Hitzefrei für Prozessoren: 11 Wärmeleitpasten im Vergleich

Wie der Name „Wärmeleitpaste“ schon vermuten lässt, dient sie zur sichergestellten Weitergabe der Abwärme des Prozessors, der Grafikkarte oder ähnlichen Komponenten an den jeweils anliegenden Kühlkörper. Würde man keine Wärmeleitpaste verwenden, so könnte keine optimale Hitzeableitung erfolgen, da durch kleinste Unebenheiten im Kühlerboden oder im CPU-Heatspreader, also der Metallplatte auf der Oberseite Lufteinschlüsse entstünden. Auch nicht hundertprozentig eben aufliegenden Kühlkörpern kann mit Wärmeleitpaste begegnet werden.

Um das zu vermeiden wird besagte Wärmeleitpaste verwendet. Dabei ist es wichtig, die Paste nicht zu dick und auch nicht zu dünn aufzutragen, wobei sie doch möglichst dünn,  aufgetragen werden sollte. Das gesunde Mittelmaß ist hier wichtig; für Anfänger durchaus nicht immer einfach.

So kommen wir zur ersten Unterteilung: Wärmeleitpaste und Wärmeleitpads. Pads sind aus einer Art Kunststoff, der unter Hitze deutlich aufweicht. Die Anwendung ist relativ einfach, jedoch kann mit sorgfältig aufgetragener Paste bessere Kühlwirkung erreicht werden. Aus diesem Grund beschränkt sich unser Test daher fast ausschließlich auf Wärmeleitpasten; lediglich ein Wärmeleitpad in Form des Coollaboratory Liquid MetalPad testen wir ebenfalls.

Dabei ist es besonders wichtig, dass sowohl CPU als auch Kühler absolut sauber und fettfrei sind. Zur Vorbereitung und Reinigung eignen sich zum Beispiel Aceton und Nagellackentferner. Wer auf chemische Lösungsmittel verzichten möchte, kann auch auf spezielle Reiniger auf Citrusbasis o.ä. zurückgreifen – Haupsache, der Reiniger ist fettlösend.

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