Monat: März 2009

Mit der Vorstellung des Sockels LGA1366 sind erstmalig nach langer Zeit wieder neue Kühlerdesigns vonnöten. Die Befestigung der CPU-Kühler war bis dahin jahrelang unverändert geblieben: Der Sockel LGA775 war — allen Unkenrufen zum Trotz — der langlebigste in der Geschichte der Desktop-Prozessoren gewesen. Auch wenn sich in der Zwischenzeit mehrfach CPU-Kerne, Chipsätze und Boards geändert haben: Der Sockel blieb. Für große Kompatibilität konnte das freilich dennoch nicht sorgen, denn auch wenn neue CPUs in alte Boards mechanisch gepasst haben, funktionierte es nur in den seltensten Fällen. Das einzige, was stets kompatibel war, war der CPU-Kühler selbst. Käufer von Wasserkühlungen werden sich hier freuen, haben sie doch eine langfristige Investition getätigt.

Auch bei AMD sieht es nicht anders aus: So ist die Kühlerhalterung seit Sockel 939/754 — wahrlich schon Sockel aus der Computersteinzeit — bis heute gleich geblieben. Die Clip-Halterungen der Sockel AM2, AM2+ und AM3 unterscheiden sich auch heute nicht.

Nach der Einführung des Core i7 bauten die Kühlerhersteller nur wenig für den neuen Sockel. Tröpfchenweise kamen neue Produkte herein, meist in Form neuer Retention Modules für bestehende Kühler. Inzwischen gibt es eine ganze Reihe von Kühlern für diesen Sockel zu kaufen, von denen wir heute stellvertretend fünf vorstellen. Getestet wurden sie mit Intels Core i7 920 auf dem Sockel LGA1366.

Die gute Nachricht für aufrüstwillige: Bis auf den Box-Kühler, der prinzipbedingt nur einen Sockel unterstützt, können alle anderen Kühler auch auf dem Intel-Sockel LGA775 sowie auf den AMD-Sockeln betrieben werden.

Zwar etablieren sich Netbooks und Niedrigenergie-PCs immer mehr, doch auch Hochleistungs-Rechner werden weiterhin benötigt. Seien es Workstation-Rechner mit zwei Quad-Core-CPUs an Bord, Zockermaschinen mit zwei oder noch mehr Grafikkarten im Verbund oder auch Datenstationen, die sich mit acht Festplatten lange nicht zufrieden geben: Oftmals gibt es den Bedarf an hoher Leistung.

Hochleistung bis maximal 1000 Watt war unser Gebot für diesen Artikel, in dem wir fünf verschiedene Modelle von 850 Watt bis 1000 Watt Leistung getestet haben. Bunt gemischt sind auch die Funktionen: Modulare Netzteile sind ebenso zu finden wie Geräte mit festem »Leitungsbündel« — und auch eine Zwischenlösung ist im Programm.

Die Preisspanne der Modelle liegt zwischen 150 und 190 Euro. Für welches sich der Käufer letztendlich entscheiden soll, wie hoch der Wirkungsgrad bei diesen hohen Leistungen noch ist, und wie wichtig die Optik ist, das erfahren Sie in diesem Artikel.

Netzwerkersatz: USB KVM-Switch von Aten

Wer mit mehreren Computern gleichzeitig arbeitet kennt folgendes Szenario: Die Tastaturen stapeln sich auf dem Schreibtisch, die Kabel der Computer-Mäuse bilden einen gordischen Knoten und die Monitore nehmen viel wertvollen Platz auf dem Schreibtisch in Anspruch. Begnügt man sich mit einem Monitor und hat dabei mehrere Computer unter dem Tisch stehen, so kommt man nicht um das Vergnügen herum, das Monitorkabel öfters umzustecken. Ordnung schaffen können hier sogenannte KVM-Umschalter (KVM = Keyboard Video Mouse).

Mit einem KVM-Switch ist es möglich, mehrere Computer mit nur einer Maus, Tastatur und einem Monitor zu bedienen. KVM-Switches sind in unterschiedlichen Ausführungen und Preisklassen erhältlich. Die Angebotspalette der Hersteller reicht von einfachen zweifach KVM-Switches, mit denen zwei Computer bedient werden können, bis hin zu 64-fach KVM-Switches, die hauptsächlich in Server-Räumen eingesetzt werden.

Mobiler KVM-Switch

Bei all den Vorteilen, die der Einsatz eines klassischen KVM-Switches mit sich bringt, besitzen die praktischen Umschalter allerdings auch einen Nachteil: Sie sind groß, benötigen eine eigene Stromquelle und sind somit nicht für den mobilen Einsatz geeignet.

Anders der Notebook KVM-Switch CS661 des Herstellers Aten. Dieser wird über einen USB-Anschluss mit Strom versorgt und fällt mit rund 92 mm Breite, 31 mm Höhe und 14 mm Tiefe sehr kompakt aus. Im Gegensatz zu zweifach oder vierfach KVM-Switches kann mit dem CS661 nur ein weiterer Computer bedient werden. Dafür ist er klein, leicht und ermöglicht auch die Verwendung der Tastatur und des Touchpads eines Notebooks als Eingabegeräte zur Fernsteuerung des angeschlossenen Computers, was ihn dadurch noch mehr von herkömmlichen KVM-Switchen unterscheidet.

Neuer Dauerbegleiter für Administratoren?

Durch seine Abmessungen bringt der CS661 die besten Voraussetzungen mit sich, ein ständiger Begleiter von Administratoren und Enthusiasten zu sein. Denn mit Hilfe des CS661 kann nicht nur ein Computer ferngesteuert werden, sondern es besitzt auch ein Hilfsprogramm zur einfachen Datenübertragung. Dies kann von Vorteil sein, wenn zwischen den beiden Computern keine Netzwerkverbindung besteht und zur Datenübertragung auch kein USB-Stick zur Hand ist. Weiterhin verspricht der Hersteller eine intuitiv zu bedienende Programmoberfläche. Wir haben einen Blick auf das Aten CS661 geworfen und sagen Ihnen, welchen Mehrwert der Notebook KVM-Switch zu einem Preis von etwa 40 Euro bietet.

PNY mit Nvidia Quadro FX 4800PNY mit Nvidia Quadro FX 4800

Die Workstation-Grafikkarten von Nvidia verabschieden sich langsam vom G80-Chip. Die neue Produktpalette wird künftig mit Derivaten des GT200-Chips ausgestattet, den man bereits aus dem billigeren Mainstream-Sektor von der GeForce GTX 260 und 280 her kennt. Den Anfang machen das extreme Luxusmodell Quadro FX 5800 mit 4 GByte Framebuffer und die „vernünftige“ Quadro FX 4800 mit 1,5 GByte Grafikspeicher. Letztere landet im Labor von Tom’s Hardware zu einem ausgiebigen Test. In den nächsten Wochen werden laut Nvidia weitere Modelle hinzukommen.

Die FX 4800 kostet bei Online-Händlern circa 500 Euro mehr als das vergleichbare Gegenstück FirePro V8700 von ATi, welches für 1200 Euro über den Ladentisch geht. Kann der Anwender dafür auch mehr Features und Performance erwarten? Doch zunächst einmal ein Überblick über die Eckdaten des Produkts samt seiner Geschwister und Mitbewerber in folgender Tabelle bevor wir uns den Details zu Hardware und Software widmen.

Workstation-Grafikkarten und deren Mainstream-Äquivalente
Workstation-Modell Chip-Basis Fab Mainstream-Equivalent Grafikspeicher 3-Pin Stereo DisplayPort
Nvidia Quadro FX 5600 G80 90 nm GeForce 8800 1536 MB GDDR3 ja nein
Nvidia Quadro FX 4800 GT200 65 nm GeForce GTX 260 (280)
1536 MB GDDR3 ja ja
Nvidia Quadro FX 4600 G80 90 nm GeForce 8800 768 MB GDDR3 ja nein
Nvidia Quadro FX 1700 G84 80 nm GeForce 8600 512 MB DDR2 ja nein
ATi FirePro V8700 RV770 55 nm Radeon HD 4870 1024 MB GDDR5 ja ja
ATi FireGL V7700 RV670 55 nm Radeon HD 3850 512 MB GDDR4 ja ja
ATi FireGL V5600 RV630 65 nm Radeon HD 2600 XT 512 MB GDDR4 nein nein
ATi FireGL V3600 RV630 65 nm Radeon HD 2600 Pro 256 MB DDR2 nein nein

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Workstation-Modell Speicher Bandbreite DirectX OpenGL Shader Model Core Clock Memory Clock Pixel & Vertex Processing
Nvidia Quadro FX 5600 76,8 GB/s 10 2.1 4.0 600 MHz 800 MHz 112 SPUs
Nvidia Quadro FX 4800 76,8 GB/s 10 3.0 4.0 600 MHz 800 MHz 192 SPUs
Nvidia Quadro FX 4600 67,2 GB/s 10 2.1 4.0 500 MHz 700 MHz 112 SPUs
Nvidia Quadro FX 1700 12,8 GB/s 10 2.1 4.0 460 MHz 400 MHz 32 SPUs
ATi FirePro V8700 115,2 GB/s 10.1 2.1 4.0 750 MHz 900 MHz 800 SPUs
ATi FireGL V7700 72,0 GB/s 10.1 2.1 4.0 775 MHz 1125 MHz 320 SPUs
ATi FireGL V5600 35,1 GB/s 10 2.1 4.0 800 MHz 1100 MHz 120 SPUs
ATi FireGL V3600 15,8 GB/s 10 2.1 4.0 600 MHz 500 MHz 120 SPUs

Netbooks erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, und so bringen immer mehr Hersteller eigene Modelle auf den Markt. Während einige das Segment praktisch begründet haben (ASUS) oder zumindest schon mehrere Modelle und Generationen verkaufen (MSI), kommen nun auch Firmen auf den Geschmack, die sich bislang eher mit “seriöseren” Businessgeräten einen Namen gemacht haben. Lenovo hat inzwischen sein Ideapad S10e vorgestellt, und auch Samsung positioniert sein NC10 als Netbook mit Business-Anspruch.

Bei den Preisen ist auch ein klarer Trend auszumachen: Entgegen der Bauernweisheit, dass Konkurrenz die Preise verdirbt, scheint eher das Gegenteil der Fall zu sein. Damit die Modelle sich von der Konkurrenz abheben können, müssen sie etwas besonderes bieten, sei es bei der Hardware, der Lauifzeit oder bei den beiliegenden Softwaretools. Das kostet natürlich Geld, was sich im Preis niederschlägt.

Nachdem bereits das Dell Inspiron Mini 12 und das ASUS N10E im Einzeltest ihre Stärken und Schwächen zeigen mussten, folgen heute vier weitere Netbooks im Vergleich.

Design

Dressman im Klavierlackfinish – ASUS EeePC 1000H

Zur Bildergalerie: ASUS EeePC 1000HZur Bildergalerie: ASUS EeePC 1000H

Der EeePC 1000H macht auf Schick – sowohl der Deckel als auch der Innenbereich sind in schwarzer Hochglanzoptik gehalten. Einerseits ist das sehr nett anzusehen und hebt die gefühlte Wertigkeit, andererseits fühlt man ständig den Drang, die Fingerabdrücke und Schlieren wegzupolieren. Da auch die Handballenauflage spiegelt, leidet die Ergonomie. Beim weißen Gerät ist dieser Effekt nicht so stark ausgeprägt.

Über der Tastatur verläuft ein silberfarbener Streifen mit vier Tasten, die den Bildschirm abschalten, die Auflösung ändern, zwischen drei verschiedenen Leistungsmodi umschalten und die Webcam bzw. das vorinstallierte Skype starten. Der Einschaltknopf leuchtet im Betrieb blau, und an der vorderen Kante finden sich weitere Leuchten für WLAN, Plattenzugriff, Batterieladung und Stromversorgung. Die Enden der Displayscharniere zieren zwei silberfarbene Elemente, die an Rändelschrauben erinnern. Das Gerät wirkt schick und pfiffig, ohne verspielt zu sein.

Winzling – Dell Inspiron Mini 9

Zur Bildergalerie: Dell Inspirion Mini 9Zur Bildergalerie: Dell Inspirion Mini 9Wie der große Bruder imitiert auch das Inspiron Mini 9 die Inspiron-Modellreihe. Damit ist auch schon fast alles zum Design gesagt: Wer Dells Styling mag, wird sich hier sofort zu Hause fühlen. Der Deckel mit eingelassenem Dell-Logo ist ähnlich wie beim EeePC 1000H in schwarzer Klavierlackoptik gehalten und dementsprechend ebenso anfällig für Fingerabdrücke. Die schwarze Tastatur mit weißem Aufdruck ist in einen breiten Rahmen eingefasst, der auf Kosten der Tastenbreite geht. Die Handballenauflage besteht aus glänzendem anthrazitfarbenem Plastik. An der Vorderkante sind zwei LEDs eingelassen, die über Stromversorgung und Akkuladevorgang informieren.

Rot-Chinese – Lenovo Ideapad S10e

Zur Bildergalerie: Lenovo Ideapad S10eZur Bildergalerie: Lenovo Ideapad S10e

Der kleine Chinesen ist durchaus gefällig. Der Deckel strahlt dem Benutzer in peppigem Rot entgegen und spiegelt dank Lackapplikation seine Umwelt recht detailliert. In der oberen linken Ecke ist der silberfarbene Lenovo Schriftzug untergebracht. Innen geht es recht gedrängt zu: Durch eine kleine Stufe in der Handballenauflage zwischen Trackpad und Tastatur entsteht der Eindruck, man habe hier weniger Fläche als bei anderen Geräten dieser Klasse zur Verfügung. Auch die Trackpadgröße leidet darunter.

Farblich ist das Innere bis auf die Maustasten und den Einschaltknopf komplett weiß gestaltet, ebenso die Tastatur mit ihren schwarzen Buchstaben. Zum Einsatz kommt dabei leicht angerautes Plastik. Ob das insgesamt gefällt, ist wie oft Geschmackssache: Die einen werden es elegant finden, andere stören sich an der Hartplastikoptik. Das Deckelscharnier passt sich in den Zylinder ein, der durchgängig an der Rückseite des Ideapads verläuft und auch die Batterie mit einschließt. Der 4400 mAh Akku, wie er bei unserem Testgerät mitgeliefert wurde, steht hinten übrigens als “Stummelchen” vor. Kleiner Vorteil: So steht das Gerät ein wenig angeschrägt, was das Schreiben ein wenig angenehmer gestalten kann.

Businessman im weißen Anzug – Samsung NC10

Zur Bildergalerie: Samsung NC10Zur Bildergalerie: Samsung NC10

Wie die meisten Geräte von Samsung ist auch das NC10 recht schlicht, dabei aber elegant gehalten. Das Testmodell lag in der weißen Variante vor, die leicht Perlmutt-artig schimmert, doch gibt es auch eine schwarze Ausführung. Nachteil der hellen Version ist, dass selbst Staub Schmierflecke hinterlässt, die sich zwar recht einfach wegwischen lassen, aber die Optik stören.

Im Deckel ist silberfarben der Firmenname eingelassen, ansonsten bleibt er leer. Auch innen ist das NC10 komplett weiß, wobei die Tastatur ein “echtes” weiß nutzt. Ihren Buchstaben sind grau, die Sonderbelegungen in blau ausgeführt. Die schmalen chromfarbenen Scharniere für’s Display sind in den angedeuteten Zylinder eingelassen, der den Rücken des NC10 bildet und auch die Batterie einfasst. Die Tastatur nimmt praktisch die gesamte Breite ein, was der Tastengröße zugute kommt. Das Trackpad ist allerdings klein geraten, ebenso dessen Tasten. Auf der Arbeitsfläche sind Symbole für die seitlichen Anschlüsse angebracht. Eine chromfarbene Leiste umläuft das gesamte Geräte auf der unteren Hälfte.

Auf der Webseite von FusionIO, www.fusionio.com, kommt man um den neuen Slogan “Bricht alle Performance-Grenzen” nicht herum. Solche Behauptungen haben wir schon allzu oft gelesen und nur in wenigen Fällen entsprachen sie der Wahrheit. Der Hersteller bietet weitere Informationen auf dem Datenblatt: 700 MB/s Lese-Durchsatz, mehr als 100.000 I/O-Operationen pro Sekunde – das sind Werte, die nah an DRAM-Performance herankommen. Zu gut um wahr zu sein? Wir haben das ioDrive genau unter die Lupe genommen.

Flash Memory via PCI Express

Das Konzept wirkt simpel: FusionIO bestückt eine PCI Express Add-On-Karte mit Flash-Speicher und einem leistungsstarken Controller. Resultat dieser Kombination ist das ioDrive, das man eigentlich nicht als Laufwerk im klassischen Sinne bezeichnen kann, da es mit konventionellen Festplatten nur noch wenig gemein hat. Beim ioDrive nennt sich das Ergebnis ein NAND Flash-Cluster, der DRAM-artige Performance bieten soll. Das ioDrive kann tatsächlich nicht als vollwertiges Laufwerk genutzt werden: Das Gerät wird via PCI Express angeschlossen, wodurch sich kein Betriebssystem davon starten lässt – zumindest noch nicht. Laut Angaben von FuisonIO arbeitet man allerdings bereits daran.

Infolgedessen überrascht es kaum, dass es im Desktopbereich kaum Verwendung für dieses Produkt geben wird. Das ioDrive ist auf High Performance-Server ausgelegt, obwohl es aufgrund seiner Maße auch zweifellos in jeden Desktop-PC installiert werden kann. Sofern Sie also der Meinung sind, dass entsprechende Verwendung für das Gerät haben, sollten Sie sich nur noch vergewissern, dass Ihr Desktop-PC mit einem x4 PCI Express-Slot (oder breiter) ausgestattet ist. Zu Beginn waren wir mit dem Testexemplar noch auf Linux beschränkt, wobei allerdings seit einigen Wochen auch Windows 64-Bit-Treiber zur Verfügung stehen. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es allerdings noch keine 32-Bit-Treiber.

Das perfekte Flash-Drive?

Im Vorfeld sei gleich gesagt, dass uns die Performance- Messdaten tatsächlich beeindruckt haben. Allerdings trifft das nicht nur auf den Durchsatz von hundert Megabyte pro Sekunde zu; das erreichen immerhin auch ein paar schnelle Festplatten im RAID. Vielmehr sind gute I/O-Werte für prozesskritische Anwendungen unerlässlich, da viele Geschäftsbereiche von maximalen I/O-Operationen pro Sekunde abhängen. Denken Sie dabei zum Beispiel an Bank-Überweisungen, Wettervorhersagen, seismische Auswertungen, Teilchenbeschleuniger, Warehouse-Lösungen … Alles, was den Zugriff und das Speichern großer Datenmengen in kleinen Blöcken angeht profitiert in erheblichem Maße von besserer I/O-Performance.

FusionIO dürfte hier im Vergleich zu anderen Flash-SSDs einen entscheidenden Vorteil haben, da das ioDrive als erstes Produkt die IBM-Bezeichnung “ServerProven” verliehen bekam. Mit anderen Worten: IBM setzt dieses Laufwerk für unternehmenskritische Applikationen bzw. Szenarien ein.

Mit jeder neuen Produktgeneration verspricht uns die Notebook-Industrie verbesserte Akku-Laufzeiten. Allerdings halten sich die angepriesenen Verbesserungen in Grenzen und hängen oftmals von der Leistung des Notebook-Akkus ab. Effizientere Prozessoren und Plattformen, Laufwerke und Displays mit LED-Hintergrundbeleuchtung sind dabei entsprechend hilfreich. Jedoch sind wirklich große Sprünge auf 10 und mehr Stunden Akku-Laufzeit auch weiterhin nicht in Reichweite für den Massenmarkt. APC bietet hier eine Alternative, mit der die Akku-Laufzeit um mehrere Stunden zunehmen kann. Allerdings müssen Sie dafür zusätzliche 750 g mit sich herumtragen.

Verbraucher

Jede Komponente eines Notebooks hat eine bestimmte Leistungsaufnahme. Diese Leistung ist nicht immer die gleiche, sondern hängt stark vom Zustand der jeweiligen Komponente ab. Displays zählen zu den leistungshungrigsten Bestandteilen eines Notebooks, da hier Transistoren und die Hintergrundbeleuchtung betrieben werden. Größere Monitore mit höherer Auflösung nehmen üblicherweise mehr Leistung auf als kleinere Modelle. Allerdings kommt es auch bei anderen Notebook-Komponenten zu deutlichen Abweichungen hinsichtlich ihrer Leistungsaufnahme.

Moderne Notebook-Prozessoren nehmen unter Umständen nur sehr wenig Leistung auf (wenige Watt) wenn es nichts zu tun gibt. Andererseits kann die AUfnahme bei voller Auslastung schnell auf bis zu 35 W ansteigen. Am effizientesten sind Notebook-Plattformen, die in den Chipsatz integrierte Grafikeinheiten verwenden. Im Gegensatz dazu nehmen Notebooks mit einer separaten mobilen GeForce oder Mobility Radeon auch weiterhin etwas mehr Leistung auf als integrierte Lösungen. Auch Flash-SSDs können bei äußerst niedriger Leistungsaufnahme beeindruckenden Durchsatz und Zugriffszeiten liefern. Da die meisten Gerätetypen im Leerlauf am wenigsten Leistung aufnehmen ist es durchaus sinnvoll, Ihr Notebook möglich nah an den Leerlaufbedingungen zu betreiben – so lässt sich die Laufzeit des Akkus maximal verlängern.

… und Energiequellen

Das Latitude E6400 von Dell unterstützt zusätzliche Akkus.Das Latitude E6400 von Dell unterstützt zusätzliche Akkus.

Mittlerweile gibt es zwar auch alternative Energiequellen wie Silber-Zink-Batterien (beispielsweise von ZPower), allerdings sind diese derzeit keineswegs Mainstream-tauglich, da in diesem Marktbereich große Stückzahlen erforderlich sind. Notebooks verwenden für gewöhnlich Lithium-Ionen- bzw. Lithium-Polymer-Akkus, die in sogenannten Zellen angeordnet sind. Beliebte Kapazitäten sind drei, sechs oder auch bis zu neun Zellen. Die Energieleistung wird in Watt-Stunden angegeben. Während die Leistung eines Akkus je nach Notebookmodell variiert erhalten Sie mit einem 6-Zellen-Akku eine doppelt so lange Laufzeit wie mit einem 3-Zellen-Modell.

Das Latitude D630 von Dell kann mit einem 9-Zellen-Hauptakku ausgerüstet werden.Das Latitude D630 von Dell kann mit einem 9-Zellen-Hauptakku ausgerüstet werden.

Besonders 9-Zellen-Akkus sind oftmals groß und passen nicht in die quadratische Grundfläche der meisten Notebooks und stehen somit etwas hervor. Einige Notebook-Anbieter bieten daher zusätzliche, modulare Akkus, die statt eines optischen Laufwerks eingeführt werden können. Besonders tragbare Business-Notebooks (13-15 Zoll) verfügen oft über diese Eigenschaft. Zudem können Sie natürlich immer separate, externe Akku-Packs anschließen, die von einigen Notebook-Herstellern für bestimmte Modelle angeboten werden. APC ermöglicht mit dem von uns getesteten Produkt, der Universal Notebook Battery, genau dies.

Datensicherheit ist ein heikles Thema.  Einerseits bieten Betriebssystemfunktionen und Webdienste immer mehr Möglichkeiten auf Daten zuzugreifen, sie zu verändern – und auch zu verlieren. Andererseits machen sich die wenigsten Nutzer wirklich Gedanken darum, wie sie ihre sensiblen Daten schützen können.  Doch was würde passieren, wenn ein Fremder plötzlich Zugriff auf die eigenen Daten hätte? Würde ein Eindringling persönliche Daten finden können, die vielleicht sogar einer Geheimhaltung unterliegen? Könnte er Schaden anrichten? Vermutlich schon, zumal wenn man mit dem Firmennotebook unterwegs ist. Aber egal ob auf der Festplatte nur die eigenen, privaten Dateien liegen, oder ob man die Kundendatenbank der Fima dabei hat: Das Wichtigste ist, dass man alles absichern sollte. Glücklicherweise gibt es zu diesem Zweck eine unglaublich effiziente Lösung – TrueCrypt.

Einfallstore

Die meisten Systeme sind nicht wirklich sicher, obwohl die bekannten „Sicherheitsmaßnahmen“ wie Windows-, ZIP-Archiv-, BIOS- und FTP/Web-Passwörter eine gewisse Sicherheit vorgaukeln. In Wahrheit können jedoch alle Sicherungen, die auf Klartext bauen, wie es alle oben genannten Anwendungen tun, umgangen werden.  Windows Passwörter werden im Hauptspeicher vorgehalten und können nur dann Sicherheit bieten, wenn weder per USB noch per Netzwerk der Zugang zum Rechner möglich ist. Ausreichend Geduld vorausgesetzt lassen sich die Schlüssel zu ZIP-Archiven mittels Wörterbuchangriffen oder anderen Brute-Force Methoden irgendwann knacken.  Viele Webdienste verzichten bei der Anmeldung komplett auf die Verschlüsselung der eingegebenen Daten.  Eine wirkliche Sicherung ist nur möglich, wenn sowohl die Daten als auch die Datenübertragung mit modernen Verschlüsselungsalgorithmen und robusten Passwörtern gesichert werden.

Coolermaster Sniper im Test

Nach langer Wartezeit ist er nun endlich da. Die Rede ist von Coolermasters Gehäuse »Sniper«. Der Midi-Tower wurde in Zusammenarbeit mit den Playern der eSport-Teams SK-Gaming, Mousesports und Fnatic entwickelt, nach dem Motto: Von Spielern für Spieler.

Herausgekommen ist ein breiter Midi-Tower, der viel Platz für Hardware bietet. Das komplett in schwarz gehaltene Gehäuse bietet serienmäßig vorinstallierte Lüfter, die größtenteils blau beleuchtet sind. Zwei große 200-mm-Systemlüfter, vorne und oben im Gehäuse, sorgen für eine hohe Luftzirkulation. Zur Regelung der Lüfter dient ein überdimensionalem Drehknopf, der auf der Frontseite sitzt. 

Verpackung des SnipersVerpackung des Snipers

Die Aufgabenstellung ist simpel: mehrere unserer internationalen Testlabors sollten im Preisrahmen von maximal 600 Euro (750 Dollar) alltagstaugliche PC-Systeme zusammenstellen. Dabei setzten wir voraus, dass die Systeme sowohl hinsichtlich 3D- und CPU-Leistung ordentlich Reserven bieten, als auch möglichst effizient arbeiten.

Das System der deutschen Redaktion stellten wir vor knapp zwei Wochen vor:

Billig-PC-Wettbewerb: Der 600-Euro-Rechner im Eigenbau und Der 600-Euro-Rechner: Zusammenbau. Gleichzeitig finalisierten die Amerikaner ihr System; Italien folgt in Kürze. Wie weicht die Komponentenwahl jeweils voneinander ab? Welches System wird sich durchsetzen?

Wir haben dazu eine repräsentative Anzahl an Benchmarks ausgesucht, um 3D-Performance, Audio/Video Transkodierung, Applikations-Leistung und synthetische Performance-Werte gegenüberstellen zu können. Schließlich verglichen wir die Effizienz der Systeme, um die effektive Leistungsfähigkeit pro Watt zu ermitteln.

Team Deutschland: Core 2 Quad mit Radeon HD 4870

Die ausführliche Beschreibung der Komponenten des Systems aus unserem Münchner Testlabor finden Sie im oben erwähnten Artikel. Konkret entschied sich das deutsche Team für einen Core 2 Quad Q6600 Prozessor, da dieser zum Zeitpunkt des Projekts vor einigen Wochen das beste Preis-/Leistungsverhältnis bot. Kombiniert wurde dieser mit einer P43-Hauptplatine von Asus (P5QL-SE) sowie 4 GB ValueRAM DDR2-800-Hauptspeicher von Kingston. Die Grafikdarstellung übernimmt eine Radeon HD 4870 von Sapphire mit 1 GB Speicher und als Festplatte kommt eine Caviar Blue 320 GB von Western Digital zum Einsatz.

Schauen wir nun auf die Komponentenwahl des US-Teams.

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