, da durch die höhere Sektorengröße weniger ECC-Informationen vorliegen müssen. Wir haben einen Blick auf die Western Digital Caviar Green 1 TB (WD10EARS) und die neue Technologie geworfen.

Advanced Format

Hierbei handelt es sich um einen spezifischen Begriff von Western Digital. Das Unternehmen bezeichnet seine neuesten 4K-Produkte als Advanced Format-Laufwerke bei denen die Größe der Sektoren von 512 Bytes auf 4 KB erweitert wurden. Der Hauptgrund ist die Steigerung der Kapazität, wobei die Umsetzung alles andere als gewöhnlich ist.

Festplatten – Die Grundlagen

Festplatten bestehen aus einer oder mehreren sich drehenden Scheiben mit einer magnetischen Oberfläche (Platter). Ähnlich der Nadel eines Schallplattenspielers kümmern sich sogenannte Heads um das Lesen bzw. Schreiben auf der Oberfläche, wobei diese Heads auf beiden Seiten eines Platters zur Verfügung stehen. Die Oberfläche jedes Platters ist in konzentrischen Spuren organisiert. Jede Spur besteht aus diversen Sektoren (darum geht es im heutigen Artikel) und jeder Sektor enthält eine bestimmte Anzahl an Bits. Ob ein Bit den Wert 0 oder 1 hat, wird durch sein magnetisches Verhalten bestimmt. Alle neuen Festplatten basieren auf der sogenannten „Perpendicular Magnetic Recording“ Technologie (PMR), bei der die magnetische Anordnung vertikal verläuft und nicht mehr horizontal wie dies bei Laufwerken älterer Generation noch der Fall war. Durch die Senkrechtaufzeichnung der PMR-Technologie wird auch eine deutlich höhere Datendichte ermöglicht, die wiederum in Gbits pro in² (Quadratzoll) ausgedrückt wird.

Methoden zur Steigerung der Kapazität

Normalerweise lässt sich Speicherkapazität durch die Steigerung der Speicherdichte erhöhen. Während Gbit pro Quadratzoll die technisch korrekte Beschreibung der Speicherdichte ist, ist es ebenfalls üblich von Kapazitäten pro Platter zu reden. 3,5-Zoll-Festplatten bieten eine Speicherkapazität von 500 GB pro Platter basierend auf den traditionellen 512 Byte-Sektoren. 2,5-Zoll-Notebook-Festplatten liegen noch immer bei 320 GB pro Platter – höhere Kapazitäten folgen demnächst. Zu diesem Zeitpunkt wird klar, dass eine größere Anzahl an Plattern auch zu einer höheren Gesamtkapazität führt. Allerdings steigt dadurch neben den Kosten auch die Anzahl sich bewegender Komponenten.

Große Sektoren bedeuten weniger Overhead

Eine höhere Sektorengröße führt zu einer höheren Netto-Kapazität, weil dadurch die Menge der ECC-Daten und somit der Abstand zwischen den Sektoren geringer wird. Laut WD führt der Schritt von 512 Bytes auf 4 KB zu einem Anstieg der Netto-Kapazität zwischen 7% und 11%. Die ECC-Effizienz dürfte ebenfalls zunehmen, da ein langer ECC-Code weniger Berechnungen erfordert als zahlreiche kleine Stückchen. Allerdings gibt es ein paar Dinge, über die sich Anwender im Klaren sein sollten.

BioShock 2: Rückkehr nach Rapture

Abseits vom Weihnachtsgeschäft mausert sich das Frühjahr 2010 zur eigentlichen Jahreszeit für Spiele-Highlights. Neben Mass Effekt2 und demnächst Assassins Creed 2 für den PC stellt 2K Games (Take-Two) den Nachfolger von BioShock in die Regale: BioShock 2.

Alte Bekannte, USK ab 18 inklusiveAlte Bekannte, USK ab 18 inklusive

Es ist also wieder soweit. Totgesagte leben länger und Rapture steht immer noch. Mehr oder weniger jedenfalls. So erklingen etwa 10 Jahre nach den Ereignissen des ersten BioShock erneut die Sünden der Vergangenheit in den Gängen von Rapture. Die Stadt, oder besser das, was von ihr übrig ist, sieht noch rostiger und dekadenter aus als das, was uns im ersten Teil begegnete.

Big SisterBig Sister

Launch-Trailer:

Auf Wunsch vieler Spieler bietet BioShock 2 zudem einen sehr interessanten Multiplayer-Modus, auf den wir auch im weiteren Verlauf des Artikels eingehen werden. Lassen Sie sich nun einfach entführen in die merkwürdige Unterwasserwelt Raptures, denn es lohnt sich durchaus.

Mit dem CM 690 II Advanced schlägt Coolermaster neue Wege ein. Der schwarze Midi-Tower bietet Neuerungen, die bislang kaum in einem Gehäuse gefunden wurden. Die Vorzüge entdeckt man schnell beim Zusammenbau. Zum Gehäuse bekommt der Käufer einen Adapter für 2,5-Zoll-Laufwerke, eine Dockingstation für SATA-Platten und eine Spezialhalterung für Grafikkarten. Cooler Master CM 690 II AdvancedCooler Master CM 690 II Advanced

Alleine diese Zusatzfeatures würden, wenn man diese einzeln kaufen würde, gute 60 Euro kosten. Da kommen die rund 140 Euro, die der CM 690 II Advanced kosten soll, einen doch gleich viel gerechtfertigter vor. 

Nachtrag: Coolermaster hat das Gehäuse im Preis gesenkt. Neuer Endkundenpreis liegt jetzt bei 89.90 Euro.

Eine höhere Datendichte hat normalerweise einen besseren Durchsatz zur Folge. Daher sind Festplattenherstellern auch in der Lage, bei der Herstellung von Laufwerken weniger physische Komponenten zu benutzen und damit hohe  Kapazitäten anzubieten. Infolgedessen kommt der Endverbrauch neben einer großen Festplatte auch in den Genuss eines gesunkenen Preises. Nachdem wir 2009 zahlreiche Tests mit Samsung-Laufwerken durchgeführt haben, fiel unsere Wahl dieses Mal auf die letzen drei Generationen der Hitachi Deskstar 7K1000 Laufwerke, mit denen wir uns einen Eindruck über den aktuellen Fortschritt verschafft haben: Die neue Deskstar 7K1000.C tritt gegen die 7K1000.B und die ursprüngliche 7K1000 an.

500 GB pro Platter

Andere Festplatten wie die Western Digital Caviar Black- bzw. Green-Serien nutzen bereits ähnliche Speicherdichten, bei denen 500 GB auf einem einzelnen 3,5-Zoll-Platter untergebracht werden können. Die Samsung Spinpoint F3 und die Seagate Barracuda XT dienen als weitere Beispiele. Allerdings handelt es sich hier um Produktfamilien, die die komplette Kapazitätsspanne von 160 bzw. 250GB im Einsteigersegment bis hin zu Festplatten mit 2 TB abdecken. Hitachi verfolgt hier einen anderen Ansatz, denn die 7K1000-Familie ist, wie der Name schon sagt, auf eine Kapazität von 1 TB begrenzt.

Welche Strategie Ist besser?

Samsung und WD bieten zwei Produktlinien an die alle Kapazitäten abdecken, sich aber hinsichtlich ihrer Positionierung am Markt unterscheiden: Zum einen gibt es die Green-Laufwerke mit 5.400 U/Min und zum anderen die Performance-Festplatten mit  7.200 U/Min. Im Normalfall gibt es sogar eine dritte Produktreihe mit Laufwerken, die für den Einsatz in Servern und für einen Betrieb rund um die Uhr geeignet sind. Aber ist solch eine Vielzahl an Produktreihen wirklich notwendig? Ja und nein. Festplattenhersteller halten es für notwendig, alle Marktsegmente zu bedienen. Dies führt dazu, dass Enthusiasten bei der Auswahl der perfekten Festplatte keine Probleme haben, wohingegen Anwender mit weniger umfangreichem technischem Verständnis bei der Wahl zwischen Barracuda, Caviar, Deskstar oder Spinpoint sowie Black-, Green-, EG-, LP- bzw. XT-Modellen schon ihre Schwierigkeiten haben dürften. Immerhin hat Seagate sein Produktportfolio verringert und bietet die Barracuda XT nur noch mit 2 TB und die 7200.12 lediglich mit 1 TB an.

Während Hitachi eine Produktlinie hat, die SATA-Speicherprodukte mit hohen Kapazitäten für Business-Umgebungen bietet, fehlt dem Unternehmen eine leistungseffiziente Produktreihe mit niedrigerer Umdrehungsgeschwindigkeit. Stattdessen basieren Laufwerke mit hoher Kapazität auf einem Design mit 5 Plattern, das angeblich sehr robust ist. Alle Mainstream-Laufwerke stammen allerdings von einer anderen Produktreihe ab, die auf eine Kapazität von 1 TB beschränkt war. Das mag zwar seltsam klingen, aber die meisten der heute verkauften 3,5-Zoll-Festplatten liegen weiterhin unter dieser Kapazität.

Der Schritt von der 5-Platter 7K1000 auf die 3-Platter 7K1000.B führte zu einer um 20% höheren Performance, während die Effizienz in einem ähnlichen Maß zunahm. Kann die mit 2-Plattern ausgestattete 7K1000.C ebenfalls diese Verbesserungen vorweisen?

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