Monat: August 2009

HP Elitebook 2730p: Silber-Tablet-PC


Das klassische Notebook ist ein praktisches Arbeitsgerät. Man kann mit ihm unterwegs schreiben, korrespondieren oder eine Präsentation per Beamer halten. Es gibt aber auch Situationen, in denen es weniger taugt. Um eben mal ein paar Stichworte mitzuschreiben, muss es beispielsweise aufgeklappt und irgendwo abgestellt sein, und sei es nur auf den eigenen Oberschenkeln. Zeichnungen oder Skizzen kann man ganz vergessen. Genau dort schlägt die Stunde des Tablet-PCs.

Mit seiner induktiven Display-Oberfläche erlaubt es, per Stylus handschriftlich Notizen zu verfassen. Die Handschriftenkomponente von Windows Vista sorgt dafür, dass die eigene, manchmal sehr “individuelle” Handschrift später auch von anderen gelesen werden kann. Außerdem eignet sich das Display gleichermaßen als Zeichenfläche. Und kombiniert man diese Vorteile noch mit dem Chassis eines klassischen Notebooks mit Tastatur und einem drehbaren Display, hat man auch gleich ein brauchbares Präsentationsgerät mit dabei: Einfach das Display in Richtung Publikum drehen. Das klingt dann fast wie in den beliebten Kochshows: “Ich habe das hier schon mal für Sie vorbereitet.”

Genau so ein Gerät hat Hewlett-Packard mit dem Elitebook 2730p im Angebot. Bis auf die schwarze Unterschale Komplett in Silbertönen gehalten, ist es optisch sehr gefällig. Auch die abgerundeten Kanten verleihen dem Elitebook ein eigenständiges Aussehen und sind praktisch, wenn es als Tablet gehalten wird – so piekt man sich keine Scharfen kanten in die Seite. Allerdings suggeriert das starke Profil der Displayarretierung schon fast ein ruggedized Gerät.  Auch die kleine Rinne, die den Rand des Inenbereichs umläuft, wirkt fast wie ein Wasserablauf, wie man ihn in einem solchen Gerät erwarten würde. Ansonsten fällt auf, dass HPs flexibles Notebook mit 2,8 cm noch recht dünn ist.Wer nicht gerade eine Aversion gegen die Farbe Silber hat, dürfte sich mit diesem Design anfreunden können.

Hinter den Kulissen

Eigentlich sollte aus diesem Artikel ein Vergleichstest werden. Ursprünglich war noch geplant, je ein Modell von Toshiba und Dell gegen das HP Elitebook 2730p antreten zu lassen. Toshiba teilte uns mit, dass derzeit leider keine Geräte im Testpool seien. Dell hingegen schaffte es aufgrund interner Kommunikationsprobleme erst nach über einem Monat, uns das versprochene Testgerät zu schicken. Kleiner Haken: Beim Versand legte man zwar ein universales Netzteil bei, aber einen Netzstecker mit britischem Layout. Sobald nun auch der passende Stecker bei uns eintrifft, werden wir damit beginnen, das Dell Latitude XT2 zu testen. Der Artikel folgt dann demnächst.

Ambitionierte Anwender mit der Vorliebe zum Übertakten von Prozessoren greifen bereits bei der Zusammenstellung der PC-Komponenten zu einem leistungsstarken Prozessor-Kühler. Die beim Kauf von Intel-Prozessoren im Lieferumfang enthaltenen Boxed-Kühler erledigen ihre Aufgabe zwar gut, allerdings nur im vordefinierten Einsatzgebiet. Ergeben sich durch das Übertakten Änderungen bei der Abwärme des Prozessors, so ist von der Verwendung eines Boxed-Kühlers abzuraten und ein so genanntes Aftermarket-Modell muss zum Einsatz kommen.


Doch nicht nur die Leistungssteigerung eines Prozessors durch Übertaktung kann ein Argument für den Kauf eines leistungsfähigen Prozessor-Kühlers sein. Abgesehen von einem Defekt des vorhandenen Kühlers kann neben einer besseren Kühlleistung auch eine geringere Geräuschkulisse der ausschlaggebende Punkt für eine Neuanschaffung sein.

Anforderung bei unserem aktuellen Kühlertest war unter anderem eine preisliche Obergrenze von etwa 40 Euro sowie die Möglichkeit, den Kühler auf AMD und Intel-Systemen verwenden zu können. Alle getesteten Kühler können somit zumindest sowohl auf einem Intel Sockel 775 als auch auf einem AMD-System mit Sockel AM2 befestigt werden. Je nach Testkandidat ist auch der Einsatz auf einem Core i7-System mit Sockel 1366 möglich.

Heißer Prozessor

Um die Kühlleistung der Prozessorkühler festzustellen haben wir unser Testsystem mit einer Intel Pentium D 840 Extreme Edition CPU mit Smithfield-Kern ausgestattet. Bei diesem Modell handelt es sich um Intels ersten Doppelkern-Prozessor; er wurde in 90 nm Technologie gefertigt und taktet von Haus aus mit 3,2 GHz. Der TDP-Wert (Thermal Design Power) liegt bei dieser CPU bei 130 Watt was einem aktuellen Core i7 950 Prozessor entspricht. Allerdings ist der Prozessor erheblich ineffizienter als aktuelle Modelle, so dass er diese energetischen Rahmenbedingungen sogar fast ausschöpft und überdurchschnittlich warm wird. In der Folge lässt sich sagen, dass jeder Kühler, der mit dem Pentium D 840 zurechtkommt, auch mit aktuellen Modellen arbeiten kann, da heutige CPUs weniger Abwärme entwickeln.

Wir wollten die Bedingungen für unsere Testkandidaten allerdings noch etwas verschärfen und haben den Intel Pentium D 840 Extreme Edition für unseren Test auf 3,6 GHz übertaktet. Hierbei konnten wir auf eine Anhebung der Core-Spannung verzichten und betrieben die CPU bei der Standardspannung von 1,2 Volt. Weitere Angaben zu unserem Testsystem finden sie auf Seite acht dieses Artikels (Testkonfiguration und Kühlleistung).

Gemäß Intels Spezifikationen sollte die CPU unterhalb einer maximalen Temperatur von 69,8 °C betrieben werden. Ein Kriterium, das jeder unserer Testkandidaten einhalten sollte. Ob die getesteten CPU-Kühler damit Probleme haben und wir damit unsere CPU über Maß strapaziert haben lesen Sie auf den folgenden Seiten.

SAS 2.0: Sechs Gbit/s und neue Features

SAS ist die Abkürzung für Serial Attached SCSI und ist bereits seit ein paar Jahren auf dem Markt. Bis dieses flexible und moderne Interface schließlich SCSI (Small Computer System Interface) im Business- und Enterprise-Speichersegment ersetzen konnte dauerte es allerdings. Während es sich bei SCSI um ein paralleles Bus-System mit zahlreichen Einschränkungen handelte, so handelt es sich bei SAS um eine serielle Verbindungs-Architektur, mit der Unternehmen komplexe Speicherlösungen auf skalierbare und flexible Art und Weise verwalten können. SAS 2.0 verbessert diese Architektur durch sinnvolle Features und schnellere Verbindungsgeschwindigkeit, da einzelne Links nun mit 6 statt 3 Gbit/s arbeiten.

Quelle: SCSI-TAQuelle: SCSI-TA

Warum SAS?

Serial Attached SCSI sollte man nicht einfach als serielle Implementierung des SCSI-Protokolls verstehen. Immerhin ist die einfachste Art einer seriellen Verbindung für Speichergeräte tatsächlich Serial ATA (SATA), das eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung zwischen Host- und Endgerät wie z.B. einer Festplatte herstellt. Im Gegensatz dazu basiert SAS auf einem Objekt-Modell, das eine sogenannte SAS-Domäne definiert – mit Infrastruktur (Delivery Subsystem), optionalen Expandern und SAS-Endgeräten wie Festplatten und HBAs (Host-Bus-Adapter). Anders als SATA können SAS-Geräte mit mehreren SAS-Anschlüssen ausgestattet sein, die wiederum jeweils mehrere physische Verbindungen beinhalten und dadurch schnellere (breitere)  SAS-Verbindungen ermöglichen können. Hinzu kommt, dass jetzt mehrere Initiatoren auf Targets  zugreifen können und die Kabellänge statt wie bei SATA üblich 1 m bis zu 8 m betragen darf (10 m bei SAS 2.0). Dadurch besteht viel Spielraum für die Einrichtung solcher Storage-Systeme, mit denen redundante oder auch High-Performance-Speicherlösungen realisiert werden können. Zusätzlich implementiert SAS das sogenannte STP – SATA Tunneling Protocol – mit dem Sie (sofern erwünscht) auch SATA-Laufwerke betreiben können.

SAS 2.0

SAS zweiter Generation soll individuelle Verbindungen von 3 auf 6 Gbit/s beschleunigen, was in komplexen Umgebungen besonders wichtig ist, in denen Verbindungen zu High-Performance-Speichergeräten mit hoher Bandbreite unerlässlich sind. Zudem sollen längere Kabel, Expander-Zoning und Self-Discovery dabei helfen, komplexe Verkabelungen und die Anzahl an SAS-Verbindungen pro Gbit/s an Bandbreite zu verringern. Auf diese Veränderungen gehen wir im weiteren Verlauf des Artikels noch genauer ein.

6 Gbit/s SAS auf der Überholspur

Um die Vorteile von SAS möglichst vielen Zuschauern präsentieren zu können, hat die SCSI TA (SCSI Trade Association) am 9. April dieses Jahres auf der Storage Networking World Conference in Orlando, Florida, ein Seminar zur SAS-Technologie abgehalten. Im November 2008 war dem ganzen bereits ein sogenanntes SAS-Plugfest zwecks Demonstration von Interoperabilität, Kompatibilität und der Funktionen vorausgegangen. LSI und Seagate brachten ihre SAS 2.0-kompatible Hardware als erste auf den Markt, wobei andere Hersteller kaum mehr lange auf sich warten lassen dürften. Dieser Artikel bietet Ihnen einen Überblick über die derzeitige SAS-Situation und Übersicht über einige erste Geräte.

Ende Juli wurden wir durch ein YouTube-Video zu unserem Artikel  Intel X25-E auf Steroiden: 16 SSDs im Extrem-RAIDinspiriert. Bei diesem Video handelt es sich um ein anschauliches Projekt, das von Paul Curry geleitet wurde und bei welchem 24 Samsung SSDs im RAID einen Gesamtdurchsatz von 2 GB/s übertreffen. Wir haben mit nur 16 Intel-SSDs diese Bandbreite übertreffen können. Mr. Curry hat diese Aufgabe aus demselben Grund in Angriff genommen wie wir: Es geht darum, anhand hochwertiger Hardware zu veranschaulichen,  welches Potenziel Flash SSDs haben und in Zukunft hoffentlich entfalten werden.

Obwohl wir uns glücklich schätzen können, dass unser SSD RAID-Array eine etwas bessere Performance geboten hat (16x Intel X25-E SSDs gegen 24x Samsung PB22-J), waren wir damit nicht wirklich zufrieden und haben uns für weitere Testdurchläufe auf anderen HBAs und RAID-Controllern entschieden. Intel und LSI haben uns hierbei mit den neuesten MegaRAID 9210-8i- und 9260-8i-Karten unterstützt. Ersterer wird auch als Intel RS2BL080 vertrieben. Los geht’s!

Auf der Suche nach mehr Bandbreite

Die von uns erreichten 2,3 GB/s klingen schon beeindruckend. Allerdings verdeutlichen einfache Berechnungen, dass dieser Wert sogar noch höher sein könnte: 16 Intel X25-E Flash SSD-Laufwerke bieten einen Durchsatz von jeweils 220 MB/s. Theoretisch sollte demnach also ein maximaler Durchsatz von etwa 3,5 GB/s möglich sein; das sind in etwa 60% mehr als wir bislang erreicht haben.

Plattform? Stimmig.

Unsere Plattform, ein Supermicro X8SAX X58-Motherboard und ein 2,66 GHz Core i7-920 Quad-Core-Prozessor mit 3 GB DDR3-1333-Speicher ist sicherlich schnell genug, um höheren Durchsatz zu unterstützen, da wir lediglich die zwei x16 PCI Express 2.0-Steckplätze für die Controller in Anspruch nehmen. 16 Lanes zu 250 MB/s, jeweils verfügbar im Upstream und Downstream, bieten bereits 4 GB/s in beide Richtungen auf PCI Express erster Generation. Auf der X58-Plattform mit PCIe 2.0 verdoppelt sich dieser Wert auf 8 GB/s. Also können wir davon ausgehen, dass die Plattform nicht der Flaschenhals war.

Controller? Ausgetauscht!

Zuerst hatten wir 5808-Karten von Adaptec benutzt, die als High-Performance RAID-HBAs gelten und eine äußerst ausgewogene Performance sowie eine entsprechende Funktionsvielfalt für die Verwaltung Ihrer RAID-Speicher bieten. Zunächst haben wir die Bandbreite getestet, da die Karten sich via x8 PCI Express 1.1 mit dem System verbinden. Zwei dieser Karten mit acht Mal 250 MB/s erreichen 2 GB/s pro Karte und damit ingesamt 4 GB/s. Das hätte als Bandbreite eigentlich reichen sollen, war aber leider nicht der Fall.

Also haben wir uns für die neuesten HBA- und RAID-Produkte von LSI entschieden. LSI hat uns dafür seine aktuellste MegaRAID 9260-8i-Karten zur Verfügung gestellt, bei denen es sich bereits um SAS/600-Boards handelt. Zusätzlich dazu war man bei Intel den möglichen Performance-Zuwächsen sehr angetan und hat uns zwei weitere Karten vom Typ LSI 9210-8i (auch zu haben als Intel RS2BL080) zur Verfügung gestellt. Diese sind im Handel noch nicht erhältlich und verfügen zudem weder über eine leistungsstarke XOR-Einheit noch über Cache oder . Beide Karten zählen zu den ersten HBAs, die PCI Express 2.0 verwenden, was die Bandbreite auf weiterhin acht PCIe-Lanes effektiv verdoppelt und so die X58-Plattform ausreizen können. Nach alldem waren wir uns absolut sicher, unsere ersten Performance-Werte überbieten zu können – und das ist uns gelungen.

Wir haben die beliebten RAID 5805-Karten der Serie 5 von Adaptec durch zwei funkelnagelneue LSI-Controller ersetzt.Wir haben die beliebten RAID 5805-Karten der Serie 5 von Adaptec durch zwei funkelnagelneue LSI-Controller ersetzt.

Der Spielerechner hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Beim Blick ins Gehäuse stellt man fest, dass man entweder so wenig aufrüsten kann, dass es nicht lohnt, gar nicht aufrüsten kann, oder man zum gleichen Preis auch schon ein komplett aktuelles Innenleben zusammenstellen kann. Da fällt die Entscheidung meist nicht schwer.

Nun stellt sich aber die Frage, in welche Richtung das Upgrade gehen soll. AMD genießt nach wie vor einen Preisvorteil, da sowohl Mainboards als auch Prozessoren schlicht weniger kosten als die Intel Pendants. In einigen Anwendungsbereichen hat Intel aber die Nase vorn, was die Performance anbelangt. Was bieten also ein AMD- und ein Intel-System bei ähnlichem Preis für Spiele-Performance, und welches bietet am meisten fürs Geld?

Um dieser Frage nachzugehen, haben wir exemplarisch zwei Konstellationen zusammengestellt und unsere Spiele-Benchmarks absolvieren lassen.

Im Film Small Soldiers wirbt eine Rüstungsfirma mit der Einführung hoch entwickelter Militärtechnik in den Verbrauchermarkt. Was in Hollywood als Werbegag einer fiktiven Rüstungsfirma gezeigt wurde, setzt MSI nun bei Grafikkarten um. Die aufgemotzte Geforce GTX 260 Lightning bekommt Kondensatoren nach internationalem Militärstandard, die zweieinhalb Mal mehr Lebensdauer haben und 20 Prozent mehr Temperatur verkraften sollen. Über ein Air Panel lassen sich Taktraten und Spannung für Shader, Grafikprozessor (GPU) und Grafikspeicher mit einfachem Fingertippen justieren.

Eine verbesserte Stromversorgung (10 Phase PWM) und satte 1792 MB lassen das Herz jedes 3D-Gamers höher schlagen, übertakten vom Hersteller erlaubt und ausdrücklich erwünscht. Natürlich macht soviel Aufwand die Hardware teuer, ob sich der Aufpreis lohnt, zeigen die Benchmarks. Konkurrenz gibt es von Sparkle, die eine leistungshungrige und sehr schnelle Variante vom GTX 260 liefern. Auch hier wird Übertaktung ab Werk garantiert, die Produktbezeichnung X265 ist für die getunte GTX 260 mehr als passend.

Den Preiskampf gewinnt ATI, zwei Modelle der HD 4870 nehmen am Test teil. MSI hat die Kühlung der Chipklasse noch mal überarbeitet und mit 1024 MByte doppelten Grafikspeicher auf die Platine gepackt. Wie sich der Aufwand auswirkt, kann man am Vergleich zum Standardmodell sehen. Das kommt von Asus, seine 512 MByte Grafikspeicher und der Referenzlüfter machen die Karte günstig.

Alu-Mini-um: HPs 2140 Netbook

Das Mini 2140 ist nicht das erste Netbook von HP. Diese Ehre wurde dem Vorgänger Mini 2133 zuteil, das auf einer VIA-Plattform aufbaute. Es bestand aus dem C7-Prozessor und einer Chrome9-Grafikeinheit. Erhellt wurde damit ein 8,9-Zoll-Display. Beim Mini 2140 setzt HP stattdessen die Atom-Plattform in klassischer Kombination ein: Atom-N270-Prozessor, Intel 945-CME/GSE-Chipsatz und integrierte Chipsatzgrafik.

Design

Zwei Schieber: Rechts für den Strom, links für die Funkverbindungen.Zwei Schieber: Rechts für den Strom, links für die Funkverbindungen.Da die meisten Atom-Netbooks sich technisch kaum unterscheiden oder, wie das Acer Aspire One D150, bestenfalls einen etwas beschleunigten Atom-N280-Prozessor mitbringen, ist Unterscheidungsmerkmal Nummer eins in dieser Geräteklasse das Design. Auf den ersten Blick könnte man den HP-Mini mit einem geschrumpften MacBook von Apple verwechseln: In eine Alu-Schale gehüllt, führt es das optische Thema mit einer Tastatur im Alu-Look auch im Inneren fort. Auch der schwarze Rahmen um das hinter Glas liegende Display erinnert stark an Apples aktuelle Notebook-Linie – und zieht leider Fingerabdrücke an.

Ein SIM-Schacht für UMTS ist bereits vorhanden.Ein SIM-Schacht für UMTS ist bereits vorhanden.Dennoch bewahrt sich HP ein gewisses Maß an Eigenständigkeit: Das Trackpad beispielsweise ist länglich ausgelegt und trägt seine Tasten an den Seiten. An der Vorderkante sitzen zwei verchromte Schieber, von denen der linke als Einschalter dient und im Betrieb blau leuchtet. Der rechte schaltet die Funkverbindungen Bluetooth und WLAN an und aus. Sind sie aktiv, leuchtet auch er blau, ansonsten signalisiert Orange, dass der Funk ausgeschaltet ist. Zwischen ihnen leigt die ebenfalls blaue LED, die Festplattenaktivität anzeigt.

In den vergangenen Jahren haben die Kommunikationsformen E-Mail und Instant Messaging in Unternehmen eine immer größere Verbreitung gefunden. Vor allem die Kommunikation mit Geschäftspartnern, Kunden und Lieferanten per E-Mail vereinfacht und beschleunigt Arbeitsabläufe und ist kaum mehr von einem Arbeitsplatz wegzudenken. Doch trotz dieses modernen und bequemen Nachrichtenversands sind sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen auf ein Kommunikationsmittel angewiesen, das seit langem als selbstverständlich erachtet wird: Das Telefon. Für wie selbstverständlich wir das Telefon erachten wird uns erst bewusst, wenn wir es zum Beispiel durch technische Probleme nicht nutzen können.


Dabei hat die technische Entwicklung der letzen Jahre auch nicht vor der Übertragung von Sprache über weite Strecken halt gemacht. Die Umwandlung des gesprochenen Wortes in Datenpakete hat weitgehend unbemerkt von der Masse der Nutzer längst begonnen. Die Netze zur Übertragung von Daten und Sprache wachsen zusammen, was viele Möglichkeiten und Chancen bietet.

Daher wollen wir Ihnen in diesem Artikel einen kurzen und umfassenden Einblick geben, was man denn alles unter dem Schlagwort Voice-over-IP (kurz: VoIP) bzw. IP-Telefonie zusammenfassen kann. Natürlich gibt es viele neue Möglichkeiten, die Technologie einzusetzen, aber mindestens genauso viele, die wir schon seit Jahr und Tag nutzen können.

Voice-over-IP: Definition und Grundlagen

Fangen wir bei der prinzipiellen Definition an: Unter VoIP versteht man das Telefonieren über Computernetzwerke mittels des Internet Protokolls (IP). Dabei werden für Telefonie typische Informationen, d. h. Sprache und Steuerinformationen beispielsweise für den Verbindungsaufbau über ein auch für Datenübertragung nutzbares Netz übertragen. Bei den Gesprächsteilnehmern können sowohl Computer, auf IP-Telefonie spezialisierte Telefonendgeräte als auch über spezielle Adapter angeschlossene klassische Endgeräte wie Telefon und Fax die Verbindung ins Telefonnetz herstellen.

Sprachqualität wird von Codec bestimmt

Wie bei der klassischen Telefonie wird die Sprache als analoges Signal mit Hilfe eines Mikrofons am Hörer aufgenommen. Über einen Analog/Digital-Wandler werden diese Signale dann in ein digitales Format gewandelt und in entsprechende Audioformate kodiert. Hierfür stehen verschiedene sogenannte Codecs zur Verfügung, die Sprache unterschiedlich komprimieren und daher letztlich eine unterschiedliche Qualität liefern (z. B. ISDN oder GSM-Qualität).

Wie der Name „Wärmeleitpaste“ schon vermuten lässt, dient sie zur sichergestellten Weitergabe der Abwärme des Prozessors, der Grafikkarte oder ähnlichen Komponenten an den jeweils anliegenden Kühlkörper. Würde man keine Wärmeleitpaste verwenden, so könnte keine optimale Hitzeableitung erfolgen, da durch kleinste Unebenheiten im Kühlerboden oder im CPU-Heatspreader, also der Metallplatte auf der Oberseite Lufteinschlüsse entstünden. Auch nicht hundertprozentig eben aufliegenden Kühlkörpern kann mit Wärmeleitpaste begegnet werden.

Um das zu vermeiden wird besagte Wärmeleitpaste verwendet. Dabei ist es wichtig, die Paste nicht zu dick und auch nicht zu dünn aufzutragen, wobei sie doch möglichst dünn,  aufgetragen werden sollte. Das gesunde Mittelmaß ist hier wichtig; für Anfänger durchaus nicht immer einfach.

So kommen wir zur ersten Unterteilung: Wärmeleitpaste und Wärmeleitpads. Pads sind aus einer Art Kunststoff, der unter Hitze deutlich aufweicht. Die Anwendung ist relativ einfach, jedoch kann mit sorgfältig aufgetragener Paste bessere Kühlwirkung erreicht werden. Aus diesem Grund beschränkt sich unser Test daher fast ausschließlich auf Wärmeleitpasten; lediglich ein Wärmeleitpad in Form des Coollaboratory Liquid MetalPad testen wir ebenfalls.

Dabei ist es besonders wichtig, dass sowohl CPU als auch Kühler absolut sauber und fettfrei sind. Zur Vorbereitung und Reinigung eignen sich zum Beispiel Aceton und Nagellackentferner. Wer auf chemische Lösungsmittel verzichten möchte, kann auch auf spezielle Reiniger auf Citrusbasis o.ä. zurückgreifen – Haupsache, der Reiniger ist fettlösend.

MediaHub-Serie von LinksysMediaHub-Serie von Linksys

Wer Filme, Videos und MP3-Dateien besitzt, dem ist vielleicht so etwas bereits passiert: Am Wochenende ist man bei Freunden und will ihnen die Urlaubsbilder am PC zeigen, doch der Speicherchip oder der USB-Stick mit dem Material wurde zuhause vergessen. Oder man möchte unterwegs (s)einen MP3-Player mit neuen Songs bespielen, doch die liegen ebenfalls zu Hause auf der Festplatte.

Für Fälle wie diese ist Linksys’ Media Hub ideal geeignet, denn er ist mehr als nur eine Netzwerk-Festplatte. Die Mediahub-Serie – mit oder ohne Display und Kartenleser – verfügt über zwei Schächte für 3,5-Zoll-Festplatten, die laut Hersteller für Platten mit bis zu 1,5 TByte Speicherkapazität geeignet sind. Damit haben Privatanwender immer Zugriff auf ihre Daten zu Hause, auch DJs haben ihre Musiksammlung immer zur Hand und Fotografen oder Kamerateams könnten theoretisch ihre Rohdaten bequem auf die Festplatten hochladen.

VerpackungVerpackung

Nach der Konfiguration beziehungsweise dem Einbinden in ein Netzwerk erhält der Media Hub einen Gerätenamen und ein Administrator-Passwort. Sind die Festplatten bereits gefüllt, stehen die enthaltenen Daten weltweit zur Verfügung. Jeder, der über die Zugangsdaten verfügt, kann sich als Gast oder Administrator anmelden, auf die Daten zugreifen oder welche aufspielen. Wer die etwas verspielte Oberfläche nicht mag, kann sich auch per FTP-Programm einwählen, hierfür ist natürlich eine IP-Adresse notwendig.

  • 1
  • 2

Privacy Policy Settings

Google Analytics Wir sammeln anonymisierte Daten darüber, welche Beiträge und News gelesen werden. Wir ermitteln dabei auch die Zeit - ebenfalls anonymisiert - wie lange ein Beitrag gelesen wurde. Dadurch können wir einfacher Themen anbieten, die Sie interessieren.
This website stores some user agent data. These data are used to provide a more personalized experience and to track your whereabouts around our website in compliance with the European General Data Protection Regulation. If you decide to opt-out of any future tracking, a cookie will be set up in your browser to remember this choice for one year. I Agree, Deny
528 Verbiete Google Analytics, mich zu verfolgen