Monat: Juni 2009

Flash SSDs sind bekanntlich noch immer sehr teuer wenn diese schnell und hochwertig sein sollen. Wir haben uns deswegen überlegt, mit einem Budget von ca. 1000 Euro das ultimative Array auf Festplattenbasis zu erstellen, denn hohe Performance und enorme Speicherkapazität sind durchaus einfach zu bewerkstelligen. Doch wie viel Performance ermöglicht ein Array mit 12 Festplatten tatsächlich? Zwölf Samsung Spinpoint F1-Festplatten haben uns auf der Jagd nach Geschwindigkeits-Rekorden und einer beeindruckenden Netto-Kapazität von 10 TB unterstützt.

Einige von Ihnen dürften mit unserer Aussage hinsichtlich Geschwindigkeitsrekorden vermutlich nicht ganz einverstanden sein, immerhin haben Festplatten gegen ordentliche Flash-Solid-State-Laufwerke (Flash-SSDs) heute keine Chance mehr. Ein Lesedurchsatz von mehr als 200 MB/s und über 100 MB/s beim Schreiben bei praktisch nichtvorhandener Zugriffszeit wird für Flash-SSDs im Spitzensegment immer mehr zur Norm. Sofern Ihnen eine größere Kapazität vorschwebt, bleiben die Kosten aber auch weiterhin ein Problem – hier kommt dann wieder die gute alte Festplatte ins Spiel.

An die schnelle Zugriffszeit von SSDs kommen Festplatten auch weiterhin nicht heran. Allerdings ist der hohe Durchsatz leicht mit mehreren Festplatten-Laufwerken zu erreichen, die im RAID-Modus betrieben werden. Für zahlreiche Desktop-Anwender hat ein hoher Durchsatz noch immer oberste Priorität. Schlägt man also den Weg über RAID ein, ist die Kapazität herkömmlicher Festplatten im Vergleich zu der von Flash-SSDs um ein Vielfaches größer. Zudem haben Flash-SSDs verglichen mit klassischen Festplatten in Sachen Kosten pro Kapazität keine Chance – für 1000 Euro bekommen Sie bestenfalls ein paar hundert Gigabyte über zwei bis drei hochwertige SSDs. Für diesen Test hatten wir hingegen zwölf 1-TB-Festplatten zur Verfügung. Wir haben nur aufgrund von Engpässen bei der Verfügbarkeit  auf die Verwendung noch größerer Festplatten verzichtet – schließlich wollten wir mehr als 10 Exemplare.

Die Idee: Massiver Festplatten-Speicher im Rahmen eines 1000 Euro-Budgets

Unser Projekt, bis zu 12 herkömmliche 3,5-Zoll-Festplatten im RAID-Modus zu betreiben, ist für Desktop-PCs natürlich eher ungeeignet. Zum einen nehmen 12 Laufwerke entsprechend Platz in Anspruch, zum anderen benötigen Sie einen passenden SATA-RAID-Controller, wobei zudem merklich Wärme, Geräusche und Vibrationen erzeugt werden. Dieses Projekt sollte daher als theoretisch gelten.

Dennoch: Die Performance-Fähigkeiten eines massiven Arrays aus konventionellen Festplatten beeindrucken nach wie vor.


Einleitung

Die Audioausgänge sind im organenen Band eingebettet und zeigen nach vorn.Die Audioausgänge sind im organenen Band eingebettet und zeigen nach vorn.mySN Schenker ist ein deutscher Anbieter, der ausschließlich als Direktversender agiert. Das Geschäftsmodell ähnelt also dem von Dell. Der Vorteil für den Kunden: Man kann sich das Wunschnotebook selbst zusammenstellen und bekommt so genau was man möchte, ohne für unnötigen Schnickschnack zahlen zu müssen. Unter anderem hat der Anbieter auch Gaming-Notebooks im Angebot.

Das weckte unser Interesse. Wir entschieden uns für das 17-Zoll-Modell XMG7 und stellten im Online-Shop eine ansprechende Konfiguration zusammen: Schneller Intel Core 2 Duo Prozessor mit 2,93 GHz , Nvidia GeForce GTX 280M, 4 GB Arbeitsspeicher und Windows Vista mit 64 Bit. Das verspricht zumindest auf dem Papier schon mal großen Spielspaß. Leistung ist aber bekanntlich nicht alles, und wir waren gespannt, ob neben den reinen Benchmarkdaten auch die klassischen Notebook-Tugenden überzeugen würden, also Display, Tastatur und Verarbeitung.

Design

4x USB, 1x Firewire, 1 x EpxressCard/54 und ein Multi-Format Card-Reader finden sich am Gerät.4x USB, 1x Firewire, 1 x EpxressCard/54 und ein Multi-Format Card-Reader finden sich am Gerät.Wie viele Gaming-Notebooks setzt Schenker beim XMG auf Farbe, um das besondere Einsatzgebiet von vornherein klarzustellen. Ist der metallene Deckel noch in klassischem Schwarz gehalten, sorgt ein das Gehäuse umlaufender orange-farbener Streifen für einen klaren Kontrast, der ins Auge sticht. An den beiden Seiten sitzen unter den Deckelscharnieren hinter silbernen Gittern die Lautsprecher, die dementsprechend seitlich abstrahlen. Ansonsten bleibt das Design praktisch schwarz in schwarz. Das gefällt, denn so ist das Notebook nicht aufdringlich, sondern weist stattdessen dezent darauf hin, dass es ein wenig mehr drauf hat.

Externe Displays bindet das XMG7 per HDMI oder DVI an.Externe Displays bindet das XMG7 per HDMI oder DVI an.Auch im Innern bleibt es nüchtern schwarz. Die Tastatur wird von einem Karomuster eingefasst. Ihre Buchstaben sind in weiß, die Zweitbelegung der Tasten in orange aufgedruckt. Über dem Keyboard sitzen vier Knöpfe, von denen  enie die blau beleuchtete Power-Taste ist. An der vorderen Gehäusekante sind Status-Leuchten für Betrieb, Akkuladung, HDD-Zugriff, WLAN und CAPS/Rollen/NumLock untergebracht. Im Deckel oben mittig sitzt die Webcam.

Erweitert werden die Grafikkarten-Charts durch einen zusätzlichen Vergleich. In den neuen Charts werden die schwächeren Grafikkarten mit niedriger Grafikqualität und kleineren Auflösungen getestet (Low-Settings). Die bisherigen Charts, in denen die aktuellsten Grafikchips mit bester Grafikqualität in hohen Auflösungen laufen (High-Settings), sind durch weitere Modelle angewachsen. Insgesamt lassen sich nun 68 Grafikchips, Retail-Produkte und Referenzkarten online vergleichen.

Die genauen Leistungswerte lassen sich an den Ergebnissen von über 30 Gaming-Benchmarks ablesen. Die aktuelle Basis wird dann monatlich durch weitere Referenzmodelle aus allen Kategorien erweitert. Neu sind die Benchmarks, die Aufteilung in Low- und High-Settings, sowie Testmodelle direkt vom Hersteller.

Für eine optimale Übersicht werden alle Grafikchips erst mal mit Standardtakt gemessen. Die Charts werden sich aber nicht nur auf Referenzmodelle beschränken, ab jetzt kann man auch richtige Produkte aus dem Verkaufsregal, Sondermodelle und übertaktete Versionen in den Vergleich mit einbeziehen. Damit reagiert Toms Hardware auf den Markt, da viele Hersteller Leistung, Kühlung und Design verändern.

Hier geht es zum Online-Vergleich:

Für die neue Benchmarksuite gibt es wieder eine breite Palette aus verschiedenen Spielen und 3D-Engines. Ziel ist eine Mischung aus Echtzeitstrategie, Simulation, Rollenspiel und 3D-Shooter zu bekommen und die wichtigsten 3D-Engines in den Test zu integrieren. Dazu zählen die Gamebryo-, Source- und Unreal-3-Engine, für Open GL gab es zum Teststart kein geeignetes Produkt, vorzugsweise ist es ein aktuelles Game von ID-Software.

Benchmarksuite 2009

Modus

3D-Engine

Fallout 3

DX9

Gamebryo (Oblivion)

Far Cry 2

DX10

Dunia Engine

F.E.A.R. 2

DX10

LithTech Jupiter Extended (EX)

Left4Dead

DX9

Source Engine (Halflife 2)

The Last Remnant

DX10

Unreal 3

Tom Clancy’s Endwar

DX10

Unreal 3.1

Tom Clancy’s H.A.W.X

DX10

Ubisoft Bukarest (Blazing Angels)

3DMark06 v1.1.0

DX9

Futuremark

Sie bieten hohe Kapazität, sind nicht unerschwinglich und angeblich auch noch umweltfreundlich. Die Spinpoint F2 EcoGreen von Samsung tritt gegen die Western Digital Caviar Green WD15EADS an. Welches Laufwerk mit großer Kapaziät ist das beste Öko-Modell für Speicheranwendungen?

Weshalb 1,5 TB?

Die Antwort ist einfach: Im Vergleich zu Laufwerken mit einer Kapazität von 500 GB oder 1 TB sind Festplatten mit 1,5 TB zwar pro Gigabyte immernoch teurer, allerdings bedeutend preiswerter als die Flagschiffe mit 2 TB. Wir haben die WD Caviar Green mit 1,5 TB in Online-Shops schon für unter 120 Euro gefunden, was angesichts ihrer Kapazität durchaus akzeptabel ist. Im Gegensatz dazu kostet das Modell mit 2 TB auch weiterhin noch über 200 Euro. Allerdings dürfte den meisten Anwendern in absehbarer Zeit eine Kapazität von 1,5 TB durchaus reichen.

Zwei Arten von Festspeichern

Beim Kauf eines Speicherproduktes wie einer Festplatte sollten Sie in erster Linie berücksichtigen, welchen Zweck das Gerät hauptsächlich erfüllen soll. Ein auf Performance ausgerichtetes Laufwerk, das sich besonders für Ihre Betriebssysteminstallation sowie für Auslagerungs- und temporäre Anwendungsdateien eignet, sollte möglichst schnell sein. Laufwerke, die lediglich dazu gedacht sind, Daten zu speichern, müssen keine maximale Performance liefern, sondern ein augewogenes Verhältnis von Kapazität, Performance und Leistungsaufnahme bieten.

Während Performance-Speicherlösungen immer schneller werden , werden Lösungen mit hoher Speicherkapazität immer effizienter. Demzufolge werden wir eine steigende Anzahl von 3,5-Zoll-Festplatten mit hoher Kapazität sehen, die zwar in Sachen Performance nicht wettbewerbsfähig sind, aber angesichts Performance pro Watt und Kapazität pro Watt sehr ansprechend sein dürften. Sowohl die WD Caviar Green WD15EADS als auch die neue Spinpoint F2 EcoGreen (EG) von Samsung sprechen diesen Markt an.

Wer auf Ebay handelt, kennt die Arbeit, die man mit den Produktbeschreibungen hat: Angaben vom Hersteller übernehmen, eigene hinzufügen, oder: sich bei den Texten anderer Auktionen bedienen. Dass Hersteller-Texte urheberrechtlich geschützt sind, ist wohl jedem klar. Doch auch die Artikelbeschreibungen anderer Ebay-Verkäufer darf man nicht ohne weiteres übernehmen, denn das Urheberrechtsgesetz gilt auch für private Artikelbeschreibungen.

Um sicher zu stellen, dass kein anderer Ebay-Benutzer die eigenen Texte benutzt, musste man bisher selbst auf die Suche gehen und eventuelle »Kopierer« drauf hinweisen, dass es sich um die eigenen Texte handelt. Da ist die Beweislage dünn, und nur selten können rechtliche Schritte gegen den »Dieb« eingeleitet werden.

So sieht eine Auktion mit geklautem Text aus, der im Original durch Anticopy geschützt wirdSo sieht eine Auktion mit geklautem Text aus, der im Original durch Anticopy geschützt wird

In diese Marktlücke stößt anticopy.de: Der Anbieter überwacht die Auktions-Webseiten bei Ebay. Registrierte Kunden können damit ihre Artikelbeschreibungen gegen ein unerlaubtes Kopieren schützen. Wird ein mit Anticopy geschützter Text einfach etwa in eine andere Auktionsbeschreibung hinein kopiert, wird diese automatisch mit unschönen Hinweisen gespickt. Die Einblendungen sind nur vom Eigentümer der Texte, nicht aber vom »Dieb« zu entfernen. Natürlich sieht auch jeder an der Auktion Interessierte die Warnhinweise – auch das Vertrauen zum Anbieter dürfte darunter leiden.

Der Beklaute erhält von Anticopy eine E-Mail, die auf Auktion hinweist, in der die geklauten Texte zu finden sind. Rechtliche Schritte leitet Anticopy keine ein, das muss nach wie vor der Eigentümer der Texte machen. Immerhin liefert Anticopy aber Beweise für den Texte-Klau.

Der Schutz bei Anticoy ist für private Anwender kostenlos. Gewerbliche Ebay-Verkäufer zahlen pro Monat knapp 10 Euro.

Die Zeichnungsfrist der von Franziska Heine initiierten Petition “Internet – Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten” ist zu Ende; aber nicht ohne einen überragenden Erfolg vorweisen zu können. Über 134.000 Bundesbürger haben die Petition unterzeichnet und bringen damit ihren Vorbehalt gegen die von der Bundesregierung geplanten Internetsperren zum Ausdruck. Diese Zahl dürfte allerdings nicht die tatsächliche Anzahl wiederspiegeln, die der Einführung einer Zensurinfrastruktur höchst skeptisch gegenüberstehen. Wie hoch die Dunkelziffer der Zensurgegner ist, die sich nicht zu Wort gemeldet haben, kann nur vermutet werden. Doch trotz dieser verhältnismäßig großen Anzahl an Mitzeichnern macht sich Ernüchterung innerhalb der Internet-Gemeinde breit.

Neues Gesetz statt Änderung des Telemediengesetzes

Was am 15.05.2009 noch als Gerücht die Runde machte bewahrheitete sich einen Tag später: Wirtschaftspolitiker der großen Koalition verständigten sich auf einen Kompromiss und ebneten damit in Deutschland den Weg zur Netzzensur. Entgegen der ursprünglichen Planung, die Internet-Sperren über das Telemediengesetz zu legitimieren, wurde nun ein eigenes Gesetz dafür Geschaffen: Das Zugangserschwerungsgesetz – ZugErschwG.

Kurz umrissen beinhaltet dieses Kompromissgesetz, dass das Bundeskriminalamt Listen über “[…] vollqualifizierten Domainnamen, Internetprotokoll-Adressen und Zieladressen von Telemedienangeboten, die Kinderpornographie nach §184b des Strafgesetzbuchs enthalten oder deren Zweck darin besteht, auf derartige Telemedienangebote zu verweisen […]” führt.

Tür und Tor geöffnet für Zensur

Problematisch ist in diesem Gesetz nicht nur der Passus “auf derartige Telemedienangebote zu verweisen”. Damit dürfte auch der Sperrung von Internetseiten wie zum Beispiel Wikileaks nichts mehr im Wege stehen. Wikileaks hat sich zur Aufgabe gemacht, Informationen und Analysen zu veröffentlichen, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind.

Veröffentlicht wurden auf dieser Plattform unter anderem auch die Kinderporno-Sperrlisten verschiedener Länder wie Thailand, Finnland oder Dänemark. Wikileaks zeigte durch die Veröffentlichung auf, dass mit den Sperrlisten mitnichten ausschließlich Webseiten mit kinderpornographischen Angeboten in den genannten Ländern gesperrt werden, was klar aufzeigt, dass die Listen missbraucht werden, wenn sie erst einmal existieren.

Da die Listen jedoch auch Hinweise auf Kinderpornographie im Internet beinhalten, müsste die Internetseite Wikileaks nach Definition des Zugangserschwerungsgesetzes zukünftig in Deutschland gesperrt werden.

Für die Core i7-Familie gibt Intel lediglich DDR3-1066 als Standard-Speichertakt an, wobei allerdings Geschwindigkeiten zwischen DDR3-800 und DDR3-1600 durchaus möglich sind. Durch aggressives Übertakten mit zusätzlicher Spannung erzielt man auch noch höhere Taktraten; allerdings rät Intel davon ab, um Schäden am Speicher-Controller des Core i7 zu vermeiden. Aber welche Geschwindigkeit eignet sich für den Core i7 am besten? Ist teurer High-Speed-Speicher sein Geld auf der Core-i7-Plattform wert?

1-, 2- oder 3-Kanal?

Speicherbandbreite war schon immer wichtig, da diese zur Maximierung der CPU-Performance unabdingbar ist. Heutzutage verwendet man dabei normalerweise DDR3 und DDR2 – die Bezeichnung für DDR-Speicher dritter und zweiter Generation. Jede neue DDR-Speichergeneartion (DDR = Double Data Rate) konnte mit schnelleren Taktraten betrieben werden, wodurch auch neue Speichermodule und Unterstützung durch Chipsätze notwendig sind. Allerdings ist es auch möglich, die Speicherbandbreite durch die Erweiterung des Datenpfades zu erhöhen. Deshalb haben AMD und Intel 2002 den 2-Kanal Speicherbetrieb eingeführt, wodurch die Bandbreite von 64 auf 128 Bit verdoppelt wurde. Den nächsten Schritt ging Intel 2008, als das Unternehmen mit dem Core i7-Prozessor für den Desktop-Markt auch 3-Kanal-DDR auf den Markt gebracht hat.

Performance: Cache contra RAM

Allerdings werden der Core i7 und die gleichartigen Xeon-Prozessoren vorerst wohl die einzigen 3-Kanal-Produkte im Prozessor-Angebot von Intel bleiben. Zukünftige Plattformen und Prozessoren werden weiterhin auf zwei Kanälen beruhen – und das aus gutem Grund: Während Zwei-Kanal-Speicher vor wenigen Jahren wirklich noch einen Unterschied gemacht hat, haben zunehmende Cache-Kapazitäten den Negativeinfluss unzureichender Speicherbandbreiten abgefedert. Das bedeutet, der Unterschied zwischen Drei-, Zwei- oder sogar Ein-Kanal-Speicher ist heutzutage nicht mehr so groß ist wie noch vor wenigen Jahren.

Dreikanal gewinnt. Aber welche Geschwindigkeit und Timings?

Dank fallender DDR3-Preise gibt es an dieser Stelle keinen Grund, die Speicherkapazität oder -konfiguration zu diskutieren. Beim Core i7 sollte es Drei-Kanal-Speicher und optimalerweise ein 3x 2-GB DDR3 Memory Kit sein – diese Kits mit 6 GB bieten derzeit das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für anspruchsvolle Anwender.

Unterschiede bei Performance und Verhalten mit 3 GB, 6 GB und 12 GB RAM haben wir bereits zuvor auf einem Core i7-System intensiv getestet. Jetzt wird es Zeit, die heute möglichen RAM-Geschwindigkeiten und Timings mit der populären Kapazität von 6 GB RAM auf deren Performance zu untersuchen. Welche DDR3-Speicherkonfiguration ist die beste?

Mit der Einführung der GeForce GTX 275 im April ergibt sich eine interessante Möglichkeit, Nvidias Multi-GPU-Lösung SLI genauer zu untersuchen. Das kommt daher, dass die GTX 275 technisch gesehen einen in 55 nm gefertigten Zwitter aus der GTX 280 und der GTX 260 darstellt. Der ist bis auf die Taktraten mit der GPU identisch, die Nvidia auf der GTX 295 im Doppelpack einsetzt. Indem wir also zwei GTX-275-Karten gegen eine GTX 295 antreten lassen, können wir praktisch dieselbe Dual-GPU-Lösung ein Mal über einen einzelnen PCI-Express-Slots mit 16 Lanes anbinden und sie dann auf zwei x16 Slots verteilen.

Laufen GPU-Kern, Shader und Speicher bei beiden Varianten mit denselben Frequenzen, bleibt als einzige Variable theoretisch die dem SLI-Gespann zur Verfügung stehende Bandbreite übrig. In beiden Fällen werden zwei Platinen mittels einer SLI-Brücke von Nvidia miteinander verbunden. Ganz so einfach liegen die Dinge jedoch nicht. Wie unsere Benchmark-Ergebnisse zeigen werden, ist nicht immer ein klarer Vorteil für die eine oder andere Variante auszumachen.

Zotac stellte uns freundlicherweise eine zweite GTX 275 zur Verfügung.Zotac stellte uns freundlicherweise eine zweite GTX 275 zur Verfügung.

Darüber hinaus gibt es noch einen kleinen Unterschied, der uns einen dritten Satz Ergebnisse liefert, denn die GeForce GTX 275 nutzt ab Werk eigentlich höhere Taktraten für Kern, Shader und Speicher. Um also für gleiche Ausgangsbedingungen zu sorgen, mussten wir unsere beiden GTX 275 auf die Werte der GTX 295 herunter takten. Lässt man sie aber mit voller Geschwindigkeit laufen, sollte man erwarten können, dass sie die Dual-GPU-Karte schlagen können.

Für Spieler, die bislang mit einer GeForce GTX 295 geliebäugelt haben und nicht vorhaben, irgendwann mit einer zweiten Karte auf Quad-SLI aufzurüsten, sind das also gute Neuigkeiten. Preislich nehmen sich die beiden Variationen praktisch nichts. Geht man jeweils von den günstigsten derzeit verfügbaren Angeboten aus, liegen sowohl eine einzelne GeForce GTX 295 als auch zwei GTX 275 um die 400 Euro. Was lohnt sich für den Gamer mit dem nötigen Kleingeld also mehr?

Bevor wir uns in die kühle Benchmark-Analyse stürzen, widmen wir uns noch einmal dem Innenleben der GTX 295. Auch wenn man auf den ersten Blick meinen könnte, es handle sich um zwei zusammen geklebte GTX 275 — ist dem nicht so. Es gibt auch noch weitere Faktoren wie Leistungsaufnahme, Abwärme und, nicht zuletzt, den verfügbaren Platz auf dem Mainboard zu berücksichtigen.

Unter der Haube der GTX 295

Zwei GTX 275 ergeben ungefähr eine GTX 295.Zwei GTX 275 ergeben ungefähr eine GTX 295.

Stark vereinfacht besteht die GeForce GTX 295 tatsächlich aus zwei Boards der GTX-275-Klasse, die in als Sandwich-Konstruktion zu einer Karte mit doppelter Bauhöhe kombiniert werden. Verbunden werden sie auf dreierlei Arten: per Nvidia-SLI-Brücke (die normalerweise außen angebracht zwei separate Boards verbindet), über ein S/PDIF-Passthrough (damit beide Boards ein Audio-Signal nutzen können) und mit dem BR04-Bridge-Chip, der auch als nForce 200 bekannt ist und sich um den Datenaustausch zwischen den GPUs und der PCI-Express-Schnittstelle kümmert. Jedes der beiden Teil-Boards wird übrigens über einen eigenen PCI-Express-Stecker mit Strom versorgt.

Laut Nvidias Webseite SLI-Zone handelt es sich bei der SLI-Brücke „um eine proprietäre Verbindung zwischen den beiden Grafikprozessoren, über die Synchronisierungs-, Bildschirm- und Pixeldaten übertragen werden. So können die Grafikprozessoren mit bis zu 1 GB/s untereinander kommunizieren, ohne dass dafür die Bandbreite des PCI Express Bus in Anspruch genommen wird.“ Tatsächlich geht bei der aktuellen SLI-Implementierung weit mehr als 1 GB/s über die Leitung, doch schweigt sich Nvidia darüber aus, mit welchen Frequenzen die Verbindung bei der derzeitigen Kartengeneration läuft.

GPU-zu-GPU Verbindung mit PWShortGPU-zu-GPU Verbindung mit PWShort

Ohne vorher die Benchmark-Ergebnisse gesehen zu haben ist es dazu noch schwer zu beurteilen, inwiefern sich die zusätzlichen Latenzen der BR04-Brücke auf die Performance auswirken und ob die PWShort-Funktion zur direkten Kommunikation der GPUs untereinander sowie das Broadcast-Feature die Geschwindigkeit verbessern.

Das Broadcast Feature des BR04 ist in der GTX 295 implementiert.Das Broadcast Feature des BR04 ist in der GTX 295 implementiert.

Vor einiger Zeit haben Festplatten die Marke von 2.000 GB erreicht. Bisher ist zugleich auch stets die Performance gestiegen. Und zu guter letzt haben Festplattenhersteller auch zunehmend ein Auge auf die Leistungsaufnahme ihrer Produkte geworfen, was dazu geführt hat, dass Festplatten nicht nur größer und schneller geworden sind, sondern auch effizienter – unter dem Aspekt Performance pro Watt oder Gigabyte pro Watt gesehen. Unsere Wahl fiel auf die letzten drei Festplatten-Generationen von Samsung, deren Spitzenmodelle wir gewählt haben, um den Fortschritt im Festplatten-Segment auszuwerten.

Festplatten vs. Solid-State-Laufwerke

Die Kapazitäten aktueller Solid State-Laufwerke (auch Flash-SSDs genannt) haben mittlerweile eine Kapazität von bis zu 256 GB erreicht. Einige Anbieter wuchern sogar bereits mit noch mehr – allerdings zu herben Preisen. Ihre Performance übersteigt oftmals 200 MB/s bei extrem kurzen Latenzen. Allerdings sind nur wenige Modelle wirklich die Investition von mehreren hundert Euro wert, da Flash-SSDs intelligente, Multi-Kanal-Konfigurationen mit klugen Controllern und Cache-Speicher benötigen. Der Cache ist notwendig, um Befehle per NCQ-Funktion aneinanderzureihen und umzusortieren, um so Wear Leveling und Performance bei sich ändernden Lasten zu maximieren. Doch genug des Exkurses in die Flash-Welt, denn der Speichermarkt wird in den kommenden Jahren weiter von Festplatten beherrscht werden.

Kapazitäten von bis zu 2.000 GB bzw. 2 TB lassen sich auf Flash-Speicher noch nicht praxisgerecht umsetzen. Selbst wenn das der Fall wäre gingen die Kosten in die Tausende. Der Kostenvorteil für konventionelle Festplatten im Mainstream ist sogar noch deutlicher, da Terabyte-Laufwerke für unter 100 Euro zu haben sind, wohingegen Sie für nur 10-20% der Kapazität einer Flash-SSDs den drei- bis vierfachen Betrag auf die Ladentheke legen müssen. Zudem wäre der Flash-Markt auch nicht einmal in der Lage, die derzeitige (und mittlefristige) Speichernachfrage zu sättigen.

Samsung: Von null auf hundert in wenigen Produktgenerationen

Die meisten Leute denken nicht unbedingt auch an Samsung wenn es um Festplatten geht. Aber das koreanische Superunternehmen hat sich neben Seagate, Hitachi und Western Digital als wichtiger Spieler auf dem Markt etabliert. Die japanischen Unternehmen Fujitsu und Toshiba sind weiterhin recht aktiv, konzentrieren sich aber hauptsächlich auf Notebook-Laufwerke (Fujitsu, Toshiba) bzw. Server-Festplatten (Fujitsu). Letzteres gilt auch für Seagate und Hitachi. Samsung und Western Digital bieten ebenfalls Produkte für das Server-Segment, allerdings sind diese Produktlinien vergleichsweise überschaubar.

Desktop-Festplatten – Eine Auswertung

Im heutigen Artikel testen wir drei Festplatten-Generationen von Samsung: Die Spinpoint T166 mit 500 GB, die Spinpoint F1 EcoGreen 1000 GB und die Spinpoint F2 EcoGreen 1500 GB. Diese Produkte repräsentieren die vergangenen drei Produktgenerationen und dienen als mustergültiges Beispiel, um darzulegen, in welche Richtung sich der Festplattenmarkt entwickelt hat.

In der jüngsten Vergangenheit wurde kaum ein Thema unter Internet-Nutzern so heiß diskutiert wie das gemeinsam von Wirtschafts- und Familienministerium auf den Weg gebrachte Vorhaben zur Sperrung von kinderpornographischen Inhalten im Internet. Zielvorstellung von Familienministerin Ursula von der Leyen ist es, (Gelegenheits-) Pädophile vom Konsum kinderpornographischen Materials durch das Aufstellen von Stopp-Schildern im Internet abzuhalten und dem angeblichen Milliardengeschäft “Kinderpornographie im Internet” einen herben Schlag zu versetzen.

Die Argumentation der Familienministerin zur Durchsetzung ihres Vorhabens bewegt sich jedoch weniger auf einer sachlichen als auf einer moralischen Ebene, und wer nicht für das Vorhaben ist wird kurzerhand zum “Feind” erklärt. Getreu dem Motto: “Wer nicht für uns ist, ist gegen uns”. Hierbei werden sowohl Kritiker der Sperren als auch gewöhnliche Internet-Nutzer, die in der Lage sind, die geplanten DNS-Sperren zu umgehen, pauschal als Pädokriminelle abgestempelt.

Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg reagierte in einem Interview in der Tagesschau nach dem gleichen Prinzip und unterstellte durch die Aussage „Es macht mich schon sehr betroffen, wenn pauschal der Eindruck entstehen sollte, dass es Menschen gibt, die sich gegen die Sperrung von kinderpornographischen Inhalten sträuben. Das ist nun wirklich eines der wichtigsten Vorhaben in vielerlei Hinsicht.“ den mittlerweile über 100.000 Mitunterzeichnern der Petition “Internet – Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten” die Unterstützung von Kindesmissbrauch.

Eigenwillige Vorgehensweise

Nicht nur aufmerksamen Beobachtern des Themas dürfte aufgefallen sein, mit welcher Vehemenz die Familienministerin das Projekt “Internet-Sperren” vorantreibt. Hierzu gehört nicht nur medienwirksames Auftreten, sondern auch die etwas eigenwillige Vorgehensweise, vor einem Gesetzgebungsverfahren das Bundeskriminalamt und privatwirtschaftliche Internet-Provider einen Vertrag über die Sperrung von Internetseiten anhand von Sperrlisten unterzeichnen zu lassen, was einen Eingriff in die Rechte Dritter bedeutet, nämlich der Internet-Nutzer sowie Content-Provider. 

Gesetz verfassungsrechtlich bedenklich

Wie wenig durchdacht das Vorgehen der Familienministerin und der geplante Gesetzesentwurf für Internet-Sperren in der Tat sind zeigte die öffentliche Anhörung im Bundestag, bei der Frau von der Leyen dummerweise nicht anwesend war. Hier bescheinigten verschiedene Experten dem geplanten Gesetzt nicht nur Probleme in verfassungsrechtlicher Hinsicht. Auch die Rechtmäßigkeit der erwähnten Verträge zwischen dem Bund, vertreten durch das Bundeskriminalamt, und den Internet-Providern wurde angezweifelt.

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