Schnell, schneller, USB-3.0: Buffalo Drivestation HD-HXU3

Inhaltsverzeichnis

>>

Der Universal Serial Bus (USB) hat sich seit seiner Einführung vor über zehn Jahren sehr stark weiterentwickelt. Das Interface mauserte sich über die Jahre hinweg zu einer der beliebtesten Schnittstellen im Computerbereich überhaupt. Dutzende verschiedene Geräte wie Speichersticks, MP3-Player, Handys, Drucker, Scanner oder Festplatten lassen sich inzwischen zuverlässig und unkompliziert an der Anfangs als Useless Serial Bus verspotteten Schnittstelle betreiben.


In den Anfangstagen lieferte die USB-Schnittstelle recht bescheidene Übertragungsraten von 1,5 MBit/s (USB-1.0) beziehungsweise 12 MBit/s (USB-1.1) was auch Grund zum Zweifel an der Daseinsberechtigung einer solchen Schnittstelle gab. Die heute bekannte Popularität erlangte die USB-Schnittstelle erst, nachdem im Jahr 2000 die Spezifikationen geändert und unter anderem die Datenraten auf bis zu 480 MBit/s erhöht wurden. Zwei Jahre später kamen dann verstärkt Peripheriegeräte auf den Markt, die die USB-2.0-Schnittstelle nutzen. Der Rest ist Geschichte.

Auch heute ist die Popularität der USB-Schnittstelle ungebrochen. Durch den Wandel der Technik und den damit einhergehenden immer größer werdenden Datenmengen zeigen sich jedoch die Grenzen der knapp 10 Jahre alten USB-2.0-Technologie und deren nicht mehr zeitgemäßen Datenübertragungsraten.

Backup auf externe Speichergeräte

Die USB-Schnittstelle ist durch ihre hohe Verbreitung und Akzeptanz sowohl bei Herstellern als auch bei Anwendern geradezu prädestiniert dafür, nicht nur Peripheriegeräte wie Scanner oder Drucker mit dem Computer zu verbinden, sondern auch als Schnittstelle zum Anschluss von externen Speichermedien zu dienen. Die für heutige Verhältnisse relativ geringe maximale Datenübertragungsrate von 480 MBit/s (60 MByte/s) bei USB-2.0 macht die Sicherung großer Datenmengen zu einem zeitaufwändigen Ereignis. Dieses Szenario lässt sich nicht nur auf Desktop-PCs Anwenden, auf denen mehrere hundert Gigabyte große Multimediasammlungen abgespeichert sein können, sondern zum Beispiel auch auf NAS-Geräte, bei denen Gesamtkapazitäten von vier Terabyte oder mehr keine Seltenheit mehr sind. Denn Speicherplatz ist in den vergangenen Jahren immer günstiger geworden und die Preise pro Terabyte liegen aktuell je nach Festplattenmodell bei erschwinglichen 60 Euro.

… wird endlich gut?  – mit USB 3.0?

Stellt sich also die Frage, wie sich dieser Vorgang schneller durchführen lässt. Alternativ zur USB-2.0-Schnittstelle stünde die eSATA-Schnittstelle zur Verfügung. Diese bietet wie ein interner SATA-Port nominelle Datenübertragungsraten von 150 beziehungsweise 300 MByte/s an, was zumindest im letzteren Falle einen umfangreichen Datenübertragungsvorgang gegenüber USB-2.0 theoretisch um den Faktor fünf beschleunigt.

Problem hierbei ist jedoch, dass die eSATA-Schnittstelle zwar seit einigen Jahren existiert, sie jedoch bis heute nicht die Popularität und Verbreitung aufbieten kann wie sie die USB-Schnittstelle vorweist. Dies ist sicherlich auch dem Umstand geschuldet, dass an einer eSATA-Schnittstelle nur dementsprechende Speichergeräte angeschlossen werden können und keinerlei Peripheriegeräte wie zum Beispiel Scanner, Kameras oder Drucker. Mangels Verbreitung und passender Geräte stellt die eSATA-Schnittstelle daher in vielen Fällen keine Alternative dar.

Seiten:

Tags: , ,

Ebenfalls interessant...

Schreibe einen Kommentar

Privacy Policy Settings

Google Analytics Wir sammeln anonymisierte Daten darüber, welche Beiträge und News gelesen werden. Wir ermitteln dabei auch die Zeit - ebenfalls anonymisiert - wie lange ein Beitrag gelesen wurde. Dadurch können wir einfacher Themen anbieten, die Sie interessieren.
This website stores some user agent data. These data are used to provide a more personalized experience and to track your whereabouts around our website in compliance with the European General Data Protection Regulation. If you decide to opt-out of any future tracking, a cookie will be set up in your browser to remember this choice for one year. I Agree, Deny
588 Verbiete Google Analytics, mich zu verfolgen