Intelligentes Tuning: Overclocking maximiert Effizienz

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Im Handel erhältliche Prozessoren bieten teils beeindruckende Reserven, denn viele Modelle können mir geringem Aufwand 30-50% schneller betrieben werden, als vom Hersteller vorgesehen. Extremes Overclocking führt jedoch zu exzessiver Verlustleistung, so dass wirklich hohe Taktraten allein deshalb fragwürdig erscheinen. Tatsächlich ist die Steigerung der Prozessorgeschwindigkeit oftmals lohnenswert, denn die Verlustleistung steigt – je nach Modell – erst einmal nur gering an. Bei welcher Taktrate bietet ein Core i7-920 das beste Verhältnis zwischen maximaler Rechenleistung und noch akzeptabler Leistungsaufnahme? Wir haben getestet.

Overclocking ist ein Verkaufsargument

In den späten 90er Jahren war die Übertaktung von Prozessoren nur auf wenigen Hauptplatinen möglich, denn sie mussten die Anpassung von CPU-Multiplikator und Systemtakt sowie Spannungen unterstützen. Die öffentliche Wahrnehmung von Overclocking ist heute allerdings erheblich anders. Jedes bessere Einstiegs-Motherbpard unterstützt Overclocking-Funktionen, auch wenn die Kundschaft davon meist nie Gebrauch macht, und High-End-Boards drehen sich teilweise nur noch um Übertaktbarkeit uns das Ausreizen des technisch machbare. Overclocking ist zum Feature und Verkaufsargument für Hauptplatinen geworden, ohne dass wir dies an dieser Stelle bewerten wollen. Klar ist: wer sich auf vernünftige Steigerungen beschränkt hat nicht einmal mehr mit Schäden an der Hardware zu rechnen.

Jeder kann übertakten

Heute sind praktisch alle Prozessoren, Chipsätze, Grafikchips und andere Chips mit teils erheblichen Sicherheitsreserven ausgestattet, um deren reibungslosen Betrieb in allen denkbaren Betriebsszenarien zu gewährleisten. Das Ergebnis sind bessere Übertaktungs-Reserven und eine vielzahl an Funktionen, die Overclocking vieler PC-Komponenten selbst für wenig erfahrene Anwender zu einem leichten Unternehmen machen. Jeder Anwender mit technischem Interesse und der Lust, etwas auszuprobieren, kann sein System oder die Grafikkarte übertakten – entsprechende Tools gibt’s im Web meist gratis.

Jeder aktuelle Prozessor lässt sich zuverlässig im Bereich von 10-20% übertakten, was die Leistungsfähigkeit steigert, ohne dabei großartige Risiken zu bergen. Viele Motherboards bieten für derartige, im vernünftigen Rahmen anvisierte Overclocking-Versuche sogar automatische Einstellmöglichkeiten, die sich um alle anzupassenden Parameter kümmern.

Wo sind die Grenzen?

Es liegt in der Natur des Menschen, sich oft nicht mit 10-20% zu begnügen, wenn noch mehr Leistung möglich ist. Es gibt allerdings Grenzen, ab denen die durch Übertaktung gewonnene Mehrleistung in keinem gesunden Verhältnis zum Stromverbrauch mehr steht. Doch wie weit kann man wirklich gehen? Wir haben ein aktuelles System auf Basis eines Core i7-920 zusammengestellt, um eben diese Grenze der Vernunft zu ermitteln.

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