Monat: Oktober 2008

Betrachtet man die Synology Diskstation DS207+, ist sie auf den ersten Blick nichts weiter als ein NAS-Gerät unter vielen. Sie wird an das Netzwerk angeschlossen und speichert Daten auf bis zu zwei Festplatten. Wie viele neuere NAS-Geräte, die für den Einsatz in Heimnetzwerken oder kleinen Büros konzipiert wurden, verfügt das DS207+ ebenfalls über Zusatzfunktionen, die es zu einem Home-Server werden lässt.

Die obligatorische UPnP-Unterstützung sowie der iTunes-Server sind ebenso vorhanden wie die Möglichkeit der Benutzerverwaltung auf dem NAS-Gerät. Nichts Besonderes soweit. Um sich trotzdem von der Masse abzuheben setzt Synology auf einen erheblich erweiterten Funktionsumfang, der so manch anderes NAS-Gerät in einem blassen Licht erscheinen lässt. So stellt sich zurecht die Frage, ob sich hier zugunsten eines großen Funktionsumfangs technisch bedingt Abstriche bei den Datenübertragungsraten im Netzwerk ergeben. Wir haben dem Synology DS207+ deshalb gründlich auf den Zahn gefühlt.

Klassischer File-Server oder NAS-Gerät?

Es gibt nicht viele Möglichkeiten, große Datenmengen für einen oder mehrere Benutzer in einem Netzwerk ständig verfügbar zu halten. Der Einsatz eines klassischen File-Servers auf Basis eines Intel- oder AMD-Systems mit Windows oder Linux als Betriebssystem kommt für viele Anwender alleine schon aus Kostengründen nicht in Betracht.

Hinzu kommt eventuell unzureichendes Wissen über die Konfiguration eines RAID-Controllers, die Einrichtung eines Server-Betriebssystems oder von Linux-Diensten wie Samba. Darüber hinaus muss noch der Aufwand des Aufspielens von Sicherheitsupdates für das Betriebssystem bedacht werden. Für viele Anwender, die auf eine funktionierende Speicherlösung angewiesen sind, bedeutet das Einarbeiten in die Materie schlichtweg zu viel Aufwand – sei es aus Zeit- oder Kostengründen.

Einfache Bedienung

In diese Kerbe schlagen Hersteller von NAS-Geräten. NAS-Geräte sind meist einfach zu bedienen und setzen nur geringe Netzwerkkenntnisse voraus. Die Konfiguration erfolgt meist über eine Web-Oberfläche, über die wiederum notwendige Scripts aufgerufen werden. Anwender kommen dadurch mit dem zugrundeliegenden Betriebssystem nicht in Kontakt. Gleiches gilt für die Einrichtung der RAID-Konfiguration.

Meist ist ein Assistent bei der Einrichtung behilflich und klärt Anwender über die Vor- und Nachteile beispielsweise einer RAID-0-Konfiguration auf. Ein Grundsatz bei der Entwicklung eines NAS-Geräts für Heimanwender lautet: einfache Bedienbarkeit. Ein Grundsatz, den Synology mit der Web-Oberfläche “Disk Station Manager” beherzigt hat. Welche Vor- und Nachteile die Synology Diskstation DS207+ bietet lesen Sie auf den folgenden Seiten.

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