Monat: Februar 2009

Nvidia Ion wird zur Atom-Bombe

Als Intel vor einem Jahr den Atom-Prozessor einführte, zeigte sich die Wirtschaftspresse entzückt. Endlich gab eine leistungsfähige Billig-CPU für Billig-PCs. Andere spotteten. Das geübte Techniker-Auge entdeckte noch am ersten Tag das Dilemma auf den vorgestellten Referenzplattformen: Warum war die CPU so klitzeklein und der Chipsatz daneben so riesig? Das Studium der Spezifikationen brachte es an den Tag: Während die Atom-CPU dank 45 Nanometer-Technologie einen lobenswerten Leistungsbedarf im einstelligen Wattbereich aufweist, verbraucht der dafür nötige 945-Chipsatz ein Vielfaches davon. Ursache: alte 130 Nanometer-Strukturen. Die Gesamtbilanz des Leistungsbedarfs sorgte deshalb nicht für Begeisterung. Zudem steckte im Chipsatz alte Technik mit schwacher Grafik.

Da sich an diesem Dilemma bis heute noch nichts geändert hat, wundern wir uns nicht, dass Mitbewerber wie Nvidia die Initiative ergreifen. Für den Atom-Prozessor gibt es jetzt eine Alternative: die Ion-Plattform nicht größer als eine Zigarettenschachtel. In ihr steckt ein stromsparender 65-nm-Chipsatz, der eine recht moderne Grafik – die GeForce 9400M – integriert und kompatibel zur Intel Atom CPU ist. Nvidia rührt nun die Werbetrommel: Auf der Ion-Plattform ist die Wiedergabe von Blu-ray Disc in Full-HD (1080p) möglich. Zudem kommt der Gelegenheitsspieler auf seine Kosten. Intel hingegen bietet lediglich dröge Office-Tauglichkeit. Ist das nicht zuviel des Guten? Ein Konkurrent will besser sein als Intel selbst?

In diesem Test untersuchen wir, ob Nvdia Recht hat. Wir vergleichen die neue Ion-Plattform mit der Intel-Referenzlösung und messen Office-, Spiele- und Video-Performance. Zudem untersuchen wir den Strombedarf beider Atom-230-Systeme.

Die Frage ist durchaus berechtigt und taucht beim Aufräumen des Kellers oder dem Säubern älterer Archive auf: Was passiert bloß mit den betagten VHS-Cassetten, die ältere Filme und private Aufnahmen beinhalten? Vielleicht sind sogar Videos dabei, die es verdienen, über einen längeren Zeitraum und vor allem dauerhaft gespeichert zu werden. Schließlich altern die Magnetbänder in Cassettenform und ihre Qualität verschlechtert sich deutlich mit den Jahren. Dem Verfasser des Artikels fielen plötzlich Aufnahmen in die Hände, die in Anbetracht ihres angestaubten Zustandes umgehend in digitales Format gebracht und gespeichert werden mussten.

An dieser Stelle stellt sich die Frage, welche Methode zum Konservieren der analogen VHS-Bänder am besten geeignet ist, um vor allem die bestmögliche Qualität zu erreichen. In der Vergangenheit gab es so genannte Capture-Boards, die mit einem MPEG-1/2-Encoder-Chip ausgestattet waren und in einen PCI-Steckplatz gesteckt wurden. Die kostengünstige Lösung – Aufnahme per TV-Karte per Videoeingang (FBAS, S-Video) verspricht nicht gerade die beste Qualität, zumal entsprechend Nacharbeit bei den getrennten Audio- und Video-Dateien erforderlich ist.

Eine einfache Lösung beim Digitalisieren von analogem Quellmaterial verspricht die Firma Hauppauge mit der HD-PVR. Die Abkürzung HD-PVR steht dabei für “HD-Video” und “Personal Video Recorder”. Allerdings fehlt der externen Box, die über USB mit dem PC verbunden wird, ein integrierter TV-Tuner und die Möglichkeit, Video-Aufnahmen zu speichern. Der eigentliche Clou besteht im Echtzeit-Encoding von Videomaterial und der Datei-Ausgabe im H.264-Format (AVCHD).

Wie sehr die Technik im Computerbereich fortschreitet, lässt sich nicht nur anhand der technischen Daten von Prozessoren, Chipsätzen und Speicherbausteinen nachvollziehen. Auch die Medien, von denen das Betriebssystem installiert wird, haben sich im Laufe der Zeit stark verändert und wurden an die jeweiligen Kapazitätsanforderungen angepasst. Installierte man noch bis Mitte der neunziger Jahre des vergangenen Jahrtausends das Betriebssystem von einer oder mehreren Disketten, hielt mit Windows 95 die Compact Disk (CD) Einzug als präferiertes Installationsmedium. Zwar war es auch weiterhin möglich, mit ein paar Tricks Windows 95 von der Installations-CD auf Disketten zu bannen und das Betriebssystem dann von diesen zu installieren, allerdings glich die Installation mit 30 Disketten einer Tortur. Heute geht das ganz komfortabel per USB-Stick.

Floppy hat ausgedient

Mit dem Einzug der CD als Installationsmedium für das Betriebssystem bei gleichzeitig größer werdenden Kapazitäten bei Festplatten verlor das Diskettenlaufwerk immer mehr an Bedeutung. Disketten wurden noch zum Speichern und Austauschen von Dateien sowie zur Installation von Treibern verwendet. Doch auch die Hersteller von Motherboards und Peripheriegeräten zogen nach und verbannten Schritt für Schritt die Treiberdisketten zu Gunsten von Treiber-CDs aus dem Lieferumfang. Brachte doch die CD als optisches Speichermedium neben der etwa 480-mal höheren Kapazität gegenüber einer Diskette mit 1,44 MB noch weitere Vorteile mit sich.

Denn Disketten als Vertreter magnetischer Speichermedien sind empfindlicher gegenüber äußeren Einflüssen als CDs. Zudem sind Disketten bei Lese- und Schreibvorgängen einer hohen mechanischen Beanspruchung ausgesetzt, wodurch sich schon technisch bedingt eine geringere Lebensdauer im Vergleich zu anderen Speichermedien ergibt. Die CD war somit nicht nur hinsichtlich der Kapazität im Vorteil, sondern auch einfacher und zuverlässiger zu handhaben.

DVD löst CD ab

Im Laufe der Zeit wurde auch die CD immer mehr und mehr zurückgedrängt und durch die Digital Versatile Disc (DVD) ersetzt. Die Installationsdateien neuerer Betriebssysteme wie Windows Vista, Windows 7 oder auch Ubuntu sind so umfangreich, dass diese nicht mehr auf eine CD mit einer Kapazität von 700 MB gespeichert werden können und auch die Hersteller von Motherboards und Peripheriegeräten setzen immer mehr auf die DVD. Lassen sich durch die höhere Speicherkapazität einer DVD neben den eigentlichen Treibern auch noch Handbücher im digitalen Format sowie mal mehr oder weniger nützliche Zusatzsoftware mit in den Lieferumfang integrieren. Ein Vorteil für Hersteller, da hier auf ein Handbuch im Papierformat verzichtet und Herstellungskosten gespart werden können.

Flash-Speicher

Auch wenn CDs und DVDs im Vergleich zu Disketten weniger anfällig gegenüber äußeren Einflüssen sind, können auch diese zum Beispiel durch Kratzer auf der Oberfläche unlesbar werden. Zudem muss ein passendes Lesegerät in Form eines CD-ROM- beziehungsweise DVD-ROM-Laufwerks vorhanden sein, womit wieder eine mechanische Komponente ins Spiel kommt. Schon so manche Installation eines Betriebssystems ging schief, weil während der Installation Lesefehler auftraten. Sei es durch ein defektes Medium oder ein Laufwerk das nicht mehr richtig funktionierte. Schnelle Abhilfe schafft hier die Verwendung von Flash-Speichermedien als Installationsmedium. Ein USB-Stick kaum größer als ein Finger, passt deshalb prima in die Hosentasche und ist auch billig. Besonders Besitzer von Mobil-PCs ohne optischem Laufwerk wie beispielsweise einem Netbook oder dem MacBook Air sehen kaum noch Vorteile in einem mechanisch-optischen Scheibenlesegerät. USB und gut!

Highend-NAS mit 10 TB: Thecus N7700

Wir haben in den vergangenen Wochen und Monaten schon so manches NAS-Gerät getestet; die Testkandidaten konnten nicht immer überzeugen. Doch die Datenübertragungsraten waren dabei nicht allein ausschlaggebend dafür, ob uns ein NAS-Gerät überzeugte. Denn auch NAS-Geräte mit überragenden Datentransferraten können Anwendern mehr Enttäuschung als Freude bereiten, wenn die Bedienung oder die Stabilität des Geräts zu wünschen übrig lassen, oder diese nur über einen eingeschränkten Funktionsumfang verfügen. 

Heute untersuchen wir den Netzwerkspeicher Thecus N7700, der zwar nicht alle Ausstattungsmerkmale bietet, die sich viele Anwender wünschen, aber hinsichtlich des angestrebten Einsatzgebiets in Unternehmen punktet.

Nichts für Heimanwender

Kenner von Netzwerkspeichergeräten aus dem Hause Thecus erahnen schon anhand der Produktbezeichnung, dass das N7700 kein Gerät ist, das auf den Heimanwender abzielt. Sieben Laufwerkseinschübe, iSCSI-Unterstützung und eine maximale Speicherkapazität von derzeit 10,5 Terabyte sprechen eine klare Sprache. Anhand dieser Eckdaten dürfte ebenso klar sein, dass auch der Preis die Haushaltskasse sprengen dürfte. Als Leergehäuse ist das N7700 ab etwa 920 Euro im Handel erhältlich. Mit sieben 1,5-TB-Festplatten ausgestattet bieten Online-Shops den Speicherriesen knapp über 2000 Euro an – zuzüglich Versandkosten. 

Sparen mit dem BYOD-Prinzip

Anwender, die das N7700 mit sieben Festplatten zu je 1,5 TB Kapazität betreiben möchten und sich nicht scheuen, die Festplatten separat vom NAS-Gerät zu kaufen (BYOD – Build Your Own Device), können hier erheblich Geld sparen. Legt man für eine Festplatte mit einer Speicherkapazität von 1,5 TB einen Preis von etwa 115 Euro zugrunde, so ergibt sich ein Preis von 805 Euro für sieben 1,5 TB-Festplatten. 

Zusammen mit den 920 Euro für das N7700 als Leergehäuse ergibt sich ein Gesamtpreis von 1725 Euro – das macht immerhin eine Differenz von 355 Euro gegenüber dem zurzeit günstigsten Komplettpreis von 2000 Euro. Für diesen Betrag könnte man noch drei zusätzliche 1,5-TB-Festplatten kaufen und für Defektfälle auf Vorrat halten.

ASUS N10: Netbook in Champagnerlaune

Die Technik ist bei allen Netbooks durch strenge Vorgaben seitens Intel und Microsoft praktisch gleich. Da bleibt wenig Platz, sich von der Konkurrenz abzusetzen. ASUS schafft vor allem beim Design, durch die Wahl eines 11-Zoll Rahmens und mit einigen Ausstattungsmerkmalen eigene Akzente, denn die N10-Reihe hat einen ExpressCard/34 Slot, Gigabit Ethernet und sogar schon Draft-N WLAN. Der Preis ist ebenfalls untypisch für ein Netbook, denn laut Preisliste kostet selbst das hier getestete Einstiegsmodell N10E 499 Euro.

Design

Schon von außen wirkt das N10E recht edel. Seinen champagner-farbenen Deckel ziert nur der ASUS -Schriftzug. Auch die Arbeitsfläche ist im Champagnerton gehalten. Mit ihren weißen Buchstaben bietet die schwarze Tastatur einen guten Kontrast. Die Shortcuts für weitere Funktionsbelegungen sind blau aufgedruckt.

Unter dem breiten schwarzen Displayrahmen, der leider ebenso wie das Display glänzt, verläuft ein weiterer Chrom-Streifen, in den die blau unterlegte Power-Taste und zwei weitere Tasten eingebettet sind. Optisch macht das zwar viel her, ist ergonomisch betrachtet aber nicht hilfreich: Auch hier gibt es Spiegelungen und Lichtreflexe, die das Auge anstrengen. Dass eine Hochglanzfläche außerdem eine hervorragende Leinwand für Fingerabdrücke darstellt, sollte ebenfalls klar sein.

Durch das 11-Zoll Format des N10 fühlt man sich innen weniger bedrängt als in manch anderem Netbook – das Raumgefühl ist naturgemäß großzügiger. Gleichzeitig weckt der breite Rahmen um das 10,2-Zoll Display Erinnerungen an die ersten EeePCs – dort steckte im 9-Zoll rahmen ein 7-Zoll Display. Der Stummelakku, der hinten ein Stück absteht, stört allerdings das ansonsten gehobene und stimmige Erscheinungsbild.

Im ersten Teil unseres Startup-Guides haben wir Unternehmensgründern Tipps zur ersten Hardware-Ausstattung gegeben. Das Budget für den Einkauf der Desktop-Computer oder Notebooks steht also nun, und die Wahl der anzuschaffenden Geräte ist getroffen. Auch wenn der Kauf der Geräte noch nicht stattgefunden hat, so steht das technische Rückgrat Ihres Unternehmens zumindest auf dem Papier. Zeit, sich Gedanken über den Zugang zum Internet zu machen, denn kaum ein Unternehmen ist heutzutage ohne den Zugriff auf das Internet  handlungsfähig. 

Bildquelle: © Ingo Heemeier / PIXELIOBildquelle: © Ingo Heemeier / PIXELIO

Fakt ist, dass in modernen Unternehmen ein großer Teil der internen und externen Kommunikation per E-Mail stattfindet. Mitarbeiter recherchieren technische Daten im Internet und Lieferanten gewähren Ihnen per Web-Oberfläche Zugriff auf tagesaktuelle Verkaufspreise. Die Abhängigkeit von einem funktionsfähigen Internet-Anschluss ist somit groß. Daher sollte bereits bei der Wahl des Internet-Anbieters sorgfältig vorgegangen werden.

Telefon- und Internet-Anschluss

Viele Anbieter bieten neben Anschlüssen für Privatkunden auch eine eigene Produktschiene für Geschäftskunden an. Oftmals unterscheiden sich diese Produkte weniger hinsichtlich der angebotenen Geschwindigkeit des Internet-Anschlusses, sondern vielmehr bei den im Angebot enthaltenen Serviceleistungen. Dies kann zum Beispiel eine gesonderte Hotline für Geschäftskunden sein – oder eine priorisierte Bearbeitung im Störungsfall.

Ebenso gilt es zu überlegen, ob es sinnvoll ist, auf eines der zahlreichen Angebote zurückzugreifen, welche sowohl Festnetztelefonie als auch Mobilfunk sowie den Internetzugang beinhalten und somit die komplette Telekommunikation über einen Anbieter abzuwickeln. Preislich kann diese Entscheidung für solch ein Angebot eine interessante Option sein. Allerdings darf man nicht aus dem Blick verlieren, dass bei auftretenden technischen Problemen beim Anbieter dann unter Umständen nicht nur der Internet-Zugang gestört, sondern auch der Telefonanschluss betroffen ist.

Synchrone Verbindungsgeschwindigkeit

Weiterhin sollte überlegt werden, ob ein ADSL-Anschluss (Asymetric Digital Subscriber Line) genügt, wie er beim Gros der Privatkunden geschaltet wird. Diese Anschlüsse zeichnen sich durch höhere Download- als Upload-Bandbreite aus. Wenn es absehbar ist, dass in Ihrem Unternehmen eine hohe Upload-Bandbreite benötigt wird – dies kann der Fall sein, wenn Sie eigene Web- und Email-Server betreiben möchten – ist die Anschaffung einer SDSL-Leitung (Symmetric Digital Subscriber Line) die bessere Wahl. Denn ein SDSL-Anschluss arbeitet sowohl in Upload- wie auch Download-Richtung mit den gleichen Datenraten. Zugleich besteht die Möglichkeit, feste IP-Adressen zu vergeben und einen öffentlichen IP-Adressen-Bereich zu beantragen.

Schutz des Netzwerks

Egal für welche Art des Anschlusses Sie sich letztendlich entscheiden: der Zugang aus dem Internet in Ihr Netzwerk oder zu Ihren Servern muss geschützt und geregelt werden. Die Optionen dafür richten sich unter anderem danach, für welche Art des Internet-Anschlusses Sie sich entscheiden. Ausgehend von einem Standard-ADSL-Anschluss mit dynamischer IP-Adressvergabe geben wir Ihnen auf den folgenden Seiten eine Übersicht darüber, was es zu beachten gilt.

Der Movie Dock von Xystec vereint eine Serial-ATA-Docking-Station und einen Mediaplayer. Einfachere Docking-Stations wie der Quick Port oder Quickport Pro von Sharkoon dienen nur dem Beschreiben beziehungsweise Auslesen von 2,5- und 3,5-Zoll-Festplatten. Der Clou beim Movie Dock: Es ist zur Wiedergabe von Festplatteninhalten direkt am Fernseher anzuschließen.

Movie Dock für 3,5- und 2,5-Zoll-FestplattenMovie Dock für 3,5- und 2,5-Zoll-Festplatten

Verpackung des Movie DocksVerpackung des Movie Docks

Zubehör

  • Fernbedienung
  • Stromadapter
  • Benutzerhandbuch
  • AV-Kabel
  • USB-Kabel
  • CD-ROM

Zubehör zum Movie DockZubehör zum Movie Dock

Intel dominiert mit seinen Atom-Prozessoren das Marktsegment der Netbooks und Nettops. Dagegen besetzt AMD mit seinen Geode-Prozessoren die Nische der sogenannten Embedded-Systeme. Erhältlich mit Taktraten zwischen 333 MHz und 1,4 GHz bei geringer Verlustleistung sind AMDs Geode-Prozessoren geschaffen für eingebettete Systeme wie sie in Thin Clients, Tablet-PCs, Point-of-Sale Terminals, Set-Top-Boxen und Router – oder auch Speichergeräten. 

Anwender kommen normalerweise nicht direkt mit der Hardware von Embedded Systemen in Kontakt, da diese fernab des Massenmarktes durch die Industrie in den genannten Geräten verbaut werden. Doch auch Privatanwender und bastelfreudige Zeitgenossen können einen Nutzen aus embedded Systemen ziehen wie unser Projekt DSL-Router im Eigenbau: 177 Euro mit AMD Geode zeigt.

ARM, PowerPC und x86 Architektur – was ist besser?

Der NAS-Anbieter Thecus bietet nun mit dem N4100 Pro ein Netzwerkspeichergerät an, welches einen AMD Geode LX800 Prozessor mit 500 MHz verwendet, auf der x86-Architektur basiert und ein wenig aus dem gewohnten Schema ausbricht; kommen doch in vielen NAS-Geräten meist Prozessoren mit ARM oder PowerPC-Architektur zum Einsatz. So findet sich zum Beispiel ein Marvell Feroceon 88F5281-Prozessor mit 500 MHz (ARM-Architektur) zum Beispiel in der Synology Diskstation DS207+ oder im Qnap TS409 Pro. In der Synology DiskStation DS408 hingegen kommt ein auf der PowerPC-Architektur basierender Freescale MPC8543 Prozessor mit 800 MHz zum Einsatz. Vereinzelt finden sich auch Celeron CPUs.

Vorteil durch AMD Geode?

Die Verwendung eine AMD Geode-Prozessors ist sicherlich keine schlechte Wahl. Bietet der Prozessor doch die Möglichkeit, die Leistungsaufnahme des NAS-Geräts in Grenzen zu halten und mit geringer Abwärme zu arbeiten. Geode-Prozessoren können wie die oben genannten PowerPC- oder ARM-Prozessoren passiv gekühlt oder sogar gänzlich ohne Kühlkörper betrieben werden, wodurch die Notwendigkeit einer aktiven Kühlung des Prozessors entfällt. Dies wirkt sich wiederum positiv auf die Lautstärke des Geräts aus.

Ob das Thecus N4100 Pro durch den Geode Prozessor einen entscheidenden Performance-Vorteil gegenüber den in der gleichen Geräteklasse angesiedelten Netzwerkspeichern Qnap TS 409 Pro und Synology DiskStation DS408 erzielen kann, werden wir im Laufe des Artikels näher beleuchten. Doch zuerst einmal zur Ausstattung des Geräts.

Abgespecktes N5200

Hinsichtlich des Funktionsumfangs ist das Thecus N4100 Pro mit dem Qnap TS409 Pro und der Synology DiskStation DS408 vergleichbar und stellt innerhalb des Thecus-Portfolios am ehesten eine Art abgespecktes N5200 dar. So bietet das N4100 Pro nur vier statt fünf Laufwerksschächte und lässt einen eSATA-Port sowie die iSCSI-Funktionalität vermissen. Die Positionierung des Produkts für Heimnetzwerke und kleine Büros unterstreicht das N4100 Pro hingegen mit einem integrierten iTunes-Server sowie einem DLNA-kompatiblen Multimedia-Server.

Dem BYOD-Prinzip folgend (build your own device) ist das N4100 Pro als Leergehäuse ohne Festplatten erhältlich. Anwender können die Speicherkapazität folglich selbst bestimmen. Die maximale Speicherkapazität liegt unter Verwendung von vier 1,5 Terabyte Festplatten  momentan  bei sechs Terabyte. Im Gegensatz zum Thecus N5200, welches für etwa 600 Euro in diversen Online-Shops angeboten wird, ist das N4100 Pro bereits für etwa 450 Euro erhältlich. Zum günstigeren Preis trägt neben der geringeren Anzahl der möglichen Laufwerke, der fehlenden eSATA-Schnittstelle und iSCSI-Unterstützung auch die Verwendung des AMD Prozessors bei; kommt beim N5200 immerhin ein Ultra Low Voltage Celeron-Prozessor mit 600 MHz von Intel zum Einsatz.

Um beim nächsten Männerstammtisch zu punkten, ist die Präsentation eines Highend-Boliden fehl am Platz. Vielmehr stehen die Attribute “lautlos” und “stromsparend” auf der Wunschliste großer Jungen. Und wer noch einen Schritt weiter geht, wünscht sich das Ganze hübsch und reizend verpackt in einem knappen möglicherweise schwarzen Gehäuse. Denn “Mini” bedeutet heute gleichzeitig auch edler Look und minimalistisch was Bedienelemente angeht. Kurzum: Weniger ist mehr – dafür darf die Schale aus Leichtmetall – vorzugsweise aus Aluminium – und nicht auf Kostendruck hin optimiert sein. Dabei sind nicht nur reifere Semester angesprochen. Mit diesen Vorstellungen im Kopf gestaltet sich der Gang zum Fachhändler als Odyssey. Dort gibt es nur das Standard-Repertoire, von puristischer Optik oder individueller Ausstattung keine Spur. Damit bleibt dem enttäuschten Interessenten nur noch der maßgeschneiderte Kubus.

Anhand unserer Einkaufsliste, die nur eine Anregung sein kann, lassen sich sämtliche Komponenten beschaffen. In Abhängigkeit vom persönlichen Geschmack lässt sich der Mini-Rechner quasi als Performance-Version hochrüsten oder in der Minimalvariante für viele Gelegenheiten ausstatten. Ob als Wohnzimmer-PC oder Zweitrechner im Arbeitszimmer – was bleibt sind die kompakten Abmessungen und schlichte Optik, so dass er unabhängig von der Platzierung an vielen Orten eine gute Figur macht.

Die Zeiten, in denen pro Gerät eine Fernbedienung auf dem Tisch liegt, gehören noch immer nicht der Vergangenheit an. Abhilfe sollen Universal-Fernbedienungen schaffen, die mehr sind als einfache Umschalter. Der Bedienkomfort wird in der Regel groß geschrieben. Großflächige, beleuchtete Bedienfelder oder Displays sind der neueste Trend. Die Displays zeigen nicht nur das Endgerät per Symbol sondern auch das Logo des TV-Senders oder auch die zu wählenden Extrafunktionen. Wir vergleichen fünf Kandidaten von 20 Euro bis 170 Euro.

Universal-Fernbedieungen von 20 bis 170 EuroUniversal-Fernbedieungen von 20 bis 170 Euro

Die Testkandidaten:

  • Philips Prestigo SRU 8015 
  • Logitech Harmony One
  • Gyration URC
  • One4All Kameleon 8 URC8308
  • Vivanco LCD Universal Controller

Die Testkandidaten von 20 bis 170 EuroDie Testkandidaten von 20 bis 170 Euro

Die Anschaffung einer Universal-Fernbedienung kann zwei Gründe haben. Zum Einen ist es deutlich bequemer, wenn man statt zwei oder drei Fernbedienungen nur noch eine auf dem Tisch liegen hat, und zum anderen können alte, abgenutzte Fernbedienungen ersetzt werden, die entweder kaputt oder verloren gegangen sind. Da eine Fernbedienung vergleichsweise oft in die Hand genommen wird, im Laufe ihres Lebenszyklus’ auch mal vom Sofa fällt oder von der Katze als Spielzeug missbraucht wird, sehen die Geräte mit der Zeit nicht gerade appetitlich aus. Nicht zu vergessen: Sie sind wohl die schlimmsten Keimträger im ganzen Haushalt.

Seit 15 Jahren im Einsatz.Seit 15 Jahren im Einsatz.

Die Realität sieht doch so aus: Eine DVD ausleihen, auspacken und rein damit in den DVD-Player. Aufs Sofa legen und per Fernbedienung den Fernseher anmachen, dann den AV-Kanal einstellen. Anschließend die Fernbedienung des DVD-Players suchen und den Film starten. Während man etwa eine Tüte mit Chips leert, wird manchmal auch die Fernbedienung beispielsweise zum Vorspulen benutzt. Die Hände wäscht sich dazwischen wohl kaum jemand. Die Fernbedienungen halten so eine Tortur in der Regel eine längere Zeit aus. Aber irgendwann sehen die Tasten so aus, wie die unserer 15 Jahre alten Fernbedienung von Telefunken: Zu erkennen ist nichts mehr und klinisch rein ist sie auch nicht.

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