Datensicherung – aber richtig: Drei Lösungen im Vergleich

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Für viele Anwender ist eine Datensicherung anzulegen lästig und langweilig: Die Konfiguration dauert seine Zeit, das ganze passiert hauptsächlich im Hintergrund und bietet zudem keinen spürbaren Vorteil – bis zu dem Tag, an dem die Festplatte plötzlich und unerwartet den Geist aufgibt. Was dann? Wo war das letzte Backup nochmal? Wann habe ich überhaupt zum letzten Mal meine Daten gesichert? Es ist eindeutig angenehmer, wenn sich solche Fragen ganz vermeiden lassen und man im Notfall einen Plan B zur Hand hat. Erst kürzlich haben wir ein Speicherprodukt getestet, mit dem die Sicherung eines kompletten Systems bzw. einzelner Dateien zum Kinderspiel wird. Heute haben wir weitere Möglichkeiten getestet und Lösungen wie Rebit, True Image von Acronis sowie die integrierte Backup-Funktion von Windows 7 auf einer tragbaren Hitachi-Festplatte miteinander verglichen.

Backup-Möglichkeiten

Als erstes stellt sich für Anwender die Frage, welches Ziellaufwerk zur Datensicherung in Betracht kommt. Während der Begriff “Backup” noch immer mit Bandlaufwerken und komplizierten Lösungen in Verbindung gebracht wird, lässt sich die Datensicherung mitterweile nicht mehr nur auf ein bestimmtes Speicherprodukt festlegen. Tape-Streamer wurden hauptsächlich in den achtziger und neunziger Jahren zur Datensicherung verwendet. Solche Geräte werden heute noch zumeist in Enterprise-Umgebungen eingesetzt. Für Verbraucher kommen zur Datensicherung normalerweise optische Laufwerke, Festplatten oder Netzwerkziele in Frage, da deutliche Senkungen beim Preis pro Gigabyte Festplatten entsprechend attraktiv machen.

Man dürfte uns zustimmen, wenn wir sagen, dass das Anlegen einer Datensicherung mittels eines Bandlaufwerk für Verbraucher heutzutage die schlechteste Wahl ist. Schließlich braucht man dafür neben der passenden Backup-Software noch proprietäre Bänder sowie den Streamer. Außerdem muss ein funktionierendes System eingerichtet sein beziehungsweise wiederhergestellt werden um überhaupt auf die  gesicherten Daten zugreifen zu können. Optische Disks wie DVD- und Blue-ray-Rohlinge eignen sich prima zur Datensicherung. Zum einen sind die Schreibgeschwindigkeiten schnell genug, zum anderen sind DVDs inzwischen wirklich preiswert geworden und selbst die Anschaffungskosten für Blue-ray-Rohlinge sind mittlerweile recht annehmbar. Da die einmalig beschreibbaren optischen Disks nach Fertigstellung des Schreibvorgangs nicht mehr verändert werden können, erhält man als Zugabe praktisch noch eine automatische Versionierung der Dateien.

USB-Festplatten als Sieger

Verbraucher bevorzugen in diesem Zusammenhang allerdings Festplatten, da sie einfacher zu handhaben und mittlerweile fast schon lächerlich günstig sind. Zudem ist eine externe USB 2.0-Festplatte auf Grund der Tatsache, dass jeder PC und jedes Notebook – egal ob Apple oder Windows – mit USB-Geräten zurecht kommt, das womöglich vielseitigste und am universellsten einsetzbare Speicher- und Datensicherungsgerät.

Man sollte aber daran denken, dass Festplatten ab und zu kaputt gehen. Um auf der sicheren Seite zu sein sollte man daher beim Erstellen von Datensicherungen mehrere Laufwerke oder zusätzliche Speichergeräte verwenden. Heute werfen wir einen Blick auf ein paar Möglichkeiten wie man eine Datensicherung erstellen kann und von denen wir zudem der Meinung sind, dass sie sich für eine Datensicherung im privaten Umfeld am besten eignen. Wir haben uns mit dem tragbaren Portable Rugged 500 GB von Hitachi für eine angemessene Festplatte und drei verschiedene Backup-Lösungen entschieden: Acronis True Image, das einen weiten Weg von reinem Imaging zur kompletten Systemverwaltung hinter sich hat, der Rebit-Lösung und zudem der integrierten Backup-Lösung von Windows 7. Letztere hat sich ziemlich gemausert und dürfte für zahlreiche Anwender mittlerweile eine ansprechende Alternative bieten. Alle Lösungen sind in der Lage, beliebige Ziele wie das tragbare Hitachi-Laufwerk nutzen zu können, das wir auf Grund seines beständigen Äußeren und seiner Verbraucherfreundlichkeit für den heutigen Test gewählt haben.

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