Von groß bis klein: NAS-Boxen von Thecus und Western Digital

Damit Anwender im Netzwerk auf einen gemeinsamen Datenbestand zugreifen können, hat sich in Unternehmen die Bereitstellung von Dateiservern beziehungsweise NAS-Geräten (Network Attached Storage) durchgesetzt. Der Datenaustausch, der Zugriff auf gespeicherte Audio- und Video-Dateien, auf Bilder und Dokumente lässt sich durch die Bereitstellung eines zentralen Datenspeichers erheblich vereinfachen. Daher erfahren NAS-Geräte auch in Heimnetzwerken eine immer größere Akzeptanz, gehören doch in vielen Haushalten ein Notebook oder Netbook sowie ein Home-Theater-PC neben einem stationären Computer bereits zum Alltag. Thecus und WD schickten uns ihre neuesten NAS-Server,  die auf kompakte Abmessungen bzw. höchste Kapazität abzielen.


Netzwerkspeicher für jede Anwendergruppe

Hersteller bieten neben NAS-Geräten wie zum Beispiel dem N7700 von Thecus, welches für den Einsatz im professionellen Umfeld sowie für ambitionierte Anwender konzipiert ist, auch Netzwerkspeichergeräte an, die für den Einsatz in Heimnetzwerken zugeschnitten sind. Entsprechend der Zielgruppe steht somit neben einer hohen Kapazität vor allem eine einfache Bedienung der NAS-Geräte im Fokus der Anwender.

Wir hatten die Gelegenheit, die für den Einsatz im Heimnetzwerk konzipierten Geräte MyBook World Edition II von Western Digital sowie das N0204 von Thecus in unserem Testlabor zu untersuchen. Dabei hatten wir es mit zwei Geräten zu tun, die neben der Funktion, Daten im Netzwerk bereit zu stellen, kaum etwas gemeinsam haben.

Vier Terabyte von Western Digital, kompaktes Gerät von Thecus

Western Digital setzt mit dem MyBook World Edition II auf viel Speicherplatz. Satte vier Terabyte Gesamtkapazität aufgeteilt auf zwei 3,5″-Festplatten bietet Western Digital Käufern des etwa 550 Euro teuren Netzwerkspeichers. Thecus hingegen setzt beim N0204 auf kompakte Abmessungen: Als Speichermedien werden 2,5″-Festplatten verwendet, die im Kaufpreis des etwa 180 Euro teuren Thecus N0204 nicht enthalten sind. Wer das NAS-Gerät mit einem Terabyte Gesamt-Speicherkapazität ausstatten möchte und somit auf zwei 2,5″-Festplatten mit 500 GB Kapazität zurückgreift, muss weitere 150 Euro ausgeben. Welche Eigenschaften die zwei ungleichen Geräte noch besitzen, wo deren Vor- und Nachteile liegen und vor allem welche Datenübertragungsraten zu erwarten sind lesen Sie auf den folgenden Seiten.


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