Desktop-Storage: Drei RAID-Speicherboxen im Test

Inhaltsverzeichnis

>>

Passionierte Fotografen und vor allem Hobby-Filmer kennen die Problematik der sich zu Ende neigenden Speicherkapazität sicherlich zu genüge. Große Datenmengen an Fotos und Filmen belegen die Festplatte und es kommt der Zeitpunkt, an dem über eine Storage-Erweiterung nachgedacht werden muss. Die Frage die sich in solch einem Moment stellt ist sicherlich die, ob eine interne Lösung angeschafft wird, oder ob auch externe Lösungen, die direkt am Computer angeschlossen werden (DAS-Geräte), in Frage kommen. Lange Zeit waren für viele Anwender externe Lösungen indiskutabel, da die Verbindung mit dem PC meist über eine der USB 2.0 oder, wenn vorhanden, FireWire 400 beziehungsweise FireWire 800 Schnittstellen erfolgte. Die Datentransferraten liegen damit weit unter den möglichen Datenübertragungsraten interner Lösungen.


Dies hat sich mit der eSATA-Schnittstelle allerdings geändert. Die nominelle Transferrate liegt hier bei etwa 300 MByte/s (eSATA 300) im Gegensatz zu den nominellen 60 MByte/s von USB 2.0. Doch nicht nur die mit internen Lösungen vergleichbare Datenrate unter Verwendung von eSATA, auch die einfache Handhabung machen externe Speicherlösungen attraktiv. Selbst für die Käuferschicht, die den Erhalt von Daten über eine RAID-Funktion abgesichert sehen wollen, bieten Hersteller verschiedene Lösungen an.

Integrierter RAID-Controller

Käufer sollten bei der Wahl eines externen Speichergeräts mit RAID-Unterstützung jedoch sorgfältig vorgehen. Hersteller unterstreichen die Eigenschaften ihrer DAS-Geräte oftmals mit den Schlagworten “RAID-fähig”. Bei genauerem hinschauen wird jedoch oftmals klar, dass die RAID-Funktionalität nicht von einem integrierten Controller (Hardware-RAID) bereitgestellt wird, sondern vom Betriebssystem übernommen werden muss (Software-RAID). Dies hat unter anderem den Nachteil, dass es vom Betriebssystem abhängt, welche RAID-Modi genutzt werden können. Denn nicht alle Windows Betriebssysteme sind in der Lage, zum Beispiel ein RAID-5-Array zu erstellen. Dies ist zumeist den Windows Server-Betriebssystemen vorbehalten. Doch auch wenn das Betriebssystem den RAID-5-Modus unterstützt, müssen hier sämtliche XOR-Operationen zur Berechnung der Paritätsinformationen vom Prozessor des Computers ausgeführt werden.

Wesentlich schneller und eleganter erledigt diese Aufgabe ein dedizierter Controller wie zum Beispiel ein Oxford OXUFS936QSE beziehungsweise OXUFS936DS, die beide in vielen DAS-Geräten zu finden sind. So unter anderem auch in unseren Testgeräten von Onnto, Newertech und Other World Computing, die wir in diesem Artikel näher vorstellen.

Seiten:

Tags: , ,

Schreibe einen Kommentar

Privacy Policy Settings

Google Analytics Wir sammeln anonymisierte Daten darüber, welche Beiträge und News gelesen werden. Wir ermitteln dabei auch die Zeit - ebenfalls anonymisiert - wie lange ein Beitrag gelesen wurde. Dadurch können wir einfacher Themen anbieten, die Sie interessieren.
This website stores some user agent data. These data are used to provide a more personalized experience and to track your whereabouts around our website in compliance with the European General Data Protection Regulation. If you decide to opt-out of any future tracking, a cookie will be set up in your browser to remember this choice for one year. I Agree, Deny
578 Verbiete Google Analytics, mich zu verfolgen